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Baltrum – Inselnachrichten


 

 

Sandaufschüttungen haben begonnen

Hier bringt ein Dumper den frischen Sand. Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

Baltrum. Seit Mitte der Woche mischen sich ungewohnt schwere Motorengeräusche in die Inselidylle am Baltrumer Badestrand. Auf der kleinsten Ostfriesischen Insel ist man jedoch froh über die schweren LKW-Kipper am Strand. Die sogenannten Dumper sollen über den Nordstrand der Insel insgesamt 50.000m³ Sand von Ost- nach West transportieren, um damit rund 2/3 des gesamten Bade- und Strandkorbbereichs wiederherzustellen. Die Winterstürme der drei Tiefdruckgebiete «Xandra», «Ylenia» und «Zeynep» im vergangenen Februar – und insbesondere die Sturmflut am 19. Februar – hatten den Sandstrand in diesem Bereich der Baltrumer Badebucht nahezu komplett weggespült.

Harm Olchers im Gespräch mit Mitarbeiter der ausführenden Firma. Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

„Auch dank der finanziellen Hilfe durch das Land Niedersachsen, können wir nun davon ausgehen, spätestens in einem Monat den alten Strandbereich wieder hergestellt zu haben – auch für unsere Strandkörbe.“, betont der sichtlich erleichterte Bürgermeister der kleinsten Ostfriesischen Insel Baltrum, Harm Olchers (parteilos). Nach einem förmlichen Ausschreibungsverfahren sowie Prüfung und Freigabe konnte der Auftrag vergangene Woche erteilt werden. Die ausführende Firma (Weers Erdbau) ist bereits am Sonntag auf der Insel angekommen – früh morgens am Ostende mit vier Dumpern, zwei Baggern und einer Planierraupe.

Die Sandtransporte und der Einbau des Sandes beginnen im westlichen Bereich des Nordstrandes, um dann weiter in östlicher Richtung fortzuschreiten. Hierdurch werden die Fahrstrecken kürzer und die Nutzungsmöglichkeit des Strandes vom Westen her immer größer. Markierungspfähle mit farbigen Köpfen weisen Dumpern und Planierraupe, bis wohin die Sandaufschüttungen notwendig sind. Da es sich um Tidearbeiten handelt, werden die Aufschüttungen vorwiegend über das Niedrigwasser (von niedriger bis mittlerer Tide) erfolgen. Bürgermeister Harm Olchers betont, „dass zu den Badezeiten keine Transporte vorgesehen sind, so dass dann eine Nutzung des Strandes in nahezu gewohnter Weise möglich sein sollte, inklusive ungestörter Badezeiten während des Hochwassers.“ Er bittet Urlaubsgäste und Inselbewohner um Verständnis für die Maßnahme, die spätestens bis zum 18.06.22 abgeschlossen sein soll – dann beginnen in NRW die Sommerferien. „Wir hoffen, dass der Strand bis dahin wieder für alle Nutzer uneingeschränkt zur Verfügung steht.“, freut sich Olchers über den Start der Sandaufschüttungen für den Badestrand der Kleinsten der Ostfriesischen Inseln.

Auch auf Norderney soll Sand an einem Strandabschnitt wieder aufgefüllt werden.

Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum


 

Viele Mutige beim traditionellen Anbaden

Rein in die kühlen Fluten bei bestem Wetter. Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

Baltrum. Erstmals seit zwei Jahren durfte die Gemeinde wieder zum traditionellen Anbaden am Baltrumer Nordstrand einladen. Punkt 11 Uhr gab Bürgermeister Harm Olchers das Startzeichen für den mutigen Sprung in die noch etwas kühle Nordsee. Die Wassertemperaturen, gemessen vom DLRG Team: immerhin 14 Grad am Spülsaum und nur noch 11-12 Grad etwa zwei Meter weiter, im Schwimmbereich der Badezone.

Rund 60 bis 70 Teilnehmende wagten den traditionellen ersten Badegang der Saison. Mindestens doppelt so viele wollten wenigstens am Strand live dabei sein. Für alle „Anbadenden“ gab es einen Schnaps und/oder eine Rose von der Kurverwaltung Baltrum. Genauso sehr wie über die vielen Teilnehmenden und Zuschauer am Badestrand, freute sich Bürgermeister Harm Olchers über die rechtzeitige Ankunft des ersten DLRG-Teams: „Die Rettungsmannschaften der DLRG bei uns, wie auch auf den anderen Inseln, gewährleisten u.a. für kleine Gemeinden wie Baltrum immer ein hohes Maß an Professionalität, eine gute Schulung und reibungslose Abläufe von A-Z.“.

Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

 


 

Inselschule Baltrum setzt Zeichen für Ukraine  

Foto: www.baltrum.de

Baltrum. Zeitgleich mit den sieben Ostfriesischen Inseln haben die Schülerinnen und Schüler der Baltrumer Inselschule in der vergangenen Woche ihre Spendenläufe für Menschen, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden, absolviert.

Es ging rund um den am Süddeich gelegenen Außen-Schulhof – so oft wie möglich. Im Vorfeld hatten die Schulkinder mit Ihren „Sponsoren“ (Mama/Papa, Oma/Opa, Onkel/Tante, Freunde und/oder Bekannte) feste Spendenbeträge pro gelaufener Runde vereinbart. Am Ende kamen insgesamt 821 Runden raus.

Organisiert haben den Lauf auf Baltrum die Schülerinnen Marietta Mronga (15 Jahre, Kl. 10) und Lena Wach (14 Jahre,  Kl. 9). „Der Krieg in der Ukraine ist bei uns Thema im Religionsunterricht, in Politik und in Wirtschaftskunde. Wir wollen den Menschen in Not helfen, die angegriffen werden,“ erklären die beiden Insulanerinnen.

Im März hatte sich die Langeooger Schülervertretung mit der Idee eines Sponsorenlauf für die Ukraine bei Marietta und Lena gemeldet. Schnell entstand eine Kurznachrichten-Gruppe für eine schnelle und einfache Kommunikation zwischen den Inselschulen. Insgesamt sollen etwa 500 SchülerInnen auf allen Ostfriesischen Inseln dabei gewesen sein, schätzt Marietta Mronga. Foto: www.baltrum.de

Die Inselschule Baltrum besuchen insgesamt 37 SchülerInnen, davon konnten 15 heute coronabedingt nicht mitlaufen. Zum Vergleich – auf die Inselschule Borkum gehen etwa 250 Schülerinnen und Schüler. Und „weil Baltrum ja doch recht klein ist und so wenige SchülerInnen hat“, so Lena und Marietta, „haben wir mit allen anderen Baltrumer SchülerInnen einen Kuchenverkauf für den Nachmittag organisiert, um die Spenden-Summe weiter aufzustocken“. Das Engagement der Baltrumer Schülerinnen und Schüler hat sich gelohnt: Nicht ganz ohne Stolz, hat die Schulleitung am Nachmittag mitgeteilt, dass allein auf der kleinsten Ostfriesischen Insel eine Spendensumme von 5130,- Euro, zusammengekommen ist.


 

Die Strandkörbe sind zurück

Hier schweben die ersten Strandkörbe ein. Foto: Gemeinde Baltrum

Baltrum. Zwar ist das Wetter noch im Wintermodus, aber die Saison kommt trotzdem mit großen Schritten auf uns zu. Bei klassischem Aprilwetter haben die ersten Strandkörbe ihr Winterquartier Richtung Strand verlassen. Nach den schweren Winterstürmen, startet die Gemeinde- und Kurverwaltung Baltrum damit in einen schrittweisen Wiederaufbau des Badestrandbereichs. „Aktuell laufen die Bemühungen auf Hochtouren“, so Bürgermeister Harm Olchers, sein Ziel: „Mit den Sandtransporten vom Ostende zum Badestrandbereich soll schnellstmöglich nach Ostern begonnen werden können“.

Raus an die frische Luft. Foto: Gemeinde Baltrum

Die Sturmtiefs „Zeynep“ und „Ylenia“ hatten im Februar 90 Prozent des Hauptbadestrandbereichs mit in die Nordsee genommen. Der Bade-Strandbereich ist auf nahezu kompletter Länge von über 600 Metern weggespült worden, (von Surfstation bis hinter den sogenannten Strandaufgang Ost).


 

Klar Schiff – Baltrum räumt auf

(Foto: Gemeinde Baltrum)

Baltrum. Pandemiebedingt war die gemeinsame Müll-Sammelaktion auf Baltrum in den vergangenen zwei Jahren ausgefallen. Am Mittwoch (30.03) war es endlich soweit und endlich konnte wieder in größeren Gruppen „klar Schiff“ auf der Insel gemacht werden. Die Gemeinde- und Kurverwaltung hatte alle Menschen auf Baltrum zur gemeinsamen Müllsammelaktion gebeten. Vor allem wurde der Abfall aus Büschen, von den Hellerwiesen, aus Straßenrandbereichen und aus der dem Dorf nahegelegenen Dünenlandschaft gesammelt. Mit dabei  waren auch die Kinder der Inselschule Baltrum. Verteilt zwischen Strand und Watt machten sich jeweils zwei Klassen an die Arbeit, um den eingesammelten Müll anschließend zentral abzugeben und ordnungsgemäß zu entsorgen.


 

Ordentliche Buchungssituation über die Feiertage

Klein aber fein. Mit gerade mal 600 Einwohnern ist Baltrum die kleinste Ostfriesische Insel. Autofrei – sämtlicher Lieferverkehr per Pferd – und mit kurzen Wegen zum Strand geradezu perfekt für junge Familien mit Kindern. (Foto: Gemeinde Baltrum)

Osterfeuer findet statt

Baltrum. Erstmals seit zwei Jahren dürfen sich die Vermieter wieder auf ein nahezu komplettes Ostergeschäft hoffen. Über die Feiertage seien gut 80% der Baltrumer Unterkünfte belegt, berichtet das Vermietungsportal www.inseldirekt.de. Deutlich mehr freie Kapazitäten gibt noch vor und nach den Feiertagen.

Eine gute Nachricht für alle Inselfans, die gerne über Ostern nach Baltrum kommen – das traditionelle Osterfeuer wird in diesem Jahr wieder stattfinden.


 

Countdown zum Saisonstart läuft

Foto: Gemeinde www.baltrum.de

Baltrum. Auch, wenn die Winterstürme enorm an Baltrums Badestrand genagt haben, – die typischen Weiten eines Nordseestrandes bietet die kleinste Ostfriesische Insel allemal. Zudem ist die Gemeinde optimistisch, bis zu den Sommermonaten auch den eigentlichen Badestrand wieder einrichten zu können – samt Strandkörben, Spielgeräten, Badezone & Co.

Inzwischen konnten alle Strandzugänge der Insel wieder soweit instand gesetzt werden, dass man gefahrlos an den Nordstrand gelangen kann und auch die ersten inseltypischen Holzstege liegen bereits. Besonders die Sturmfluten im vergangenen Februar hatten hohe Abrisskanten an den Schutzdünen und wenig Sand hinterlassen. Zugleich gab es beträchtliche Mengen an sogenanntem Meeresauswurf, wie z.B. freigespülte Steine, alte Taue, Kanister und Plastikteile aller Art sowie Holz und große Mengen an Teek.

Dennoch blickt Bürgermeister Harm Olchers inzwischen wieder optimistisch auf die kommenden Monate: „Wir freuen uns, dass das Land Niedersachsen uns Inseln Unterstützungen zur Behebung der aktuellen Strandschäden angekündigt hat. Jetzt geht es darum, dass wir möglichst schnell mit den notwendigen Sandtransporten beginnen können. Nach der zweiten Sturmwelle Mitte Februar hat der „Blanke Hans“ uns am gesamten Hauptstrand nochmals viel Sand genommen, wodurch das Strandniveau weiter gesunken ist und eine Nutzung als Bade- und Burgenstrand in der Form kaum vorstellbar war.“

So reicht der Platz bei normalem (mittlerem) Hochwasser für eine Aufstellung von Strandkörben und –zelten derzeit am Hauptbadestrand nicht aus. Bürgermeister Olchers dazu: „Darum ist eine Sandaufschüttung im gesamten Badestrand-Bereich notwendig, denn nur hier besteht eine entsprechende „Strandinfrastruktur“ (wie z.B. Toiletten/Duschen, Umkleidekabinen).“ Nach bisherigen Schätzungen ist davon auszugehen, dass bis zu 80.000 m³ Sand z.B. aus dem Ostteil der Insel zurück transportiert werden muss. Darum wünscht sich Bürgermeister Harm Olchers, baldmöglichst mit den Sandtransporten starten zu können und rechnet mit Kosten von bis zu 600.000€. „Da diese Summe aber für eine Kommune allein nicht zu stemmen ist, sind wir auf die Unterstützung der Landesregierung in Hannover angewiesen.“, so Olchers weiter. „Die bisherigen Gespräche dazu waren positiv. Jede Insel konnte die eigene Situation darstellen. Ich gehe in die Inselkonferenz mit der Erwartung, dass die aktuellen Probleme konstruktiv angegangen und somit auch zügig und unbürokratisch umgesetzt werden. Wir hoffen nach der morgigen Inselkonferenz davon ausgehen zu können, spätestens im Mai/Juni eine nahezu unveränderte Situation zum früheren Baltrumer Badestrand zu erreichen – samt Strandkörben, Spielgeräten und Badezonen.“


 

Erstes Kutschpferd kehrt zurück aus Winterquartier

Hier schwebt Anni im Hafen von Neßmersiel ein. Foto: www.baltrum.de

Baltrum. Die 7-jährige Kaltblutstute Anni ist das erste Kutschpferd, das auf Norderneys Nachbarinsel für die anstehende Urlaubssaison zurückkehrt. Per Frachtschiff und Kran ist Anni bereits auf Baltrum angekommen. Anni wird in den kommenden Monaten u.a. für Urlauber-Rundfahrten auf der autofreien Insel Baltrum eingesetzt. 

Die Wintermonate auf der Insel sind rau, die Haltung aufwändiger als im Sommer und die Tiere haben in der Hauptsaison auch einen Full-Time-Job, darum gönnen wir Anni von Oktober bis Anfang März ihre „Pferde-Vollpension“ im Winterquartier in Ihlow (Landkreis Aurich), so Besitzer Lukas Linn, vom Baltrumer Kutschbetrieb „Seahorses“.

Bis zur Hauptsaison werden nun nach und nach weitere Pferde der Insel-Kutschbetriebe zurückerwartet. So wie Stute Anni auch, setzen alle Kutschpferde mit dem Insel-Frachtschiff oder der Insel-Fähre auf die ostfriesische Nordseeinsel Baltrum über. Dabei werden die Pferde im Hafen Neßmersiel (Landkreis Aurich) und dann auf Baltrum per Schiffskran, in einer offenen Transportbox transportiert. Auf der Insel gibt es insgesamt drei Personen-Kutschbetriebe und auch die Inselspedition arbeitet ausschließlich mit Pferden.


 

Forschungsprojekt „CUORE“ ist auf Nordseeinseln gestartet

Norderney | Baltrum. Auf Norderney und Baltrum wird in den nächsten drei Jahren untersucht, welche Rolle die Wahrnehmung und der Umgang mit Wind und Stürmen im Alltag der BewohnerInnen spielen. Das Ziel des Projektes ist es, von den täglichen Erfahrungen der InsulanerInnen mit Wind und Sturm zu lernen und Ideen dafür zu bekommen, wie sich Inselgemeinden noch besser vor Stürmen und Sturmfluten in Zeiten des Klimawandels schützen können.

Prof. Dr. Beate Ratter (Leitung CUORE, Professorin für Geographie an der Universität Hamburg). Foto: Gemeinde Baltrum

„Das Neue an unserem Ansatz ist, dass wir genau analysieren, inwiefern Wind und Sturm ein fester Bestandteil des Alltags sind und was wir aus diesen ‚Windkulturen‘ für den Umgang mit und für den Schutz vor Stürmen und Sturmfluten lernen können“, sagt Beate Ratter, Professorin für Geographie an der Universität Hamburg und Leiterin von Cuore.

Parallel zur Forschung auf Baltrum und Norderney findet eine Studie auf dem Penghu Archipel in Taiwan statt. „Der interkulturelle Vergleich der Wind- und Sturmkulturen zwischen dem taiwanesischen Penghu Archipel und den ostfriesischen Inseln Baltrum und Norderney trägt aus unserer Sicht zu einem Ideenaustausch darüber bei, wie man mit Wind und Sturm umgehen kann und woher die Unterschiede kommen“, erklärt Dr. Corinna de Guttry, die für die Taiwan-Fallstudie verantwortlich ist. „In so einem Vergleich können bestimmt beide Seiten voneinander lernen. Der Klimawandel steht direkt vor unserer Haustür – das sehen wir ja leider gerade“, ergänzt Dr. Martin Döring, verantwortlich für die Fallstudien auf Norderney und Baltrum.

Der Baltrumer Badestrand ist in der jüngsten Sturmwoche nahezu komplett verschwunden, nicht zuletzt darum begrüßt Bürgermeister Harm Olchers das Forschungsprojekt: „Aktueller könnte eine Untersuchung auf Grund der derzeitigen Situation nicht nur bei uns auf der Insel sein. Gerade durch den großen Sandverlust am Nordstrand sollten wir jede Möglichkeit einer nachhaltigen Stabilisierung auch dieser Bereiche nutzen um Ressourcen zu schonen und störende Eingriffe in die Natur zu vermeiden.“

Das Projekt läuft mit einer ersten Windkartierung und Interviewstudie unter Leitung von Dr. Martin Döring bis zum11.03.22 auf Baltrum und wird auf Norderney im März fortgesetzt. Parallel finden die Studien auf Penghu in Taiwan statt.


 

Enorme Herausforderungen nach Sturmwoche

600 Metern Strand sind weggespült worden. Foto: Gemeinde Baltrum

Baltrum. Die kleinste Ostfriesische Insel steht vor enormen Herausforderungen nach Sturmwoche. Die Sturmtiefs „Zeynep“ und „Ylenia“ haben 90 Prozent des Hauptbadestrandbereichs mit in die Nordsee genommen. Eine etwa fünf Meter hohe Abrisskante erstreckt sich über 600 Strand-Meter.

Die Sandverluste am Baltrumer Hauptbadestrand sind enorm, viel Substanz ist verloren. Aktuell finden Überlegungen statt, wie ein normaler Badestrand-Betrieb, inkl. Strandkörben, Badefeld, Spiel- und Sportgeräten in den bisherigen Strandabschnitten, bis zum Sommer wiederhergestellt werden kann.

Wünscht sich Hilfe vom Land Niedersachsen: Harm Olchers, Bürgermeister der Gemeinde Baltrum. Foto: Gemeinde Baltrum

So ist der Bade-Strandbereich auf nahezu kompletter Länge von über 600 Metern weggespült worden (von Surfstation bis hinter den sogenannten Strandaufgang Ost). Aktuell sind drei Strandzugänge gesperrt, weil kaum noch vorhanden. Eine gut 5 Meter hohe Sandabrisskante hat sich bis an den schützenden Dünenkörper herangefressen. Es wird dringend geraten, sich weder auf noch unter der Kante aufzuhalten. Dennoch sind die Insulaner froh, dass die Wasserstände nicht ganz so hoch eingetreten sind, wie vorhergesagt.

In dieser Woche sollen genauere Vermessungen beginnen, wie hoch der Substanzverlust wirklich ist. Auf der Insel selbst ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen. Neben dem Beseitigen einiger umgestürzter Bäume gilt es jetzt zeitnah auch zahlreiche Dachschäden wieder zu reparieren.

Bürgermeister Harm Olchers wünscht sich vom Land neben schneller und unbürokratischer Hilfe zur Wiederherstellung des Badestrandes, auch Konzepte und Ideen für die Zukunft: „… mit dem Fokus darauf, wie wir künftig mehr Sand außerhalb der Sturmflutsaison an unseren Stränden sichern bzw. festhalten können.“

Besonders dankt Harm Olchers der Freiwilligen Feuerwehr Baltrum, die Insel-Deichscharten sowie kritische Dorfbereiche rechtzeitig gesichert hatte. Großen Respekt zollte er auch den Einsatzkräften in ganz Ostfriesland, die über das Wochenende so oft ausrücken mussten wie schon lange nicht mehr.


Dienstag, 24.05.2022  |

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