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Landkreis Aurich:

Infizierte Gesamt 974 | Aktuell infiziert 123

Tote: 17

Norderney Infizierte: 19

7-Tageinzidenz: 46,9
(Quelle: Niedersächsische Landesregierung)

Stand: 26.11.2020 | 14.12 Uhr

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7-Tagesinzidenz gesunken

Norderney | Aurich. Im Landkreis Aurich ist die 7-Tagesinzidenz auf 46,9 pro 100.000 Einwohner gesunken. Das veröffentlichte der Landkreis am Vormittag auf seiner Webseite. Demnach liegt die Zahl der aktuellen Corona-Fälle bei 123. Die Schwerpunkte liegen in Aurich mit 28 und der Gemeinde Südbrookmerland mit 24 Fällen. Norderney hat aktuell 19 bestätigte Infizierte. Insgesamt hat der Landkreis Aurich bislang 17 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. (Stand: 26.11.2020 | 11.17 Uhr).


 

Smart Lock-Down verlängert

Norderney | Berlin. Am Mittwoch hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs geeinigt. Der Teil-Lock-Down wird bis zum 20. Dezember verlängert. Hinzu kommen einige verschärfte Kontaktbeschränkungen. Private Treffen sind auf fünf Personen aus maximal zwei Haushalten beschränkt. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen. Zwischen den Feiertagen wird es eine Lockerung geben. Dann dürfen sich zehn Personen zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar treffen.

Die Weihnachtsferien beginnen schon früher. Um das Infektionsrisiko bei einem Treffen mit der Verwandtschaft zu reduzieren, haben Bund und Länder entschieden, die Weihnachtsferien vorzuziehen. Der letzte Schultag ist der 18. Dezember.

  • Betriebe und Einrichtungen in Gastronomie, Kultur, Tourismus, Sport und im Bereich körpernahe Dienstleistungen bleiben weiter geschlossen.
  • Die „Novemberhilfen“ für betroffene Firmen und Einrichtungen werden im Dezember fortgeführt. Dazu wird der Bund voraussichtlich 17 Milliarden Euro zur Verfügung stellen.
  • Die Auflagen für den Kundenverkehr in Kaufhäusern und eine Ausweitung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum vor Geschäften und auf Parkplätzen wurden noch einmal verschärft. In kleineren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich höchstens eine Person auf je 10 Quadratmetern aufhalten. In größeren Geschäften muss auf eine Person 20 Quadratmeter Einkaufsfläche kommen. 
  • Die Einführung eines neuen Corona-Warnparameters bei einem Inzidenzwert von mehr als 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern wurde beschlossen. 
  • Es gibt keine Großveranstaltungen in Glaubensgemeinschaften zu Weihnachten
  • Das Silvester-Feuerwerk an öffentlichen Plätzen und belebten Straßen ist verboten. Damit sollen größere Gruppenbildungen vermieden werden.

Heute stellt Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) eine „Hotspot-Strategie Schule“ vor. Hier soll geregelt werden, wie in Regionen mit hohen Corona-Zahlen Schule und Infektionsschutz in Einklang gebracht werden können.


 

 

Novemberhilfe: Erste Zahlungen fließen

Norderney | Hannover. Seit Mittwoch (25.11.2020) können Unternehmen, Soloselbständige und freiberuflich Tätige ihre Anträge für die Novemberhilfen stellen. Direkt nach erfolgreicher Antragstellung wird automatisch ein Abschlag an die Betroffenen ausgezahlt. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann ist zufrieden: „Die Bundesregierung hat ordentlich Tempo gemacht. Das ist gut so. Die von staatlicher Seite angeordneten Betriebsschließungen stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Es war mir daher wichtig, dass wir schnell zu ersten Auszahlungen kommen. Damit können wir auch Insolvenzen verhindern.“

Die Novemberhilfe steht allen Unternehmen, Soloselbständigen und freiberuflich Tätigen im Haupterwerb zu, die ihren Geschäftsbetrieb durch Schließungsverordnung im November einstellen mussten oder die mindestens 80 Prozent ihrer Geschäftstätigkeit mit geschlossenen Unternehmen abwickeln. Es wird eine Pauschale in Höhe von 75 Prozent des Novemberumsatzes 2019 gewährt.

Soloselbständige erhalten nach erfolgreicher Antragstellung den errechneten Förderbetrag bis zu 5.000 Euro direkt über die Bundeskasse. Alle anderen Unternehmen erhalten auf die beantragte Fördersumme zunächst einen Abschlag in Höhe von 50 Prozent, maximal 10.000 Euro.

Niedersachsens Wirtschaftsministerium hat sich in den Gesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium intensiv für bestmögliche Konditionen bei den Novemberhilfen eingesetzt. Althusmann: „Wir haben erreicht, dass nicht nur Hotels, sondern das gesamte Beherbergungsgewerbe als direkt betroffen gilt, ebenso Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb. Der Vorteil: Anträge für die Novemberhilfe können ohne komplizierte Nachweise gestellt werden.“

Mit Blick auf das heutige Gespräch zwischen Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder fordert Althusmann: „Wenn die Lockdown-Maßnahmen auf Dezember verlängert werden, wünsche ich mir auch ein Bekenntnis zur Anpassung der außerordentlichen Wirtschaftshilfen. Dieses Signal ist für die Akzeptanz der Maßnahmen und für unsere Unternehmen wichtig.“

Antrag und Informationen zur Novemberhilfe: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


 

 

Zwei Tage mehr Weihnachtsferien

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Foto: MK Niedersachsen)

Norderney | Hannover. Durch zwei zusätzliche unterrichtsfreie Tage werden die Weihnachtsferien in Niedersachsen verlängert und beginnen nunmehr bereits am Montag, dem 21. Dezember 2020. Letzter Schultag wird demnach Freitag, der 18. Dezember 2020, sein, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Dienstag mitgeteilt hat. Hintergrund ist, ein gemeinsames Weihnachfest in höherer Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu ermöglichen. Ein Notbetreuungsangebot an den Tagen Montag, 21. Dezember 2020, und Dienstag, 22. Dezember 2020, ist an den Schulen für die Jahrgänge 1-6 bedarfsgerecht vorzuhalten.

Minister Tonne: „Über zwei zusätzliche freie Tage, an denen die Kinder und Jugendlichen ihre Kontakte zu anderen deutlich einschränken können, leisten wir schulseitig einen Beitrag, das Infektionsgeschehen vor Weihnachten abzudämpfen. Das ist Länderlinie und wurde letztes Wochenende so abgestimmt. Dieses abgestimmte Vorgehen bei den Ferien ist ein wichtiger Beitrag für eine wirksame Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2.


 

Wirtschaftsministerium mit Förderprogramm für Gaststätten

Norderney | Hannover. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, hat das niedersächsische Wirtschaftsministerium ein niedrigschwelliges Investitionsprogramm für Gaststätten in Niedersachsen auf den Weg gebracht. Das Förderprogramm hat ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro und ist Teil des 120 Millionen Euro schweren „Sonderprogramm Tourismus und Gastronomie“, das der Niedersächsische Landtag im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts beschlossen hat.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Gastronomie ist einer der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Wirtschaftszweige. Mit diesem Programm wollen wir die Branche bei Investitionen in Modernisierungen unterstützen, die dabei helfen, den Betrieb auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufzustellen.“

Das Programm richtet sich an Unternehmen des Gaststättengewerbes mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. Unter anderem werden Investitionen in Umbauten, Erweiterungen oder sonstige Modernisierungen gefördert, die einen Bezug zu Covid-19 haben. Dazu zählen beispielsweise neue Lüftungs-, Hygiene- oder Spültechnik, Heizkonzepte für den Außenbereich oder Trennwände.

Die Zuschüsse betragen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro. Seit dem 25. November 2020 können bei der NBank Anträge gestellt werden:

>>Zur NBank<<

 

 


Unternehmen geraten unter Druck

Norderney | Hannover. Nachdem die Wirtschaft wieder etwas Fahrt aufgenommen hatte, trifft der erneute Teil-Lockdown insbesondere das Gastgewerbe, die Reise- und Veranstaltungswirtschaft hart. Bei jedem zweiten derzeit geschlossenen Betrieb aus den Bereichen Gastronomie und Tourismus droht die Insolvenz. Das ist das Ergebnis der 5. IHK-Corona-Blitzumfrage für Niedersachsen bei über 2.000 Unternehmensantworten aus der vergangenen Woche. „Die Politik steht jetzt in der Pflicht sicherzustellen, dass die Nothilfen bei diesen Unternehmen umgehend ankommen, sonst brechen uns über den Winter einige Branchen weg“, so Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen.

Demnach hat jedes vierte Unternehmen aktuell Liquiditätsprobleme, mehr als jedes dritte Unternehmen lebt von seinem Eigenkapital. Allerdings verfügen viele Unternehmen nach dem ersten Lockdown im Frühjahr nur noch über eine dünne Eigenkapitaldecke. Acht Prozent der Unternehmen sind nach eigener Einschätzung insolvenzgefährdet. Besonders den Unternehmen der Gastronomie, Reisewirtschaft, den Veranstaltern und auch Einzelhändlern sowie Taxiunternehmern droht die Luft auszugehen. Konkret wird jedes zweite der von Insolvenz bedrohten Unternehmen ohne weitere Hilfen den Geschäftsbetrieb keine drei Monate mehr aufrechterhalten können.

Nachdem die Wirtschaft im Herbst wieder Schwung aufgenommen hatte, spürten zuletzt viele Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie wieder stärker. Jedes zweite Unternehmen beklagt eine geringere Nachfrage, jedes dritte Stornierungen von Aufträgen und 31 Prozent die komplette oder teilweise Schließung. Die Hälfte der befragten Unternehmen nimmt in irgendeiner Form staatliche Unterstützung in Anspruch. Davon nutzen drei Viertel das Instrument der Kurzarbeit und knapp die Hälfte wollen die angekündigte „November-Hilfe“ oder die Überbrückungshilfe II in Anspruch nehmen.

Die niedersächsischen Unternehmen appellieren an die Politik, weitere finanzielle Hilfen zu gewähren. Neben der Verlängerung der Steuersenkung für die Gastro­nomie werden eine Ausweitung des Verlustrücktrages, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten und weitere steuerliche Entlastungen oder ein zusätzliches Konjunkturprogramm für sinnvoll gehalten. Für die angekündigte „November-Hilfe“ sollten zum einen ein Unternehmerlohn angerechnet werden und zum anderen auch die unregelmäßigen Erträge (z. B. Provisionen der Reisebüros) und Aufwen­dungen der Unternehmen (z. B. Versicherungsbeiträge) im Jahresverlauf Berücksichtigung finden. Jedes dritte Unternehmen hält eine weitere Digitalisierung (z. B. Ausbau der Infrastruktur) für notwendig. Für die Hälfte der Unternehmen ist eine deutliche Entlastung von Bürokratie die wichtigste Maßnahme, die die Politik zur Stützung der Wirtschaft erbringen sollte.


 

27 Menschen auf Norderney infiziert


Norderney.
Die Corona-Zahlen sinken nicht. Sie befinden sich immer noch auf einem hohem Niveau. Im Landkreis Aurich liegt die Zahl der aktuellen Corona-Fälle mittlerweile bei 154. Die Schwerpunkte liegen in Aurich mit 32, Großefehn 14, Wiesmoor mit 26 und der Gemeinde Südbrookmerland mit 23 Fällen. Norderney hat mit 27 bestätigten Corona-Infektionen die zweithöchste Anzahl an Infizierten. Im Landkreis Aurich gibt es einen 15. Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Ein 61-jähriger Mann verstarb am Sonntag in Aurich. (Stand: 23.11.2020 | 11.17 Uhr).

Seit heute (23.11.2020) ist das Bürgeramt geschlossen. Das teilte die Stadt Norderney mit. Bereits getroffene Terminvereinbarungen müssen verschoben werden. Bürger können sich dort in dringenden Fällen unter Telefon 04932/920211 melden.


 

Bund fördert Grünes Quartier auf Norderney

Norderney. „Der Bund sorgt dafür, dass Norderney noch schöner und vor allem noch grüner wird. 3,6 Millionen Euro fließen aus einem Förderprogramm zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen auf die Insel“, heißt es in einer Pressemitteilung vom SPD-Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff. Mit dem Geld will die Stadt Norderney das „Grüne Quartier Mühlenallee“ schaffen, ein ehemaliges Altersheim soll abgerissen werden und dort ein Generationenpark entstehen, der Friedhof soll zum Raum der Begegnung und die Mühlenstraße soll als Mühlenallee zu einem begrünten Straßenzug werden.

Das Programm hat über mehrere Jahre ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro. Das Programm war aber deutlich überzeichnet. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute eine Projektliste beschlossen, auf der auch das Norderneyer Projekt steht. Bürgermeister Frank Ulrichs zeigte sich über diese tolle Nachricht aus Berlin hocherfreut. „Das ist gut angelegtes Geld, mit dem wir nicht nur den Aufenthaltswert für Einheimische und Gäste erhöhen, sondern gleichzeitig auch einen großen Beitrag für die Umwelt und das grüne Image der Insel leisten“, so Ulrichs. Insbesondere dankte er Johann Saathoff, dem die Küste und insbesondere die Insel Norderney seit Jahren am Herzen liegen, für seine großartige und unkomplizierte Unterstützung. „Es macht immer wieder Spaß, mit Johann Saathoff solche Projekte anzugehen, die dann regelmäßig von Erfolg gekrönt sind.“

„Ich finde, Norderney hat da ein tolles städtebauliches Projekt entwickelt, das ich sehr gern unterstützt habe. Nun freue ich auf die Umsetzung und den ersten Spaziergang in der neuen Mühlenallee,“ so Johann Saathoff.


 

Vogelgrippe ausgebrochen

Norderney | Aurich. In einem Geflügelbestand im Landkreis Aurich ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Betroffen ist eine Tierhaltung mit insgesamt rund 35 Hühnern und Puten in der Gemeinde Großheide. Bei Proben von mehreren Tieren war der Erreger H5N8 am 16. November zunächst durch das Veterinärinstitut in Oldenburg nachgewiesen worden. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor hatte den Befund dann am Dienstag bestätigt. Bei H5N8 handelt es sich um die hochpathogene Variante der aviären Influenza, die auch als „Geflügelpest“ bezeichnet wird.

Der betroffene Betrieb wurde vollständig geräumt. Da es sich um eine Kleinsthaltung handelt, die lediglich für den Eigenbedarf produziert hat, kann in diesem Fall auf Basis der Geflügelpestverordnung auf die Einrichtung von Sperr- oder Beobachtungsbereichen verzichtet werden. Dies war vom Veterinäramt des Landkreises Aurich mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz abgestimmt worden.

Im Zusammenhang mit positiven Nachweisen der Vogelgrippe bei Wildvögeln hatte die Auricher Kreisverwaltung bereits in der vergangenen Woche eine Aufstallpflicht für Geflügel im Landkreis Aurich und in der Stadt Emden angeordnet, die weiterhin gilt. Vor dem Hintergrund des aktuellen Befundes aus der Gemeinde Großheide appelliert der Landkreis noch einmal eindringlich an alle Geflügelhalter, die damit verbundenen Auflagen unbedingt einzuhalten. „H5N8 ist ausgesprochen aggressiv“, weist der Leiter des Amtes für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, Dr. Frank Pohlenz, auf die Gefährlichkeit des Virus hin. Auch sollten die Tierhalter ihre Bestände aufmerksam beobachten und auf die Schädlingsbekämpfung achten, um mögliche Verbreitungswege des Krankheitserregers zu unterbinden, mahnte Pohlenz.


 

Die Fidi schwimmt wieder

Foto: Museumsverein „Otto Schülke“

Norderney. Die „Johann Fidi“ hat wieder Wasser unterm Kiel. Nach einigen Monaten der Restaurierung wurde das Tochterboot der „Otto Schülke“ am Samstag mit einem Kran, den die Baufirma Onnen kostenfrei zur Verfügung stellte, zu einem Fahrtest ins Wasser gelassen. Der 54-PS-Motor sprang problemlos an und die „Johann Fidi“ konnte ihre Tour durch den Hafen machen. „Nun geht es noch nach Hooksiel, wo auch die „Fidi“ ihr neues Farbkleid bekommen wird“, teilte der Verein „Otto Schülke“ auf seiner Webseite mit.


 

Niedersachsen will Schulen unterstützen

Norderney | Hannover. Das Land stellt kurzfristig 45 Millionen Euro für zusätzliches Personal und schulische Corona-Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Dabei sollen die Schulen mit 14 Millionen Euro unterstützt werden, teilt Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit. Es sollen zum Beispiel pädagogische Aushilfskräfte eingestellt werden. Auch sollen mit dem Geld mehr Raumlüfter angeschafft werden.

„Dass wir als Land gut durch die Krise kommen, ist zu einem erheblichen Teil auch den Lehrkräften und Schulleitungen zu verdanken. Den Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld in unsicheren Zeiten zu verschaffen, ist sehr wertvoll. Dafür bedanke ich mich im Namen der Niedersächsischen Landesregierung. Den Bildungsauftrag umzusetzen, war selten schwieriger als in der Gegenwart. Als Gesellschaft sind wir gut beraten, diese Leistung wertzuschätzen und unsere Schulen zu unterstützen“, unterstrich Tonne.

Personelle Unterstützung im Schulalltag

Im Umfang von 25 Millionen Euro können die niedersächsischen Schulen für ein halbes Jahr rund 5.000 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis einstellen. Für jede der rund 3.000 Schulen in Niedersachsen steht damit mindestens eine zusätzliche Kraft zur Verfügung. Mit der Maßnahme sollen insbesondere kleine Schulen mit geringem Budget, die aus eigenen Mitteln keine Unterstützung finanzieren können, entlastet werden. Die personelle Unterstützung durch pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzt sich zusammen aus 20 Millionen Euro für unterstützendes, nicht-lehrendes Personal (rund 4.800 Personen) sowie 5 Millionen Euro für lehrendes Personal, in der Regel Studierende oder Absolventinnen und Absolventen eines Lehramtsstudiums (rund 250 Personen). In einem vereinfachten und beschleunigten Einstellungsverfahren können die Schulen Personal auswählen, die konkrete Vertragsgestaltung übernimmt als entlastende Maßnahme die Landesschulbehörde. Ziel ist, mit Beginn Dezember Einstellungen zu realisieren, damit es im Schulalltag zu schnellen Entlastungen der Kollegien kommt.

Corona-Schutzausstattung für den Schulbetrieb

Mit 20 Millionen Euro wird die sächliche Schutzausstattung der Schulen zusätzlich verstärkt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sollen von einer intensivierten Ausstattung mit zum Beispiel Plexiglasschutzwänden- oder „Wechselmasken“ als Ersatz für durchfeuchtete oder von Schülerinnen und Schüler vergessene Mund-Nasen-Bedeckungen profitieren. Zudem können von den Schulen FFP2-Masken zum Eigenschutz der Lehrkräfte angeschafft werden.

Mit den 20 Millionen Euro für Corona-Schutzmaßnahmen stehen im Landesschnitt pro Schülerin und Schüler rund 20 Euro zur Verfügung. Die Strukturen in den Kollegien und die Bedarfe sind ebenso unterschiedlich, wie es die Ausstattung der Schulen im Flächenland Niedersachsen ist. Eine Vor-Ort-Beschaffung ist einer zentralen Vorgabe insofern vorzuziehen. Aufgrund der akuten Notlage haben sich die kommunalen Schulträger ausnahmsweise und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bereit erklärt, das Land bei der Verteilung der Gelder zu unterstützen. Die kommunalen Schulträger können daher die Gelder für bedarfsgerechte Anschaffungen bürokratiearm an die Schulen über das Schulbudget weiterleiten. Es kann dann in der jeweiligen Schule konkret über die Verwendung entschieden werden.


 

Corona-Fall an Grundschule

 

Norderney. An der Norderneyer Grundschule gibt es einen Corona-Fall. Aus diesem Grund hat Schulleiter Martin Pape angeordnet, dass die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 a ab Montag zuhause lernen. Die Klasse wird über die Klassenlehrerin mit Unterrichtsmaterial versorgt. Die Maßnahme gelte solange, bis das Gesundheitsamt etwas anderes anordne, so Pape auf der Webseite der Schule.

Im Landkreis Aurich ist die Zahl der akuten Corona-Infektionen am Sonntag aktuell auf 160 Fälle gestiegen. Für Norderney wurden von der Kreisverwaltung am Vormittag sieben Fälle gemeldet. Der Inzidenzwert im Landkreis Aurich liegt zur Zeit bei 51,7. (Stand 15.11.2020 | 15.45 Uhr)


 

Seenotretter bringen Motorboot in Sicherheit

Bei der Einfahrt in den Borkumer Hafen: Der Seenotrettungskreuzer Hamburg der DGzRS schleppt das manövrierunfähige Motorboot ein. Foto: Die Seenotretter – DGzRS


Norderney | Borkum
. Ein manövrierunfähiges Motorboot mit seiner zweiköpfigen Besatzung ist am Donnerstag (12.11.2020), von den Seenotrettern der Station Borkum in Sicherheit gebracht worden. Es drohte auf der Nordsee in einen vielbefahrenen Schifffahrtsweg zu treiben. Der Seenotrettungskreuzer Hamburg der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppte den Havaristen nach Borkum.
 
Jede Welle schob das Motorboot der beiden Norweger weiter auf das Verkehrstrennungsgebiet nordwestlich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund zu – eine gefährliche Situation sowohl für die beiden Männer als auch für den Schiffsverkehr auf diesem viel befahrenen Großschifffahrtsweg. Der Havarist war etwa 40 Seemeilen (rund 74 Kilometer) nördlich der ostfriesischen Insel Borkum den Kräften der See hilflos ausgeliefert: Die Ruderanlage des rund 15 Meter langen Motorbootes war ausgefallen, die beiden Männer an Bord konnten es nicht mehr steuern.
 
Als sich ihre gefährliche Lage bei einem Seegang von bis zu vier Metern und südwestlichem Wind der Stärke 6 (rund 49 Stundenkilometer) immer mehr zuspitzte, sendeten die beiden Männer gegen 13.45 Uhr über den internationalen Notruf- und Anrufkanal 16 einen „Mayday“-Ruf (unmittelbare Lebensgefahr) aus. Dieser wurde von der umliegenden Schifffahrt aufgefangen, die sofort die Seenotleitung Bremen der DGzRS informierte. Umgehend alarmierten die Wachleiter die Seenotretter der Station Borkum, die mit dem Seenotrettungskreuzer zum Havaristen ausliefen.
 
Gleichzeitig bat die  Seenotleitung die in der Nähe befindlichen Schiffe um Mithilfe. Allerdings war zunächst die genaue Position des manövrierunfähigen Motorbootes unklar. Erst die Besatzung eines niederländischen Flächenflugzeuges entdeckte es gegen 15 Uhr nordwestlich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund. Als erstes vor Ort war das Windpark-Wachschiff „Eagle“. Dessen Besatzung sicherte das Motorboot und stellte eine Leinenverbindung her. Schließlich übernahmen die Seenotretter mit dem Seenotrettungskreuzer Hamburg den Havaristen und schleppten ihn samt der beiden aufgewühlten Norweger sicher nach Borkum in den Hafen.


 

Gegen Fahrrad getreten

Norderney. Am Mittwoch (11.11.2020) kam es auf dem Gehweg in der Straße Am Hafen zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Wie die Polizei erst heute meldet, fuhr hier eine Frau mit ihrem Fahrrad, als sich ihr eine Fußgängerin mit einem Trolley in den Weg stellte. Die Fußgängerin trat hinten gegen das Fahrrad, woraufhin die Fahrerin stürzte und sich verletzte.

Die Fußgängerin soll zwischen 20 und 40 Jahre alt gewesen sein und schwarze, schulterlange Haare haben. Zur Tatzeit soll sie einen Mantel mit gelben Elementen, ein Halstuch oder Schal mit Leopardenprint und eine dunkle Mütze getragen haben.

Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 04932 92980.

Do, 26.11.2020  |

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