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Die Wattpolizei ist unterwegs

Norderney. Sebastian Fuhrmann ist am Donnerstag (04.08.2022) mit seinem Musik-Mitmach-Theater 1-2-3 Wattpolizei in den Watt Welten unterwegs. Es gibt spannende Geschichten und Lieder für Kinder ab 3 Jahren aus dem Weltnaturerbe Wattenmeer.

Dieses Jahr ist Wattinspektor Willi auf Jubiläums-Tournee: 20 Jahre ermittelt er mit seinen Freunden Katrin Krabbe, Hubert Heuler, Magdalena Möwe und natürlich mit Euch! Das wird gefeiert.

Die Vorstellung beginnt um 16 Uhr, Tickets gibt’s für 5 Euro. Bei großem Andrang gibt es auch noch eine weitere Vorstellung um 17.15 Uhr.


 

Deutscher Latino Reggae auf Baltrum

Foto: Promo (Strandagentur)

Baltrum. Cris Cosmo ist in Südwestdeutschland ein etablierter Live-Act und ein echter Entertainer. Seine inspirierenden Songs brachten ihn zum Bundesvision Songcontest, bekamen einen Radio Regenbogen Award und wurden für den Echo und den German Songwriting Award nominiert. Bei seinen Auftritten holt er die Zuhörer:innen mit einem aus dem Ärmel geschüttelten Freestyle ab, bringt sie zum Singen und Tanzen und schickt alle mit einem strahlenden Lächeln nach Hause.

Am Freitag 05.08.2022 ist Cris Cosmo mit seinem Drummer Michl Fischer auf Baltrum im Haus des Gastes. Um 20.30 Uhr geht’s los. Der Eintritt ist frei.


 

Löppt: Die ersten Norderneyer surfen jetzt besünners fix

 

Foto: Stadtwerke

Norderney. Seit dieser Woche sind die ersten Kunden im Rahmen der angekündigten Pilotphase an das Highspeed Glasfasernetz NyNET angeschlossen und können nun besonders schnell surfen, das teilten die Stadtwerke mit.

„Es macht Freude zu sehen, wenn ein Projekt mit so vielen Herausforderungen nunmehr Stück für Stück live geht. Danke an unsere Kunden für ihre Geduld und an die Kollegen für ihr Durchhaltevermögen“, erklärte Holger Schönemann (Geschäftsführer der Stadtwerke Norderney) den Start der Pilotphase.

Mehr Informationen zum Glasfaseranschluss gibt es telefonisch: 04932/87988. Per Mail:  kontakt@nynet.de  .

 


 

Seenotretter befreien Segler aus akuter Gefahr im Seegatt

Das Seenotrettungsboot Otto Diersch der Station Norddeich befreite ein festgekommenes Segelboot aus der Brandung im Norderneyer Seegatt. Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Norderney. Ein Segelboot ist am Freitag, 22. Juli 2022, im Norderneyer Seegatt durch Maschinenschaden und Grundberührung in Seenot geraten und hatte sich daraufhin auf einer Sandbank in der Brandung festgefahren. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Norddeich befreiten den Segler aus der gefährlichen Situation. Im Einsatz war ebenfalls der Seenotrettungskreuzer Eugen der Station Norderney.

Am Vormittag war bei der Seenotküstenfunkstelle der DGzRS in der Rettungsleitstelle See auf dem internationalen Not- und Anrufkanal ein „Mayday“-Ruf eingegangen. „Mayday“ ist das Signal für unmittelbare Lebensgefahr. Über Sprechfunk nahmen die Wachleiter Kontakt zum Segler auf. Zwar konnte der Mann nur eine sehr ungenaue Position benennen, etwa zeitgleich ging jedoch auf dem Seenotrettungskreuzer Eugen der DGzRS-Station Norderney ein Telefonanruf eines Inselbewohners ein, der die Yacht in der Brandung vor Norderney entdeckt hatte.

Die liefen sofort aus und baten auch die Seenotretter der Station Norddeich mit dem Seenotrettungsboot Otto Diersch um Unterstützung. Zu diesem Zeitpunkt herrschte bereits seit mehreren Stunden ablaufendes Wasser und höchste Eile war geboten. Die Yacht drohte in der Brandung zu zerschellen. Im flachen Wasser konnte der Seenotrettungskreuzer die etwa zehn Meter lange Yacht bereits nicht mehr erreichen und ging auf Standby. Um kurz nach 11 Uhr traf das Seenotrettungsboot Otto Diersch am Havaristen ein. Es gelang dem Segler, die von den Seenotrettern hinübergeworfene Schleppleine an seinem Boot zu befestigen. Kurze Zeit später hatte die Otto Diersch das Boot freigeschleppt. Trotz schwerer, bis zu zwei Meter hoher Brecher gelang es den Seenotrettern, den Havaristen sicher durch die Sandbänke und durchs Seegatt einzuschleppen. Der Segler, der auf seinem Törn von Wilhelmshaven zurück zum Heimathafen im niederländischen Ijsselmeer einen Zwischenstopp in Norderney eingelegt hatte, wurde nach Norddeich gebracht.

Zum Zeitpunkt des Einsatzes herrschten Windstärken von 5 bis 6 Beaufort (bis zu 49 km/h).

Das Seegatt zwischen den Ostfriesischen Inseln Juist und Norderney gilt auch unter erfahrenen Seglern als äußerst anspruchsvoll. Eine exakte Navigation ist erforderlich, da die Fahrwasser an gefährlichen Sandbänken vorbeiführen. Eine Strandung in diesem Bereich ist extrem gefährlich für Schiff und Besatzung. Durch natürliche dynamische Prozesse können sich die Fahrwasser ständig verlagern, weshalb vor dem Anlaufen des Seegatts unbedingt aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden sollten.


 

Neuer Westdeich nimmt Form an

Die Schüttsteine unterhalb und oberhalb der Asphaltberme werden mit Spezialmörtel vergossen und so zusätzlich gegen die starke Beanspruchung durch Wellen gesichert (Foto: Lippe/NLWKN).

Norderney. Gute Fortschritte erzielt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) derzeit am Norderneyer Westdeich: Die zweijährigen Arbeiten am massiven Küstenschutzbauwerk, das den Westen der Insel vor starken Strömungen, Wellen und Sturmfluten schützt, liegen voll im Zeitplan. Dabei setzen die Planer des Landesbetriebs auch auf nachhaltiges Bauen: Ein großer Teil der rund 100 Jahre alten Vorgängerschutzwerke findet als wertvolles Baumaterial eine neue Verwendung.

Bei einem Besuch der Baustelle zeigt dabei bereits der Blick nach Norden, wie der derzeit im Umsetzung befindliche Deichabschnitt bei Beendigung der Arbeiten im September einmal aussehen soll: Das erste 400 Meter lange Teilstück des insgesamt 800 Meter langen Schutzbauwerks konnte bereits im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzt werden. Und auch in der laufenden zweiten Bauphase komme man gut voran, bestätigt der Leiter der Norder Betriebsstelle des NLWKN, Prof. Frank Thorenz: „Seit April konnten wir bereits ein Viertel der neuen Uferschutzkonstruktion herstellen. Auf der gesamten Länge des Vorhabens wurden zudem bereits 800 Meter Spundwand an der See- und Landseite der Konstruktion eingebracht. Sie dient vor allem dem Schutz gegen Unterspülung“, so der Küstenschutzexperte am Rande einer Begehung der Baustelle mit dem Niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies und NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer in dieser Woche.

Im Gespräch mit dem NLWKN-Team Dirk Endler und Ulrich de Vries vor Ort (v.l.): Olaf Lies, Frank Thorenz und Anne Rickmeyer bei der Besichtigung der Baustelle in dieser Woche (Foto: Lippe/NLWKN).

Eine Besonderheit der laufenden Baumaßnahme stieß bei den Besuchern aus Hannover und Norden auf besonderes Interesse: Das Rauhdeckwerk aus Natursteinen, das im Anschluss an die Promenade derzeit auf der Gesamtlänge des Westdeichs eingebaut wird. Die aus Norwegen stammenden Steine werden von Hand aufgerichtet, um den auftreffenden Wellen größeren Widerstand entgegenbringen zu können. „Unser Ziel ist es dabei, den Wellenauflauf am Deich während einer Sturmflut auch vor dem Hintergrund des Klimawandels möglichst zu reduzieren“, erklärt Frank Thorenz.

Dass die aktuellen Krisensituationen Auswirkungen auf den weiteren Bauverlauf nehmen können, schließen die Küstenschützer des NLWKN aus: Der Landesbetrieb habe vorgesorgt und zum Beispiel die in der ersten Bauphase unbedingt erforderlichen Stahlspundwände sehr frühzeitig beschafft. Das Material ist bereits auf der Insel zwischengelagert und könne zeitnah und ohne Verzögerungen eingebaut werden. Andere wertvolle Baumaterialien liegen dagegen bereits seit über 100 Jahren an Ort und Stelle: Rund 10.000 Tonnen abgebrochener Beton aus der alten Uferbefestigung am Westdeich werden noch auf der Baustelle wiederverwendet. Sie dienen als Tragschicht für die neue zehn Meter breite Asphaltberme.

Die Lage der Baumaßnahme auf der stark frequentierten Route vom Norderneyer Hafen in die Stadt sei mit besonderen Herausforderungen verbunden, unterstreicht Anne Rickmeyer: „Die touristische Umgebung macht eine gegenseitige Rücksichtnahme und besonders enge Abstimmung mit den Partnern bei der Stadt und dem Staatsbad Norderney erforderlich. Hier hat sich über die Jahre eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit etabliert. Zugleich hat der NLWKN durch zahlreiche Küstenschutzprojekte auf den Ostfriesischen Inseln auch eine ausgewiesene Kompetenz im Umgang mit derart anspruchsvollen Baustellen entwickelt“, so die NLWKN-Direktorin.

Die erste Hälfte des Küstenschutzprojekts konnte bereits 2021 fertiggestellt werden. Aus Rücksicht auf den Tourismus arbeitet sich die Baustelle derzeit vom Weststrand weg in Richtung Hafen vor (Foto: Lippe/NLWKN).

Im Rahmen des Projektes werden in diesem Jahr 3,7 Millionen Euro in die langfristige Sicherung der Westseite Norderneys investiert. Der Westdeich ist Teil einer 10 Kilometer langen Deichlinie an der Wattseite der Insel. Insgesamt verbessern Land und Bund den Schutz der Ostfriesischen Inseln in 2022 mit Vorhaben im Umfang von mehr als 15 Millionen Euro. „Die Mittel sind gut investiert, denn jeder Euro für den Inselschutz verbessert auch das Schutzniveau auf dem Festland“, betont Umweltminister Olaf Lies unter Verweis auf die Rolle der Inseln als wichtiges Schutzelement im Kontext des allgemeinen Küstenschutzsystems.


 

Vandalismus – Auto beschädigt

Norderney. Vor einem Restaurant im Birkenweg kam es am Donnerstagabend zu einer Sachbeschädigung. Ein bislang Unbekannter beschädigte zwischen 17 Uhr und 18.30 Uhr auf einem Parkplatz einen schwarzen Mercedes. Es wurde unter anderem das Glas des rechten Außenspiegels herausgerissen.

Hinweise auf den Verursacher nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04932 92980.


 

Segelyacht aufgebrochen

 

Norderney. Zu einem Diebstahl kam es auf dem Hafengelände. Ein Segelboot wurde aufgebrochen und diverse elektronische Geräte entwendet. Das Boot befand sich zur Tatzeit an Land auf einem Trailer. Die Tatzeit liegt zwischen Freitagmittag (15.07.2022) und Mittwochvormittag (20.07.2022).

Hinweise nimmt die Polizei Norderney entgegen unter Telefon 04932 92980.


 

„Christophorus“ nimmt Dünenverstärkung ins Visier

Meterhohe Abbruchkanten an der Schutzdüne hatten das außerplanmäßige Vorhaben auf Norderney notwendig gemacht. Vom Dünenkamm aus begutachtete die Gruppe das Vorankommen im 400 Meter langen Spülfeld (Bild: NLWKN/Lippe).

Norderney. Er ist derzeit ein auffälliger Gast vor der Norderneyer Küste: Seit Mitte Juni spült der Hopperbagger „Christophorus“ fast ohne Unterbrechung Sand in ein 400 Meter langes Spülfeld ein. Das wertvolle Material dient der Stranderhöhung an der Weißen Düne, vor allem aber der Verstärkung der Schutzdünen an der Norderneyer Kugelbake. Umweltminister Olaf Lies informierte sich in dieser Woche vor Ort über den Zwischenstand bei dem durch die Sturmfluten des Winters dringend erforderlich gewordenen Projekt des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN).

Täglich kreuzt das auffällige Spezialschiff derzeit vor dem Norderneyer Hauptstrand, um Sand im Bereich der Robbenplate aufzunehmen und zurück zur Koppelstation östlich des Dünenübergangs Haus Detmold zu transportieren. Hier hat der für den Schutz der Inseln zuständige Landesbetrieb ein 400 Meter langes Spülfeld am Strand eingerichtet, das als Zwischenlager für den sandigen Baustoff dient. „Die Christophorus ist derzeit 24 Stunden am Tag im Einsatz – unterbrochen wird ihre wichtige Arbeit nur für Versorgungsfahrten und Crewwechsel im niederländischen Delfzijl“, erklärt Inselschutzexperte und Leiter der NLWKN Betriebsstelle Norden Prof. Frank Thorenz.

Der per Hopperbagger gewonnene Sand wurde zunächst für die aus Sondermitteln des Landes geförderte Stranderhöhung an der Weißen Düne verwendet, die der NLWKN für das Staatsbad Norderney betreut hat. „Diese Arbeiten sind inzwischen planmäßig abgeschlossen. Derzeit wird das Spülfeld weiter befüllt, um die erforderlichen 125.000 Kubikmeter Sand für die naturnah gestaltete Dünenverstärkung zu gewinnen“, so Thorenz, der sich Anfang der Woche gemeinsam mit Umweltminister Olaf Lies, NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer und NLWKN-Projektleiter Michael Münk ein Bild von den Arbeiten machte.

Verschafften sich vor Ort einen Eindruck vom Fortschritt der Arbeiten am Spülfeld: Betriebsstellenleiter Prof. Frank Thorenz, Umweltminister Olaf Lies und NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer (Bild: Lippe/NLWKN).

Ab Ende Juli sind die ersten Sandtransporte mit geländegängigen Fahrzeugen geplant, um die aus zwei Dünenreihen bestehende Schutzdüne auf einer Gesamtlänge von 900 Metern zu verstärken. Notwendig geworden war das Vorhaben vor dem Hintergrund des unruhigen Frühjahrs: Mehr als 20 Sturmfluten hatten auf Norderney und anderen Inseln zu massiven Sandverlusten geführt. Die nun laufenden Arbeiten zur Wiederherstellung der Sturmflutsicherheit sind bis Ende September geplant. „Es handelt sich von der Sandgewinnung bis zum Einbau in Summe um ein sehr komplexes Vorhaben, bei dem insbesondere auch die naturschutzfachlichen Belange zu berücksichtigen sind. Umso erfreulicher ist es, dass wir derzeit mit den Arbeiten voll im Zeitplan liegen“, betont NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer im Gespräch mit Olaf Lies.

Der niedersächsische Umweltminister zeigte sich vor Ort beeindruckt von den Ausmaßen und der Durchführung des Vorhabens: „Mit einer Investition von rund 3,7 Millionen Euro aus Sondermitteln steht das Land zu seiner Ankündigung, schnell für eine Beseitigung der Sturmflutschäden auf Norderney zu sorgen. Es freut mich, dass der NLWKN bei der Umsetzung so gute Fortschritte macht“, so Lies beim Blick über das Baugeschehen.

Im Rahmen der Arbeiten spiele die Rücksichtnahme auf den wertvollen Lebensraum im Nationalpark eine wichtige Rolle, unterstreichen die NLWKN-Vertreter. Der Landesbetrieb mit Sitz in Norden stimme sich etwa bei der Gestaltung der Dünenverstärkung eng mit der Nationalparkverwaltung ab. So findet der geplante Sandeinbau zunächst im westlichen Teil des betroffenen Dünenbereichs statt, um das Brutgeschehen einer örtlichen Möwenkolonie nicht zu stören. Auch die naturnahe Gestaltung der neugeschaffenen Dünen und eine detaillierte Trassierung und Absteckung dient dazu, besonders wertvolle Biotope möglichst nicht zu beeinträchtigen. Begleitet wird die Umsetzung durch Experten des NLWKN aus den Bereichen Küstenschutz und Landschaftsplanung, welche auch die Umweltbaubegleitung gewährleisten.

Schweres Gerät im Einsatz: Mit einer ca. 200 Meter langen Spülleitung wird das Sand-Wasser-Gemisch an den Strand gebracht (Bild: Lippe/NLWKN).


 

Ideensammlung Theaterplatz

 

Norderney. Seit dem Abriss des Hauses der Insel im Mai 2020 ist es vordergründig still um die entstandene Freifläche vor dem historischen Kurtheater geworden. Im Hintergrund wurden Überlegungen und Planungen zur Neubeordnung des Grundstücks allerdings kräftig vorangetrieben. Mit Blick auf den insularen Wohnraummangel und die damit verbundene städtebauliche Dynamik entschied man sich für die Schaffung eines neuen innerstädtischen Quartiers im Herzen der Stadt mit einem zentralen und vielfältig nutzbaren Platz vor dem Kurtheater, welcher von Gebäuden mit variabler Nutzung umgeben sein soll.

Für diese Planungsaufgabe haben mehrere Architektur- und Planungsbüros unterschiedliche Ideen und Nutzungskonzepte für den „Theaterplatz“ entwickelt. Die besten Entwürfe möchten die Stadtwerke zusammen mit der Stadt Norderney den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen. 

Die Bürgerinformation „Ideensammlung Theaterplatz“ findet am Dienstag, den 26. Juli 2022 ab 18 Uhr im Conversationshaus statt. Im Anschluss an die Veranstaltung wird es ausreichende Gelegenheit für einen offenen Austausch mit Fragen, Hinweisen und Anregungen geben . Um vorherige Anmeldung per Mail an info@stadtwerke-norderney.de wird bis zum 24. Juli gebeten.

Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, die Veranstaltung via Livestream zu verfolgen:

https://www.stadt-norderney.de/politik/live-stream/mn_43011


 

Mietvertrag für Forschungsstelle Küste unterzeichnet

Hafen- und Bahnhofsnähe als wichtiger Standortvorteil (v.l.): Umweltminister Olaf Lies, Reederei-Vorstand Carl-Ulfert Stegmann und NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer präsentierten den unterzeichneten Mietvertrag an der Norddeicher Mole. Foto: NLWKN

 

Norden.  Der nächste Schritt ist getan: Mit der Unterzeichnung des Mietvertrags für einen Neubau in Norddeich rückt der Umzug der Forschungsstelle Küste (FSK) des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) an die ostfriesische Küste näher. Parallel schreiten beim Bauherr, der AG Reederei Norden-Frisia, die Planungen für das neue Mehrzweck-Gebäude an der Norddeicher Badestraße voran.

„Im vergangenen Herbst war es noch eine Absichtserklärung. Heute schaffen wir Tatsachen und geben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieser wichtigen Forschungseinrichtung des Landes, aber auch unserem Projektpartner Reederei Norden-Frisia damit Gewissheit“, freute sich Olaf Lies in Norddeich. Der niedersächsische Umweltminister informierte sich am Rande der Vertragsunterzeichnung am Montag über den aktuellen Stand der Planungen.

Die beim NLWKN angegliederte Forschungsstelle nimmt mit ihren über 30 Mitarbeitern zentrale Aufgaben in den Bereichen Morphologie, Küsteningenieurwesen, Vermessung und Sturmflutwarndienst wahr. Seit der Aufgabe ihres baufällig gewordenen Altbaus auf Norderney im vergangenen Jahr ist die FSK übergangsweise am Standort Norden des Landesbetriebs untergebracht.

„Unsere Fachleute der FSK spielen bei den notwendigen Antworten auf die großen Herausforderungen, die der Klimawandel gerade für uns an der Küste mit sich bringt, eine wichtige Rolle. Wir werden gemeinsam mit unseren Partnern dafür sorgen, dass der Neubau in Norddeich hierfür optimale räumliche Rahmenbedingungen bieten wird“, betonte NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer. Die gute Erreichbarkeit des künftigen Standortes per Bahn und Fähre hatte im vergangenen Jahr eine wichtige Rolle für die Standortentscheidung gespielt. Auch von der Nähe zum Forschungsgegenstand und zu den Liegeplätzen der Schiffe des Landesbetriebs soll die Arbeit der FSK künftig profitieren.

Bevor die Wissenschaftler des NLWKN in Norddeich einziehen können, muss allerdings noch der entsprechende Neubau errichtet werden. Bei der Reederei Norden-Frisia nehmen die Planungen für das künftige Mehrzweck-Gebäude auf der bisher als Parkraum genutzten Fläche an der Badestraße weiter Form an. „Der entsprechende Bauantrag ist im März bei der Stadt Norden eingegangen“, berichtet Reederei-Vorstand Carl-Ulfert Stegmann. Auch die Abstimmung über noch erforderliche Ergänzungen zum Antrag ist bereits erfolgt. „Diese Unterlagen werden wir in den nächsten Tagen fertigstellen und einreichen“, so Stegmann.


 

Betrunkener Radfahrer unterwegs

 

Norderney. Mancher lernt es nie. Die Polizei hat Freitagnacht in der Knyphausenstraße einen betrunkenen Radfahrer gestoppt. Ein 21-Jährige fiel den Beamten auf, weil er mit einem unbeleuchteten Fahrrad unterwegs war.

Als sie den Urlauber aus Hessen anhielten, stellten sie fest, dass er offenbar Alkohol konsumiert hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,7 Promille. Dem 21-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren.


 

Wachwechsel bei den Seenotrettern auf Norderney

 

Heiko Erdwiens (l.) hat Peter Henning als Vormann auf der DGzRS-Station Norderney abgelöst. Foto: Die Seenotretter – DGzRS, Frank Kahl

 

Norderney. Die Seenotretter auf Norderney haben einen neuen Vormann: Heiko Erdwiens hat das Amt von Peter Henning übernommen. Nun leitet ein gebürtiger Borkumer die Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) auf der zweitgrößten ostfriesischen Insel.

Heiko Erdwiens ist ein Inselkind. Er ist dort geboren und aufgewachsen, wo sich andere hinträumen: auf Borkum. Der Strand ist für den Lütten eine riesige Sandkiste und die Nordsee ein unendlich großer Abenteuerspielplatz. Früh nimmt ihn sein Onkel und Seenotretter Christian Erdwiens mit, wenn er mit seinem Motorboot ausläuft. Die ungezählten Stunden auf See lassen bei Heiko Erdwiens eine tiefe Sehnsucht nach dem Meer heranreifen. Sie sind auch der Ursprung für sein großes Wissen über die gefährlichen Seegatten zwischen den Ostfriesischen Inseln, den dortigen Untiefen und Sandbänken. Seit dieser Zeit hat er eines verinnerlicht: Verliere nie den Respekt vor der gewaltigen Kraft der Natur.

Warum er bis heute ohne die frische Brise der Nordsee nicht auskommen kann, dafür fehlen Heiko Erdwiens die Worte. Die Liebe zur See steckt einfach von klein auf in ihm, genauso wie seine enge Verbundenheit mit den Seenotrettern. Bereits als 14-Jähriger steigt er bei ihnen ein, muss sich allerdings noch zwei Jahre gedulden, bevor er gemeinsam mit ihnen rausfahren darf. Der damals auf Borkum stationierte Seenotrettungskreuzer Alfried Krupp wird für ihn zu einem zweiten Zuhause: „Ich habe sehr viele Dienste an Bord übernommen, auch weil mein damaliger Chef sehr kulant war“, erinnert sich 38-Jährige.

Als der gelernte Klempner im Frühsommer 2006 mal wieder „stempeln“ muss, weil die Arbeiten an den Häusern auf der Insel während der Feriensaison ruhen, hört er von einer freien Stelle auf der DGzRS-Station Norderney. Wenige Wochen später steht der Quereinsteiger erstmals als fest angestellter Seenotretter an Deck des Seenotrettungskreuzers Bernhard Gruben. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht: „Ich mag meine Arbeit, ich tue etwas Gutes. Es macht mir einfach unheimlich viel Freude, anderen Menschen zu helfen.“ In seine neue Rolle als Vormann hat er sich schnell eingefunden: Mit großer Leidenschaft und Freude leitet er die Station und kann dabei jederzeit seinen Vorgänger Peter Henning um Rat fragen. Der mußte schließlich vor kurzem aus gesundheitlichen Gründen für immer von Bord des Seenotrettungskreuzers Eugen gehen – mit Wehmut, aber auch mit vielen Erinnerung an erfolgreiche Einsätze.


 

Watt Welten: Neue Umweltpraktikantin im Team

 

 

Norderney. Nina Potthoff aus Oldenburg ist neu im Team des Besucherzentrums „Watt Welten“. Sie hat kürzlich ihren Bachelor in Biologie und Germanistik erfolgreich abgeschlossen und unterstützt im Rahmen eines 3-monatigen Umweltpraktikums tatkräftig die Mannschaft.

Nina Potthoff hat sich inzwischen sehr gut auf Norderney eingelebt und in die Themen der Umweltbildung eingearbeitet. Mit viel Enthusiasmus und Feingefühl übernimmt sie Veranstaltungen mit Kindern, im Watt und am Strand und vermittelt ihr umfangreiches Wissen mit viel Freude und Begeisterung.  „Mir persönlich ist es sehr wichtig, die Menschen für die Besonderheiten des Weltnaturerbe Wattenmeeres zu begeistern“, sagt Nina. „Hier in den Watt Welten sammele ich wertvolle Praxiserfahrung im Bereich der Umweltbildung, die eine willkommene Abwechslung zu den letzten Corona-Semestern sind und außerdem für meine zukünftige Arbeit als Lehrerin sicherlich sehr hilfreich sein werden. Mein Ziel ist es, bereits Kinder und Jugendliche für den Schutz der Umwelt und Natur zu begeistern und zu ermutigen.“

Das Praktikum wird von der Commerzbank finanziert und organisiert. „Wir sind sehr dankbar, auch in diesem Jahr einen Praktikumsplatz für das Commerzbank-Umweltpraktikum stellen zu dürfen“, so Dr. Valeria Bers, Leiterin des Watt Welten Besucherzentrums. „Durch die Unterstützung haben wir die Möglichkeit, hochqualifizierten Studierenden wie Nina Einblicke in unsere Arbeit zu geben. Gleichzeitig unterstützt uns Nina tatkräftig im täglichen Betrieb als vollwertiges Teammitglied.“


 

Mit dem 9-Euro-Ticket auf die Insel

 

Norderney. Ab Freitag (08.07.2022), können Reisende auch die Intercity-Züge zwischen Bremen und Norddeich-Mole nutzen. Darauf hat sich die niedersächsische Landesregierung mit der Deutschen Bahn (DB) geeinigt, teilte am Donnerstag das Verkehrsministerium in Hannover mit. Niedersachsen will für die Freigabe der IC-Teilstrecke 1,5 Millionen Euro an die Bahn zahlen. Die Bahnstrecke ist besonders für Urlauber der Inseln Norderney und Juist interessant.

Es hatte lange Streit über die Freigabe des 9-Euro-Tickets auf diesem IC-Teilabschnitt gegeben. Nach intensiven Verhandlungen wurde eine Einigung erzielt.


 

Medizinischer Notfall in 7,5 Metern Höhe

Foto: Feuerwehr Norderney

Norderney. Am Donnerstag mußte ein Baggerfahrer von der Feuerwehr mit Kreislaufproblemen aus 7,5 Metern Höhe von seinem Arbeitsplatz befreit werden. Der Mann gehört zu einem Team, welches zur Zeit die Bauarbeiten zur Verlegung des OffshoreStromkabels an der Oase durchführt. Er wurde aus dem Führerhaus von der Feuerwehr abgeseilt und mit dem RTW zum Hubschrauber gebracht. Der flog den Patienten in das nächste Festland-Krankenhaus.


 

Radfahrer kontrolliert

Norderney. Die Polizei hat am Donnerstagvormittag gemeinsam mit dem Ordnungsamt Verkehrskontrollen mit Fokus auf Radfahrende durchgeführt. Die Kontrollen fanden in der Fußgängerzone und an dem für Radfahrer gesperrten Zuckerpad statt. Innerhalb einer Stunde haben die Beamten allein in der Fußgängerzone 25 Verstöße festgestellt und geahndet. 22 der 25 Anzeigen wurden wegen des unerlaubten Fahrens in der Fußgängerzone gefertigt. Die Radfahrer müssen mit einem Verwarngeld rechnen. Die Polizei wird derartige Kontrollen auch weiterhin angekündigt wie unangekündigt durchführen.


 

Brand auf Baltrum rasch unter Kontrolle

Foto: Alexander Gutbier-Wach

Baltrum. Am Dienstagabend kam es auf der Insel Baltrum zu einem Feuer in einer Halle des Bauhofes.

Die Feuerwehr rückte mit 35 Einsatzkräften und drei Löschfahrzeugen an. Umgehend dämmte die Mannschaft die Flammen so ein, dass ausschließlich der bereits betroffene Bereich Opfer der Flammen blieb. Mit Atemschutzgerät ging die Feuerwehr teilweise im Inneren des Gebäudes zur Brandbekämpfung vor. Das Feuer war durch die gewählte Taktik rasch unter Kontrolle, sodass der hintere Teil der Halle gehalten wurde. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

Die Rauchsäule des Großfeuers, war weit bis auf das Festland zu sehen. 


 

Nationalpark-Ranger informieren

Foto: NLWKN

Norderney. In enger Zusammenarbeit setzen sie Naturschutzmaßnahmen um, erfassen Brut- und Gastvogelbestände und leisten gemeinsam Informationsarbeit in Sachen Natur: Während der Sommermonate bieten die Ranger des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer und die Bundesfreiwilligen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) auf Norderney eine wöchentliche Sprechstunde zu Fragen rund um den Nationalpark und die Besonderheiten der Natur des Wattenmeers an.

Ab dem 05. Juli stehen sie in wechselnder Besetzung jeweils dienstags ab 10:30 Uhr an der Infohütte am Osthellerparkplatz für Auskünfte zur Verfügung, geben gerne Tipps zur Naturbeobachtung und informieren zum naturschutzgerechten Verhalten in der Zwischen- und Ruhezone des Nationalparks. Auch Nationalpark-Karten und weitere Informationsmaterialien sind erhältlich. Ein Besuch vor Ort ist somit der ideale Startpunkt, um den wilden Osten Norderneys zu erkunden.


 

Feuerwehr baut Fußwaschstraße

Mit Wasser befüllte Behälter und zwei Hohlstrahlrohren wurden gezielt die Verschmutzungen an den 1400 Füßen beseitigt. Bei allen Beteiligten, wurde die Aktion sehr positiv aufgenommen, denn der Sand zwischen den 7000 Zehen war sauber entfernt und bei sommerlichen Temperaturen, gab das Wasserspiel für alle Beteiligten eine willkommene Abkühlung. Foto: Alexander Gutbier-Wach

Baltrum. Das Gymnasium Kolleg St. Thomas aus Vechta, hatte bei „Durchs Watt mit Bianca“ eine Wattwanderung von Neßmersiel zur Insel Baltrum gebucht. Für die Küstenbewohner eigentlich Routine, doch die Teilnehmerzahl war mit 700 Personen schon außergewöhnlich.

Wattführerin Bianca Brüggemann bat die Feuerwehr Baltrum um Unterstützung, da der eingerichtete Bereich auf Baltrum, um sich die Füße vom Marsch durch das Watt zu säubern, nicht für gleichzeitig 700 Personen ausreicht. Die Feuerwehr Baltrum reagierte mit sieben Einsatzkräften und einem Löschfahrzeug. Kurzerhand wurde eine Fußwaschstraße gebaut.


 

 

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