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(Quelle: LK Aurich)

Stand: 21.06.2021 | 10.02 Uhr

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Schnelltestzentrum Hotel Inselloft Damenpfad

CoviMedical GmbH, Conversationshaus (Eingang Rückseite)

CTC Corona Testings Centers, Sportboothafen / Ney´s Place

test4health, Fischerkate, Bülowallee

Park-Apotheke am Kurplatz, Adolfsreihe

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Archiv 2021

 

Impftermin im Conversationshaus

 

Norderney. Das Impfzentrum des Landkreises Aurich wird am 26. April 2021 einen weiteren Impftermin im Conversationshaus für die Impfberechtigten der sogenannten zweiten Prioritätsgruppe der Impfverordnung durchführen.

Alle Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben bzw. bei denen ein – ärztlich bescheinigtes – sehr hohes oder hohes Risiko aufgrund einer nach der Coronavirus-Impfverordnung näher definierten Vorerkrankung im Falle einer Infektion besteht, werden gebeten, sich unter der Mail-Adresse: impfung@norderney.de anzumelden. Es geht auch telefonisch: 049322 / 920-212  (Ab dem 19.04.2021,  08.00 Uhr).

Da der Impfstoff für diesen Impftermin rationiert und damit die Anzahl der zu impfenden Personen begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis spätestens zum 21.04.2021, 16.00 Uhr, gebeten.


 

Zerstörte „Begrüßungsstele“ im Nationalpark wird ersetzt

Begrüßungsstele am Zuckerpad vor und nach der Zerstörung Foto: © Frauke Gerlach | Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer

Norderney. Die Freude währte nur kurz: Wenige Tage nach der Installation einer Stele, die Besucher:innen im Nationalpark und Weltnaturerbe auf Norderney willkommen heißt, haben Unbekannte am Osterwochenende den metallenen Schriftzug entwendet und damit das Objekt zerstört. Der handwerklich gearbeitete metallener Schriftzug „Nationalpark“ wurde aus der Halterung geflext und mitsamt der erläuternden Messingplakette gestohlen.

Der Diebstahl des Schriftzugs wurde von einem Norderneyer Bürger, der dies als erster entdeckt hatte, umgehend zur Anzeige gebracht, die Polizei ermittelt. Seitens der Nationalparkverwaltung wurde ebenfalls Anzeige erstattet. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro, wovon jeweils die Hälfte auf den Materialwert bzw. die Arbeitskosten entfallen. Der ideelle Schaden lässt sich nicht beziffern – die „Begrüßungs-Stelen“ sind ein weiterer Meilenstein im nachhaltigen Miteinander von Naturschutz und Tourismus, Nationalparkverwaltung und Kommunen, Einheimischen und Gästen. Wer auch immer es sein mag, der sich mit Werkzeug an der etwa zweieinhalb Meter hohen Installation nachts bei eisigem Wetter zu schaffen gemacht hat – er hat sich den Zorn einer großen Gemeinschaft zugezogen.

In den sozialen Netzwerken finden sich zahlreiche Kommentare von Einheimischen und Gästen, die ihren Unmut über die Zerstörung der Stele zum Ausdruck bringen.

Die Stele auf Norderney ist Teil eines Pilotprojektes mit dem Ziel, die Eingänge zum Nationalpark deutlicher zu machen und Einheimische und Gäste dort willkommen zu heißen. Finanziert werden die ersten beiden Prototypen aus dem Förderprogramm „Landschaftswerte“ der N-Bank (Investitions- und Förderbank Niedersachsen) mit Mitteln des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union. Der Antrag wurde 2017 gestellt und bewilligt. Jürgen Püschel, Grafiker der Nationalparkverwaltung, skizzierte 15 verschiedene Entwürfe. In einem internen Wettbewerb wurde dieser filigran wirkende Schriftzug ausgewählt, der auffällt, ohne in der Naturlandschaft aufdringlich zu wirken. Die handwerkliche Umsetzung erfolgt in Kooperation mit den berufsbildenden Schulen Wilhelmshaven. Bei diesem ungewöhnlichen Projekt können die Schüler|innen zeigen, was sie gelernt haben.

Wenn die „Begrüßungs-Stelen“ gut angenommen werden, sollen sie zukünftig an typischen Eingangs-Situationen ins Schutzgebiet als freundliches und attraktives Willkommens-Symbol aufgestellt werden.

Der Schriftzug besteht aus Cortenstahl. Dieser bildet unter Witterungseinfluss eine Rostschicht, die das Objekt interessant und „lebendig“ macht. Das Metallobjekt wird zwischen zwei Pfosten aus naturbelassenen Baumstämmen aufgehängt. Die Installation vor Ort übernahmen die Ranger zusammen mit Jürn Bunje, der bei der Nationalparkverwaltung das Projekt koordiniert. Schon während der Aufbauarbeiten zeigten sich alle Menschen, die vorbeikamen, ausnahmslos begeistert. Geplant ist eine Evaluierung durch die Ranger, bevor dann an vielen weiteren „Eingangspunkten“ im niedersächsischen – und perspektivisch auch im hamburgischen und schleswig-holsteinischen – Wattenmeer solche Stelen aufgestellt werden. Ein weiterer Prototyp steht seit dem vergangenen Jahr im Langwarder Groden – bislang unbeschadet, während die auf Norderney nun erstmal zerstört ist.

Und jetzt die gute Nachricht: Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NÖPV) wird den gestohlenen Schriftzug in der neuen Begrüßungsstele am Zuckerpad erneuern.


 

CoronaUpdate

Norderney | Aurich. Gegenüber gestern hat sich nicht viel verändert. Wir haben auf Norderney momentan zwei infizierte Personen mit Corona.

Ausserdem meldet der Kreis 375 Infizierte. Es gibt insgesamt 2859 bestätigte Fälle im Landkreis. Aktuell befinden sich 1207 Personen in Quarantäne. Der Inzidenzwert liegt bei 75,4 Prozent. (Stand 12.04.2021 | 10.54 Uhr)


 

Impftermin und Arbeitskreis

 

Norderney. Bürgermeister Frank Ulrichs hat in einer Pressemitteilung die Norderneyer|innen über die aktuellen Entwicklungen rund um das Pandemie-Geschehen informiert.

Nachdem erfreulicherweise nunmehr auch die hiesigen Arztpraxen auf der Insel mit Impfstoff versorgt werden, der bereits in dieser Woche erfolgreich verimpft werden konnte, wird es am Freitag, den 16. April 2021 durch das Impfzentrum Aurich eine weitere Impfaktion auf Norderney geben. An diesem Tag sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bezogen auf das Coronavirus gesundheitlich exponierten Einrichtungen geimpft werden, die der zweiten Impfpriorität (§ 3 der Impfverordnung) zuzurechnen sind. Dazu gehören alle näher definierten medizinischen und pflegenden Einrichtungen, wie die Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen sowie beispielsweise die Physiopraxen.

300 Mitarbeiter stehen auf der Impfliste

Auf Norderney umfasst der berechtigte Personenkreis ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Bürgeramt der Stadt Norderney hat die entsprechenden Einrichtungen angeschrieben und ist aktuell damit befasst, die Impflisten vorzubereiten. Weitere „öffentliche“ Impftermine sind noch nicht bekannt gegeben worden.

Derweil hat Bürgermeister Ulrichs den in der letzten Woche im Rat der Stadt Norderney beschlossenen Pandemie-Arbeitskreis (PAk) einberufen, um diesen über die fortschreitenden Gespräche und Planungen zur beantragten Modellregion (Pilotregion) der Ostfriesischen Inseln hinsichtlich der touristischen Öffnung zu unterrichten.

Der PAk setzt sich neben dem Bürgermeister aus seinen beiden ehrenamtlichen Vertretern, dem Kurdirektor sowie jeweils einem Vertreter der Polizei, der Wirtschaftsverbände (DeHoGa-Vorsitzender), der Reederei sowie der Ärzteschaft zusammen und bildet damit eine konzentrierte Zusammenfassung der auch bisher in Sachen Corona beteiligten und informierten Gremien, wie dem Verwaltungsausschuss oder die Gesprächsrunde der touristischen Aufgabenträger, ab.

Der Bürgermeister unterrichte den PAk über die aktuellen Diskussionsergebnisse der bereits mehrmals per Videokonferenz stattgefundenen interkommunalen Gesprächsrunden zwischen Vertretern der Ostfriesischen Inseln (Bürgermeister, Kurdirektoren, Fachbüro für Strategieberatung).

Die touristische Öffnung der Inseln ist im Vergleich zu aktuellen Pilotprojekten in verschiedenen Städten, in denen es um die Öffnung des Einzelhandels und der Außengastronomie unter Pandemiebedingungen geht, wesentlich komplexer und anspruchsvoller. Es geht darum, unter „Reallabor-Bedingungen“ die Effekte einer kontrollierten Öffnung des Tourismus zu erfassen, Testkonzepte sowie Hygiene- und Schutzmechanismen zu erproben und diese Erfahrungen zu dokumentieren und zu bewerten.

Neben der Beschreibung der Ausgangsbedingungen und der insularen Alleinstellungsmerkmale sowie der Bedeutung des Tourismus für die Inseln werden viele Detailfragen diskutiert. Einen großen Raum nehmen die Fragestellungen einer Teststrategie bzw. einer Testlogistik ein, da ein ausgewogenes Konzept sowohl die Testung der einheimischen Bevölkerung als auch die der Gäste, Pendler und letzthin aller zur Insel beförderten Personenkreise umfassen sollte. Für diesen Themenkomplex wird man sich externe Fachleute zu Rate ziehen.

Vorschlag noch in dieser Woche

In Anbetracht der zu kalkulierenden Vorlaufzeiten und Entscheidungsfenster ist beabsichtigt, bereits in der 15. Kalenderwoche einen Konzeptvorschlag fertigzustellen, der auch mit den hiesigen Akteuren kommuniziert und schnellstmöglich bekannt gemacht werden soll. Aktuell befindet man sich in einem noch völlig offen Prozess, der vom Land Niedersachsen weder inhaltlich noch zeitlich verbindlich mit Daten und Vorgaben hinterlegt worden ist. Insofern sprechen wir noch über ein Art Angebotsplanung.

Bürgermeister Ulrichs beurteilt diese erste Gesprächsrunde des PAk als konstruktiv und hat das nächste Treffen in Aussicht gestellt, sobald ein Konzeptpapier zur Öffnung der Insel im Entwurf vorliegt.


 

Landkreis verteilt Saatgut für Blühwiesen


Aurich. Der Landkreis Aurich verteilt ab sofort Saatgut für 5 Hektar Wildblumenwiesen an die Bürgerinnen und Bürger, teilte der Kreis in einer Pressemitteilung mit. „Viele Menschen möchten gerne etwas für die Natur tun – das merken wir an den Anfragen, die bei uns eingehen“, erläutert Christian Kramer von der unteren Naturschutzbehörde. Gerade bei der Anlage von Blühwiesen komme es darauf an, dass heimische Arten verwendet werden und die Blühflächen über mehrere Jahre an einem Standort stehenbleiben.

Der Landkreis wird in diesem Frühjahr Saatgut für Flächen zwischen 500 m² und 3000 m² zur Verfügung stellen. Im Vorfeld wird geprüft, ob sich der gewählte Standort für eine Wildblumenwiese eignet. Eine Anleitung zur Vorbereitung der Fläche und zur Ausbringung des Saatgutes stellt die Naturschutzbehörde zur Verfügung.

Wildblumenwiesen bieten schon auf relativ kleinen Flächen einen Lebensraum für zahlreiche Pflanzenarten sowie Schmetterlinge, Käfer, Wildbienen oder Vögel. Allein der Verzicht auf Dünger und Pflanzenschutzmittel verbessert die Lebensraumbedingungen für viele der genannten Arten. Wildblumenwiesen bereichern die Landschaft. Sie sind zudem wichtige „Trittsteine“ für die Verbreitung von Pflanzen und die Wanderung vieler Tierarten.

Wer eine Rasenfläche hat, kann aber auch ohne die Ansaat einer Blühmischung schon einen Beitrag leisten: „Verzichten Sie auf Kunstdünger und Herbizide. Sparen Sie beim Mähen einen Bereich aus und lassen Sie das Gras wachsen und blühen – Sie werden sehen, wie schnell solche kleinen (oder auch größeren) Ecken von Insekten und Vögeln angenommen werden“, macht Kramer deutlich.

Wer Interesse an der Anlage einer Wildblumenwiese hat, kann sich per E-Mail natur@landkreis-aurich.de bei der Kreisverwaltung melden.


 

Fussball-Saison abgebrochen

Norderney | Barsinghausen. Die Fußball-Saison für den TUS-Norderney und alle niedersächsischen Vereine ist beendet. In seiner ordentlichen Sitzung einigte sich der NFV-Verbandsvorstand darauf, die seit Anfang November 2020 durch die Corona-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2020/21 mit sofortiger Wirkung in Form der Annullierung abzubrechen. Auf- und Absteiger wird es deshalb nicht geben.

Die Entscheidung betrifft alle Alters- und Spielkassen auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene. Auch die NFV-Spielklassen, die eine Schnittstelle zu anderen Verbänden aufweisen (z.B. Norddeutscher Fußball-Verband oder Deutscher Fußball-Bund), fallen unter diesen Beschluss.

Der TUS war in der Spielzeit ungeschlagen und noch im Pokal vertreten. Ein Neustart wird wohl frühestens zum Saisonbeginn im August vollzogen.


 

Zusätzliches Angebot für Norderney jetzt bis Ende Mai !

Foto: AG Reederei Norden-Frisia

Norderney. Die Reederei Norden-Frisia, bietet ihren Kunden bereits seit Dezember letzten Jahres neben den regulären Fährabfahrten der Reederei unter dem Namen “Inselexpress” zusätzliche Abfahrten mit einem Schnellboot an. Bislang verkehrt der “Inselexpress” auf der Strecke Norddeich- Norderney jeweils donnerstags und freitags im Anschluß an die letzte Fährabfahrt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase wird das Angebot jetzt bis zunächst Ende Mai verlängert und um weitere Abfahrtszeiten im Fahrplan erweitert:

  • Ostersamstag, Ostersonntag und Ostersonntag: jeweils um 19.00 Uhr ab Norddeich bzw. um 20.00 Uhr ab Norderney.
  • Ab 6. April, jeweils von Montag – Freitag: ab Norddeich um 6.00 / 8.00 / 19.00 Uhr bzw. ab Norderney um 7.00 / 9.00 / 20.00 Uhr.
  • Samstags und sonntags: ab Norddeich 8.00 / 19.00 Uhr ab Norderney 9.00 Uhr / 20.00 Uhr.

Das unter dem Namen „Inselexpress“ laufende Angebot für die oben genannten Schnellverbindungen kann via Internet unter www.inselexpress.de bzw. www.reederei- frisia.de oder telefonisch unter der Nummer 0175-1143118 gebucht werden.


 

Kontrolle des Beherbergungsverbots


Norderney.
Die Stadt Norderney weist aus aktuellem Anlass nochmals darauf hin, dass auf Grundlage der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung das Gestatten von Übernachtungen zu touristischen Zwecken untersagt ist. Das gilt für Betreiber einer Beherbergungsstätte oder einer ähnlichen Einrichtung, eines Hotels, eines Campingplatzes, eines Wohnmobilplatzes sowie eines Bootsliegeplatzes. Ebenfalls ist es gewerblichen oder privaten Vermietern einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses nicht gestattet dort Gäste zu beherbergen.
 
In diesem Zusammenhang weißt die Stadt Norderney noch einmal darauf hin, dass unter dieses Verbot ausdrücklich auch die Nutzung einer Zweitwohnung zu Vermietungszwecken zählt. Nur der Eigentümer darf sich dort aufhalten. Eine entgeltliche oder auch eine unentgeltliche Überlassung von Zweitwohnungen an Dritte ist verboten. Die Stadt wird die Einhaltung ab sofort verstärkt kontrollieren. Insbesondere die Fahrgäste der Reederei werden um Verständnis für etwaige Verzögerungen bei der Anreise gebeten.
 
Die Stadt schließt sich außerdem dem in der Niedersächsischen Corona-Verordnung verankerten Appell der Landesregierung an, wonach private Reisen einschließlich tagestouristischer Ausflüge sowie private Besuche vermieden werden sollen.


 

Westdeich wird verstärkt

Die Schutzanlagen am Norderneyer Westdeich sind im Kern über 100 Jahre alt. Um wie hier im Januar 2019 bei Sturmfluten bestehen zu können, waren zuletzt immer häufiger Reparaturen erforderlich geworden. Foto: Lippe/NLWKN

Norderney | Norden. Während eine vergleichsweise ruhige Sturmflutsaison langsam ihrem Ende zugeht, nimmt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden anstehende Küstenschutzaufgaben in den Blick: Nach Ostern starten auf Norderney die praktischen Vorbereitungen für die geplante Verstärkung des Westdeiches. Der vorhandene untere Deichbereich zwischen Hafen und Westbad wird dabei in zwei Schritten in eine moderne Schutzkonstruktion umgebaut.

Der Grund: Angesichts seines hohen Alters waren an dem knapp 800 Meter langen Abschnitt in den vergangenen Jahren immer wieder Reparaturen erforderlich geworden. „Fakt ist: Der gegenwärtige Zustand genügt heutigen Ansprüchen an die technische Konstruktion von Deichen nicht mehr“, betont Prof. Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN.

Der Norderneyer Westdeich war zwischen 1979 und 1983 auf einem ehemaligen Flugfeld als Sturmflutschutz für den südwestlichen Inselbereich errichtet worden. Seine nun ins Blickfeld der Küstenschützer rückende Fußsicherung ist allerdings älter: Sie stammt in wesentlichen Teilen noch aus den Anfangsjahren des Flugplatzes, der während des Ersten Weltkriegs eingerichtet worden ist. „Damals setzte man hier auf eine senkrechte Wand aus Betonelementen zur seeseitigen Sicherung, ergänzt durch großformatige Betonplatten, die heute vor dem Westdeich noch erhalten sind“, erinnert Frank Thorenz.

Um das Schutzniveau an dieser Stelle zu verbessern, soll im Anschluss an die Deichböschung nun stattdessen eine zehn Meter breite Promenade aus aufgehellten Asphaltbeton entstehen. Dieser ist bereits an anderen Abschnitten der Norderneyer Promenade zum Einsatz gekommen. „Am Ende soll sich das Vorhaben stimmig in das Gesamtbild der Schutzwerke auf der Insel einfügen“, so Thorenz. Technisch dient die Betonfläche als Sicherung der Deichböschung gegen brechende Wellen in schweren Sturmfluten.

Die Bauarbeiten starten unmittelbar nach den Osterfeiertagen mit der Einrichtung der Baustelle. Im Anschluss daran wird die alte Konstruktion abgebrochen und durch ein modernes Deckwerk aus Wasserbausteinen ersetzt. Im Gegensatz zur derzeit senkrechten Bauweise erhält das neue Deckwerk eine Neigung von eins zu vier. Die Steine sollen mit einem Spezialmörtel vergossen werden. „Diese Bauweise gewährleistet, dass die Anlage den starken Belastungen durch brechende Wellen in Sturmfluten schadlos widerstehen kann und so der Deichfuß optimal geschützt ist“, erklärt Thorenz.

Der betroffene Strandabschnitt aus der Luft: Ab Mitte April beginnen hier die Arbeiten im Bereich Westbad/Buhne G. Foto: Stromann/NLWKN

Umsetzung in zwei Abschnitten

Das Strandniveau schwankt im Bereich des Westdeiches sehr stark. Als Absicherung gegen Unterspülung soll der Fußpunkt des Deckwerkes deshalb tief in den Strand eingebunden werden. Zusätzlich ist eine Sicherung durch eine Spundwand geplant. Das Bauvorhaben wird dabei unter Berücksichtigung des schmalen Zeitfensters bis zur nächsten Sturmflutsaison in zwei Abschnitten umgesetzt. Bis zum Herbst sollen die ersten 400 Meter der betroffenen Anlage modernisiert werden. Der Landesbetrieb rechnet mit Kosten von rund 4,8 Millionen Euro.

Wie immer haben die Küstenschützer des NLWKN bei dem erforderlichen Bauprojekt auch die touristische Bedeutung der betroffenen Bereiche im Blick. „Unter Rücksichtnahme auf die besonderen Umstände auf der Insel werden wir mit den Arbeiten im Bereich des Westbades beginnen, um den Baufortschritt möglichst schnell vom touristisch genutzten Bereich wegzubewegen“, so Frank Thorenz. Für Besucher, die am Deichfuß entlang vom Hafen zum Westbad gehen wollen, wird in den kommenden Tagen eine Umleitung über die Deichkrone eingerichtet. Am Strand werde die Baustelle überwiegend passierbar bleiben, heißt es beim NLWKN.


 

Impfung der zweiten Prioritäts-Gruppe

Norderney. Das Land Niedersachsen hat zwischenzeitlich die Impfung der zweiten Prioritäts-Gruppe freigegeben und die berechtigten Haushalte im Land durch ein Informationsschreiben in Kenntnis gesetzt. Damit können sich Personen für einen Impftermin anmelden, die das 70. Lebensjahr vollendet haben bzw. bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko aufgrund einer nach der Coronavirus-Impfverordnung näher definierten Vorerkrankung im Falle einer Infektion besteht. Das teilte die Stadt auf ihrer Homepage mit.

Nachdem auf Norderney die Impfung des Personenkreises, die das 80. Lebensjahr vollendet hat, sehr erfolgreich durchgeführt und in dieser Woche abgeschlossen werden konnte, steht bei vielen Betroffenen die Frage im Raum, ob die Impfungen auch für die nächsten berechtigten Personenkreise und Gruppen auf Norderney fortgeführt werden können.

Norderney ist über diese Fragestellung mit dem Landkreis Aurich im Gespräch. Wie schon im Rahmen der ersten Impfaktion hängt die Frage einer weiteren mobilen Impfung auf unserer Insel in erster Linie von der Impfstoffverfügbarkeit ab.

Nachdem die jüngst abgeschlossene Impfaktion auf der Insel sehr gut funktioniert hat, wurde uns sowohl vom Landkreis als auch vom Impfzentrum das Wohlwollen signalisiert, auch die nächste Prioritäts-Gruppe auf Norderney impfen zu wollen, sofern genügend Impfstoff vorhanden ist. Der Zeitraum oder konkrete Termine können zum heutigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden.

Bürgermeister Frank Ulrichs sichert zu, weiter am Ball zu bleiben und bittet insofern alle Impfberechtigten um noch ein bisschen Geduld. Es wird wahrscheinlich noch ein paar Wochen dauern, aber die Prognosen sind gut.


 

Warnung vor Paket-SMS

Norderney | Aurich. Bei der Kreispolizeibehörde gehen derzeit vermehrt Hinweise von Handybesitzern ein, die eine verdächtige SMS auf ihrem Mobiltelefon erhalten haben. In der SMS steht, dass demnächst ein Paket eintreffen werde und man auf einen Link klicken soll. Über diesen Link bekommen die Betrüger Zugriff auf das betroffene Gerät. Das teilte die Polizei mit und rät, auf keinen Fall auf Links von unbekannten Absendern zu klicken.


 

Lockdown bis 18.April

Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: Niedersächsische Staatskanzlei | Holger Hollemann

Hannover. Ostern steht vor der Tür, das zweite Ostern in der Corona Pandemie. Schon sehr lange müssen die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland jetzt harte Einschränkungen ertragen. Dennoch steigt die Zahl der Neuinfektionen aktuell deutschlandweit wieder stark an. Verantwortlich dafür ist insbesondere die Virusmutation B1.1.7. – eine sehr ansteckende und offenbar auch im Krankheitsverlauf gefährlichere Variante des Coronavirus.

Auch in Niedersachsen haben viele Landkreise und Kreisfreie Städte inzwischen die 100er-Marke wieder überschritten. In diesen Regionen muss die Notbremse gezogen werden, bereits erfolgte Öffnungen mussten bereits oder müssen bald wieder zurückgenommen werden. „Wir hatten alle miteinander gehofft,“ so Ministerpräsident Stephan Weil, „dass unsere gemeinsamen Anstrengungen die Ausbreitung des Virus nun endlich hätte eindämmen und wieder mehr Bewegungen und Begegnungen möglich machen können. Das ist nicht geschehen. Bund und Länder haben deshalb heute ein neues Kapitel in der Pandemiebekämpfung aufgeschlagen.“

Fünf Tage harter Lockdown über Ostern, Geschäfte sollen von Gründonnerstag bis einschließlich Ostermontag geschlossen werden. Der Lebensmittelhandel im engeren Sinne wird am Karsamstag geöffnet. Unternehmen sollen nicht produzieren, zur Arbeit darf nur gehen, wer absolut systemrelevant ist. Das öffentliche Leben in Deutschland und die direkten zwischenmenschlichen Kontakte sollen auf das absolute Mindestmaß zurückgefahren werden. Eine kurze aber konsequente Phase des Stillstands kann dazu führen, die Dynamik der Infektionswelle zu brechen und zu dämpfen. Es geht darum, das Infektionsniveau zu begrenzen bis die Teststrategie greift.

Nach Ostern sollen alle Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden können. Auch in den Unternehmen werden die Testkapazitäten ausgebaut. Weil: „Ich bin zuversichtlich, dass die niedersächsische Wirtschaft sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen und alles daransetzen wird, die in Präsenz arbeitenden Beschäftigten zweimal wöchentlich zu testen.“
Der Ministerpräsident appelliert an die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen: „Bitte lassen Sie sich mit uns zusammen auf dieses Vorgehen ein. Bitte halten sie sich über Ostern mit direkten Begegnungen zurück, bitte verzichten sie auf jede nicht unbedingt notwendige Mobilität. Ich betrachte den harten Lockdown über Ostern als eine Durchbrechung der zermürbenden Spirale von immer neuen Schließungen und zaghaften Lockerungen.“

Der Regierungschef betont: „Es ist mir bewusst, mit wie vielen Entbehrungen und Belastungen die Pandemie für jede und jeden Einzelnen verbunden ist. Letztlich sind wir alle ‚coronamüde‘ geworden, wir alle sehnen uns nach etwas mehr Normalität und mehr direkten Begegnungen. Wir bitten Sie jetzt um eine große Anstrengung über Ostern und anschließend darum, die niedersächsischen Testangebote intensiv zu nutzen und so mehr und mehr Freiheiten zurückzugewinnen.“


 

Zaunpfosten beschädigt

Norderney. In der Bülowallee wurden in der Nacht zu Dienstag zwei Zaunpfosten aus Stahl aus dem Boden gerissen, zwei weitere wurden von Unbekannten umgeknickt. Der Vorfall ereignete sich zwischen Mitternacht und 7.30 Uhr.

Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04932 92980.


 

Mehrere Häuser besprüht

Norderney. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu mehreren Sachbeschädigungen. Ein untalentierter Künstler besprühte im Herrenpfad und in der Kaiserstraße mehrere Wohnobjekte mit Farbe. Der entstandene Schaden befindet sich nach einer ersten Schätzung im höheren dreistelligen Bereich, teilte die Polizei mit.

Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizei unter 04932 – 9298 – 0 in Verbindung zu setzen.


 

Zweitimpfung am Mittwoch

 

Norderney. Die über 80-jährigen Norderneyer erhalten jetzt am Mittwoch, (24. März), ihre Zweitimpfung im Conversationshaus. Die Awo bietet wieder einen Fahrdienst an. Der ist kostenfrei und im Transporter können auch problemlos Rollstuhlfahrer zu ihrem Impftermin gefahren werden. Alle Interessierten können sich bei Ede Bruns anmelden. Er ist der Fahrer: Telefonnummer 0157/56 40 45 69.


 

Kontaktverfolgung mit App

Grafik: culture4life GmbH

 

Norderney. Zur Kontaktverfolgung gibt es jetzt auch die Luca-App für Norderney. Sie ist ans zuständige Gesundheitsamt angebunden und dient zur Kontaktverfolgung.

Funktioniert so: App runterladen. Anschließend gebt ihr in der App eure Daten ein. Die App erzeugt nun einen QR-Code. Wer jetzt ein Geschäft oder Restaurant besucht, scannt dort den Code vor Ort und schon weiß eure App, dass ihr dort wart. Niemand sieht eure Daten. Das Ganze ist anonym.

Die Betreiber einer Location können sich auch bei Luca anmelden und erhalten dann einen QR-Code, den die Besucher am Eingang einscannen können. Anmelden können sich die Betreiber kostenfrei unter https://app.luca-app.de . Die Anmeldeprozedur dauert nur wenige Minuten.

Damit erübrigt sich das Eintragen der persönlichen Angaben in Listen oder auf Zetteln. Für alle Nutzer steht die Luca-App in den gängigen App-Stores bereit.

Frisia ist auch Partner der Luca-App

Ab dem kommenden Wochenende können sich Fahrgäste auch an Bord der Fährschiffe der AG Reederei Norden-Frisia via der „Luca“-App und an Bord angebrachte QR-Codes über ihr Smartphone freiwillig registrieren lassen.


 

DEHOGA will klagen

Ob hier zu Ostern Gäste einziehen können muß das Gericht entscheiden

 

Norderney | Hannover. Laut Medienberichten will der Hotel und Gaststättenverband gegen das Land klagen. Hotels und Restaurants sollen wieder aufmachen dürfen. Die Gastronomen fühlen sich gegenüber anderen Ländern benachteiligt, denn das auswärtige Amt hatte mit Beginn der Woche die Reisewarnung für Mallorca aufgehoben. Über die Öffnung des Tourismus im Land wollen Bund und Länder aber erst kommenden Montag beraten.

Erst Anfang März hatte sich Wirtschaftsminister Althusmann dafür ausgesprochen, die Eröffnungsperspektive zu Ostern auch Realität werden zu lassen.


 

Filmfest auf den Herbst verschoben

 

Norderney | Emden. Das Filmfest Emden-Norderney findet nicht im Frühsommer statt. Wegen der Corona-Pandemie haben die Veranstalter mitgeteilt, dass der Termin für das 31. Internationale Filmfest verschoben ist. Im Juni sei das Filmfestival angesichts der bestehenden Planungsunsicherheit nur schwer vorstellbar.

Es soll nun vom 6. bis 13. Oktober stattfinden.


 

Sachbeschädigung an Pkw

Norderney. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen Mitternacht in der Mühlenstraße zu Sachbeschädigungen an zwei Fahrzeugen. Bei einem Mercedes wurden die Frontscheibe und bei einem Ford die Heckscheibe beschädigt.

Durch einen Zeugen konnten hierbei vier Personen beobachtet werden, die anschließend flüchteten. Der entstandene Schaden liegt im vierstelligen Bereich.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben machen können, sich unter Telefon 04932 92980 zu melden.


 

Bibliothek wieder geöffnet

Norderney. Die Bibliothek im Conversationshaus ist wieder geöffnet. Geöffnet wird von Montag bis Donnerstag 10 bis 13 Uhr, Freitag 14 bis 17 Uhr. Temine braucht man nicht.

Die Watt-Welten und das Bademuseum bleiben geschlossen. Die dürfen zwar öffnen – bringt aber nichts , weil keine Touristen vor Ort sind.


 

Positiver Trend hält an

Norderney | Aurich. Im Landkreis Aurich gibt es keine weiteren Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen. Seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr sind 44 Personen im Kreis an den Corona-Folgen verstorben. Der positive Trend zu Wochenbeginn bei den Neuinfektionen im Kreisgebiet hält weiter an. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert beträgt 22,1 Prozent. (Stand 11.03.2021)


 

Sturmtief Klaus im Anmarsch

Norderney | Aurich. Am morgigen Donnerstag zieht das Sturmtief Klaus über uns hinweg. Es werden Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h erwartet.

Der Kreisfeuerwehrverband Aurich bittet daher, Gartenmöbel, Mülltonnen, und sonstige Gegenstände vor einem Wegwehen zu sichern. Auch Baugerüste und Werbeschilder sollten nochmals auf einen sicheren Halt überprüft und ggf. nachgesichert werden. Verkehrsteilnehmer sollten wachsam sein. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste können den Straßenverkehr und Radfahrer sowie Fußgänger gefährden.

Sollten durch den Sturm Gefahren entstehen, wie beispielsweise ein kippender Baum auf eine Fahrbahn oder ein Haus, so sollte umgehend der Notruf 112 gewählt und die Gefahrenquelle, soweit möglich, abgesichert werden. Die Feuerwehren rücken aus, wenn Gefahr für Mensch und Tier besteht oder erheblicher Sachschaden verhindert werden kann.


 

Frisia übernimmt Getränkehandel

 

Norderney. Ab 10. März 2021 übernimmt die Reederei „Getränke Peters & Rass“ auf Norderney. Mit der Übernahme der Norderneyer Firma stärke die Reederei ihre Logistik-Kompetenz, so Frisia-Pressesprecher Fred Meyer. Die Reederei übernimmt auch die rund 32 Mitarbeitenden.

„Wir freuen uns, dass wir den Verkauf an ein auf Norderney geführtes Unternehmen besiegeln konnten“ sagt der bisherige Gesellschafter Michael Peters. Das Know-how wird durch die frisch geschlossene Partnerschaft mit der Getränke Ahlers Gruppe erweitert. Das über 100 Jahre alte, familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Achim ist bereits auf Norderney tätig und wird das Sortiment von Getränke Peters & Rass verantwortlich sein.

„Aus gesundheitlichen Gründen und für die Regelung der Unternehmensnachfolge mussten wir kompetente Nachfolger für unser Familienunternehmen finden. Mit der Norden-Frisia ist eine Lösung gelungen, die sowohl die Inselversorgung mit Getränken sicherstellt als auch eine Entwicklungsperspektive für Insulaner und Gäste gleichermaßen beinhaltet“, erklärt der bisherige Gesellschafter Michael Peters.

Info Getränke Ahlers

Mit mehr als 1.600 Beschäftigten gehört die niedersächsische Getränke Ahlers Gruppe zu den größten inhabergeführten deutschen Getränkefachhändlern.


 

Umsetzung der Beschlüsse seit Montag

Noch sind keine Urlauber auf Norderney. Wird sich das bald ändern?

Norderney | Hannover. Niedersachsen wird die in der Ministerpräsidentenkonferenz getroffenen Vereinbarungen zeitnah umsetzen. Die folgenden Änderungen treten ab Montag, 8. März 2021 in Kraft:

Kontaktbeschränkungen

Die Möglichkeit, sich mit Freunden, Verwandten und Bekannten zu treffen, wird auf zwei Hausstände mit insgesamt bis zu fünf Personen begrenzt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Hausstand.

Ministerpräsident Stephan Weil bittet die Menschen in Niedersachsen ausdrücklich, trotz der neuen Möglichkeiten, die Zahl der Personen, mit denen solche Zusammenkünfte erfolgen, möglichst konstant und möglichst klein zu halten („social bubble“), und gerne auch vor der Zusammenkunft einen Selbsttest durchzuführen.

Kita und Schule

Die Kindertageseinrichtungen werden für den eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B“) geöffnet. Die Kitas sind damit im Grundsatz offen und bieten Betreuung in Regelgruppengröße an, aber ohne Gruppenmischung. Das gilt allerdings nur bei einem Inzidenzwert von unter 100. Bei über 100 bleibt oder wird die Einrichtung bei gleichzeitigem Notbetrieb geschlossen.

Zwei Änderungen im Schulbereich werden vorgenommen: So ist im Unterricht auch am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem gilt wieder, dass die Präsenzpflicht – mit Ausnahme der Risikogruppen – wiederhergestellt ist.

Eine Woche später, ab 15.03.2021, wird der Schulbereich geöffnet für Unterricht im Wechselmodell nach Szenario B für die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 5-7 im Sekundarbereich I sowie den Schuljahrgang 12 im Sekundarbereich II. Außerdem werden die Berufseinstiegsschulen sowie Berufsschulklassen für Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ohne Ausbildungsverhältnis und die Förderschulen im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und in Förderschwerpunkten Hören und Sehen (Taubblinde) für Unterricht nach Szenario B geöffnet.

Kultur und Sport

Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten können in Niedersachsen mit 50 Prozent der normalen Kapazität und einer Anmeldepflicht öffnen. Individualsport ist mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zulässig. Bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren dürfen im Außenbereich auch in Gruppen Sport treiben.

Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen

Blumengeschäfte und Gartencenter sind in Niedersachsen bereits geöffnet, ebenso Friseure. Auch Fahrschulen dürfen praktischen Unterricht bereits wieder anbieten. Die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe können ab dem 8. März 2021 mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen. Für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen nicht dauerhaft eine Maske getragen werden kann, sind ein tagesaktueller COVID-19-Schnell- oder Selbsttest der Kundin oder des Kunden und ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung. Das gilt beispielsweise für Gesichtskosmetik oder für Rasuren.

Der sonstige Einzelhandel kann für sogenannte Terminshopping-Angebote öffnen (click and meet). Dies wird jedoch begrenzt auf eine Kundin/einen Kunden pro 40 qm Verkaufsfläche. Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung sind notwendig.

Die Landesregierung wird im Übrigen prüfen, ob weiter Öffnungen möglich sind, wenn einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte stabil bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in 7 Tagen liegen. Es müssten dann jedoch etwaige Pull-Effekte ausgeschlossen werden.

Weitere Öffnungen?

Die Landesregierung wird im Übrigen prüfen, ob weiter Öffnungen möglich sind, wenn einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte stabil bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in 7 Tagen liegen. Es müssten dann jedoch etwaige Pull-Effekte ausgeschlossen werden.

Wirtschaftsminister will weitere Tests

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Für den Einzelhandel werden wir neben dem Terminshopping ab 08.03.2021 noch vor dem 22.03.2021 entscheiden, ob eine beschränkte Öffnung unterstützt durch Tests möglich ist. Die Gastronomie kann am 22.03.2021 mit der Außengastronomie starten und sollte noch vor Ostern mit strengen Hygieneregeln und digital gestützten Tests ebenso eine Perspektive erhalten.“

Tourismus

Althusman äusserte sich auch zum Tourismus: „Der Tourismus braucht noch vor dem 22.03.2021 Klarheit, ob begrenzte Urlaubsmöglichkeiten mit hohen Sicherheitsstandards möglich sind. Sollten jetzt die Infektionen stabil weiter sinken, ergeben sich daraus auch positive Möglichkeiten für die schwer getroffene Veranstaltungswirtschaft. Es wird ab nächster Woche erste vorsichtige Öffnungsschritte geben und wir werden uns von der sogenannten 35er-Inzidenz verabschieden. Dadurch erhalten alle von Corona in Mitleidenschaft gezogenen Branchen unserer Wirtschaft eine Perspektive mit Augenmaß. Das ist ein wichtiges Signal und es ist verantwortbar angesichts der Tatsache, dass inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen geimpft sind, wir in Kürze in großem Umfang Schnelltests bekommen werden und darauf abgestimmte, digital gestützte Verfahren nutzen können.“


 

Musikfest verschoben

Norderney. Das für dieses Jahr geplante Norderneyer Musikfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden und nach 2022 verschoben. Das teilte Jan-Remmer Harms auf der Facebookseite des Musikfestes mit und bedauert: „Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht, aufgrund der derzeitigen Lage sind uns allerdings die Hände gebunden“.

Es gibt im Moment keine Planungssicherheit. Hinzu kommt, dass die Bands seit Monaten aufgrund des Lockdowns nicht gemeinsam proben konnten.


 

Testzentrum für Corona-Schnelltest eröffnet

Foto: Reederei Norden-Frisia

Norderney | Norddeich. Seit Donnerstag gibt es ein mobiles Testzentrum der Firma CoviMedical vor dem Norderney-Terminal in Norddeich. Dort können sich interessierte Fahrgäste, aber auch andere Personen, einem Antigen-Schnelltest unterziehen. Das teilte die Reederei Norden-Frisia mit.

Nach erfolgter Aufnahme der personenbezogenen Daten wird ein Abstrich aus dem Mund-/Nasenraum gemacht und man erhält innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis, welches der getesteten Person via dessen Smartphone mitgeteilt wird. Dies hat den Vorteil einer nur sehr kurzen Verweildauer im Testzentrum und damit eines höheren Durchsatzes was die Anzahl der zu testenden Personen angeht. Die Kosten des Schnelltest belaufen sich auf 20 Euro pro Person.

In der Startphase hat das Testzentrum zunächst vormittags zwischen 8 und 12.00 Uhr geöffnet. Die Reederei bittet interessierte Personen die Frisia-Parkplätze P1 und P2 an der Umgehungsstraße zu nutzen.

Die Firma CoviMedical aus Dillenburg, hat sich mittlerweile mit mehr als 30 mobilen Testzentren in ganz Deutschland einen Namen für Antigen-Schnelltests gemacht. Medizinisch geschultes Personal führt die Tests vor Ort durch und kann im Falle eines positiven Ergebnisses einen PCR-Test zur Kontrolle vornehmen bzw. weitere Schritte mit dem Gesundheitsamt vor Ort abstimmen.

Die Reederei Norden-Frisia unterstützt die Firma vor Ort, indem sie die Fläche direkt vor dem Norderney- Terminal in Norddeich zur Verfügung stellt.

Vielleicht demnächst Pflicht?

Zwar sind Antigen-Schnelltests bislang noch nicht verpflichtend zum Beispiel für Reisende zu den Inseln vorgesehen aber die aktuelle politische Diskussion lässt eine entsprechende Entscheidung erwarten. Bei der Reederei möchten man für diesen Fall schon gerüstet sein und hat mit CoviMedical einen erfahrenen Partner für die Umsetzung gefunden. Im Falle von später verpflichtenden Schnelltests für Reisende könnte die Abfrage eines negativen Ergebnisses im Rahmen des bestehenden Online-Ticketings der Reederei mit integriert werden.

Anmeldung

Eine Anmeldung kann im Voraus online über die Homepage der Firma CoviMedical unter: www.15minutentest.de für den jeweiligen Teststandort vorgenommen werden.


 

Corona Gipfel: Lockdown geht weiter

Ende März kann die Aussengastronomie unter Auflagen wieder öffnen

Norderney | Berlin. Der Lockdown wird bis zum 28.März verlängert. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich in folgenden Punkten.

Bereits von Montag an werden die Kontaktbeschränkungen leicht gelockert. Dann sollen sich bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten wieder treffen können. Das gesellschaftliche Leben soll stufenweise wieder zurückkehren. Nachdem seit Montag Friseure wieder öffnen durften, sollen als nächstes bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte öffnen. Körpernahe Dienstleistungen können mit aktuellen Tests ebenfalls getätigt werden.

Ab 8. März darf der Einzelhandel, (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), öffnen. Bei einem Inzidenzwert von unter 50. Schon ab einem Wert von 100 darf im Einzelhandel per Terminbuchung eingekauft werden. Museen, Zoos, Gedenkstätten ectr. dürfen ebenfalls mit Termin besucht werden.

14 Tage später (22.03.21), jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100

Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest)

Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

14 Tage später (05.04.21), jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100

Einzelhandel (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), Sport (Fitnesstudios ect.) ohne Test

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest)

Freizeitveranstaltungen im Aussenbereich (max. 50 Teilnehmer)

Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist am 22.03.2021. Dann wird entschieden wie es mit den weiteren Bereichen wie Gastronomie, Hotels, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels weitergeht.

Hausärzte sollen spätestens ab April Corona-Schutzimpfungen durchführen, vielleicht auch schon Ende März. Sofern es genug Impfstoff gibt. Schnelltests soll es erst im April geben.

Foto: Bundesregierung


 

 

Stadtwerke Norderney warnt vor unseriösen Telefonanrufen

Norderney. In den vergangenen Tagen erreichten die Stadtwerke vermehrt Hinweise von Kunden, die von vermeintlich seriösen Energieanbietern bzw. Vertragspartnern der Stadtwerke angerufen worden seien. Grund dafür sollen Preiserhöhungen sein, die man mit Abschluss neuer Verträge umgehen könnte. Auch Tarife mit verbesserten Konditionen sollen angeboten werden.

Hierzu werden Zählernummern, Zählerstände und persönliche Daten abgefragt, um bestehende Lieferverträge mit den Stadtwerken kündigen zu können. Die Zustellung der neuen Energieverträge erfolgt in der Regel schon in wenigen Tagen nach den Anrufen und beinhalten in den meisten Fällen Vertragslaufzeiten von bis zu zwei Jahren.

„Wir versichern Ihnen, dass sich keine Vertragspartner der Stadtwerke Norderney zum Zweck von Abschlüssen neuer Lieferverträge bzw. zur Überprüfung der bestehenden Verträge telefonisch mit unseren Kunden in Verbindung setzen. Dies entspricht nicht unserer Unternehmensphilosophie“, teilte Frank Bossmann vom Kundenservice mit und ergänzte: „Falls Sie nun doch einen neuen Liefervertrag ungewollt abgeschlossen haben sollten, besteht die Möglichkeit, vom gesetzlichen Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen Gebrauch zu machen. Selbstverständlich steht Ihnen dabei der Vertrieb der Stadtwerke Norderney, als Ihr Energieversorger vor Ort, für Fragen gern zur Verfügung.“



 

Öffnung der Branche spätestens zu Ostern wird gefordert

Das Gastgewerbe bittet zu Tisch: Dehoga-Präsident Detlef Schröder (r.) übergibt die Resolution des Gastgewerbes auf dem Platz der Göttinger Sieben in Hannover an Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann. Foto: Dehoga Hannover


Hannover
. Die Dehoga Niedersachsen aus Hannover hat eine Resolution an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann übergeben. „Das Niedersächsische Gastgewerbe ist nach nahezu 25 Wochen Lockdown in 2020 und 2021 wirtschaftlich am Ende“, erklärt Detlef Schröder, Präsident des Dehoga Niedersachsen, die dramatische Lage des niedersächsischen Gastgewerbes. „Wir können und müssen öffnen. Jetzt fordern wir: Lasst uns öffnen und das möglichst bald“, so Schröder weiter.

Zwar hat es Unterstützung des Staates gegeben, diese ist aber aufgebraucht. Es geht um den Bestand der Unternehmen, aber auch das wirtschaftliche Überleben der vielen MitarbeiterInnen des Gastgewerbes und ihrer Familien, die

 

 

 

 

 

 

Corona Update

Norderney. Auf Norderney gibt es noch drei mit dem Covid-19 infizierte Bürger. Aurich hat mit 28 immer noch die höchste Anzahl an Infizierten im Landkreis. Hier gibt es einen Rückgang von acht Personen im Vergleich zum Freitag. Großefehn kommt auf 21, Norden meldet 12 Fälle, Ihlow 8 und die Gemeinde Südbrookmerland hat immer noch 24 Fälle zu verzeichnen. Samtgemeinde Brookmerland hat 5, Wiesmoor 4 Fälle. Krummhörn 2 aktuelle Fälle. Dornum und Hinte je 3 Fälle. Hage 1 Fall. Großheide, Baltum und Juist sind clean.

Die 7-Tageinzidenz im Landkreis Aurich beträgt 27,9 Prozent.


 

Umsetzung der Beschlüsse ab Montag

Noch sind keine Urlauber auf Norderney. Wird sich das bald ändern?

Norderney | Hannover. Niedersachsen wird die in der Ministerpräsidentenkonferenz getroffenen Vereinbarungen zeitnah umsetzen. Die folgenden Änderungen treten ab Montag, 8. März 2021 in Kraft:

Kontaktbeschränkungen

Die Möglichkeit, sich mit Freunden, Verwandten und Bekannten zu treffen, wird auf zwei Hausstände mit insgesamt bis zu fünf Personen begrenzt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Hausstand.

Ministerpräsident Stephan Weil bittet die Menschen in Niedersachsen ausdrücklich, trotz der neuen Möglichkeiten, die Zahl der Personen, mit denen solche Zusammenkünfte erfolgen, möglichst konstant und möglichst klein zu halten („social bubble“), und gerne auch vor der Zusammenkunft einen Selbsttest durchzuführen.

Kita und Schule

Die Kindertageseinrichtungen werden für den eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B“) geöffnet. Die Kitas sind damit im Grundsatz offen und bieten Betreuung in Regelgruppengröße an, aber ohne Gruppenmischung. Das gilt allerdings nur bei einem Inzidenzwert von unter 100. Bei über 100 bleibt oder wird die Einrichtung bei gleichzeitigem Notbetrieb geschlossen.

Zwei Änderungen im Schulbereich werden vorgenommen: So ist im Unterricht auch am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem gilt wieder, dass die Präsenzpflicht – mit Ausnahme der Risikogruppen – wiederhergestellt ist.

Eine Woche später, ab 15.03.2021, wird der Schulbereich geöffnet für Unterricht im Wechselmodell nach Szenario B für die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 5-7 im Sekundarbereich I sowie den Schuljahrgang 12 im Sekundarbereich II. Außerdem werden die Berufseinstiegsschulen sowie Berufsschulklassen für Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ohne Ausbildungsverhältnis und die Förderschulen im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und in Förderschwerpunkten Hören und Sehen (Taubblinde) für Unterricht nach Szenario B geöffnet.

Kultur und Sport

Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten können in Niedersachsen mit 50 Prozent der normalen Kapazität und einer Anmeldepflicht öffnen. Individualsport ist mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zulässig. Bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren dürfen im Außenbereich auch in Gruppen Sport treiben.

Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen

Blumengeschäfte und Gartencenter sind in Niedersachsen bereits geöffnet, ebenso Friseure. Auch Fahrschulen dürfen praktischen Unterricht bereits wieder anbieten. Die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe können ab dem 8. März 2021 mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen. Für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen nicht dauerhaft eine Maske getragen werden kann, sind ein tagesaktueller COVID-19-Schnell- oder Selbsttest der Kundin oder des Kunden und ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung. Das gilt beispielsweise für Gesichtskosmetik oder für Rasuren.

Der sonstige Einzelhandel kann für sogenannte Terminshopping-Angebote öffnen (click and meet). Dies wird jedoch begrenzt auf eine Kundin/einen Kunden pro 40 qm Verkaufsfläche. Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung sind notwendig.

Die Landesregierung wird im Übrigen prüfen, ob weiter Öffnungen möglich sind, wenn einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte stabil bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in 7 Tagen liegen. Es müssten dann jedoch etwaige Pull-Effekte ausgeschlossen werden.

Weitere Öffnungen?

Die Landesregierung wird im Übrigen prüfen, ob weiter Öffnungen möglich sind, wenn einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte stabil bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in 7 Tagen liegen. Es müssten dann jedoch etwaige Pull-Effekte ausgeschlossen werden.

Wirtschaftsminister will weitere Tests

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Für den Einzelhandel werden wir neben dem Terminshopping ab 08.03.2021 noch vor dem 22.03.2021 entscheiden, ob eine beschränkte Öffnung unterstützt durch Tests möglich ist. Die Gastronomie kann am 22.03.2021 mit der Außengastronomie starten und sollte noch vor Ostern mit strengen Hygieneregeln und digital gestützten Tests ebenso eine Perspektive erhalten.“

Tourismus

Althusman äusserte sich auch zum Tourismus: „Der Tourismus braucht noch vor dem 22.03.2021 Klarheit, ob begrenzte Urlaubsmöglichkeiten mit hohen Sicherheitsstandards möglich sind. Sollten jetzt die Infektionen stabil weiter sinken, ergeben sich daraus auch positive Möglichkeiten für die schwer getroffene Veranstaltungswirtschaft. Es wird ab nächster Woche erste vorsichtige Öffnungsschritte geben und wir werden uns von der sogenannten 35er-Inzidenz verabschieden. Dadurch erhalten alle von Corona in Mitleidenschaft gezogenen Branchen unserer Wirtschaft eine Perspektive mit Augenmaß. Das ist ein wichtiges Signal und es ist verantwortbar angesichts der Tatsache, dass inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen geimpft sind, wir in Kürze in großem Umfang Schnelltests bekommen werden und darauf abgestimmte, digital gestützte Verfahren nutzen können.“


 

Musikfest verschoben

Norderney. Das für dieses Jahr geplante Norderneyer Musikfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden und nach 2022 verschoben. Das teilte Jan-Remmer Harms auf der Facebookseite des Musikfestes mit und bedauert: „Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht, aufgrund der derzeitigen Lage sind uns allerdings die Hände gebunden“.

Es gibt im Moment keine Planungssicherheit. Hinzu kommt, dass die Bands seit Monaten aufgrund des Lockdowns nicht gemeinsam proben konnten.


 

Testzentrum für Corona-Schnelltest eröffnet

Foto: Reederei Norden-Frisia

Norderney | Norddeich. Seit Donnerstag gibt es ein mobiles Testzentrum der Firma CoviMedical vor dem Norderney-Terminal in Norddeich. Dort können sich interessierte Fahrgäste, aber auch andere Personen, einem Antigen-Schnelltest unterziehen. Das teilte die Reederei Norden-Frisia mit.

Nach erfolgter Aufnahme der personenbezogenen Daten wird ein Abstrich aus dem Mund-/Nasenraum gemacht und man erhält innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis, welches der getesteten Person via dessen Smartphone mitgeteilt wird. Dies hat den Vorteil einer nur sehr kurzen Verweildauer im Testzentrum und damit eines höheren Durchsatzes was die Anzahl der zu testenden Personen angeht. Die Kosten des Schnelltest belaufen sich auf 20 Euro pro Person.

In der Startphase hat das Testzentrum zunächst vormittags zwischen 8 und 12.00 Uhr geöffnet. Die Reederei bittet interessierte Personen die Frisia-Parkplätze P1 und P2 an der Umgehungsstraße zu nutzen.

Die Firma CoviMedical aus Dillenburg, hat sich mittlerweile mit mehr als 30 mobilen Testzentren in ganz Deutschland einen Namen für Antigen-Schnelltests gemacht. Medizinisch geschultes Personal führt die Tests vor Ort durch und kann im Falle eines positiven Ergebnisses einen PCR-Test zur Kontrolle vornehmen bzw. weitere Schritte mit dem Gesundheitsamt vor Ort abstimmen.

Die Reederei Norden-Frisia unterstützt die Firma vor Ort, indem sie die Fläche direkt vor dem Norderney- Terminal in Norddeich zur Verfügung stellt.

Vielleicht demnächst Pflicht?

Zwar sind Antigen-Schnelltests bislang noch nicht verpflichtend zum Beispiel für Reisende zu den Inseln vorgesehen aber die aktuelle politische Diskussion lässt eine entsprechende Entscheidung erwarten. Bei der Reederei möchten man für diesen Fall schon gerüstet sein und hat mit CoviMedical einen erfahrenen Partner für die Umsetzung gefunden. Im Falle von später verpflichtenden Schnelltests für Reisende könnte die Abfrage eines negativen Ergebnisses im Rahmen des bestehenden Online-Ticketings der Reederei mit integriert werden.

Anmeldung

Eine Anmeldung kann im Voraus online über die Homepage der Firma CoviMedical unter: www.15minutentest.de für den jeweiligen Teststandort vorgenommen werden.


 

Corona Gipfel: Lockdown geht weiter

Ende März kann die Aussengastronomie unter Auflagen wieder öffnen

Norderney | Berlin. Der Lockdown wird bis zum 28.März verlängert. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich in folgenden Punkten.

Bereits von Montag an werden die Kontaktbeschränkungen leicht gelockert. Dann sollen sich bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten wieder treffen können. Das gesellschaftliche Leben soll stufenweise wieder zurückkehren. Nachdem seit Montag Friseure wieder öffnen durften, sollen als nächstes bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte öffnen. Körpernahe Dienstleistungen können mit aktuellen Tests ebenfalls getätigt werden.

Ab 8. März darf der Einzelhandel, (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), öffnen. Bei einem Inzidenzwert von unter 50. Schon ab einem Wert von 100 darf im Einzelhandel per Terminbuchung eingekauft werden. Museen, Zoos, Gedenkstätten ectr. dürfen ebenfalls mit Termin besucht werden.

14 Tage später (22.03.21), jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100

Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest)

Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

14 Tage später (05.04.21), jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100

Einzelhandel (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), Sport (Fitnesstudios ect.) ohne Test

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest)

Freizeitveranstaltungen im Aussenbereich (max. 50 Teilnehmer)

Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist am 22.03.2021. Dann wird entschieden wie es mit den weiteren Bereichen wie Gastronomie, Hotels, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels weitergeht.

Hausärzte sollen spätestens ab April Corona-Schutzimpfungen durchführen, vielleicht auch schon Ende März. Sofern es genug Impfstoff gibt. Schnelltests soll es erst im April geben.

Foto: Bundesregierung


 

 

Stadtwerke Norderney warnt vor unseriösen Telefonanrufen

Norderney. In den vergangenen Tagen erreichten die Stadtwerke vermehrt Hinweise von Kunden, die von vermeintlich seriösen Energieanbietern bzw. Vertragspartnern der Stadtwerke angerufen worden seien. Grund dafür sollen Preiserhöhungen sein, die man mit Abschluss neuer Verträge umgehen könnte. Auch Tarife mit verbesserten Konditionen sollen angeboten werden.

Hierzu werden Zählernummern, Zählerstände und persönliche Daten abgefragt, um bestehende Lieferverträge mit den Stadtwerken kündigen zu können. Die Zustellung der neuen Energieverträge erfolgt in der Regel schon in wenigen Tagen nach den Anrufen und beinhalten in den meisten Fällen Vertragslaufzeiten von bis zu zwei Jahren.

„Wir versichern Ihnen, dass sich keine Vertragspartner der Stadtwerke Norderney zum Zweck von Abschlüssen neuer Lieferverträge bzw. zur Überprüfung der bestehenden Verträge telefonisch mit unseren Kunden in Verbindung setzen. Dies entspricht nicht unserer Unternehmensphilosophie“, teilte Frank Bossmann vom Kundenservice mit und ergänzte: „Falls Sie nun doch einen neuen Liefervertrag ungewollt abgeschlossen haben sollten, besteht die Möglichkeit, vom gesetzlichen Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen Gebrauch zu machen. Selbstverständlich steht Ihnen dabei der Vertrieb der Stadtwerke Norderney, als Ihr Energieversorger vor Ort, für Fragen gern zur Verfügung.“



 

Öffnung der Branche spätestens zu Ostern wird gefordert

Das Gastgewerbe bittet zu Tisch: Dehoga-Präsident Detlef Schröder (r.) übergibt die Resolution des Gastgewerbes auf dem Platz der Göttinger Sieben in Hannover an Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann. Foto: Dehoga Hannover


Hannover
. Die Dehoga Niedersachsen aus Hannover hat eine Resolution an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann übergeben. „Das Niedersächsische Gastgewerbe ist nach nahezu 25 Wochen Lockdown in 2020 und 2021 wirtschaftlich am Ende“, erklärt Detlef Schröder, Präsident des Dehoga Niedersachsen, die dramatische Lage des niedersächsischen Gastgewerbes. „Wir können und müssen öffnen. Jetzt fordern wir: Lasst uns öffnen und das möglichst bald“, so Schröder weiter.

Zwar hat es Unterstützung des Staates gegeben, diese ist aber aufgebraucht. Es geht um den Bestand der Unternehmen, aber auch das wirtschaftliche Überleben der vielen MitarbeiterInnen des Gastgewerbes und ihrer Familien, die durch Kurzarbeit in den Würgegriff der Pandemie genommen sind.

Wirtschaftsminister Althusmann zeigte großes Verständnis für die Sorgen und Nöte des Gastgewerbes. Er sicherte zu, alles ihm Mögliche zu machen, um die Eröffnungsperspektive zu Ostern auch Realität werden zu lassen. Sicherheit in Sachen Eröffnung sei aber eben in Zeiten steigender Inzidenzen trotz der knapp vier Wochen, die noch vor uns liegen, nur relativ.

„Die Branche hat in 2020 bewiesen, dass die entwickelten Hygienekonzepte wirken. Wir waren keine Infektionstreiber und wir werden auch im weiteren Verlauf der Pandemie keine werden“, demonstriert Präsident Schröder das Verantwortungsbewusstsein des Gastgewerbes. „Deshalb können wir öffnen!“

Schröder erklärt weiter: „Wir müssen öffnen, weil unsere Betriebe und unsere Inhaber- und Mitarbeiterfamilien wirtschaftlich am Ende sind. Wir wollen unser Einkommen wieder mit unseren eigenen Händen verdienen und nicht von staatlichen Unterstützungen abhängig sein, die uns kein Auskommen bieten können.

Unterdessen ist der Hotel- und Gaststättenverband entsetzt von den Lockerungsplänen der Bundesregierung und kritisiert die Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Konferenz. Die sieht zwar eine Öffnung in Schritten vor, doch die Außengastronomie ist dabei erst ganz am Ende bedacht. Innengastronomie taucht in dem Papier gar nicht auf.

 


 

 

Verstöße gegen Corona-Verordnung


 
Norderney.
Die Polizei hat am Freitagabend eine Zusammenkunft mehrerer Personen aufgelöst. Vor einem Gebäude in der Benekestraße trafen die Beamtinnen und Beamten auf acht Personen aus mehreren Haushalten. Die Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 41 Jahren saßen dort in einem Kreis beisammen. Dabei hielten sie weder den Mindestabstand ein noch trugen sie einen Mund-Nasen-Schutz. Die Zusammenkunft wurde aufgelöst. Es wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.


 

Erste Frühlingsboten an der Napoleonschanze


 

Keine Inselhebamme mehr

Norderney. Auf Norderney hatten wir mal eine Hebamme. Und nun ist sie weg. Die Hebamme Julia Gotschlich hat nach zwei Jahren ihre Arbeit auf Norderney beendet und die Insel im Februar verlassen. Es gibt auf Norderney keine Hebammenversorgung mehr. Wer eine Hebamme benötigt, wird gebeten sich an die Hebammenzentrale im Landkreis Aurich, Tel. 0176 – 345 222 55, zu wenden.


 

 

Urlaub für Lau

Norderney. Der Norderneyer Rotary Club hatte mehr als 120 Norderneyer mit eigenen Hotels, Vermieter und Gastronomen aufgerufen, Pflegekräften mit Ihren Partnern eine gratis Urlaubswoche zur Verfügung zu stellen. Über das Rotarier-Netzwerk wurden Kontakte zu Kliniken gesucht und dann Pflegekräfte ausgelost. .Und es hat funktioniert. Nun kommen etwa Beschäftigte aus Kliniken in Detmold, Lemgo, Dortmund, Essen, Hannover, Köln, Münster und Nordhorn .

Neben der Gratis-Unterkunft soll den Pflegekräften die Fährüberfahrt und die Kurtaxe erstattet werden. Die Norderneyer Fahrradverleiher stellen für jeden Gewinner Leihfahrräder zur Verfügung, es gibt kostenlosen Eintritt in das Bademuseum und für weitere Freizeitaktivitäten. Rotary-Präsident Jörg Saathoff: „Einige werden Busrundfahrten oder Ausflugsfahrten zu den Nachbarinseln bekommen, andere geführte Stadt- oder Fahrradtouren, Eintrittskarten für den Leuchtturm, Massagen etc. Und jeder bekommt auch noch einen Gutschein aus der Gastronomie, denn obwohl der Lockdown auch auf Norderney seine Spuren hinterlassen hat, haben es sich viele Restaurants nicht nehmen lassen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Neben der Gratis-Unterkunft soll ihnen die Fährüberfahrt und die Kurtaxe erstattet werden.“

Wann sie nach Norderney reisen können, steht aber noch nicht fest – touristische Übernachtungen sind in Niedersachsen derzeit nicht zugelassen.


 

Schulstart ab Montag

Norderney. Ab Montag startet die Grundschule wieder. Dort gibt es wechselnden Präsenzunterricht. Die Schüler der Kooperativen Gesamtschule bleiben für den Unterricht zu Hause. Nur die Abgangsschüler bekommen Präsenzunterricht.

Die Reederei-Frisia hat mitgeteilt, dass ab Montag, den 1.März, die für Schüler montags bis freitags um 6.15 Uhr ab Norderney angebotene Frühverbindung mit einem Personenschiff wieder aufgenommen wird.


 

Jetzt aber fix

Norderney. Nun aber schnell in die Apotheke, denn der erste von zwei Berechtigungsscheinen für eine vergünstigte Ausgabe von FFP2-Masken läuft am 28.Februar ab. Der zweite Abholschein kann bis 15. April eingelöst werden. Pro Schein kostet das 2 Euro Eigenbeteiligung.


 

Erleichterungen auf der Insel

Norderney. Die Kontaktbeschränkungen auf Norderney laufen aus. Ab Samstag fällt auch die nächtliche Ausgangssperre weg. Das Infektionsgeschehen reduziert sich. Wir haben hier noch 16 akute Corona-Fälle auf der Insel. Aber keine Neuinfektionen.


 

Mit dem Inseltaxi flexibel unterwegs

Foto: AG Reederei Norden-Frisia


Norderney | Norddeich.
Ab Mittwoch kann man unabhängig von Fahrplänen mit einem Inseltaxi über die Nordsee reisen. Eigens dazu hat die Reederei Cassen-Tours ein neues Schnellboot mit Platz für bis zu 6 Passagiere angeschafft und verfügt damit neben den etwas größeren Fahrzeugen „Inselexpress 1“ und Inselexpress 2“, die bis zu 11 Personen transportieren können, über nunmehr drei Einheiten.

Die Reederei erweitert hiermit das bekannte Angebot der unter dem Namen „Inselexpress“ laufenden Schnellverbindungen, welches im letzten Jahr mit der zusätzlichen Anbindung der Insel Juist gestartet war. Bereits seit Dezember 2020 fahren die „Inselexpress“- Boote auch nach einem festen Fahrplan zwischen Norddeich und Norderney, zuletzt jeweils donnerstags und freitags im Anschluss an die letzte Abfahrt der regulären Fähre. Mit dem „Inseltaxi“ wird ein zusätzliches und eigenständiges Angebot für Norderney geschaffen.

Das „Inseltaxi“ steht innerhalb der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.15 Uhr, beziehungsweise nach Absprache aber auch zu anderen Zeiten, zur Verfügung. Die Buchung kann telefonisch unter der Nummer 0175 -11 43 118 bzw. via „WhatsApp“ oder auch im Internet unter www.inselexpress.de aufgegeben werden. Die Reederei bittet interessierte Fahrgäste während der Zeit des aktuellen Corona-Lockdowns noch um Verständnis, dass die gewünschte Abfahrt des Taxis frühestens eine Stunde nach dem Anruf erfolgen kann.

Der Preis beträgt für eine einfache Fahrt nach/von Norderney 199 € und ist im Rahmen der Kapazität unabhängig von der Personenanzahl und dem Gepäck. Auch andere Fahrziele oder der Transport von Express-Fracht ist nach vorheriger Absprache möglich.

Wichtiger Hinweis: bei der Abreise von Norderney muss der Fahrgast auf dem Wassertaxi die erfolgte Zahlung des Gästebeitrages nachweisen.

Das Wassertaxi bietet die Reederei Cassen-Tours, eine Tochtergesellschaft der AG Reederei Norden-Frisia an.


 

Osterurlaub nur mit Corona-Test?

 

Norderney | Hannover. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hofft darauf, dass zu Ostern wieder Besucher auf die Inseln dürfen. Der Verband schlägt vor, dass jeder Besucher einen negativen Corona-Test vorweisen solle. Das sagte die Dehoga-Landesvize Birgit Kolb-Binder der „Ostfriesen-Zeitung“. Man könne sich auch vorstellen, dass auch Speicheltests eingesetzt würden, wie sie ab März für jeden erhältlich sein sollen. „Sprechen müssen wir jetzt über logistische und juristische Probleme“, sagte Kolb-Binder. Sie betreibt selbst mehrere Hotels auf Langeoog.

Am kommenden Dienstag wollen die Landräte der Region, Juristen, Vertreter von Industrie- und Handelskammer (IHK), Reedereien und der Dehoga in einer Online-Konferenz über das Thema Osterurlaub beraten. Das ganze Thema ist aber eine schwierige Angelegenheit, weil die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen und bundesweit nach einem wochenlangen Abwärtstrend zuletzt wieder steigt.


 

Frühverbindung entfällt

Norderney. Auch in dieser Woche entfällt die Frühverbindung ab Norderney um 6.15 Uhr. Grund ist die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit der hohen Anzahl von Corona-Infektionen auf Norderney. Der Präsenzunterricht ist laut Verordnung des Landkreises Aurich immer noch eingestellt. Die Schüler pendeln nicht mehr zum Festland, und werden per Homeschooling betreut. Somit besteht an dieser Frühverbindung momentan kein Bedarf.

Sobald der Präsenzunterricht für die Schüler am Festland wieder zugelassen ist, soll die Frühverbindung auch wieder angeboten werden.


 

 

Aus für White Sands Festival

Foto: König Event Marketing

Norderney. Das Festival wird erneut um ein Jahr verschoben.  „Nach reiflicher Überlegung und unter Berücksichtigung aller Faktoren des Events ist nun die Entscheidung gefallen, das nächste White Sands Festival nicht wie geplant vom 21. bis 23. Mai 2021 stattfinden zu lassen, sondern erst im kommenden Jahr, am Pfingstwochenende vom 3. bis 5. Juni 2022“, teilte der Veranstalter König Event Marketing mit.

Der Veranstalter schreibt dazu auf seiner Facebookseite: „Schweren Herzens treffen wir jetzt diese Entscheidung, sind aber guter Dinge, dass unsere weiteren Veranstaltungen 2021 auf Norderney stattfinden können. Die immer weiter ausgelegten Impfungen in großen Teilen der Welt und die mögliche Entspannung der Situation, die auch in den Sommermonaten des vergangenen Jahres eingetreten ist, stimmt uns sehr optimistisch.“


 

Allgemeinverfügung verlängert

Norderney | Aurich. Der Landkreis Aurich kündigte heute eine Verlängerung der Maßnahmen bis zum 26.Februar an. Anlass ist der seit Anfang Februar festzustellende exponentielle Anstieg der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus.

Es sind derzeit sieben Bewohner der Pflegeeinrichtung „To Huus“ sowie sieben Mitarbeiter infiziert. Weitere drei Bewohner sind im Zusammenhang mit einer Covid-19- Erkrankung verstorben. Insgesamt sind aktuell auf Norderney 37 Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Darüber hinaus befinden sich 68 Personen in Quarantäne.

Landkreis Aurich: „Durch das konstant hohe Infektionsgeschehen auf Norderney müssen unverzüglich weitere umfängliche wirksame Maßnahmen zur Verzögerung bzw. Verlangsamung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektionsketten ergriffen werden. Insbesondere zum Schutz vulnerablen Personengruppen, wird es nicht nur im Interesse des Gesundheitsschutzes als erforderlich, sondern vielmehr als geboten bewertet, in einem eng begrenzten Zeitraum die Kontakte im öffentlichen und privaten Raum sowie den Ausgang in den Abendstunden weiter einzuschränken.“

In der Öffentlichkeit darf man sich auch weiterhin nur allein oder mit Personen die dem eigenen Hausstand angehören aufhalten. Wer sich privat zuhause trifft, darf das nur noch mit Personen aus dem eigenen Hausstand tun. Kein Präsenzuntericht in den Schulen. Die Durchführung von Distanzunterricht (Homeschooling) ist weiterhin zulässig. Die Kitas bleiben bis auf den Notbetrieb geschlossen.

Die Ausgangssperre gilt weiterhin zwischen 21 und 5 Uhr. Zu diesen Zeiten darf die eigene Wohnung nur noch bei Vorliegen eines triftigen Grundes verlassen werden.


 

 

 

Mehrfamilienhaus geht in Flammen auf

Foto: Feuerwehr Norderney

Norderney. In der Nacht zum Mittwoch hat ein Brand in einem Mehrfamilienhaus einen Schaden von rund 250.000 Euro verursacht. Das Feuer brach gegen Mitternacht in der Mainstraße aus. Verletzt wurde laut Polizei niemand. 4 Bewohner und ein Hund wurden ins Feuerwehrhaus gebracht. Ein Hamster wurde gerettet und dem Eigentümer übergeben.

Für die Bewohner wurde eine andere Unterkunft organisiert, denn das gesamte Gebäude ist unbewohnbar. Ursache war nach ersten Erkenntnissen eine defekte Halogenlampe.

Die Flammen griffen auch auf ein benachbartes Gebäude über, das ebenfalls beschädigt wurde.


 

 

Glasfaserausbau geht voran

Foto: NyNET Stadtwerke Norderney

Norderney. Die Corona-Pandemie und das aktuelle Winterwetter haben die Ausbaupläne des Glasfasernetzes zwar erneut durcheinandergewirbelt, aber die Stadtwerke Norderney haben das Vorgehen an die neuen Rahmenbedingungen angepasst. So konzentriert sich der Ausbau wegen der Beschränkungen auf die Verlegung der Glasfaser-Rohrverbunde in den Straßen und Wegen. Hausanschlüsse werden zurzeit nicht gebaut und auch Hausbegehungen finden erst wieder später statt.

„Sehr gern wären wir schon viel weiter mit dem Ausbau vorangekommen, um den Kunden ein stabiles und schnelles Internet zur Verfügung zu stellen“ kommentiert Holger Schönemann, Geschäftsführer der Stadtwerke Norderney. Das Winterwetter zwingt die Tiefbauer zudem, die Pflasterbereiche zu meiden und die Arbeiten in eher weicheren Untergründen durchzuführen. Mittlerweile sind drei Teams parallel auf der Insel aktiv, Anfang März kommt ein viertes hinzu, welches sich mit der Fortführung der Arbeiten in der Nordhelmsiedlung beschäftigen wird.

Die Ausbaupläne sind also trotz Winterwetter und Corona nicht gefährdet. 


 

Fahrradabstellanlage am Hafen

Grafik: Stadt Norderney

Norderney. Die Stadt plant eine Fahrradabstellanlage am Hafen. Mit der Maßnahme soll der seit Jahrzehnten unbefriedigenden Situation am Fähranleger Abhilfe geschaffen werden. Geplant ist die Schaffung einer hochwassergeschützten Abstellanlage für insgesamt fast 400 Fahrräder. Es ist vorgesehen, den weitaus überwiegenden Anteil der Fahrradabstellplätze unter einer großflächigen Überdachung anzuordnen, teilt die Stadt auf ihrer Webseite mit.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 2.000.000 € Brutto. Gefördert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium. Auf Basis der Förderquote von 50% wurde unlängst eine beantragte Zuwendung in Höhe von bis zu 775.000 € bewilligt.

Auf dem Parkplatz des Bundeswehrerholungsheimes, neben den Wattwelten, wird eine provisorische Fahrradabstellfläche eingerichtet. Die Arbeiten sollen in Kürze beginnen. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer 2021 geplant.


 

Kinderstube vieler Nordseefische in Not

Foto: NLWKN

Norderney | Norden. Seegraswiesen sind ein Schlüssellebensraum in Meeresgebieten weltweit. Sie bilden auf dem Meeresboden ein eigenes Habitat, das einen Schutz- und Nahrungsraum für Jungfische und Kleinlebewesen bietet, das Sediment stabilisiert sowie CO2 bindet. Aufgrund ihrer grundlegenden Ökosystemfunktionen werden sämtliche Seegraswiesen im niedersächsischen Wattenmeer alle sechs Jahre auf Flächenausdehnung, Bewuchsdichte und Artenzusammensetzung untersucht. Die Auswertung der letzten vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV) gemeinsam beauftragten Erfassung von 2019 legt nun einen alarmierenden Zustand dar: Die Gesamtfläche der 2019 erfassten Seegraswiesen umfasste lediglich 8,6 km² und hat sich damit im Vergleich zur letzten Gesamtbestandserfassung im Jahr 2013 um knapp 29 km² (ca. 77%) verkleinert. Damit ist der ökologische Zustand bzw. das ökologische Potenzial des Gesamtbestandes aller Seegraswiesen im niedersächsischen Wattenmeer dem Bewertungssystem der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) zufolge als „schlecht“ anzusehen.

Im Wattenmeer der Nordsee kommen zwei Seegrasarten vor, das Zwergseegras (Zostera noltei) und das seltenere Echte Seegras (Zostera marina). Beide Arten bilden sogenannte Seegraswiesen, die im Wattenmeer bis Ende der 1920er Jahre sowohl im Gezeitenbereich als auch untergetaucht in den Prielen große Bereiche einnahmen. Durch einen Pilzbefall und ungewöhnliche Wetterbedingungen starben zu Beginn der 1930er Jahre die Bestände im Unterwasserbereich völlig ab und konnten sich bis heute nicht wieder regenerieren. Der Pilzbefall betraf das Echte Seegras im Besonderen, sodass dieses auch heute noch wesentlich seltener ist als das Zwergseegras. In den 1970er Jahren gingen die Seegräser auch im Gezeitenbereich dramatisch zurück, erst in den Niederlanden, dann auch an der niedersächsischen Nordseeküste. Die Bestände im nördlichen Wattenmeer waren davon weniger betroffen. „Als eine der wichtigsten Gefährdungsursachen gilt bis heute die Überdüngung der Küstengewässer“, erklären Kerstin Kolbe und Dr. Marc Herlyn, als für die Projektleitung zuständige Mitarbeiter beim NLWKN. Diese Belastung fördert Mikroalgen, die auf Seegrasblättern wachsen, ebenso wie Grünalgen, die Seegrasbestände überwuchern können. Bei zu starkem Bewuchs wird den Seegräsern buchstäblich das Licht genommen, sodass es zu einem Verfall der Seegraswiesen kommt. Außerdem werden die Seegraspflanzen durch hohe Stickstoffkonzentrationen direkt geschwächt und dadurch anfälliger für Pflanzenkrankheiten.

Bei den regelmäßigen Erfassungen in den Jahren 2000 bis 2002, 2008 und 2013 zeigten sich für die niedersächsischen Seegraswiesen stark positive Trends, zuletzt mit einem Anstieg auf 37,6 km2 Gesamtfläche. „Der nun mit den Daten aus 2019 festgestellte stark rückläufige Trend ist alarmierend“, stellt Benedikt Wiggering fest, der bei der Nationalparkverwaltung das Thema Biodiversität bearbeitet. Aufgrund der bisherigen Datenlage ist nicht festzustellen, welchen Anteil die bereits genannten und weitere potenziell bestandsreduzierende Einflussgrößen (wie bspw. Effekte der globalen Klimaveränderung) an der festgestellten Entwicklung haben. Daher schlagen NLWKN und Nationalparkverwaltung für die kommenden Jahre die Durchführung zusätzlicher, wissenschaftlicher Untersuchungen vor, um möglichen Ursachen für den erneuten Seegraswiesenrückgang auf den Grund zu gehen.


 

Landkreis rudert zurück 

 

Norderney. Es hat bislang doch keine Corona-Mutante auf Norderney gegeben. Statt der britischen wurde die „normale“ Variante des Virus bei einem inzwischen verstorbenen Mann festgestellt, teilte der Landkreis Aurich mit. Auch weitere Nachweise von Virus-Mutanten liegen für Norderney derzeit nicht vor.

Unterdessen steigen die Zahlen weiter an. Aktuell gibt es 50 Infizierte auf der Insel. 112 Personen befinden sich in Quarantäne. Die 7-Tageinzidenz liegt kreisweit momentan bei 33,2 Prozent.


 

Frisia: Frühverbindung entfällt

Norderney. Ab Montag dem 15. Februar entfällt die Frühverbindung ab Norderney um 6.15 Uhr bis zum 19.2.2021. Das teilte die Reederei Norden-Frisia mit.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit der hohen Anzahl von Corona-Infektionen auf Norderney, wurde der Präsenzunterricht auf der Insel per Verordnung des Landkreises Aurich vom 10.02.2021 eingestellt. Die Schüler pendeln nicht mehr zum Festland, und werden per Homeschooling betreut. Somit besteht an dieser Frühverbindung momentan kein Bedarf.

Sobald der Präsenzunterricht für die Schüler am Festland wieder zugelassen ist, soll die Frühverbindung auch wieder angeboten werden.


 

Nächtliches Ausgangsverbot für Norderney

Foto: Land Niedersachsen

Norderney | Aurich. Nachdem die Zahlen der Infizierten hier auf Norderney sehr angestiegen sind, haben sich Landkreis und Stadtverwaltung heute auf weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus geeinigt.
 
Die beiden Schulen sowie die Kitas bleiben geschlossen. In den Schulen wird der Präsenzunterricht untersagt. Dies gilt auch für die Durchführung sonstiger schulischer Veranstaltungen. Die Durchführung von Distanzunterricht (Homeschooling) ist weiterhin zulässig. In den Kindertagesstätten ist die Notbetreuung nur noch den Kindern vorbehalten, deren Erziehungsberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind.
 
In der Öffentlichkeit darf man sich nur noch allein oder mit Personen die dem eigenen Hausstand angehören aufhalten. Wer sich privat zuhause trifft, darf das nur noch mit Personen aus dem eigenen Hausstand tun.
 
Ausserdem gibt es auf Norderney eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Die eigene Wohnung darf nur noch bei Vorliegen eines triftigen Grundes verlassen werden, beispielsweise bei medizinischen Notfällen. Das Ganze gilt ab Donnerstag, (11.02.2021), zeitlich befristet bis zum 19.02.2021.


 

Britische Corona-Mutante nachgewiesen

Norderney. Bei einem inzwischen verstorbenen Corona-Patienten ist die britische Corona-Variante B.1.1.7. nachgewiesen worden. Das ergab der Test einer Probe des Verstorbenen Ende Januar. Diese Variante gilt als deutlich ansteckender.

Stadt und Landkreis stehen im engen Austausch um kurzfristig mit notwendigen Konsequenzen und Maßnahmen auf die aktuelle Situation zu reagieren.

Mittlerweile haben sich auf Norderney 43 Personen mit Covid-19 infiziert. Eine an Corona erkrankte 99-jährige Frau aus Norderney ist am Virus verstorben. Die aktuelle 7-Tageinzidenz im Landkreis Aurich liegt bei 33,2 Prozent. Leider gibt es mittlerweile 35 Tote. (Stand 10.02.2021)


 

Jugendcafe geschlossen

Norderney. Die Lichter sind aus. Kein Basteln, Backen oder Computerspiele programmieren – das Jugendcafe bleibt diese Woche geschlossen. Die Corona Zahlen sind leider zu hoch. Das gab die Einrichtung gestern auf ihrer Internetseite bekannt.

Leiterin Andrea Holtel teilte mit, dass das Cafe während der Schließung aber per Telefon oder Whats-App unter 0176- 44452810 erreichbar ist.


 

Mitarbeiter positiv getestet

Norderney. Im Rathaus ist jetzt ein Mitarbeiter positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilt Bürgermeister Frank Ulrichs mit und bittet um Verständnis : „Das hat zur Folge, dass die Dienstleistungen des Rathauses, insbesondere des Bürgeramtes, in den nächsten Tagen nochmals stark eingeschränkt werden müssen. Selbstverständlich stehen wir mit dem Gesundheitsamt im Austausch und ergreifen alle Maßnahmen die erforderlich sind, um eine Ausbreitung zu verhindern.“

Norderney wird aktuell von einer heftigen Corona Welle erfasst. Nachdem die Zahlen in den vergangenen Wochen kontinuierlich nach unten gegangen waren, gibt es seit Wochenbeginn einen starken Anstieg. 31 Menschen haben sich auf der Insel mit dem Coronavirus infiziert. Norderney hält damit etwa die Hälfte der Infektionsfälle im gesamten Kreisgebiet. Die aktuelle 7-Tageinzidenz im Landkreis Aurich liegt bei 29,5 Prozent. Leider gibt es mittlerweile 34 Tote. (Update: Stand 06.02.2021 | 12.25 Uhr)

Trotz aller Schutzvorkehrungen haben sich auch einige Bewohner im Seniorenzentrum To Huus angesteckt. Zwei sind leider verstorben. Das Inselkrankenhaus hat derzeit 14 infizierte Mitarbeiter. Deshalb hat das Gesundheitsamt des Landkreises einen Aufnahmestopp bis zum 11. Februar verhängt. Die Notaufnahme bleibt aber in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt weiterhin geöffnet.

Bürgermeister Frank Ulrichs bedankt sich bei allen Einrichtungen, deren Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Patienten eines besonderen Schutzes bedürfen: „Ich danke allen, die sich im Bereich der Pflege und Betreuung mit all Ihrer Kraft für die Aufrechterhaltung und Betriebsfähigkeit ihrer Einrichtungen einsetzen und damit den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch Patienten die bestmögliche Versorgung und Hilfe zukommen lassen. Das gilt insbesondere für die Mitarbeiterschaft unseres „To Huus“ in der Mühlenstraße, die nicht erst dieser Tage durch die Pandemie bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gefordert werden und die ihr Bestmögliches geben, einen fürsorglichen und würdevollen Betrieb aufrecht zu erhalten. Vielen Dank dafür im Namen aller Insulaner!“


 

Infektionszahlen steigen wieder

Bitte die AHA-Regeln beachten. Grafik: NDS

Norderney. Keine Entwarnung für die Insel. Nachdem die Zahlen der Infizierten hier auf Norderney in den vergangenen Wochen kontinuierlich nach unten gegangen waren, gibt es seit Wochenbeginn einen starken Anstieg.

Zur Zeit, (Stand 5.02.2021|11.52 Uhr), haben sich 30 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die aktuelle 7-Tageinzidenz im Landkreis Aurich liegt bei 31,1 Prozent. Leider gibt es mittlerweile 34 Tote.


 

Seniorenzentrum: Zwei Tote

Norderney. Im Seniorenzentrum To Huus sind zwei Bewohner im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Das teilte die Geschäftsführerin der Sander-Pflege, Silvia Wesselmeier im sozialen Netzwerk Facebook mit. Ausserdem seien 4 Bewohner positiv auf das Virus getestet worden. Auch eine Mitarbeiterin sei positiv getestet worden. Weiter heißt es: „Wir sind in enger Zusammenarbeit mit den Hausärzten und dem Gesundheitsamt. Alle Mitarbeiter arbeiten mit enormen Einsatz dafür, eine bestmögliche Betreuung und Begleitung sicherzustellen.“

Die Geschäftsführerin versichert in ihrer Mitteilung, dass in den vergangenen Monaten alle Maßnahmen getroffen wurden, um die Wahrscheinlichkeit einer Corona-Infektion in der Senioreneinrichtung so gering wie möglich zu halten. Man habe sich immer strikt an die Vorgaben des Landkreises und des Robert Koch Instituts gehalten. Dabei wurde in einigen Punkten der Schutz von Bewohnern und Mitarbeiter sogar übererfüllt. Täglich würden Schnelltests durchgeführt. Alle Mitarbeiter arbeiten in Schutzkleidung und tragen FFP 2 Masken. Alle nicht zwingend notwendigen Kontakte seien vermieden worden. Es gelte vorläufig ein  Besuchsverbot.


 

Landesregierung legt Stufenplan vor

Foto: Land NDS

Hannover. Die Niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung erneut den Entwurf für einen Stufenplan 2.0 beraten und ihn dann zur Übersendung an den Landtag, zur Abstimmung mit den Verbänden sowie zur landesweiten Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen freigegeben.

Es handelt sich bei dem Stufenplan 2.0 um eine Art erweitertes Ampelsystem über sechs Stufen von einem geringen Infektionsgeschehen <10 in Stufe 1 bis zu einem eskalierenden Infektionsgeschehen >200 beziehungsweise einem R-Faktor von >1,2. Ob der Stufenplan dann so oder modifiziert umgesetzt wird, wird nach den nächsten Gesprächen zwischen Bund und Ländern entschieden werden, insbesondere auch im Lichte der ersten Ergebnisse zur Verbreitung von Virusmutationen in Deutschland.

Der Stufenplan 2.0 baut auf dem Stufenplan vom Frühjahr auf, mit dem damals die erste Lockerungsphase strukturiert wurde und auf dem im Herbst vorgestellten Handlungskonzept zu den bei steigenden Inzidenzen vorgesehenen Restriktionen. Die Landesregierung verfolgt auch weiterhin das Ziel, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, die Kontrolle über das Infektionsgeschehen durch Kontaktnachverfolgung zu behalten und die Balance zwischen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Schäden zu wahren.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Wir legen hier keinen Lockerungsplan vor. Wir wollen zeigen, wie sich in den nächsten Monaten die Lage entwickelt – zum Guten wie zum Schlechten. Der Stufenplan 2.0 soll Orientierung geben und mehr Transparenz über die notwendigen Maßnahmen schaffen, die zum Gesundheitsschutz jeweils nötig sind. Veränderungen bleiben dabei immer möglich, etwa bei neuen Erkenntnissen zu der Verbreitung der britischen und südafrikanischen Virusmutationen. Deswegen ist auch eine frühe Intervention vorgesehen, falls sich die Lage verschlechtert. Zugleich setzen wir auf Schutzkonzepte: Masken, Schnelltests und andere Hilfsmittel, mit deren Hilfe wir in Zukunft dann den Infektionsschutz weiter verbessern und gegebenenfalls weitere Erleichterungen vorsehen könnten.“


 

Spendenaktion bringt 500 Euro

Norderney. „Moin Norderney, Moin Deutschland, Moin ganze Welt.“ So begrüßt das Wetterteam seit sieben Jahren die Fans der Facebookseite „Norderneyer Wetter TV“ schon. Dort melden sich ab und zu Chell Michels und Jacek Nowak mit den neuesten Wetterberichten von der Insel. Ab und zu initiieren die Beiden auch Spendenaktionen für Norderneyer Vereine und Einrichtungen. Ende 2020 gab es die Schnutenpulliaktion.

Dort sollten 50 Masken mit dem Schriftzug „Norderney Bimö“ für den guten Zweck verkauft werden. Hergestellt hatte die Masken Jüdith Christmann. Die Aktion hat 500 Euro ergeben, die das Wetterteam jetzt an die Vorsitzende des Fördervereins der Norderneyer Schulen Kim Weinzettl übergeben hat.


 

Corona Mutation auch im Landkreis Aurich aufgetaucht

Norderney | Aurich. Ein 30-jähriger Mann aus der Krummhörn soll sich nach Angaben des Landkreises Aurich mit der britischen Corona-Mutante infiziert haben. Zwei Pflegekräfte aus dem Awo-Wohnpark in Pewesum hatten Kontakt mit ihm und wurden getestet. Der Schnelltest war negativ.

Aus Sicherheitsgründen gilt für die Einrichtung bis Sonntag ein Besuchsverbot.


 

Impfteam kommt mit dem Rettungsschiff

Foto: Flying Focus, Hermann Ijsseling

Norderney. Am Dienstag sind die ersten etwa 150 Menschen gegen Corona geimpft worden. Der Seenotrettungskreuzer „Eugen“ brachte ein Impfteam von sieben Personen samt gekühltem Impfstoff auf die Insel. Hier wurden die Bewohner des Pflegeheims To Huus und deren Betreuer geimpft. Auch der Rettungsdienst auf der Insel und bestimmte Mitarbeiter des Krankenhauses hätten die erste Impfung erhalten, so ein Sprecher des Landkreises Aurich.

Mobile Impfteams sollen kommen
Auf den Inseln Juist und Baltrum wurde noch nicht geimpft. Hier gibt es keine Pflegeheime. Wenn die Impfungen der Über-80-Jährigen anstehen sollen hier mobile Impfteams eintreffen.


 

Unbekannte zünden Mülltonnen an

Symbolfoto Feuerwehr


 
Norderney.
Samstagnacht kam es in der Straße An der Mühle zu einer Sachbeschädigung an Abfall- / Wertstofftonnen. Diese konnten schnell gelöscht werden.

Jetzt sucht die Polizei Personen die Hinweise angeben können. Telefon: 04932 – 92980.


 

Feuerwehr behebt Schlafstörungen

Foto: Inselschule Juist


Juist.
Auf unserer Nachbarinsel Juist hat die Feuerwehr in der vergangenen Woche die seit Jahr und Tag andauernde Schlafstörung des Schulleiters der Inselschule behoben.

Schuld an der Schlafstörung ist die Wetterfahne auf dem Dach der Inselschule. Bei Wind und Wetter produzierte sie bei jedem kleinem Windstoß unerträgliche Geräusche und raubte dem darunter wohnenden Schulleiter Gerrit Schlauwitz den nächtlichen Schlaf.

Der Hilferuf des Schulleiters wurde von der Gemeinde erhört und in Absprache bot sich die Freiwillige Feuerwehr an, diesem Spuk ein Ende zu bereiten. Also rückte die Feuerwehr mit ihrer Drehleiter zwischen Inselschule und Kindergarten aus um das Ärgernis zu beseitigen. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Janssen-Visser konnte die altehrwürdige Wetterfahne auf dem Dach, die dort seit Jahren Wind und Wetter trotzte demontieren und ihr damit eine kleine Pause für eine Generalüberholung gönnen. 

Jetzt muss allerdings überlegt werden, wie das Wahrzeichen der Inselschule Juist schnellstmöglich repariert werden kann, damit sie ihren Dienst wieder aufnehmen kann, ohne dabei den Schulleiter in seiner nächtlichen Ruhe zu stören.


 

Tödliche Flut

Norderney. Der Tatort „Tödliche Flut“ spielt am Sonntag unter anderem auf Norderney. Die Bundespolizisten Thorsten Falke und Julia Grosz (Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz) ermitteln auf der Insel.

Story

Von Norderney ist eine alte Freundin Falkes in die Hansestadt gekommen, um ihren Ex-Lover um Hilfe zu bitten. Imke Leopold (Franziska Hartmann) ist davon überzeugt, dass jemand sie bedroht. Die investigative Journalistin fürchtet, dass sie auf der ostfriesischen Insel der Immobilien-Mafia auf die Spur gekommen ist und nun ihr Leben auf dem Spiel steht.

Gedreht wurde der NDR-„Tatort“ im November und Dezember 2019 in Winsen/Luhe, Hamburg und auf Norderney. Sonntag 20.15 Uhr in der ARD.


 

 

Leihgeräte für Lehrkräfte

Symbolfoto: pixabay

Hannover. Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag der Bund-Länder-Vereinbarung „Leihgeräte für Lehrkräfte“ zugestimmt und damit den Weg zur Anschaffung von mobilen Endgeräten für Lehrerinnen und Lehrer geebnet. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die entsprechende Verwaltungsvereinbarung für das Land Niedersachsen unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist nach dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler sowie der Unterstützung der Schulträger bei Administrationskosten bereits die dritte Erweiterung des DigitalPakts Schule.

Aus allen drei Erweiterungen stehen Niedersachsen jeweils rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind drei Erweiterungen mit jeweils über 50 Millionen Euro zusätzlich zu den 522 Millionen des DigitalPaktes. Es stehen in Niedersachsen damit in Summe über 670 Millionen Euro für die Schulen bereit.

Niedersachsen erhält über die aktuelle Verwaltungsvereinbarung rund 47 Millionen Euro und stockt diese mit einem Eigenanteil von 10 Prozent um 4,7 Millionen Euro auf. Der Eigenanteil wird aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Niedersachsen bereitgestellt. Das Gesamtfördervolumen beträgt damit rund 51,8 Millionen Euro. Das entspricht etwa 520 Euro pro Gerät für jede hauptamtliche/hauptberufliche Lehrkraft. Die Mittel sollen 2021 verausgabt werden. Ziel ist es, die Schulen in die Lage zu versetzen, Lehrkräften mobile digitale Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones) für den Unterricht in der Schule oder zur Durchführung des Distanzlernens, zur allgemeinen Unterrichtsvorbereitung sowie zur Nachbereitung zur Verfügung zu stellen. Eine entsprechende Förderrichtlinie wird zeitnah veröffentlicht.

Er begrüße, dass ein weiterer Baustein bei der Verbesserung der digitalen Ausstattung im Schulbereich in die Umsetzungsphase gehe, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Die aktuelle Lage mit einem hohen Anteil an reinem Distanzunterricht zeige, dass das Thema mit Nachdruck verfolgt werden müsse – auch nach einem möglichen Ende der Corona-Pandemie. Das Lernen mit digitalen Medien werde immer mehr zu einem festen Teil des Schulalltages, daher seien auch die Lehrkräfte entsprechend zu unterstützen. Tonne bedankte sich bei der Bundesregierung und betonte, es sei wichtig, dass sich der Bund über den Tag hinaus an den finanziellen Herausforderungen des Bildungsbereiches beteilige.


 

 

Seenotretter im Einsatz

Foto: Flying Focus, Hermann Ijsseling

Norderney | Bremen. Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter im Jahr 2020 insgesamt 1.720 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei Hilfe für fast  3.500 Menschen geleistet. Auch der auf Norderney stationierte Seenotrettungskreuzer „Eugen“ wurde im vergangenen Jahr über hundertmal um Hilfe gebeten.

Die Rettungskräfte haben vielen Menschen geholfen und elf davon aus drohender Gefahr befreit. Und nicht nur das. Im Frühjahr wurden mit der Eugen auch Coronatests zur Laborauswertung aufs Festland transportiert.


 

Umzug der Forschungsstelle Küste verzögert sich

Foto: © Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Norderney. Eigentlich sollte die Forschungsstelle schon im Herbst des vergangenen Jahres nach Norden verlagert werden. Dort sollten die Mitarbeiter übergangsweise in ein Behelfsquartier untergebracht werden. Übergangsweise sollte ein Teil der 25 Beschäftigten der Einrichtung in Gebäuden des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Kreis Aurich) arbeiten – ein anderer Teil sollte dort in Bürocontainern einziehen. Nun verzögert sich das.

Grund sind die Bürocontainer. Diese sind zwar geliefert, der Anschluss an die Elektrotechnik und IT fehlen aber noch, wie das Umweltministerium mitteilte. Der Anschluss soll demnach zu Beginn 2021 erfolgen. Grund für die Verzögerungen seien „corona-bedingte Einschränkungen“, hieß es.

Das Ministerium hatte den Umzug nach Norden bereits vor einem Jahr angekündigt. Begründet wurde das mit den hohen Sanierungskosten der Gebäude auf Norderney. Die maroden Gebäude der FSK seien für Mitarbeiter wie Besucher nicht mehr sicher. Die Grünen hatten das im Niedersächsischen Landtag kritisiert. Es gebe keinen belastbaren Kostenvergleich für eine Sanierung am Standort gegenüber einem Neubau auf dem Festland, hatte die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz Anfang Dezember unter anderem erklärt.

Info

Die FSK forscht und berät die Landesregierung zu Fragen beim Küsten- und Naturschutz. Die Forschungsstelle Küste ist 1937 aus einer Vorarbeitenstelle der damaligen preußischen Wasserbauverwaltung hervorgegangen und gehört seit Januar 2005 als Teil der Betriebsstelle Norden-Norderney zum NLWKN.


 

Städte- und Gemeindebund fordert Unterstützung

Norderney | Hannover. Der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes Dr. Marco Trips fordert Unterstützung für Niedersachsens Innenstädte: „Durch die Pandemie leiden Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und alles, was unsere Städte und Gemeinden lebenswert macht. Eine funktionierende Innenstadt ist nicht nur das Gesicht einer Stadt, sondern auch ein großes Stück Identität unserer Bürgerinnen und Bürger. Um wieder Leben in die Innenstädte zu bringen, muss die Landesregierung im nächsten Jahr dem Handel, der Gastronomie, den Kultureinrichtungen und den Kommunen helfen die Innenstädte für die Zukunft fit zu machen“.

„Amazon, Zalando und Co. haben durch die Krise gewonnen – und das zu Lasten unserer Betriebe in den Innenstädten. Wir brauchen nun eine Offensive für die Verbindung der Innenstädte mit den virtuellen Welten. Die Sozialen Netze müssen wir nutzen, um Leben in die Innenstädte, in die Lokale und den Handel zu bringen. Hierfür brauchen wir landesweite Projekte und eine Stärkung der Städtebauförderung um die Wettbewerbsfähigkeit der stationären Betriebe sichern. Wir müssen die Krise nutzen, um noch mehr für regionale Betriebe mit entsprechender Wertschöpfung und attraktive Innenstädte zu tun. Dabei brauchen wir dringend Unterstützung“, so Trips.


 

Unfallzeugen gesucht

Norderney. Am Sonntag kam es auf dem Karl-Rieger-Weg in Richtung Leuchtturm zu einer Unfallflucht. Zwischen 13.15 Uhr und 15.30 Uhr hat dort ein Auto einen Holzzaun über eine Strecke von etwa zehn Metern beschädigt.

Der Verursacher flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 04932 92980.


 

Neue Verordnung für Niedersachsen

Norderney | Hannover. Die bisherigen Einschränkungen der direkten Kontakte der Menschen in Niedersachsen haben leider noch kein deutliches Absinken der Infektionszahlen bewirkt. Die Folgen der zwischenmenschlichen Begegnungen an Weihnachten und Silvester sind noch nicht alle absehbar.

Die Inkubationszeit des Virus beträgt rund zehn Tage, viele Menschen sind an den Feiertagen nicht zum Arzt gegangen, die Labore haben weniger getestet. Wie stark das Infektionsgeschehen in Niedersachsen im Moment tatsächlich ist, wird erst Mitte nächster Woche erkennbar sein. Schon jetzt aber sind die Infektionszahlen hoch, zu hoch, wenn auch weniger dramatisch als in anderen Bundesländern.

Es sind nur noch Treffen mit einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Das steht in der neuen Corona-Verordnung die seit Sonntag gilt. Beim Thema für Kommunen Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200 entscheiden die Kommunen über den 15 Kilometer Bewegungsradius, ob diese Maßnahme nötig ist.

Neu ist auch, wer nach Niedersachsen reist und sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss dann entweder einen höchstens 48 Stunden alten molekularbiologischen Corona-Test (PCR-Test) auf Deutsch, Englisch oder Französisch vorweisen oder sich unmittelbar nach Einreise auf das Corona-Virus testen lassen.

Auch wenn dieser erste Test negativ war, muss sich die Person unmittelbar nach der Einreise aus dem Risikogebiet auf direktem Wege in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ununterbrochen von anderen Menschen absondern.

Dies gilt auch für Personen, die aus einem Risikogebiet über ein anderes Land nach Niedersachsen einreisen.

Die Quarantänezeit kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden. Voraussetzung dafür ist ein zweiter PCR-Test mit negativem Testergebnis, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden darf.


 

Die Grünen: Digitalisierung vorantreiben

Symbolbild pixabay

Norderney. Allerorten wird über den Stand der Digitalisierung diskutiert. Homeoffice, homeschooling oder Videokonferenzen gehören spätestens seit der Corona-Pandemie für viele zum Alltag. Die Stadt Norderney hat aus Sicht der Insel-Günen hier einen erheblichen Nachholbedarf. So ist es den Grünen ein Anliegen, dass in Zukunft alle Standardformulare auch online ausgefüllt werden können, so die Ortsverbandsvorsitzende Anne Schäfer.

Ein weiteres Problem sehen die Grünen in der nur eingeschränkten Öffentlichkeit von Rats- und Ausschusssitzungen der letzten Monate. Seit dem Frühjahr letzten Jahres waren nur 20 Personen bei Ausschusssitzungen zugelassen, ohne dass an Lösungen zur Verbesserung der Transparenz der Ratsarbeit auf der Insel gearbeitet wurde.

In vielen anderen Städten und Gemeinden werden Ratssitzungen per Videostream übertragen. Wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen werde es Bürger:innen derzeit erschwert, persönlich an den Rats- und Ausschusssitzungen teilzunehmen. Auch Norderney sollte sich an die Möglichkeiten neuer Technologien nutzen. Sollten Live-Streams wegen unzureichender WLAN-Kapazitäten auf Norderney nicht möglich sein, könnten öffentliche Sitzungen auch aufgezeichnet und kurze Zeit später als Audiodatei auf die Homepage und somit allen Norderneyer Bürger:innen zur Verfügung gestellt werden. Das wäre ein erster und wichtiger Schritt hin zu einer transparenten Kommunalpolitik auch in schwierigen Zeiten. Darüber hinaus könnten sich sogar interessierte Gäste von den Initiativen und Wortbeiträgen der gewählten Ratsmitglieder ein Bild machen.

Seit 2016 besteht für niedersächsische Kommunen die rechtliche Möglichkeit, Sitzungen zu übertragen. „Wir haben mit der Fraktion abgesprochen, dass diese hierzu einen Antrag stellt,“ so Vorstandsmitglied Ronny Aderhold. „Gerade in Zeiten, in denen die Pflege der Demokratie besonderer Aufmerksamkeit bedarf, hoffen wir natürlich auf die Unterstützung unseres Antrags durch die anderen Parteien“, so Schäfer.


 

Schul- und Kitabetrieb im Lockdown

Symbolfoto pixabay

 

Norderney | Hannover. Niedersachsen schränkt den Schul- und Kitabetrieb in ganz Niedersachsen bis Ende des Monats stärker ein. Mit Blick auf die bundesweit verlängerten und verschärften Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen auch im Bereich Bildung und Betreuung Veränderungen an. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte nach den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag, Niedersachsen werde nach dem Ende der Weihnachtsferien am 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 Wechselunterricht und Distanzlernen und die Notbetreuung als Eckpfeiler für ein Bildungs- und Betreuungsangebot im Corona-Lockdown einziehen.

Ab Montag gehen alle Schüler ins Homeschooling. Abschlussklassen sind davon ausgenommen. Sie gehen direkt abwechselnd in die Schule. Ab dem 18. Januar soll dieses Modell auch für Grundschüler gelten. Alle Kitas bleiben geschlossen, es ist aber eine Notbetreuung bis zu 50 Prozent der Gruppengröße geplant.

„Niemand muss sich Sorgen um den Abschluss machen“, ergänzte Tonne: „Alle Prüfungen für Haupt-, Real-, und Förderschulabschluss werden stattfinden. Ebenso das Abitur. Hier arbeiten wir intensiv an der Sicherstellung der zentralen Abiturprüfung. Als Notfalloption können auch dezentrale Prüfungen durchgeführt werden, was wir aber grundsätzlich vermeiden möchten.“


 

Lockdown: Es geht in die Verlängerung

Berlin. Heute haben Bund und Länder die Verlängerung des Lockdowns bis zum 31.Januar beschlossen. Es darf sich nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Haustandes getroffen werden. Schulen und Kitas haben weiterhin nur eine Notbetreuung und es gibt kein Präsenzunterricht bis Ende Januar.

Einschränkungen gibt es bei einer Inzidenz von über 200. Bund und Länder haben beschlossen, dass ab diesem Inzidenzwert der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort begrenzt werden soll. Die neuen Ausgangsbeschränkungen würden derzeit in keinem Kreis im Norden greifen. Stand Dienstag 5.01.2021, lag in Norddeutschland kein Kreis über der Sieben-Tage-Inzidenz von 200 pro 100.000 Einwohner.

Am 25. Januar wollen die Regierungschefs von Bund und Ländern die Corona-Lage neu bewerten und über weitere Maßnahmen für Februar beraten.


 

FDP fordert Verkehrskonzept

Nach Ansicht der FDP muß es ein Verkehrskonzept für die Insel geben. So angenehm leer wie hier in der Nebensaison sieht es zu anderen Zeiten nicht aus.

Norderney. Die Norderneyer FDP möchte ein Verkehrskonzept für die Insel und will die unbefriedigende Verkehrssituation – besonders in der Hauptsaison – entschärfen.

Für die FDP ist klar: Das Konfliktpotential durch den völlig ungeregelten Fahrradverkehr wiegt mittlerweile höher als die Belästigungen durch Autos. Alle Verkehrsteilnehmer brauchen Verkehrsflächen und Zeiträume, die ihnen die ungefährliche und konfliktfreie Fortbewegung ermöglicht. Die Versorgung der Menschen und die dafür erforderliche Infrastruktur der Insel darf nicht darunter leiden. 

“Jetzt ist Zeit zu handeln, damit wir spätestens im Juli 2021 mit ersten Maßnahmen den Druck herausnehmen können,” bekräftigt der Franktionsvorsitzende Henning Padberg. „Im Frühjahr könnten konkrete Maßnahmen beschlossen werden, damit wir im Sommer erste Ergebnisse haben“. Der Ortsverband der FDP fordert die Lokalpolitik und Stadtverwaltung auf zu handeln.

Es gibt eine aus dem Ausschuss Wirtschaft, Tourismus und Verkehr gebildete Arbeitsgruppe, die hat allerdings das letzte Mal im Februar 2020 getagt. Die FDP hat mehrfach zum Sachstand des Verkehrskonzeptes öffentlich nachgefragt, bekam aber nur ausweichende Antworten. Fakt ist, dass die Arbeitsgruppe nicht tagt und es keine verwertbaren Ergebnisse gibt. Jens Podein, für die FDP Mitglied der Arbeitsgruppe berichtet, dass die Gruppe bis Februar 2020 mehrfach konstruktiv getagt habe, die allseits bekannten Probleme seien dort erörtert worden. Es wurde sogar ein Eckpunktepapier verfasst. Zur Entwicklung eines Verkehrskonzeptes sei es aber nicht gekommen. Als Gründe für den fast einjährigen Stillstand werden Schwierigkeiten durch Corona und die bis vor kurzem nicht erfolgte Fertigstellung des Lebensraumkonzeptes angeführt, so die FDP.

Dies führt bei der Insel-FDP zu Unverständnis. Auch aus ihrer Sicht wären bei der Entwicklung eines Verkehrskonzepts die Erkenntnisse des Lebensraumkonzepts zwar zu berücksichtigen. Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept müsse aber ökonomische, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen um zukunftsfähig zu sein. Ein Abwarten des Lebensraumkonzeptes sei kein Grund, bei der Erstellung des Verkehrskonzepes nicht voranzukommen.

“Die Vorschläge, die beim Lebensraumkonzept Norderney bezüglich der Verkehrssituation herausgekommen sind, basieren nicht auf einer wissenschaftlichen Analyse, repräsentativen Umfrage oder auf die Erfahrung von Fachleuten“ kritisiert der Vorsitzende Hans Vollmer. Die Gründe für die Untätigkeit vermutet er woanders. “Es soll halt niemandem auf die Füße getreten werden und es ist eine extrem komplexe Geschichte” kommentiert der Fraktionsvorsitzende Henning Padberg die Situation.

„Man kann nicht immer wissen was richtig ist. Das darf aber keinesfalls dazu führen dass wir nichts machen. Wir sind gewählt worden, um genau solche Dinge wie das Verkehrskonzept umzusetzen und politisch zu begleiten” so Padberg. „Ebenfalls darf man nicht den Extremen die Diskussion überlassen. Wenn man linksradikale Ökofundis ohne Führerschein fragt was Sie wollen ist das Ergebnis klar. Das hat aber nichts mit der Lebenswirklichkeit und den Anforderungen für Norderney zu tun,” ergänzt der Vorsitzenden Hans Vollmer.

Padberg führt aus, dass die Politik den Mut aufbringen muß, auch unpopuläre Dinge zu beschließen, diese umzusetzen und dann nach der Saison zu bewerten. „Es kann passieren, dass wir uns eingestehen müssen, dass wir falsch lagen und wir etwas korrigieren müssen“ schließt der Fraktionsvorsitzende der FDP ab.


 

Schülke kommt ins Hafenbecken

Sieht toll aus : Die Otto Schülke. Foto: Museumsverein „Otto Schülke“

Norderney. Vereinsintern wurde immer wieder diskutiert, ob die Otto Schülke nun ins Wasser soll oder nicht. Kurz vor Weihnachten ist die Entscheidung gefallen. Der Rettungskreuzer soll ins Norderneyer Hafenbecken und weiterhin vor der Insel kreuzen. Nun kann das Schiff ein kleiner Botschafter für Norderney und den Rettungsdienst auf See werden.

Die Schülke und ihr Tochterboot „Johann Fidi“ strahlen derweil wieder im neuen Glanz. Ihre ursprünglichen Farben orange, grün und rot sind aufgefrischt.


 

Drohnenflug mit Hindernissen

Norderney. Ein Norderneyer hatte eine Firma beauftragt sein eigenes Haus zu filmen. Der Mieter des Hauses fühlte sich durch eine Drohne belästigt und war der Meinung, dass widerrechtlich Aufnahmen von seiner Wohnung gemacht würden. Daraufhin gab es ein Handgemenge zwischen dem Mieter und dem Drohnenbesitzer. Dabei wurde die Fernbedienung der Drohne beschädigt. Nun ermittelt die Polizei.


 

Ruhige Silvesternacht für die Feuerwehr

Norderney. In der Silvesternacht wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Poststraße gerufen. Im Alarmtext hieß es: Kellerbrand in einem Wohngebäude und es sollten sich noch Personen im Gebäude befinden. Im Treppenhaus des alten Postgebäudes war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die Bewohner hatten schon Löschmaßnahmen vorgenommen. Das Treppenhaus wurde belüftet.

Ingesamt war die Nacht von Silvester auf Neujahr für die Feuerwehren im Kreisfeuerwehrverband Aurich sehr ruhig. Lediglich dreimal kam es zu einer Alarmierung einer Feuerwehr. Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr Norden in die Osterstraße zu einer automatisch ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass angebranntes Essen der Auslöser war.


 

 

Unfallflucht

Norderney. Zu einer Unfallflucht kam es am Dienstagmorgen in der Bülowallee. Hier wurde ein geparkter, grauer BMW 3er an der hinteren Stoßstange beschädigt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher davon. Der Vorfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr.

Hinweise nimmt die Polizei Norderney entgegen unter Telefon 04932 92980.


 

 

„Little Anne“ für die Jugendfeuerwehr

Foto: Feuerwehr

Norderney. Die Norderneyer Bürgerstiftung sponsert der Feuerwehr die Reanimationsübungspuppe „Little Anne“. An dieser Puppe kann die Jugendfeuerwehr ab sofort die medizinische Erstversorgung von verletzten Personen für Notfallsituationen üben.

„Besten Dank für die Unterstützung. Wir freuen uns sehr, dass ihr an uns gedacht habt!“ So wurden die beiden Vertreterinnen der Bürgerstiftung Norderney am vergangenen Sonnabend vom Stadtbrandmeister Ralf Jürrens und der stellv. Stadtjugendfeuerwehrwartin Franzi Rückher mit Abstand und Mund-Nasenschutz begrüßt. 

Diese Übungspuppen sind aus dem Gebiet der Ersten Hilfe nicht mehr wegdenkbar, da man hier realistisch die medizinische Erstversorgung verletzter Personen trainieren kann. So können sowohl Jugendliche als auch Erwachsene an der Puppe die Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung üben: Öffnung der Luftwege, Atemspende, Thoraxkompression und AED-Anwendung (Automatischer Externer Defibrillator). „Ein schönes Weihnachtsgeschenk, besonders für unsere Jugendfeuerwehr“, ergänzte Frau Rückher. Der Stadtbrandmeister Ralf Jürrens nutzte die Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig die Jugendarbeit sei. Wie überall, plagen die freiwillige Feuerwehr auch hier auf Norderney Nachwuchssorgen. Gerade auf einer Insel, die ohne Berufsfeuerwehr auskommen muss und in brenzligen Situationen auf sich allein gestellt ist, ist es besonders wichtig, dass ausreichend aktive Mitglieder für die Vielzahl der Einsätze bereitstehen. Deshalb kommt der Jugendarbeit auch hier bei uns eine besondere Bedeutung zu

Die Anschaffung der Puppe resultierte aus den von der Bürgerstiftung im Vorjahr organisierten„Erste- Hilfe-Kursen“ an der Kooperativen Gesamtschule (KGS). Auch in der Grundschule wurden hier erstmalig und natürlich altersgerecht die Schülerinnen und Schüler in die „Erste Hilfe“ eingewiesen. „Dadurch kam die Idee auf, die Feuerwehr und hier besonders die Jugendfeuerwehr mit einer neuen Reanimationspuppe auszustatten, um die regelmäßig stattfindenden Einweisungen zu unterstützen“, so die Stiftungsratsvorsitzende der Bürgerstiftung Karin Rass.


 

Sturmschaden

Foto: Feuerwehr

Norderney. Am Sonntagvormittag wurde die Feuerwehr in die Janusstraße alarmiert. Ein Werbeschild war Opfer des Sturms geworden. Die Ausläufer des Sturmtiefs „Hermine“ hatten den Nordwesten Deutschlands und auch Norderney fest im Griff.


 

Norderneyer werden in Seeklinik geimpft

Norderney. Die Seeklinik wird die Impfungen gegen das Corona-Virus durchführen. Das teilte uns der Leiter der Seeklinik, Karlheinz van Heuveln, auf Anfrage mit. Van Heuveln: „Die Impfungen werden von den Ärzten und medizinischen Mitarbeitenden der Seeklinik auf Weisung des Impfzentrums des Landkreises Aurich durchgeführt. Die Impfungen im Seniorenheim To Hus wird der Chefarzt Florian Knöpfel mit einer medizinischen Fachangestellten durchführen.“

Für die Impfung der mobilen Senioren/innen hat sich die Klinik auch schon Gedanken gemacht. Sollten sie in der Klinik geimpft werden, ist für barrierefreie bzw. behindertengerechten Räume,  sowie einem Einbahnstrassenverkehr vor Ort gesorgt. „Anschließend werden die Norderneyer geimpft die uns vom Impfzentrum zugewiesen werden“, so van Heuveln.

Start der Impfungen soll der 4.01.2021 sein. Bereits seit dem 15.Dezember ist das Impfzentrum Georgsheil startklar.


 

Neue Regeln zu Silvester

Foto: pixabay

Norderney | Hannover. Das Land Niedersachsen hat in einer Verordnung neue Regeln für Silvester bekannt gegeben. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte vergangene Woche das generelle Feuerwerksverbot gekippt.

Die Landesregierung mußte nachbessern und hat jetzt das Abbrennen von Feuerwerk auf belebten Straßen, Wegen und Plätzen verboten. Damit will die Regierung wegen der Corona-Krise große Ansammlungen verhindern.

Der Verkauf von Silvesterfeuerwerk ist auch bundesweit verboten.


 

Mobile Impfteams für die Inseln?

Norderney | Aurich. Die Inselbürgermeister und Landräte der Kreise Leer, Aurich, Wittmund und Friesland haben dem Land einen Vorschlag gemacht. Hierbei geht es um die Durchimpfung der Inselbewohner. Demnach sollen mobile Impfteams auf die Inseln kommen und besonders gefährdete Menschen impfen. In dem Rahmen könnten auch noch andere Teile der Bevölkerung auf den Inseln geimpft werden.

Auf  Nachfrage beim Landkreis Aurich bestätigte Pressesprecher Müller-Gummels, dass für die Inseln im Landkreis Aurich grundsätzlich mobile Impfteams vorgesehen sind.

Auf eine schriftliche Anfrage bei der Stadt Norderney bekamen wir leider keine Antwort.


 

Entsorgung nach Weihnachten

Norderney. Jetzt schon an die Zeit nach Weihnachten denken. Auch 2020/2021 führt die Stadt Norderney wieder die kostenlose Entsorgung von Weihnachtsbäumen durch. Die Bäume werden von folgenden Sammelpunkten abgefahren:

  • Windjammerkai /Ecke Up Süderdün
     
  • Grundschule – Schulhof Westseite/Luciusstraße
     
  • Richthofen- /Ecke Südstraße – Grünanlage „Ysker’s Ruh“
     
  • Nordhelm- /Ecke Mainstraße – Remmer-Harms-Eck

Der Service wird von Montag, den 04.01.2021, bis Montag, den 11.01.2021, angeboten.


 

 

25.000 Euro Sachspende für Kreisfeuerwehrverband Aurich

Das Unternehmen spendet bundesweit an alle interessierten Feuerwehren, Rettungsdienste und Krankenhäuser, benötigtes Material aus ihrem Warenbestand. Die umfängliche Spende im Kreisfeuerwehrverband Aurich, ist bislang jedoch einmalig. Mario Eilers bedankt sich im Namen der Feuerwehren für diese überaus großzügige Spende. (Foto: Kreisfeuerwehrverband Aurich e.V)

Norderney | Aurich. Über eine Überraschung zum Jahresende kann sich der Kreisfeuerwehrverband freuen. Für ihre gesamten Löschfahrzeuge bekam der Verband Öle, Pflegemittel, Additive und Ölbindemittel im Gesamtwert von über 25.000 Euro kostenfrei von einem Unternehmen gespendet.

„Wir würden ja gerne mit Desinfektionsmitteln, Gesichtsmasken und anderen dringend benötigten Materialien helfen, aber dafür sind wir in der falschen Branche. Deshalb helfen wir mit dem, was wir am besten können: Öle, Additive und andere Autopflegemittel“, so Ernst Prost, Geschäftsführer der Liqui Moly GmbH. Das Unternehmen aus Ulm entwickelt und produziert seine Motoröle und Additive ausschließlich in Deutschland.

Nun wird die Spende an die einzelnen Wehren verteilt. Alle Löschfahrzeuge müssen funktionsfähig sein und bleiben, um in Notfällen rasch reagieren zu können. Die gespendeten Substanzen tragen dazu bei und sind unerlässlich für den Betrieb der Fahrzeuge. Man sieht diese Substanzen nur nicht, da sie im Verborgenen arbeiten.


 

 

Frisia bietet jetzt auch Unterkünfte an

Norderney.  Die Reederei Frisia betreibt jetzt eine eigene Tourismus-Plattform. Der Name: „Frisionaut“. Das Ziel: Ein ganzheitliches Online-Portal, das die vielseitigen Angebote an der Nordsee für Gäste und Anbieter übersichtlich vereint und in einem smarten Reisebegleiter zusammenfasst. Von der ersten Buchung bis hin zur Abreise sollen die Gäste in Zukunft an die Hand genommen werden, um einen einmaligen und unkomplizierten Urlaub zu erleben. Lokale Anbieter erhalten die Möglichkeit Unterkünfte sowie vielfältige Angebote zielgerichtet zu inserieren, vom Komplettangebot zu profitieren und so die Attraktivität der Urlaubsdestinationen weiterzuentwickeln.

Das Portal startet als Buchungsplattform für Anreise und Unterkünfte auf Norderney, Juist und in Norddeich, langfristig ist jedoch weitaus mehr geplant. „Es ist in der Tat eine ungünstige Zeit für den Launch einer Tourismus-Plattform“, so Geschäftsführer Olaf Weddermann, „aber genau diese ungünstige Zeit können wir alle zusammen nutzen, um Vorbereitungen zu treffen und direkt nach der Krise gemeinsam wieder zu 100 % durchzustarten: Mit Frisionaut stellen wir eine Plattform bereit, bei der jeder Einzelne, der im Tourismus tätig ist, vom großen Ganzen profitieren kann. Wenn wir alle zusammenhalten und unsere mannigfaltigen Tourismus-Angebote bündeln, erschaffen wir einen riesigen Mehrwert für alle Gäste und alle Tourismus-Anbieter zugleich.

„Jeder, der im Tourismus tätig ist, kann von der Plattform profitieren, und wir sind großer Hoffnung, viele Partner zu finden. Projektleiter Michael Heckelmann ist zuversichtlich, dass das Angebot für Partner der Reederei und Gäste so schnell wie möglich weiterentwickelt und optimiert wird, um allen nach der Krise einen bestmöglichen Aufschwung zu bescheren.

>> Hier geht es zum Portal <<


 

Sachbeschädigungen und Diebstähle

Norderney. In der Nacht zu Donnerstag kam es zu mehreren Sachbeschädigungen und Diebstählen. Unbekannte zogen in der Deichstraße einen Briefkasten aus dem Erdreich und legten diesen in einem angrenzenden Waldstück ab. Aufgebrochen wurde der Briefkasten offenbar nicht.

Darüber hinaus wurden zeitgleich im Karl-Rieger-Weg Verkehrsschilder abgebrochen und entwendet. Auch ein Ortsschild wurde gestohlen.

Die genannten Taten ereigneten sich zwischen Mittwoch, 20 Uhr, und Donnerstag, 10 Uhr. Die Polizei Norderney bittet um Hinweise unter Telefon 04932 92980.


 

Corona: Harter Lockdown beschlossen

Berlin. Wegen der anhaltend hohen Neuinfektionen haben sich Kanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten am Sonntagvormittag auf den harten Lockdown geeinigt. Damit fahren Bund und Länder das öffentliche Leben in Deutschland ab Mittwoch dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 herunter.

Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss schließen. Ausnahmen sind demnach der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkaufsläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkaufsstände und Großhandel. Dagegen werden Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe geschlossen.

Kontaktbeschränkungen

Grundsätzlich gilt weiter eine Obergrenze von fünf Menschen aus zwei Haushalten, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden.

Weihnachten

Über die Feiertage vom 24. bis 26. Dezember sollen die Länder in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zulassen. Hinzu kommen Kinder bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum soll im selben Zeitraum untersagt und Verstöße mit einem Bußgeld belegt werden. Gottesdienste sollen an den Feiertagen weiterhin möglich sein. Hier gilt der Mindestabstand von 1,5 Meter.

Silvester „Böller-Verbot“

Für Silvester und Neujahr soll bundesweit ein An- und Versammlungsverbot gelten. Vor Silvester werde in diesem Jahr kein Feuerwerk verkauft, sagte Merkel. Das Bundesinnenministerium solle eine entsprechende Verordnung erlassen.

Schulen und Kitas sollen schließen
Schüler und Kita-Kinder sollen spätestens ab Mittwoch deutschlandweit für zunächst dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben.

Wirtschaftshilfe

Die Wirtschafts- und Finanzhilfen für Betriebe und Unternehmen würden ausgeweitet, betonten Merkel und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Ab Januar gibt es die dritte Überbrückungshilfe. Der Höchstbetrag von 200.000 Euro wird auf 500.000 Euro erhöht.

Am 5. Januar wollen Merkel und die Ministerpräsidenten erneut über die Schritte beraten, die ab dem 11. Januar gelten sollen.


 

„Otto Schülke“ jetzt auch als Buch

Nicht nur das Buch, sondern auch andere Fanartikel können im Shop bestellt werden: https://www.otto-schuelke.de/Webshop/ (Foto: Museumskreuzer Otto Schülke e.V.)

Norderney. Über ein Jahr haben Björn Herrmann und Manuel Miserok geforscht, gesammelt und aufgeschrieben. Es wurden uralte Pläne ans Licht gebracht und Zeitzeugen interviewt, die Jahre auf der „Otto Schülke“ gefahren sind. Das Buch zeichnet den spannenden Lebenslauf eines Seenotrettungskreuzers auf, der auf Norderney zur Legende wurde und berichtet von dramatischen Rettungsaktionen in der tobenden Nordsee und dem harten Dienst an der isländischen Packeisgrenze. Und zuletzt von den ehrgeizigen Plänen des Vereines, die „Otto Schülke“ aus Norwegen wieder nach Norderney zu holen, um sie als Museum allen wieder zugänglich zu machen. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle Fans.


 

Corona: Rolle rückwärts – Lockerungen einkassiert

Foto: Niedersächsische Staatskanzlei

Hannover. Niedersachsen nimmt die für Weihnachten und Silvester geplanten Lockerungen der Corona-Regeln in Teilen wieder zurück. Die Landesregierung kündigte am Donnerstag einen härteren Kurs an.

Nachdem die Infektionszahlen weiter steigen, müsse etwas geschehen. Es geht um den Schutz von Menschenleben, betonte Ministerpräsident Stephan Weil in der heutigen Landtagssitzung. „Das ist ein Einschnitt und dessen sind wir uns bewusst“, sagte der Regierungschef. Aber gerade der Jahreswechsel berge für das Infektionsgeschehen ein ganz besonderes Risiko: „Das dürfen wir in diesem Jahr nicht eingehen.“

Vom 24. bis zum 26. Dezember will die Landesregierung Familientreffen auf zehn Verwandte und deren Partner beschränken – nicht mitgezählt werden dabei Kinder unter 14 Jahren. Unangetastet bleibt indes die Möglichkeit, sich für einen Verwandtenbesuch über Weihnachten oder den Jahreswechsel in einem Hotel in Niedersachsen einzuquartieren. Sofort nach Weihnachten sollen die strikten Beschränkungen bis zum 10. Januar weiter gelten.

Homeschooling

Eltern können ihre Kinder ab dem 14.Dezember vom Präsenzunterricht befreien lassen. Damit soll gewährleistet sein, dass weniger Kinder in den Klassenräumen sitzen.

Schließungen im Einzelhandel?

Breite Teile des Einzelhandels leiden bereits jetzt enorm unter den Maßnahmen und dem damit verbundenen Umsatzrückgang der vergangenen Monate. Dennoch sieht sich die Niedersächsische Landesregierung gezwungen, eine Schließung aller nicht lebensnotwendigen Geschäfte zwischen Weihnachten und Neujahr, eventuell auch darüber hinaus in Erwägung zu ziehen. Darüber wird man sich in den nächsten Tagen mit den anderen Ländern und mit dem Bund austauschen. Ob und in welchem Umfang es Schließungen im Handel geben wird, ist noch nicht entschieden. Bund und Länder wollen sich in den kommenden Tagen über eine Verschärfung der Corona-Regeln beraten. Die nächsten Gespräche von Bund und Länder finden möglicherweise schon am Wochenende statt.

Oposition kritisiert zu spätes Handeln

Die Grünen im Landtag kritisierten, dass die jetzigen Beschlüsse schon vor zwei Wochen hätten kommen müssen. Und die FDP fordert eine nachhaltige Strategie im Umgang mit dem Coronavirus. Vor allem Risikogruppen müssten besser geschützt werden, sagte FDP-Fraktionschef Stefan Birkner.


 

Container über Bord

Die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages Meta Janssen-Kucz ist entsetzt. (Foto: Meta Janssen-Kucz)

Norderney. Die Nordwest-Zeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass im deutschen Teil der Nordsee offenbar erneut Container über Bord gegangen sind. Demnach haben Fischer die Container 100 km nördlich der Insel Schiermonnikoog gesichtet. Das Wasser und Schifffahrtsamt in Cuxhafen wurde alarmiert und schickte sofort ein Schiff los, um die Lage zu klären.

Die Grünen-Landtagsabegordnete Meta Janssen-Kucz kritisierte in einer Pressemitteilung: „Es war nur eine Frage der Zeit, dass in der Nordsee wieder Fracht-Container über Bord gehen. Nach der Havarie der MSC Zoe Anfang 2019 ist für die Sicherheit und den Schutz der Schifffahrtswege in der Deutschen Bucht außer Appellen nichts passiert. Sowohl die Landesregierung als auch Bundesverkehrsminister Scheuer haben die Chance für mehr Sicherheit verpasst und setzen auf das Prinzip Hoffnung. Dabei muss doch allen klar sein, dass Größe und Bauart der Mega-Containerfrachter ein kaum zu kalkulierendes Risiko darstellen. Wie extrem hoch das Risiko ist, zeigt, dass im aktuellen Fall noch nicht einmal stürmisches Wetter herrschen muss, damit Ladung über Bord geht. Der Schutz der Nordsee, der Inseln und Küste muss von der Landesregierung endlich ernsthaft vorangetrieben werden.“

 


 

Sporthalle Georgsheil wird Impfzentrum


Norderney | Aurich. Der Landkreis Aurich kann damit beginnen, das Impfzentrum in Georgsheil für seine 189.694 Einwohner (Stand 31.12.2019) einzurichten. Von der Landesregierung kam vergangene Woche das Okay für die Turnhalle als Standort, heißt es aus der Auricher Kreisverwaltung. Damit muß der Kreis bis zum 15. Dezember alle technischen und logistischen Voraussetzungen schaffen. Für den Betrieb des Impfzentums werden 40 Mitarbeiter benötigt. Darunter sind auch drei Ärzte die den Impfvorgang überwachen. Qualifiziertes Personal wie Krankenschwestern oder Notfallsanitäter werden die Impfungen vornehmen. Im Impfzentrum werden nach Bedarf Mobile Impfteams eingerichtet. Diese Teams fahren dann in die Altersheime,bzw. Einrichtungen und zu Menschen die nicht mobil sind. 

Ob es zusätzlich für Norderneyer*innen eine Möglichkeit zur Impfung auf der Insel geben wird, steht z.Zt. noch nicht fest. Die Stadtverwaltung bemüht sich um eine Lösung. 

Impfablauf
Nach der Anmeldung im Impfzentrum wird zunächst die Körpertemperatur gemessen. Anschließend folgt das Impfgespräch, offene Fragen werden beantwortet und anschließend folgt die Impfung. Danach geht es für den Patienten in einen Wartebereich zur Nachbeobachtung. Geimpft werden nur Personen, die über das Terminmanagementsystem einen Termin zugewiesen bekommen haben. Nach 21 Tagen folgt dann die zweite Impfung.

Mögliche Objektplanung in einer Zwei-Feld-Sporthalle (Grafik: Land Niedersachsen)

Logistik
Das Land Niedersachsen stellt die Impfstofflieferung plus Impfbesteck, NaCl und Trockeneis durch ein Logistikunternehmen sicher. Der Abruf des Impfstoffes erfolgt in Verbindung mit der zentralen Terminmanagementsoftware über ein zentrales Template auf Landesseite. Der Impfstoff von BioNTech wird in Boxen zu je etwa 1.000 Dosen (jeweils Ampullen mit 5 Dosen) unter Trockeneis geliefert. Unter Trockeneis kann er bis zu 5 Tage (der Zeitraum kann durch einmaliges Nachfüllen des Trockeneises um weiter 5 Tage verlängert werden) gelagert werden. Nach Herausnahme aus der Trockeneisaufbewahrung kann der unverdünnte Impfstoff weitere 5 Tage bei 2°C bis 8 °C (Kühlschrank) gelagert werden. Nach der Aufbereitung mit NaCl-Lösung muss er innerhalb von 6 Stunden verimpft werden.

Der Impfstoff von AstraZeneca wird ebenfalls in Mehrfachdosenbehältern (10 Dosen) geliefert. Er muss jedoch nicht weiter aufbereitet werden. Lagerung bei 2°-8° C.

Jedes Impfzentrum muss daher zwingend eine Kühlung vorhalten mit durchgängiger Temperaturkontrolle und Temperaturdokumentation (ggf. durch mobile data logger). Für die mobilen Impfteams müssen mobile Kühlgeräte ebenfalls mit durchgängiger Temperaturkontrolle und Temperaturdokumentation (ggf. durch mobile data logger) verwendet werden.

Adresse: Sporthalle Georgsheil , Georgsheiler Weg 52, 26624 Südbrookmerland


 

Bund und Land helfen Kommunen

1.894.297 €uro für Norderney

Norderney. Die Insel erhält 1.894.297 € Ausgleichszahlungen von Land und Bund. Das gab am Donnerstag der SPD-Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff in einer Pressemitteilung bekannt. Dieses Geld zahlt die Nothilfe des Bundes und des Landes zur Kompensation von Gewerbesteuerausfällen im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie.

Aufgrund der Ergebnisse der Steuerschätzung vom Mai 2020 wurde deutlich, dass die Städte und Gemeinden in Corona-Zeiten mit erheblichen Mindereinnahmen rechnen müssten. „Wir brauchen starke Kommunen, um die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten und Investitionen wieder hochzufahren,“ erklärte Mdb Saathoff. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) habe deshalb einen Solidarpakt für Städte und Gemeinden vorgeschlagen. Er umfasse zwei Elemente: die Altschuldenhilfe und die Nothilfe zur Kompensation von Gewerbesteuerausfällen. Nur die Kommunen die das Istaufkommen bei der Berechnung des Durchschnitts unterschreiten erhalten auch Ausgleichszahlungen aus der Notfallhilfe.

Auch andere Kommunen haben von Land und Bund Ausgleichszahlungen erhalten, erklärte Saathoff weiter. Die Kommunen im Landkreis Aurich erhalten insgesamt 10.076.139 Euro. Davon entfallen auf die Gemeinde Großheide 146.575, die Insel Juist 572.305, die Krummhörn 511.782, die Stadt Norden 4.092.932, die Stadt Wiesmoor 360.877 sowie 467.889 auf die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Brookmerland und 211.771 Euro insgesamt auf die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Hage.


 

Ärzte-Vertretungen suchen Personal für Impfzentren

Hannover. Die Ärztekammer Niedersachsen und die Kassenärztliche Vereinigung suchen gemeinsam nach ärztlichem Personal, denn bis zum 15. Dezember sollen die Corona-Impfzentren in Niedersachsen betriebsbereit sein. Beide Institutionen haben gemeinsam mit dem Ministerium einen verfassten Brief an mehr als 43.000 Ärzte in Niedersachsen um personelle Unterstützung beim Betrieb der Impfzentren gebeten. Gesucht werden sowohl Freiwillige für die Impfzentren als auch für mobile Teams. In den Impfzentren wird es Aufgabe der ärztlichen Vertreter sein, die Impfteams zu leiten und die zu impfenden Personen aufzuklären. Schutzbekleidung wird vor Ort gestellt.

Für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ist für die Anmeldung seit dem 27. November im KVN-Portal (www.kvn.de) eine eigene Meldemaske frei geschaltet. Approbierten Ärztinnen und Ärzten, die nicht Mitglied der KVN sind, steht auf der Homepage der Ärztekammer Niedersachsen unter www.aekn.de/detail/freiwilligenregister eine Einwilligungserklärung zur Aufnahme in das Freiwilligenregister zur Verfügung.


 

Katastrophenschutz baut landesweit Impfzentren

Hannover. Das Corona-Virus bedroht mit hohen Infektionszahlen das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung in Niedersachsen. Mit den zum Jahresende verfügbaren ersten Impfstoffen besteht nun die Chance, einer Erkrankung mit COVID-19 vorzubeugen und das Pandemiegeschehen schrittweise zurückzudrängen. Dafür ist es erforderlich, in kurzer Frist flächendeckend Impfzentren einzurichten. Hier sollen zunächst besonders gefährdete Gruppen und Beschäftigte im medizinisch-pflegerischen Bereich und dann die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit einer Schutzimpfung erhalten. Die Länder haben zugesagt, dafür zum 15. Dezember die organisatorischen und personellen Voraussetzungen zu schaffen.

Um diesen akuten Impfbedarf kurzfristig zu bewältigen, ist beim Aufbau sowie beim organisatorischen und operativen Betrieb der Impfzentren die zentrale Unterstützung durch die Behörden, Einsatzkräfte und Mittel des Katastrophenschutzes erforderlich. Aus diesem Grund hat die Niedersächsische Landesregierung heute das Ministerium für Inneres und Sport (MI) beauftragt, in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS), den Einritt eines sogenannten „Außergewöhnlichen Ereignisses von landesweiter Tragweite“ festzustellen. Damit wird aufgrund der derzeit geltenden epidemiologischen Lage von nationaler Tragweite der Einsatz der kommunalen Katastrophenschutzeinheiten und die Übernahme der zentralen Leitung durch das Land ermöglicht. Zugleich erhalten die Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz einen Freistellungsanspruch, so dass auch sie in großer Zahl für diese Aufgabe zur Verfügung stehen.

Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann erläutert: „Nach gemeinsamer Auffassung von Landesregierung und Kommunen besteht nun die Möglichkeit, innerhalb kurzer Frist flächendeckend eine Infrastruktur aus stationären Impfzentren und zahlreichen mobilen Teams von Beginn an dezentral aufzubauen.“ Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ist sich sicher: „Dieses Konzept wird eine schnelle flächendeckende Impfung befördern. MS und MI stimmen die Vorgaben und Einsatzaufträge für den Aufbau und Betrieb der Impfzentren ab. Das Kompetenzzentrum für Großschadenslagen im Innenministerium übernimmt die operative Leitung und koordiniert die Umsetzung zusammen mit den kommunalen Katastrophenschutzbehörden.“


 

Coronakrise: Lock-Down wird verlängert

Berlin. Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat angekündigt, dass die Situation kurz vor Weihnachten neu bewertet wird. An den geplanten Lockerungen über die Feiertage soll aber festgehalten werden.


 

Verschärfte Regeln treten in Kraft

Foto: Nds. Staatskanzlei

Norderney | Hannover. In einer Regierungserklärung hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag die Bund-Länder-Beschlüsse zur Pandemie als zwingend notwendig bezeichnet. Von der Oposition gab es Kritik. „Wir haben das Ziel eines klaren Rückgangs der Infektionszahlen noch nicht erreicht“, sagte Weil. Deshalb bestehe unverändert dringender Handlungsbedarf und die vorhandenen Maßnahmen müßten im Dezember noch einmal verschärft werden. Dabei betonte der Ministerpräsident, dass die direkten Kontakte der Menschen noch einmal reduziert werden müssen. Gemäß der ab Dienstag geltenden Corona-Verordnung sind bis zum 23. Dezember nur noch Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Weitere Maßnahmen sind die Ausweitung der Maskenpflicht auf Arbeits- und Betriebsstätten sowie eine Entzerrung der Kundenströme im Einzelhandel durch striktere Zugangsregelungen. Überschreitet der Inzidenzwert in einem Landkreis die Marke von 200, soll es zusätzliche Einschränkungen geben.

Nach wie vor steigt die Zahl der aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus stationär behandlungsbedürftigen Patienten an. Und es hat sich gezeigt, dass bei schweren Krankheitsverläufen eine Behandlung im Krankenhaus und dort gegebenenfalls auf einer Intensivstation, in der Regel nicht vor dem 10. bis 14. Tag nach der Infektion notwendig wird.

Entscheidendes und wirksames Mittel dafür ist die Reduzierung der Kontakte der Menschen untereinander. Aus diesem Grund werden die bereits für November 2020 verhängten Kontaktreduzierungen weiter fortgeschrieben und in einzelnen Bereichen zum 1.Dezember 2020 verschärft.

Hier die wesentlichen Änderungen im Überblick:

  • Vom 1. Dezember 2020 an darf sich jede Person in der Öffentlichkeit (also außerhalb der eigenen Wohnung) nur mit Personen, die dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören, treffen. Die Gesamtzahl der zusammenkommenden Personen darf die Zahl fünf nicht überschreiten, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet werden. Für Angehörige im Sinne des § 11 Abs. 1 Nummer 1 Strafgesetzbuches ist die Hausstandszugehörigkeit nicht maßgeblich. Das bedeutet, dass ich in jedem Fall nicht mehr als fünf Erwachsene gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen. Kinder unter 14 Jahren können hinzukommen. Die Kinder und Erwachsenen dürfen höchstens aus zwei Haushalten kommen.
     
  • Eine besondere Regelung gilt für Weihnachten und Silvester: In der Zeit vom 23. Dezember 2020 bis zum Ablauf des 1. Januar 2021 darf man sich in der Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Wohnung mit bis zu zehn Personen aufhalten. Kinder unter 14 Jahren sind in diese Maximalzahl von 10 Personen nicht einzurechnen. In dieser Zeit wird die Begrenzung auf zwei Haushalte oder auf nahe Angehörige aufgehoben. Man kann also auch mit Familienangehörigen oder mit Freunden aus drei oder mehr Haushalten Weihnachten oder Silvester feiern – unter Einhalten der Obergrenze von bis zu zehn Erwachsenen. Damit sind Feste im Kreise von Familie und Freunden im kleineren Rahmen möglich.
  • Erweitert wird ab dem 1. Dezember 2020 der Bereich, in dem eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist: Die Alltagsmaskenpflicht gilt jetzt nicht mehr nur geschlossene Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, sondern auch die vor den betreffenden Räumen liegenden Eingangsbereiche und die zugehörigen Parkplätze. So sollen die gegebenenfalls dort wartenden oder sich dort begegnenden Personen geschützt und das Infektionsrisiko gesenkt werden. Von Anfang Dezember 2020 an muss also in jedem Unternehmen und in jeder Behörde eine Alltagsmaske getragen werden, es sei denn, man befindet sich an seinem Arbeitsplatz und kann dort zu allen anderen Personen den Mindestabstand von 1,5 m einhalten. Eine weitere Ausnahme gilt für Personen, bei denen die Art der Tätigkeit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zulässt.
  • Neu ist auch eine generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen das Infektionsrisiko durch die Möglichkeit der Begegnung mit einer Vielzahl vom Menschen erhöht ist. In der bisherigen Verordnung war diese Pflicht bereits enthalten, sie galt jedoch nur in Landkreisen und kreisfreien Städte mit einer Inzidenz von mehr als 35/100.000 in sieben Tagen. Damit gilt die Alltagsmaskenpflicht jetzt überall dort, wo Menschen sich entweder auf engem Raum, wie zum Beispiel in sehr engen Bereichen von Fußgängerzonen, oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Damit diese Örtlichkeiten klar erkennbar sind, werden sie – ebenso wie die Dauer oder der Zeitraum der Pflicht – durch die Landkreise und kreisfreien Städte durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügung festgelegt.
  • Vom 1. Dezember 2020 an sind Zusammenkünfte und Feiern mit Personen aus dem eigenen und einem weiteren Hausstand nur noch bis zur Höchstgrenze von fünf Personen zulässig. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

    Beibehalten bleibt das sogenannte Angehörigenprivileg. Das bedeutet, dass die Begrenzung auf zwei Haushalte nicht greift bei nahen Angehörigen. Aber auch für nahe Angehörige, also für Verwandte und Verschwägerte gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner, Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner, Pflegeeltern und Pflegekinder über 14 Jahren gilt die zahlenmäßige Begrenzung auf fünf Personen.

    Natürlich ist es unproblematisch, wenn in einem Haushalt mehr als fünf Personen über 14 Jahren wohnen (größere Familie oder Wohngemeinschaft). Sobald aber bereits fünf oder mehr Personen aus einem Haushalt anwesend sein, können keine weiteren Personen dazu eingeladen werden. Eine Zusammenkunft mit Menschen von außerhalb des eigenen Haushaltes ist dann nur zulässig, wenn einige der im eigenen Hausstand wohnenden Menschen bei dieser Zusammenkunft nicht dabei sind. Die Zahl fünf ist für alle über 14-jährigen die Obergrenze.

    Das gilt für alle privaten Räumlichkeiten, wie in die eigene Wohnung oder andere eigene geschlossene Räumlichkeiten, aber auch für auf eigenen oder privat zur Verfügung gestellten Flächen unter freiem Himmel (Gärten oder Höfe). Umfasst sind auch Räumlichkeiten außerhalb des eigenen Wohnumfeldes, also beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser.

  • Private Zusammenkünfte und Feiern in der Zeit vom 23. Dezember 2020 bis zum Ablauf des 1. Januar 2021 mit bis zu zehn Personen erlaubt, unabhängig von deren Zugehörigkeit zu einem Hausstand. Auch hier werden Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet.
  • In Gastronomiebetrieben auf Rastanlagen und Autohöfen besteht jedoch ab dem 1. Dezember 2020 neben dem Außer-Haus-Verkauf für Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer (und nur für diese) die Möglichkeit der Bewirtung. Hintergrund ist, dass der LKW-Verkehr für die Versorgung der Bevölkerung ein unverzichtbarer Teil der Logistik ist. Für die hier arbeitenden Menschen sollen gute Bedingungen für Ruhe- und Pausenzeiten sichergestellt werden.                                                                                                                                                                          
  • Eine Übernachtung, die nicht einem touristischen Zweck dient, sondern einem notwendigen Zweck, ist zulässig. Nicht nur die Teilnahme an Fortbildungen, sondern auch Familienbesuche an Feiertagen sind zulässig. Es sind auch Übernachtungen von engen Freunden im direkten Zusammenhang mit der Teilnahme an Weihnachts- oder Silvesterfeiern als ‚nicht-touristische‘ Übernachtungen zulässig.
  • Zur Vermeidung von Ansammlungen von Menschen sind Feuerwerke auf belebten öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen öffentlich zugänglichen Flächen untersagt. Die Landkreise und kreisfreien Städte legen die Flächen, für die dieses Verbot gilt, durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügung fest. Ausdrücklich verboten ist auch das Veranstalten von Feuerwerken für die Öffentlichkeit.

Weiterhin keine Entlastung

Die Entwicklung der Pandemie in den vergangenen Wochen übertrifft die Entwicklung im Frühjahr dieses Jahres erheblich. Niedersachsen befindet sich nach wie vor bei den täglichen Neuinfektionen auf einem hohen Plateau. Zwar konnte die exponentielle Steigerung der Infektionszahlen abgeschwächt werden, die Gesamtzahl liegt jedoch mit aktuell rund 19.500 mit dem Coronavirus infizierten Personen immer noch sehr hoch. Waren in der ersten Septemberwoche in Niedersachsen noch 40 Menschen über 60 Jahre infiziert, waren es in der letzten Woche des Oktobers bereits 800 Personen in dieser Altersgruppe. Aktuell sind mehr als 1500 Personen über 60 Jahre infiziert. Mit der Zunahme der Infektionen gerade bei Älteren ist aber auch das erhöhte Risiko besonders schwerer Erkrankungen verbunden.


 

Kinderfeuerwehr erhält Spende

Stadtbrandmeister Ralf Jürrens und sein Stellvertreter Jörg Saathoff ( Sohn des Ehepaares ), nahmen die Spende mit viel Abstand entgegen. Die Feuerwehr Norderney bedankt sich. (Foto: Feuerwehr)

Norderney. Da war die Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr groß. Das Ehepaar Süntke und Ingrid Saathoff feierte Diamantene Hochzeit. Eine Feier zum 60sten Hochzeittag ist wegen Corona zur Zeit nicht möglich. Uns so entschlossen sie sich der Kinderfeuerwehr am Samstag 500 Euro zu spenden. 


 

Neuregelung für Schulen in Corona-Hotspots

Norderney | Hannover. Als zentrale Maßnahme für Schulen in Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 200 hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne einen automatischen Wechsel in geteilte Lerngruppen für alle Schülerinnen und Schüler ab dem 7.Jahrgang angekündigt. Das „Szenario B“ (Unterricht im Wechselmodell) gilt ab dem 1. Dezember 2020 dann für alle Schulen in der betroffenen Stadt oder dem betroffenen Landkreis. Die Verhängung von Infektionsschutzmaßnahmen eines Gesundheitsamtes oder anderweitige konkrete Betroffenheiten von Schulen sind für den Szenario-Wechsel in Hotspots nicht erforderlich. Das „Szenario B“, in welchem die eine Hälfte der Schülerschaft im Präsenzunterricht in der Schule und die andere Hälfte über Distanzunterricht zu Hause beschult wird, läuft dann für mindestens 14 Tage.

„Damit wollen wir Bildung und Infektionsschutz in besonders betroffenen Städten und Landkreisen absichern. Mit der Hotspot-Strategie erweitern wir unser transparentes und effektives Regelwerk um einen wichtigen Baustein“, so der Kultusminister.

Alle Schülerinnen und Schüler in Corona-Hotspots müssen zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht tragen. Auch Grundschülerinnen und Grundschüler in Regionen mit ausgeprägtem Infektionsgeschehen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 200 unterliegen ab dann der Maskenpflicht.

Kultusminister Tonne: „Mit dieser Hotspot-Strategie Schule setzen wir unseren Weg eines klaren, inzidenzbasierten Maßnahmenkatalogs fort. Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit ist für Schulen und Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler und Eltern sehr wichtig, in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen gilt das in besonderem Maße. Diese Schritte sind durchgreifend. Wir gehen damit an einigen Stellen über die Mindestanforderung der Vereinbarung von Bund und Ländern hinaus. Aber insbesondere in Gebieten mit einem hohen Infektionsgeschehen müssen wir die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig die Bildung und auch die Betreuung gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Die Maßnahmen sind tauglich, um in Hotspots das Hineintragen von Infektionen in Schule zu erschweren. Und mit diesen Erweiterungen unserer Corona-Mechanismen werden wir weitere Stabilität in das Gesamtsystem bringen.“

Die neuen Maßnahmen für Schulen in Corona-Hotspots werden in der neuen Corona-Verordnung der Landeregierung mit Gültigkeit ab dem 1. Dezember 2020 verankert.


 

7-Tagesinzidenz gesunken

Norderney | Aurich. Im Landkreis Aurich ist die 7-Tagesinzidenz auf 46,9 pro 100.000 Einwohner gesunken. Das veröffentlichte der Landkreis am Vormittag auf seiner Webseite. Demnach liegt die Zahl der aktuellen Corona-Fälle bei 123. Die Schwerpunkte liegen in Aurich mit 28 und der Gemeinde Südbrookmerland mit 24 Fällen. Norderney hat aktuell 19 bestätigte Infizierte. Insgesamt hat der Landkreis Aurich bislang 17 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. (Stand: 26.11.2020 | 11.17 Uhr).


 

Smart Lock-Down verlängert

Norderney | Berlin. Am Mittwoch hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs geeinigt. Der Teil-Lock-Down wird bis zum 20. Dezember verlängert. Hinzu kommen einige verschärfte Kontaktbeschränkungen. Private Treffen sind auf fünf Personen aus maximal zwei Haushalten beschränkt. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen. Zwischen den Feiertagen wird es eine Lockerung geben. Dann dürfen sich zehn Personen zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar treffen.

Die Weihnachtsferien beginnen schon früher. Um das Infektionsrisiko bei einem Treffen mit der Verwandtschaft zu reduzieren, haben Bund und Länder entschieden, die Weihnachtsferien vorzuziehen. Der letzte Schultag ist der 18. Dezember.

  • Betriebe und Einrichtungen in Gastronomie, Kultur, Tourismus, Sport und im Bereich körpernahe Dienstleistungen bleiben weiter geschlossen.
  • Die „Novemberhilfen“ für betroffene Firmen und Einrichtungen werden im Dezember fortgeführt. Dazu wird der Bund voraussichtlich 17 Milliarden Euro zur Verfügung stellen.
  • Die Auflagen für den Kundenverkehr in Kaufhäusern und eine Ausweitung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum vor Geschäften und auf Parkplätzen wurden noch einmal verschärft. In kleineren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich höchstens eine Person auf je 10 Quadratmetern aufhalten. In größeren Geschäften muss auf eine Person 20 Quadratmeter Einkaufsfläche kommen. 
  • Die Einführung eines neuen Corona-Warnparameters bei einem Inzidenzwert von mehr als 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern wurde beschlossen. 
  • Es gibt keine Großveranstaltungen in Glaubensgemeinschaften zu Weihnachten
  • Das Silvester-Feuerwerk an öffentlichen Plätzen und belebten Straßen ist verboten. Damit sollen größere Gruppenbildungen vermieden werden.

Heute stellt Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) eine „Hotspot-Strategie Schule“ vor. Hier soll geregelt werden, wie in Regionen mit hohen Corona-Zahlen Schule und Infektionsschutz in Einklang gebracht werden können.


 

 

Novemberhilfe: Erste Zahlungen fließen

Norderney | Hannover. Seit Mittwoch (25.11.2020) können Unternehmen, Soloselbständige und freiberuflich Tätige ihre Anträge für die Novemberhilfen stellen. Direkt nach erfolgreicher Antragstellung wird automatisch ein Abschlag an die Betroffenen ausgezahlt. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann ist zufrieden: „Die Bundesregierung hat ordentlich Tempo gemacht. Das ist gut so. Die von staatlicher Seite angeordneten Betriebsschließungen stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Es war mir daher wichtig, dass wir schnell zu ersten Auszahlungen kommen. Damit können wir auch Insolvenzen verhindern.“

Die Novemberhilfe steht allen Unternehmen, Soloselbständigen und freiberuflich Tätigen im Haupterwerb zu, die ihren Geschäftsbetrieb durch Schließungsverordnung im November einstellen mussten oder die mindestens 80 Prozent ihrer Geschäftstätigkeit mit geschlossenen Unternehmen abwickeln. Es wird eine Pauschale in Höhe von 75 Prozent des Novemberumsatzes 2019 gewährt.

Soloselbständige erhalten nach erfolgreicher Antragstellung den errechneten Förderbetrag bis zu 5.000 Euro direkt über die Bundeskasse. Alle anderen Unternehmen erhalten auf die beantragte Fördersumme zunächst einen Abschlag in Höhe von 50 Prozent, maximal 10.000 Euro.

Niedersachsens Wirtschaftsministerium hat sich in den Gesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium intensiv für bestmögliche Konditionen bei den Novemberhilfen eingesetzt. Althusmann: „Wir haben erreicht, dass nicht nur Hotels, sondern das gesamte Beherbergungsgewerbe als direkt betroffen gilt, ebenso Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb. Der Vorteil: Anträge für die Novemberhilfe können ohne komplizierte Nachweise gestellt werden.“

Mit Blick auf das heutige Gespräch zwischen Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder fordert Althusmann: „Wenn die Lockdown-Maßnahmen auf Dezember verlängert werden, wünsche ich mir auch ein Bekenntnis zur Anpassung der außerordentlichen Wirtschaftshilfen. Dieses Signal ist für die Akzeptanz der Maßnahmen und für unsere Unternehmen wichtig.“

Antrag und Informationen zur Novemberhilfe: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


 

 

Zwei Tage mehr Weihnachtsferien

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Foto: MK Niedersachsen)

Norderney | Hannover. Durch zwei zusätzliche unterrichtsfreie Tage werden die Weihnachtsferien in Niedersachsen verlängert und beginnen nunmehr bereits am Montag, dem 21. Dezember 2020. Letzter Schultag wird demnach Freitag, der 18. Dezember 2020, sein, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Dienstag mitgeteilt hat. Hintergrund ist, ein gemeinsames Weihnachfest in höherer Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu ermöglichen. Ein Notbetreuungsangebot an den Tagen Montag, 21. Dezember 2020, und Dienstag, 22. Dezember 2020, ist an den Schulen für die Jahrgänge 1-6 bedarfsgerecht vorzuhalten.

Minister Tonne: „Über zwei zusätzliche freie Tage, an denen die Kinder und Jugendlichen ihre Kontakte zu anderen deutlich einschränken können, leisten wir schulseitig einen Beitrag, das Infektionsgeschehen vor Weihnachten abzudämpfen. Das ist Länderlinie und wurde letztes Wochenende so abgestimmt. Dieses abgestimmte Vorgehen bei den Ferien ist ein wichtiger Beitrag für eine wirksame Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2.


 

Wirtschaftsministerium mit Förderprogramm für Gaststätten

Norderney | Hannover. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, hat das niedersächsische Wirtschaftsministerium ein niedrigschwelliges Investitionsprogramm für Gaststätten in Niedersachsen auf den Weg gebracht. Das Förderprogramm hat ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro und ist Teil des 120 Millionen Euro schweren „Sonderprogramm Tourismus und Gastronomie“, das der Niedersächsische Landtag im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts beschlossen hat.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Gastronomie ist einer der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Wirtschaftszweige. Mit diesem Programm wollen wir die Branche bei Investitionen in Modernisierungen unterstützen, die dabei helfen, den Betrieb auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufzustellen.“

Das Programm richtet sich an Unternehmen des Gaststättengewerbes mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. Unter anderem werden Investitionen in Umbauten, Erweiterungen oder sonstige Modernisierungen gefördert, die einen Bezug zu Covid-19 haben. Dazu zählen beispielsweise neue Lüftungs-, Hygiene- oder Spültechnik, Heizkonzepte für den Außenbereich oder Trennwände.

Die Zuschüsse betragen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro. Seit dem 25. November 2020 können bei der NBank Anträge gestellt werden:

>>Zur NBank<<

 

 


Unternehmen geraten unter Druck

Norderney | Hannover. Nachdem die Wirtschaft wieder etwas Fahrt aufgenommen hatte, trifft der erneute Teil-Lockdown insbesondere das Gastgewerbe, die Reise- und Veranstaltungswirtschaft hart. Bei jedem zweiten derzeit geschlossenen Betrieb aus den Bereichen Gastronomie und Tourismus droht die Insolvenz. Das ist das Ergebnis der 5. IHK-Corona-Blitzumfrage für Niedersachsen bei über 2.000 Unternehmensantworten aus der vergangenen Woche. „Die Politik steht jetzt in der Pflicht sicherzustellen, dass die Nothilfen bei diesen Unternehmen umgehend ankommen, sonst brechen uns über den Winter einige Branchen weg“, so Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen.

Demnach hat jedes vierte Unternehmen aktuell Liquiditätsprobleme, mehr als jedes dritte Unternehmen lebt von seinem Eigenkapital. Allerdings verfügen viele Unternehmen nach dem ersten Lockdown im Frühjahr nur noch über eine dünne Eigenkapitaldecke. Acht Prozent der Unternehmen sind nach eigener Einschätzung insolvenzgefährdet. Besonders den Unternehmen der Gastronomie, Reisewirtschaft, den Veranstaltern und auch Einzelhändlern sowie Taxiunternehmern droht die Luft auszugehen. Konkret wird jedes zweite der von Insolvenz bedrohten Unternehmen ohne weitere Hilfen den Geschäftsbetrieb keine drei Monate mehr aufrechterhalten können.

Nachdem die Wirtschaft im Herbst wieder Schwung aufgenommen hatte, spürten zuletzt viele Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie wieder stärker. Jedes zweite Unternehmen beklagt eine geringere Nachfrage, jedes dritte Stornierungen von Aufträgen und 31 Prozent die komplette oder teilweise Schließung. Die Hälfte der befragten Unternehmen nimmt in irgendeiner Form staatliche Unterstützung in Anspruch. Davon nutzen drei Viertel das Instrument der Kurzarbeit und knapp die Hälfte wollen die angekündigte „November-Hilfe“ oder die Überbrückungshilfe II in Anspruch nehmen.

Die niedersächsischen Unternehmen appellieren an die Politik, weitere finanzielle Hilfen zu gewähren. Neben der Verlängerung der Steuersenkung für die Gastro­nomie werden eine Ausweitung des Verlustrücktrages, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten und weitere steuerliche Entlastungen oder ein zusätzliches Konjunkturprogramm für sinnvoll gehalten. Für die angekündigte „November-Hilfe“ sollten zum einen ein Unternehmerlohn angerechnet werden und zum anderen auch die unregelmäßigen Erträge (z. B. Provisionen der Reisebüros) und Aufwen­dungen der Unternehmen (z. B. Versicherungsbeiträge) im Jahresverlauf Berücksichtigung finden. Jedes dritte Unternehmen hält eine weitere Digitalisierung (z. B. Ausbau der Infrastruktur) für notwendig. Für die Hälfte der Unternehmen ist eine deutliche Entlastung von Bürokratie die wichtigste Maßnahme, die die Politik zur Stützung der Wirtschaft erbringen sollte.


 

27 Menschen auf Norderney infiziert


Norderney.
Die Corona-Zahlen sinken nicht. Sie befinden sich immer noch auf einem hohem Niveau. Im Landkreis Aurich liegt die Zahl der aktuellen Corona-Fälle mittlerweile bei 154. Die Schwerpunkte liegen in Aurich mit 32, Großefehn 14, Wiesmoor mit 26 und der Gemeinde Südbrookmerland mit 23 Fällen. Norderney hat mit 27 bestätigten Corona-Infektionen die zweithöchste Anzahl an Infizierten. Im Landkreis Aurich gibt es einen 15. Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Ein 61-jähriger Mann verstarb am Sonntag in Aurich. (Stand: 23.11.2020 | 11.17 Uhr).

Seit heute (23.11.2020) ist das Bürgeramt geschlossen. Das teilte die Stadt Norderney mit. Bereits getroffene Terminvereinbarungen müssen verschoben werden. Bürger können sich dort in dringenden Fällen unter Telefon 04932/920211 melden.


 

Bund fördert Grünes Quartier auf Norderney

Norderney. „Der Bund sorgt dafür, dass Norderney noch schöner und vor allem noch grüner wird. 3,6 Millionen Euro fließen aus einem Förderprogramm zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen auf die Insel“, heißt es in einer Pressemitteilung vom SPD-Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff. Mit dem Geld will die Stadt Norderney das „Grüne Quartier Mühlenallee“ schaffen, ein ehemaliges Altersheim soll abgerissen werden und dort ein Generationenpark entstehen, der Friedhof soll zum Raum der Begegnung und die Mühlenstraße soll als Mühlenallee zu einem begrünten Straßenzug werden.

Das Programm hat über mehrere Jahre ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro. Das Programm war aber deutlich überzeichnet. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute eine Projektliste beschlossen, auf der auch das Norderneyer Projekt steht. Bürgermeister Frank Ulrichs zeigte sich über diese tolle Nachricht aus Berlin hocherfreut. „Das ist gut angelegtes Geld, mit dem wir nicht nur den Aufenthaltswert für Einheimische und Gäste erhöhen, sondern gleichzeitig auch einen großen Beitrag für die Umwelt und das grüne Image der Insel leisten“, so Ulrichs. Insbesondere dankte er Johann Saathoff, dem die Küste und insbesondere die Insel Norderney seit Jahren am Herzen liegen, für seine großartige und unkomplizierte Unterstützung. „Es macht immer wieder Spaß, mit Johann Saathoff solche Projekte anzugehen, die dann regelmäßig von Erfolg gekrönt sind.“

„Ich finde, Norderney hat da ein tolles städtebauliches Projekt entwickelt, das ich sehr gern unterstützt habe. Nun freue ich auf die Umsetzung und den ersten Spaziergang in der neuen Mühlenallee,“ so Johann Saathoff.


 

Vogelgrippe ausgebrochen

Norderney | Aurich. In einem Geflügelbestand im Landkreis Aurich ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Betroffen ist eine Tierhaltung mit insgesamt rund 35 Hühnern und Puten in der Gemeinde Großheide. Bei Proben von mehreren Tieren war der Erreger H5N8 am 16. November zunächst durch das Veterinärinstitut in Oldenburg nachgewiesen worden. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor hatte den Befund dann am Dienstag bestätigt. Bei H5N8 handelt es sich um die hochpathogene Variante der aviären Influenza, die auch als „Geflügelpest“ bezeichnet wird.

Der betroffene Betrieb wurde vollständig geräumt. Da es sich um eine Kleinsthaltung handelt, die lediglich für den Eigenbedarf produziert hat, kann in diesem Fall auf Basis der Geflügelpestverordnung auf die Einrichtung von Sperr- oder Beobachtungsbereichen verzichtet werden. Dies war vom Veterinäramt des Landkreises Aurich mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz abgestimmt worden.

Im Zusammenhang mit positiven Nachweisen der Vogelgrippe bei Wildvögeln hatte die Auricher Kreisverwaltung bereits in der vergangenen Woche eine Aufstallpflicht für Geflügel im Landkreis Aurich und in der Stadt Emden angeordnet, die weiterhin gilt. Vor dem Hintergrund des aktuellen Befundes aus der Gemeinde Großheide appelliert der Landkreis noch einmal eindringlich an alle Geflügelhalter, die damit verbundenen Auflagen unbedingt einzuhalten. „H5N8 ist ausgesprochen aggressiv“, weist der Leiter des Amtes für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, Dr. Frank Pohlenz, auf die Gefährlichkeit des Virus hin. Auch sollten die Tierhalter ihre Bestände aufmerksam beobachten und auf die Schädlingsbekämpfung achten, um mögliche Verbreitungswege des Krankheitserregers zu unterbinden, mahnte Pohlenz.


 

Die Fidi schwimmt wieder

Foto: Museumsverein „Otto Schülke“

Norderney. Die „Johann Fidi“ hat wieder Wasser unterm Kiel. Nach einigen Monaten der Restaurierung wurde das Tochterboot der „Otto Schülke“ am Samstag mit einem Kran, den die Baufirma Onnen kostenfrei zur Verfügung stellte, zu einem Fahrtest ins Wasser gelassen. Der 54-PS-Motor sprang problemlos an und die „Johann Fidi“ konnte ihre Tour durch den Hafen machen. „Nun geht es noch nach Hooksiel, wo auch die „Fidi“ ihr neues Farbkleid bekommen wird“, teilte der Verein „Otto Schülke“ auf seiner Webseite mit.


 

Niedersachsen will Schulen unterstützen

Norderney | Hannover. Das Land stellt kurzfristig 45 Millionen Euro für zusätzliches Personal und schulische Corona-Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Dabei sollen die Schulen mit 14 Millionen Euro unterstützt werden, teilt Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit. Es sollen zum Beispiel pädagogische Aushilfskräfte eingestellt werden. Auch sollen mit dem Geld mehr Raumlüfter angeschafft werden.

„Dass wir als Land gut durch die Krise kommen, ist zu einem erheblichen Teil auch den Lehrkräften und Schulleitungen zu verdanken. Den Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld in unsicheren Zeiten zu verschaffen, ist sehr wertvoll. Dafür bedanke ich mich im Namen der Niedersächsischen Landesregierung. Den Bildungsauftrag umzusetzen, war selten schwieriger als in der Gegenwart. Als Gesellschaft sind wir gut beraten, diese Leistung wertzuschätzen und unsere Schulen zu unterstützen“, unterstrich Tonne.

Personelle Unterstützung im Schulalltag

Im Umfang von 25 Millionen Euro können die niedersächsischen Schulen für ein halbes Jahr rund 5.000 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis einstellen. Für jede der rund 3.000 Schulen in Niedersachsen steht damit mindestens eine zusätzliche Kraft zur Verfügung. Mit der Maßnahme sollen insbesondere kleine Schulen mit geringem Budget, die aus eigenen Mitteln keine Unterstützung finanzieren können, entlastet werden. Die personelle Unterstützung durch pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzt sich zusammen aus 20 Millionen Euro für unterstützendes, nicht-lehrendes Personal (rund 4.800 Personen) sowie 5 Millionen Euro für lehrendes Personal, in der Regel Studierende oder Absolventinnen und Absolventen eines Lehramtsstudiums (rund 250 Personen). In einem vereinfachten und beschleunigten Einstellungsverfahren können die Schulen Personal auswählen, die konkrete Vertragsgestaltung übernimmt als entlastende Maßnahme die Landesschulbehörde. Ziel ist, mit Beginn Dezember Einstellungen zu realisieren, damit es im Schulalltag zu schnellen Entlastungen der Kollegien kommt.

Corona-Schutzausstattung für den Schulbetrieb

Mit 20 Millionen Euro wird die sächliche Schutzausstattung der Schulen zusätzlich verstärkt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sollen von einer intensivierten Ausstattung mit zum Beispiel Plexiglasschutzwänden- oder „Wechselmasken“ als Ersatz für durchfeuchtete oder von Schülerinnen und Schüler vergessene Mund-Nasen-Bedeckungen profitieren. Zudem können von den Schulen FFP2-Masken zum Eigenschutz der Lehrkräfte angeschafft werden.

Mit den 20 Millionen Euro für Corona-Schutzmaßnahmen stehen im Landesschnitt pro Schülerin und Schüler rund 20 Euro zur Verfügung. Die Strukturen in den Kollegien und die Bedarfe sind ebenso unterschiedlich, wie es die Ausstattung der Schulen im Flächenland Niedersachsen ist. Eine Vor-Ort-Beschaffung ist einer zentralen Vorgabe insofern vorzuziehen. Aufgrund der akuten Notlage haben sich die kommunalen Schulträger ausnahmsweise und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bereit erklärt, das Land bei der Verteilung der Gelder zu unterstützen. Die kommunalen Schulträger können daher die Gelder für bedarfsgerechte Anschaffungen bürokratiearm an die Schulen über das Schulbudget weiterleiten. Es kann dann in der jeweiligen Schule konkret über die Verwendung entschieden werden.


 

Corona-Fall an Grundschule

 

Norderney. An der Norderneyer Grundschule gibt es einen Corona-Fall. Aus diesem Grund hat Schulleiter Martin Pape angeordnet, dass die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 a ab Montag zuhause lernen. Die Klasse wird über die Klassenlehrerin mit Unterrichtsmaterial versorgt. Die Maßnahme gelte solange, bis das Gesundheitsamt etwas anderes anordne, so Pape auf der Webseite der Schule.

Im Landkreis Aurich ist die Zahl der akuten Corona-Infektionen am Sonntag aktuell auf 160 Fälle gestiegen. Für Norderney wurden von der Kreisverwaltung am Vormittag sieben Fälle gemeldet. Der Inzidenzwert im Landkreis Aurich liegt zur Zeit bei 51,7. (Stand 15.11.2020 | 15.45 Uhr)


 

Seenotretter bringen Motorboot in Sicherheit

Bei der Einfahrt in den Borkumer Hafen: Der Seenotrettungskreuzer Hamburg der DGzRS schleppt das manövrierunfähige Motorboot ein. Foto: Die Seenotretter – DGzRS


Norderney | Borkum
. Ein manövrierunfähiges Motorboot mit seiner zweiköpfigen Besatzung ist am Donnerstag (12.11.2020), von den Seenotrettern der Station Borkum in Sicherheit gebracht worden. Es drohte auf der Nordsee in einen vielbefahrenen Schifffahrtsweg zu treiben. Der Seenotrettungskreuzer Hamburg der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppte den Havaristen nach Borkum.
 
Jede Welle schob das Motorboot der beiden Norweger weiter auf das Verkehrstrennungsgebiet nordwestlich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund zu – eine gefährliche Situation sowohl für die beiden Männer als auch für den Schiffsverkehr auf diesem viel befahrenen Großschifffahrtsweg. Der Havarist war etwa 40 Seemeilen (rund 74 Kilometer) nördlich der ostfriesischen Insel Borkum den Kräften der See hilflos ausgeliefert: Die Ruderanlage des rund 15 Meter langen Motorbootes war ausgefallen, die beiden Männer an Bord konnten es nicht mehr steuern.
 
Als sich ihre gefährliche Lage bei einem Seegang von bis zu vier Metern und südwestlichem Wind der Stärke 6 (rund 49 Stundenkilometer) immer mehr zuspitzte, sendeten die beiden Männer gegen 13.45 Uhr über den internationalen Notruf- und Anrufkanal 16 einen „Mayday“-Ruf (unmittelbare Lebensgefahr) aus. Dieser wurde von der umliegenden Schifffahrt aufgefangen, die sofort die Seenotleitung Bremen der DGzRS informierte. Umgehend alarmierten die Wachleiter die Seenotretter der Station Borkum, die mit dem Seenotrettungskreuzer zum Havaristen ausliefen.
 
Gleichzeitig bat die  Seenotleitung die in der Nähe befindlichen Schiffe um Mithilfe. Allerdings war zunächst die genaue Position des manövrierunfähigen Motorbootes unklar. Erst die Besatzung eines niederländischen Flächenflugzeuges entdeckte es gegen 15 Uhr nordwestlich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund. Als erstes vor Ort war das Windpark-Wachschiff „Eagle“. Dessen Besatzung sicherte das Motorboot und stellte eine Leinenverbindung her. Schließlich übernahmen die Seenotretter mit dem Seenotrettungskreuzer Hamburg den Havaristen und schleppten ihn samt der beiden aufgewühlten Norweger sicher nach Borkum in den Hafen.


 

Gegen Fahrrad getreten

Norderney. Am Mittwoch (11.11.2020) kam es auf dem Gehweg in der Straße Am Hafen zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Wie die Polizei erst heute meldet, fuhr hier eine Frau mit ihrem Fahrrad, als sich ihr eine Fußgängerin mit einem Trolley in den Weg stellte. Die Fußgängerin trat hinten gegen das Fahrrad, woraufhin die Fahrerin stürzte und sich verletzte.

Die Fußgängerin soll zwischen 20 und 40 Jahre alt gewesen sein und schwarze, schulterlange Haare haben. Zur Tatzeit soll sie einen Mantel mit gelben Elementen, ein Halstuch oder Schal mit Leopardenprint und eine dunkle Mütze getragen haben.

Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 04932 92980.

Montag, 21.06.2021  |

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Täglich von 10 bis 17 Uhr.

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Donnerstag, 24.06.2021

8.15 Uhr Zehn-Minuten-Andacht in der ev.-luth. Inselkirche

12.15 Uhr Musikalische Mittagsandacht

Samstag, 26.06.2021

20 Uhr Orgelimpressionen aus Russland und Deutschland. Orgelkonzert mit Natalia Sander in der ev.-luth. Inselkirche

Sonntag, 27.06.2021

10.00 Freiluft-Gottesdienst „Frische Brise“ Wiese der Caritas Inseloase (Marienstr. 18)

Sonntag, 27.06.2021

8.30 Uhr Waldgottesdienst, Waldkirche (Napoleonschanze)

10.00 Uhr Gottesdienst in der ev.-luth. Inselkirche

Samstag, 03.07.2021

18.30 Uhr Gottesdienst (Eucharistiefeier) Kirche „Stella Maris“

Sonntag, 04.07.2021

10.00 Freiluft-Gottesdienst „Frische Brise“, Wiese der Caritas Inseloase (Marienstr. 18)

Sonntag

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