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(Quelle: Niedersächsische Landesregierung)

Stand: 24.01.2021 | 12.26 Uhr

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Unbekannte zünden Mülltonnen an

Symbolfoto Feuerwehr


 
Norderney.
Samstagnacht kam es in der Straße An der Mühle zu einer Sachbeschädigung an Abfall- / Wertstofftonnen. Diese konnten schnell gelöscht werden.

Jetzt sucht die Polizei Personen die Hinweise angeben können. Telefon: 04932 – 92980.


 

Feuerwehr behebt Schlafstörungen

Foto: Inselschule Juist


Juist.
Auf unserer Nachbarinsel Juist hat die Feuerwehr in der vergangenen Woche die seit Jahr und Tag andauernde Schlafstörung des Schulleiters der Inselschule behoben.

Schuld an der Schlafstörung ist die Wetterfahne auf dem Dach der Inselschule. Bei Wind und Wetter produzierte sie bei jedem kleinem Windstoß unerträgliche Geräusche und raubte dem darunter wohnenden Schulleiter Gerrit Schlauwitz den nächtlichen Schlaf.

Der Hilferuf des Schulleiters wurde von der Gemeinde erhört und in Absprache bot sich die Freiwillige Feuerwehr an, diesem Spuk ein Ende zu bereiten. Also rückte die Feuerwehr mit ihrer Drehleiter zwischen Inselschule und Kindergarten aus um das Ärgernis zu beseitigen. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Janssen-Visser konnte die altehrwürdige Wetterfahne auf dem Dach, die dort seit Jahren Wind und Wetter trotzte demontieren und ihr damit eine kleine Pause für eine Generalüberholung gönnen. 

Jetzt muss allerdings überlegt werden, wie das Wahrzeichen der Inselschule Juist schnellstmöglich repariert werden kann, damit sie ihren Dienst wieder aufnehmen kann, ohne dabei den Schulleiter in seiner nächtlichen Ruhe zu stören.


 

Tödliche Flut

Norderney. Der Tatort „Tödliche Flut“ spielt am Sonntag unter anderem auf Norderney. Die Bundespolizisten Thorsten Falke und Julia Grosz (Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz) ermitteln auf der Insel.

Story

Von Norderney ist eine alte Freundin Falkes in die Hansestadt gekommen, um ihren Ex-Lover um Hilfe zu bitten. Imke Leopold (Franziska Hartmann) ist davon überzeugt, dass jemand sie bedroht. Die investigative Journalistin fürchtet, dass sie auf der ostfriesischen Insel der Immobilien-Mafia auf die Spur gekommen ist und nun ihr Leben auf dem Spiel steht.

Gedreht wurde der NDR-„Tatort“ im November und Dezember 2019 in Winsen/Luhe, Hamburg und auf Norderney. Sonntag 20.15 Uhr in der ARD.


 

 

Leihgeräte für Lehrkräfte

Symbolfoto: pixabay

Hannover. Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag der Bund-Länder-Vereinbarung „Leihgeräte für Lehrkräfte“ zugestimmt und damit den Weg zur Anschaffung von mobilen Endgeräten für Lehrerinnen und Lehrer geebnet. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die entsprechende Verwaltungsvereinbarung für das Land Niedersachsen unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist nach dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler sowie der Unterstützung der Schulträger bei Administrationskosten bereits die dritte Erweiterung des DigitalPakts Schule.

Aus allen drei Erweiterungen stehen Niedersachsen jeweils rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Das sind drei Erweiterungen mit jeweils über 50 Millionen Euro zusätzlich zu den 522 Millionen des DigitalPaktes. Es stehen in Niedersachsen damit in Summe über 670 Millionen Euro für die Schulen bereit.

Niedersachsen erhält über die aktuelle Verwaltungsvereinbarung rund 47 Millionen Euro und stockt diese mit einem Eigenanteil von 10 Prozent um 4,7 Millionen Euro auf. Der Eigenanteil wird aus dem Corona-Sondervermögen des Landes Niedersachsen bereitgestellt. Das Gesamtfördervolumen beträgt damit rund 51,8 Millionen Euro. Das entspricht etwa 520 Euro pro Gerät für jede hauptamtliche/hauptberufliche Lehrkraft. Die Mittel sollen 2021 verausgabt werden. Ziel ist es, die Schulen in die Lage zu versetzen, Lehrkräften mobile digitale Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets mit Ausnahme von Smartphones) für den Unterricht in der Schule oder zur Durchführung des Distanzlernens, zur allgemeinen Unterrichtsvorbereitung sowie zur Nachbereitung zur Verfügung zu stellen. Eine entsprechende Förderrichtlinie wird zeitnah veröffentlicht.

Er begrüße, dass ein weiterer Baustein bei der Verbesserung der digitalen Ausstattung im Schulbereich in die Umsetzungsphase gehe, sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Die aktuelle Lage mit einem hohen Anteil an reinem Distanzunterricht zeige, dass das Thema mit Nachdruck verfolgt werden müsse – auch nach einem möglichen Ende der Corona-Pandemie. Das Lernen mit digitalen Medien werde immer mehr zu einem festen Teil des Schulalltages, daher seien auch die Lehrkräfte entsprechend zu unterstützen. Tonne bedankte sich bei der Bundesregierung und betonte, es sei wichtig, dass sich der Bund über den Tag hinaus an den finanziellen Herausforderungen des Bildungsbereiches beteilige.


 

 

Seenotretter im Einsatz

Foto: Flying Focus, Hermann Ijsseling

Norderney | Bremen. Auf Nord- und Ostsee sind die Seenotretter im Jahr 2020 insgesamt 1.720 Mal im Einsatz gewesen. Die Besatzungen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben dabei Hilfe für fast  3.500 Menschen geleistet. Auch der auf Norderney stationierte Seenotrettungskreuzer „Eugen“ wurde im vergangenen Jahr über hundertmal um Hilfe gebeten.

Die Rettungskräfte haben vielen Menschen geholfen und elf davon aus drohender Gefahr befreit. Und nicht nur das. Im Frühjahr wurden mit der Eugen auch Coronatests zur Laborauswertung aufs Festland transportiert.


 

Umzug der Forschungsstelle Küste verzögert sich

Foto: © Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Norderney. Eigentlich sollte die Forschungsstelle schon im Herbst des vergangenen Jahres nach Norden verlagert werden. Dort sollten die Mitarbeiter übergangsweise in ein Behelfsquartier untergebracht werden. Übergangsweise sollte ein Teil der 25 Beschäftigten der Einrichtung in Gebäuden des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Kreis Aurich) arbeiten – ein anderer Teil sollte dort in Bürocontainern einziehen. Nun verzögert sich das.

Grund sind die Bürocontainer. Diese sind zwar geliefert, der Anschluss an die Elektrotechnik und IT fehlen aber noch, wie das Umweltministerium mitteilte. Der Anschluss soll demnach zu Beginn 2021 erfolgen. Grund für die Verzögerungen seien „corona-bedingte Einschränkungen“, hieß es.

Das Ministerium hatte den Umzug nach Norden bereits vor einem Jahr angekündigt. Begründet wurde das mit den hohen Sanierungskosten der Gebäude auf Norderney. Die maroden Gebäude der FSK seien für Mitarbeiter wie Besucher nicht mehr sicher. Die Grünen hatten das im Niedersächsischen Landtag kritisiert. Es gebe keinen belastbaren Kostenvergleich für eine Sanierung am Standort gegenüber einem Neubau auf dem Festland, hatte die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz Anfang Dezember unter anderem erklärt.

Info

Die FSK forscht und berät die Landesregierung zu Fragen beim Küsten- und Naturschutz. Die Forschungsstelle Küste ist 1937 aus einer Vorarbeitenstelle der damaligen preußischen Wasserbauverwaltung hervorgegangen und gehört seit Januar 2005 als Teil der Betriebsstelle Norden-Norderney zum NLWKN.


 

Städte- und Gemeindebund fordert Unterstützung

Norderney | Hannover. Der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes Dr. Marco Trips fordert Unterstützung für Niedersachsens Innenstädte: „Durch die Pandemie leiden Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und alles, was unsere Städte und Gemeinden lebenswert macht. Eine funktionierende Innenstadt ist nicht nur das Gesicht einer Stadt, sondern auch ein großes Stück Identität unserer Bürgerinnen und Bürger. Um wieder Leben in die Innenstädte zu bringen, muss die Landesregierung im nächsten Jahr dem Handel, der Gastronomie, den Kultureinrichtungen und den Kommunen helfen die Innenstädte für die Zukunft fit zu machen“.

„Amazon, Zalando und Co. haben durch die Krise gewonnen – und das zu Lasten unserer Betriebe in den Innenstädten. Wir brauchen nun eine Offensive für die Verbindung der Innenstädte mit den virtuellen Welten. Die Sozialen Netze müssen wir nutzen, um Leben in die Innenstädte, in die Lokale und den Handel zu bringen. Hierfür brauchen wir landesweite Projekte und eine Stärkung der Städtebauförderung um die Wettbewerbsfähigkeit der stationären Betriebe sichern. Wir müssen die Krise nutzen, um noch mehr für regionale Betriebe mit entsprechender Wertschöpfung und attraktive Innenstädte zu tun. Dabei brauchen wir dringend Unterstützung“, so Trips.


 

Unfallzeugen gesucht

Norderney. Am Sonntag kam es auf dem Karl-Rieger-Weg in Richtung Leuchtturm zu einer Unfallflucht. Zwischen 13.15 Uhr und 15.30 Uhr hat dort ein Auto einen Holzzaun über eine Strecke von etwa zehn Metern beschädigt.

Der Verursacher flüchtete, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 04932 92980.


 

Neue Verordnung für Niedersachsen

Norderney | Hannover. Die bisherigen Einschränkungen der direkten Kontakte der Menschen in Niedersachsen haben leider noch kein deutliches Absinken der Infektionszahlen bewirkt. Die Folgen der zwischenmenschlichen Begegnungen an Weihnachten und Silvester sind noch nicht alle absehbar.

Die Inkubationszeit des Virus beträgt rund zehn Tage, viele Menschen sind an den Feiertagen nicht zum Arzt gegangen, die Labore haben weniger getestet. Wie stark das Infektionsgeschehen in Niedersachsen im Moment tatsächlich ist, wird erst Mitte nächster Woche erkennbar sein. Schon jetzt aber sind die Infektionszahlen hoch, zu hoch, wenn auch weniger dramatisch als in anderen Bundesländern.

Es sind nur noch Treffen mit einer Person aus einem anderen Haushalt erlaubt. Das steht in der neuen Corona-Verordnung die seit Sonntag gilt. Beim Thema für Kommunen Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 200 entscheiden die Kommunen über den 15 Kilometer Bewegungsradius, ob diese Maßnahme nötig ist.

Neu ist auch, wer nach Niedersachsen reist und sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss dann entweder einen höchstens 48 Stunden alten molekularbiologischen Corona-Test (PCR-Test) auf Deutsch, Englisch oder Französisch vorweisen oder sich unmittelbar nach Einreise auf das Corona-Virus testen lassen.

Auch wenn dieser erste Test negativ war, muss sich die Person unmittelbar nach der Einreise aus dem Risikogebiet auf direktem Wege in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ununterbrochen von anderen Menschen absondern.

Dies gilt auch für Personen, die aus einem Risikogebiet über ein anderes Land nach Niedersachsen einreisen.

Die Quarantänezeit kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden. Voraussetzung dafür ist ein zweiter PCR-Test mit negativem Testergebnis, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden darf.


 

Die Grünen: Digitalisierung vorantreiben

Symbolbild pixabay

Norderney. Allerorten wird über den Stand der Digitalisierung diskutiert. Homeoffice, homeschooling oder Videokonferenzen gehören spätestens seit der Corona-Pandemie für viele zum Alltag. Die Stadt Norderney hat aus Sicht der Insel-Günen hier einen erheblichen Nachholbedarf. So ist es den Grünen ein Anliegen, dass in Zukunft alle Standardformulare auch online ausgefüllt werden können, so die Ortsverbandsvorsitzende Anne Schäfer.

Ein weiteres Problem sehen die Grünen in der nur eingeschränkten Öffentlichkeit von Rats- und Ausschusssitzungen der letzten Monate. Seit dem Frühjahr letzten Jahres waren nur 20 Personen bei Ausschusssitzungen zugelassen, ohne dass an Lösungen zur Verbesserung der Transparenz der Ratsarbeit auf der Insel gearbeitet wurde.

In vielen anderen Städten und Gemeinden werden Ratssitzungen per Videostream übertragen. Wegen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen werde es Bürger:innen derzeit erschwert, persönlich an den Rats- und Ausschusssitzungen teilzunehmen. Auch Norderney sollte sich an die Möglichkeiten neuer Technologien nutzen. Sollten Live-Streams wegen unzureichender WLAN-Kapazitäten auf Norderney nicht möglich sein, könnten öffentliche Sitzungen auch aufgezeichnet und kurze Zeit später als Audiodatei auf die Homepage und somit allen Norderneyer Bürger:innen zur Verfügung gestellt werden. Das wäre ein erster und wichtiger Schritt hin zu einer transparenten Kommunalpolitik auch in schwierigen Zeiten. Darüber hinaus könnten sich sogar interessierte Gäste von den Initiativen und Wortbeiträgen der gewählten Ratsmitglieder ein Bild machen.

Seit 2016 besteht für niedersächsische Kommunen die rechtliche Möglichkeit, Sitzungen zu übertragen. „Wir haben mit der Fraktion abgesprochen, dass diese hierzu einen Antrag stellt,“ so Vorstandsmitglied Ronny Aderhold. „Gerade in Zeiten, in denen die Pflege der Demokratie besonderer Aufmerksamkeit bedarf, hoffen wir natürlich auf die Unterstützung unseres Antrags durch die anderen Parteien“, so Schäfer.


 

Schul- und Kitabetrieb im Lockdown

Symbolfoto pixabay

 

Norderney | Hannover. Niedersachsen schränkt den Schul- und Kitabetrieb in ganz Niedersachsen bis Ende des Monats stärker ein. Mit Blick auf die bundesweit verlängerten und verschärften Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen auch im Bereich Bildung und Betreuung Veränderungen an. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte nach den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag, Niedersachsen werde nach dem Ende der Weihnachtsferien am 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 Wechselunterricht und Distanzlernen und die Notbetreuung als Eckpfeiler für ein Bildungs- und Betreuungsangebot im Corona-Lockdown einziehen.

Ab Montag gehen alle Schüler ins Homeschooling. Abschlussklassen sind davon ausgenommen. Sie gehen direkt abwechselnd in die Schule. Ab dem 18. Januar soll dieses Modell auch für Grundschüler gelten. Alle Kitas bleiben geschlossen, es ist aber eine Notbetreuung bis zu 50 Prozent der Gruppengröße geplant.

„Niemand muss sich Sorgen um den Abschluss machen“, ergänzte Tonne: „Alle Prüfungen für Haupt-, Real-, und Förderschulabschluss werden stattfinden. Ebenso das Abitur. Hier arbeiten wir intensiv an der Sicherstellung der zentralen Abiturprüfung. Als Notfalloption können auch dezentrale Prüfungen durchgeführt werden, was wir aber grundsätzlich vermeiden möchten.“


 

Lockdown: Es geht in die Verlängerung

Berlin. Heute haben Bund und Länder die Verlängerung des Lockdowns bis zum 31.Januar beschlossen. Es darf sich nur noch mit einer einzelnen Person außerhalb des eigenen Haustandes getroffen werden. Schulen und Kitas haben weiterhin nur eine Notbetreuung und es gibt kein Präsenzunterricht bis Ende Januar.

Einschränkungen gibt es bei einer Inzidenz von über 200. Bund und Länder haben beschlossen, dass ab diesem Inzidenzwert der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den eigenen Wohnort begrenzt werden soll. Die neuen Ausgangsbeschränkungen würden derzeit in keinem Kreis im Norden greifen. Stand Dienstag 5.01.2021, lag in Norddeutschland kein Kreis über der Sieben-Tage-Inzidenz von 200 pro 100.000 Einwohner.

Am 25. Januar wollen die Regierungschefs von Bund und Ländern die Corona-Lage neu bewerten und über weitere Maßnahmen für Februar beraten.


 

FDP fordert Verkehrskonzept

Nach Ansicht der FDP muß es ein Verkehrskonzept für die Insel geben. So angenehm leer wie hier in der Nebensaison sieht es zu anderen Zeiten nicht aus.

Norderney. Die Norderneyer FDP möchte ein Verkehrskonzept für die Insel und will die unbefriedigende Verkehrssituation – besonders in der Hauptsaison – entschärfen.

Für die FDP ist klar: Das Konfliktpotential durch den völlig ungeregelten Fahrradverkehr wiegt mittlerweile höher als die Belästigungen durch Autos. Alle Verkehrsteilnehmer brauchen Verkehrsflächen und Zeiträume, die ihnen die ungefährliche und konfliktfreie Fortbewegung ermöglicht. Die Versorgung der Menschen und die dafür erforderliche Infrastruktur der Insel darf nicht darunter leiden. 

“Jetzt ist Zeit zu handeln, damit wir spätestens im Juli 2021 mit ersten Maßnahmen den Druck herausnehmen können,” bekräftigt der Franktionsvorsitzende Henning Padberg. „Im Frühjahr könnten konkrete Maßnahmen beschlossen werden, damit wir im Sommer erste Ergebnisse haben“. Der Ortsverband der FDP fordert die Lokalpolitik und Stadtverwaltung auf zu handeln.

Es gibt eine aus dem Ausschuss Wirtschaft, Tourismus und Verkehr gebildete Arbeitsgruppe, die hat allerdings das letzte Mal im Februar 2020 getagt. Die FDP hat mehrfach zum Sachstand des Verkehrskonzeptes öffentlich nachgefragt, bekam aber nur ausweichende Antworten. Fakt ist, dass die Arbeitsgruppe nicht tagt und es keine verwertbaren Ergebnisse gibt. Jens Podein, für die FDP Mitglied der Arbeitsgruppe berichtet, dass die Gruppe bis Februar 2020 mehrfach konstruktiv getagt habe, die allseits bekannten Probleme seien dort erörtert worden. Es wurde sogar ein Eckpunktepapier verfasst. Zur Entwicklung eines Verkehrskonzeptes sei es aber nicht gekommen. Als Gründe für den fast einjährigen Stillstand werden Schwierigkeiten durch Corona und die bis vor kurzem nicht erfolgte Fertigstellung des Lebensraumkonzeptes angeführt, so die FDP.

Dies führt bei der Insel-FDP zu Unverständnis. Auch aus ihrer Sicht wären bei der Entwicklung eines Verkehrskonzepts die Erkenntnisse des Lebensraumkonzepts zwar zu berücksichtigen. Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept müsse aber ökonomische, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen um zukunftsfähig zu sein. Ein Abwarten des Lebensraumkonzeptes sei kein Grund, bei der Erstellung des Verkehrskonzepes nicht voranzukommen.

“Die Vorschläge, die beim Lebensraumkonzept Norderney bezüglich der Verkehrssituation herausgekommen sind, basieren nicht auf einer wissenschaftlichen Analyse, repräsentativen Umfrage oder auf die Erfahrung von Fachleuten“ kritisiert der Vorsitzende Hans Vollmer. Die Gründe für die Untätigkeit vermutet er woanders. “Es soll halt niemandem auf die Füße getreten werden und es ist eine extrem komplexe Geschichte” kommentiert der Fraktionsvorsitzende Henning Padberg die Situation.

„Man kann nicht immer wissen was richtig ist. Das darf aber keinesfalls dazu führen dass wir nichts machen. Wir sind gewählt worden, um genau solche Dinge wie das Verkehrskonzept umzusetzen und politisch zu begleiten” so Padberg. „Ebenfalls darf man nicht den Extremen die Diskussion überlassen. Wenn man linksradikale Ökofundis ohne Führerschein fragt was Sie wollen ist das Ergebnis klar. Das hat aber nichts mit der Lebenswirklichkeit und den Anforderungen für Norderney zu tun,” ergänzt der Vorsitzenden Hans Vollmer.

Padberg führt aus, dass die Politik den Mut aufbringen muß, auch unpopuläre Dinge zu beschließen, diese umzusetzen und dann nach der Saison zu bewerten. „Es kann passieren, dass wir uns eingestehen müssen, dass wir falsch lagen und wir etwas korrigieren müssen“ schließt der Fraktionsvorsitzende der FDP ab.


 

Schülke kommt ins Hafenbecken

Sieht toll aus : Die Otto Schülke. Foto: Museumsverein „Otto Schülke“

Norderney. Vereinsintern wurde immer wieder diskutiert, ob die Otto Schülke nun ins Wasser soll oder nicht. Kurz vor Weihnachten ist die Entscheidung gefallen. Der Rettungskreuzer soll ins Norderneyer Hafenbecken und weiterhin vor der Insel kreuzen. Nun kann das Schiff ein kleiner Botschafter für Norderney und den Rettungsdienst auf See werden.

Die Schülke und ihr Tochterboot „Johann Fidi“ strahlen derweil wieder im neuen Glanz. Ihre ursprünglichen Farben orange, grün und rot sind aufgefrischt.


 

Drohnenflug mit Hindernissen

Norderney. Ein Norderneyer hatte eine Firma beauftragt sein eigenes Haus zu filmen. Der Mieter des Hauses fühlte sich durch eine Drohne belästigt und war der Meinung, dass widerrechtlich Aufnahmen von seiner Wohnung gemacht würden. Daraufhin gab es ein Handgemenge zwischen dem Mieter und dem Drohnenbesitzer. Dabei wurde die Fernbedienung der Drohne beschädigt. Nun ermittelt die Polizei.


 

Ruhige Silvesternacht für die Feuerwehr

Norderney. In der Silvesternacht wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Poststraße gerufen. Im Alarmtext hieß es: Kellerbrand in einem Wohngebäude und es sollten sich noch Personen im Gebäude befinden. Im Treppenhaus des alten Postgebäudes war es zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die Bewohner hatten schon Löschmaßnahmen vorgenommen. Das Treppenhaus wurde belüftet.

Ingesamt war die Nacht von Silvester auf Neujahr für die Feuerwehren im Kreisfeuerwehrverband Aurich sehr ruhig. Lediglich dreimal kam es zu einer Alarmierung einer Feuerwehr. Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr Norden in die Osterstraße zu einer automatisch ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass angebranntes Essen der Auslöser war.


 

 

Unfallflucht

Norderney. Zu einer Unfallflucht kam es am Dienstagmorgen in der Bülowallee. Hier wurde ein geparkter, grauer BMW 3er an der hinteren Stoßstange beschädigt. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher davon. Der Vorfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr.

Hinweise nimmt die Polizei Norderney entgegen unter Telefon 04932 92980.


 

 

„Little Anne“ für die Jugendfeuerwehr

Foto: Feuerwehr

Norderney. Die Norderneyer Bürgerstiftung sponsert der Feuerwehr die Reanimationsübungspuppe „Little Anne“. An dieser Puppe kann die Jugendfeuerwehr ab sofort die medizinische Erstversorgung von verletzten Personen für Notfallsituationen üben.

„Besten Dank für die Unterstützung. Wir freuen uns sehr, dass ihr an uns gedacht habt!“ So wurden die beiden Vertreterinnen der Bürgerstiftung Norderney am vergangenen Sonnabend vom Stadtbrandmeister Ralf Jürrens und der stellv. Stadtjugendfeuerwehrwartin Franzi Rückher mit Abstand und Mund-Nasenschutz begrüßt. 

Diese Übungspuppen sind aus dem Gebiet der Ersten Hilfe nicht mehr wegdenkbar, da man hier realistisch die medizinische Erstversorgung verletzter Personen trainieren kann. So können sowohl Jugendliche als auch Erwachsene an der Puppe die Basismaßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung üben: Öffnung der Luftwege, Atemspende, Thoraxkompression und AED-Anwendung (Automatischer Externer Defibrillator). „Ein schönes Weihnachtsgeschenk, besonders für unsere Jugendfeuerwehr“, ergänzte Frau Rückher. Der Stadtbrandmeister Ralf Jürrens nutzte die Gelegenheit, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig die Jugendarbeit sei. Wie überall, plagen die freiwillige Feuerwehr auch hier auf Norderney Nachwuchssorgen. Gerade auf einer Insel, die ohne Berufsfeuerwehr auskommen muss und in brenzligen Situationen auf sich allein gestellt ist, ist es besonders wichtig, dass ausreichend aktive Mitglieder für die Vielzahl der Einsätze bereitstehen. Deshalb kommt der Jugendarbeit auch hier bei uns eine besondere Bedeutung zu

Die Anschaffung der Puppe resultierte aus den von der Bürgerstiftung im Vorjahr organisierten„Erste- Hilfe-Kursen“ an der Kooperativen Gesamtschule (KGS). Auch in der Grundschule wurden hier erstmalig und natürlich altersgerecht die Schülerinnen und Schüler in die „Erste Hilfe“ eingewiesen. „Dadurch kam die Idee auf, die Feuerwehr und hier besonders die Jugendfeuerwehr mit einer neuen Reanimationspuppe auszustatten, um die regelmäßig stattfindenden Einweisungen zu unterstützen“, so die Stiftungsratsvorsitzende der Bürgerstiftung Karin Rass.


 

Sturmschaden

Foto: Feuerwehr

Norderney. Am Sonntagvormittag wurde die Feuerwehr in die Janusstraße alarmiert. Ein Werbeschild war Opfer des Sturms geworden. Die Ausläufer des Sturmtiefs „Hermine“ hatten den Nordwesten Deutschlands und auch Norderney fest im Griff.


 

Norderneyer werden in Seeklinik geimpft

Norderney. Die Seeklinik wird die Impfungen gegen das Corona-Virus durchführen. Das teilte uns der Leiter der Seeklinik, Karlheinz van Heuveln, auf Anfrage mit. Van Heuveln: „Die Impfungen werden von den Ärzten und medizinischen Mitarbeitenden der Seeklinik auf Weisung des Impfzentrums des Landkreises Aurich durchgeführt. Die Impfungen im Seniorenheim To Hus wird der Chefarzt Florian Knöpfel mit einer medizinischen Fachangestellten durchführen.“

Für die Impfung der mobilen Senioren/innen hat sich die Klinik auch schon Gedanken gemacht. Sollten sie in der Klinik geimpft werden, ist für barrierefreie bzw. behindertengerechten Räume,  sowie einem Einbahnstrassenverkehr vor Ort gesorgt. „Anschließend werden die Norderneyer geimpft die uns vom Impfzentrum zugewiesen werden“, so van Heuveln.

Start der Impfungen soll der 4.01.2021 sein. Bereits seit dem 15.Dezember ist das Impfzentrum Georgsheil startklar.


 

Neue Regeln zu Silvester

Foto: pixabay

Norderney | Hannover. Das Land Niedersachsen hat in einer Verordnung neue Regeln für Silvester bekannt gegeben. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte vergangene Woche das generelle Feuerwerksverbot gekippt.

Die Landesregierung mußte nachbessern und hat jetzt das Abbrennen von Feuerwerk auf belebten Straßen, Wegen und Plätzen verboten. Damit will die Regierung wegen der Corona-Krise große Ansammlungen verhindern.

Der Verkauf von Silvesterfeuerwerk ist auch bundesweit verboten.


 

Mobile Impfteams für die Inseln?

Norderney | Aurich. Die Inselbürgermeister und Landräte der Kreise Leer, Aurich, Wittmund und Friesland haben dem Land einen Vorschlag gemacht. Hierbei geht es um die Durchimpfung der Inselbewohner. Demnach sollen mobile Impfteams auf die Inseln kommen und besonders gefährdete Menschen impfen. In dem Rahmen könnten auch noch andere Teile der Bevölkerung auf den Inseln geimpft werden.

Auf  Nachfrage beim Landkreis Aurich bestätigte Pressesprecher Müller-Gummels, dass für die Inseln im Landkreis Aurich grundsätzlich mobile Impfteams vorgesehen sind.

Auf eine schriftliche Anfrage bei der Stadt Norderney bekamen wir leider keine Antwort.


 

Entsorgung nach Weihnachten

Norderney. Jetzt schon an die Zeit nach Weihnachten denken. Auch 2020/2021 führt die Stadt Norderney wieder die kostenlose Entsorgung von Weihnachtsbäumen durch. Die Bäume werden von folgenden Sammelpunkten abgefahren:

  • Windjammerkai /Ecke Up Süderdün
     
  • Grundschule – Schulhof Westseite/Luciusstraße
     
  • Richthofen- /Ecke Südstraße – Grünanlage „Ysker’s Ruh“
     
  • Nordhelm- /Ecke Mainstraße – Remmer-Harms-Eck

Der Service wird von Montag, den 04.01.2021, bis Montag, den 11.01.2021, angeboten.


 

 

25.000 Euro Sachspende für Kreisfeuerwehrverband Aurich

Das Unternehmen spendet bundesweit an alle interessierten Feuerwehren, Rettungsdienste und Krankenhäuser, benötigtes Material aus ihrem Warenbestand. Die umfängliche Spende im Kreisfeuerwehrverband Aurich, ist bislang jedoch einmalig. Mario Eilers bedankt sich im Namen der Feuerwehren für diese überaus großzügige Spende. (Foto: Kreisfeuerwehrverband Aurich e.V)

Norderney | Aurich. Über eine Überraschung zum Jahresende kann sich der Kreisfeuerwehrverband freuen. Für ihre gesamten Löschfahrzeuge bekam der Verband Öle, Pflegemittel, Additive und Ölbindemittel im Gesamtwert von über 25.000 Euro kostenfrei von einem Unternehmen gespendet.

„Wir würden ja gerne mit Desinfektionsmitteln, Gesichtsmasken und anderen dringend benötigten Materialien helfen, aber dafür sind wir in der falschen Branche. Deshalb helfen wir mit dem, was wir am besten können: Öle, Additive und andere Autopflegemittel“, so Ernst Prost, Geschäftsführer der Liqui Moly GmbH. Das Unternehmen aus Ulm entwickelt und produziert seine Motoröle und Additive ausschließlich in Deutschland.

Nun wird die Spende an die einzelnen Wehren verteilt. Alle Löschfahrzeuge müssen funktionsfähig sein und bleiben, um in Notfällen rasch reagieren zu können. Die gespendeten Substanzen tragen dazu bei und sind unerlässlich für den Betrieb der Fahrzeuge. Man sieht diese Substanzen nur nicht, da sie im Verborgenen arbeiten.


 

 

Frisia bietet jetzt auch Unterkünfte an

Norderney.  Die Reederei Frisia betreibt jetzt eine eigene Tourismus-Plattform. Der Name: „Frisionaut“. Das Ziel: Ein ganzheitliches Online-Portal, das die vielseitigen Angebote an der Nordsee für Gäste und Anbieter übersichtlich vereint und in einem smarten Reisebegleiter zusammenfasst. Von der ersten Buchung bis hin zur Abreise sollen die Gäste in Zukunft an die Hand genommen werden, um einen einmaligen und unkomplizierten Urlaub zu erleben. Lokale Anbieter erhalten die Möglichkeit Unterkünfte sowie vielfältige Angebote zielgerichtet zu inserieren, vom Komplettangebot zu profitieren und so die Attraktivität der Urlaubsdestinationen weiterzuentwickeln.

Das Portal startet als Buchungsplattform für Anreise und Unterkünfte auf Norderney, Juist und in Norddeich, langfristig ist jedoch weitaus mehr geplant. „Es ist in der Tat eine ungünstige Zeit für den Launch einer Tourismus-Plattform“, so Geschäftsführer Olaf Weddermann, „aber genau diese ungünstige Zeit können wir alle zusammen nutzen, um Vorbereitungen zu treffen und direkt nach der Krise gemeinsam wieder zu 100 % durchzustarten: Mit Frisionaut stellen wir eine Plattform bereit, bei der jeder Einzelne, der im Tourismus tätig ist, vom großen Ganzen profitieren kann. Wenn wir alle zusammenhalten und unsere mannigfaltigen Tourismus-Angebote bündeln, erschaffen wir einen riesigen Mehrwert für alle Gäste und alle Tourismus-Anbieter zugleich.

„Jeder, der im Tourismus tätig ist, kann von der Plattform profitieren, und wir sind großer Hoffnung, viele Partner zu finden. Projektleiter Michael Heckelmann ist zuversichtlich, dass das Angebot für Partner der Reederei und Gäste so schnell wie möglich weiterentwickelt und optimiert wird, um allen nach der Krise einen bestmöglichen Aufschwung zu bescheren.

>> Hier geht es zum Portal <<


 

Sachbeschädigungen und Diebstähle

Norderney. In der Nacht zu Donnerstag kam es zu mehreren Sachbeschädigungen und Diebstählen. Unbekannte zogen in der Deichstraße einen Briefkasten aus dem Erdreich und legten diesen in einem angrenzenden Waldstück ab. Aufgebrochen wurde der Briefkasten offenbar nicht.

Darüber hinaus wurden zeitgleich im Karl-Rieger-Weg Verkehrsschilder abgebrochen und entwendet. Auch ein Ortsschild wurde gestohlen.

Die genannten Taten ereigneten sich zwischen Mittwoch, 20 Uhr, und Donnerstag, 10 Uhr. Die Polizei Norderney bittet um Hinweise unter Telefon 04932 92980.


 

Corona: Harter Lockdown beschlossen

Berlin. Wegen der anhaltend hohen Neuinfektionen haben sich Kanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten am Sonntagvormittag auf den harten Lockdown geeinigt. Damit fahren Bund und Länder das öffentliche Leben in Deutschland ab Mittwoch dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 herunter.

Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss schließen. Ausnahmen sind demnach der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkaufsläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkaufsstände und Großhandel. Dagegen werden Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe geschlossen.

Kontaktbeschränkungen

Grundsätzlich gilt weiter eine Obergrenze von fünf Menschen aus zwei Haushalten, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt werden.

Weihnachten

Über die Feiertage vom 24. bis 26. Dezember sollen die Länder in Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zulassen. Hinzu kommen Kinder bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum soll im selben Zeitraum untersagt und Verstöße mit einem Bußgeld belegt werden. Gottesdienste sollen an den Feiertagen weiterhin möglich sein. Hier gilt der Mindestabstand von 1,5 Meter.

Silvester „Böller-Verbot“

Für Silvester und Neujahr soll bundesweit ein An- und Versammlungsverbot gelten. Vor Silvester werde in diesem Jahr kein Feuerwerk verkauft, sagte Merkel. Das Bundesinnenministerium solle eine entsprechende Verordnung erlassen.

Schulen und Kitas sollen schließen
Schüler und Kita-Kinder sollen spätestens ab Mittwoch deutschlandweit für zunächst dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben.

Wirtschaftshilfe

Die Wirtschafts- und Finanzhilfen für Betriebe und Unternehmen würden ausgeweitet, betonten Merkel und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD). Ab Januar gibt es die dritte Überbrückungshilfe. Der Höchstbetrag von 200.000 Euro wird auf 500.000 Euro erhöht.

Am 5. Januar wollen Merkel und die Ministerpräsidenten erneut über die Schritte beraten, die ab dem 11. Januar gelten sollen.


 

„Otto Schülke“ jetzt auch als Buch

Nicht nur das Buch, sondern auch andere Fanartikel können im Shop bestellt werden: https://www.otto-schuelke.de/Webshop/ (Foto: Museumskreuzer Otto Schülke e.V.)

Norderney. Über ein Jahr haben Björn Herrmann und Manuel Miserok geforscht, gesammelt und aufgeschrieben. Es wurden uralte Pläne ans Licht gebracht und Zeitzeugen interviewt, die Jahre auf der „Otto Schülke“ gefahren sind. Das Buch zeichnet den spannenden Lebenslauf eines Seenotrettungskreuzers auf, der auf Norderney zur Legende wurde und berichtet von dramatischen Rettungsaktionen in der tobenden Nordsee und dem harten Dienst an der isländischen Packeisgrenze. Und zuletzt von den ehrgeizigen Plänen des Vereines, die „Otto Schülke“ aus Norwegen wieder nach Norderney zu holen, um sie als Museum allen wieder zugänglich zu machen. Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle Fans.


 

Corona: Rolle rückwärts – Lockerungen einkassiert

Foto: Niedersächsische Staatskanzlei

Hannover. Niedersachsen nimmt die für Weihnachten und Silvester geplanten Lockerungen der Corona-Regeln in Teilen wieder zurück. Die Landesregierung kündigte am Donnerstag einen härteren Kurs an.

Nachdem die Infektionszahlen weiter steigen, müsse etwas geschehen. Es geht um den Schutz von Menschenleben, betonte Ministerpräsident Stephan Weil in der heutigen Landtagssitzung. „Das ist ein Einschnitt und dessen sind wir uns bewusst“, sagte der Regierungschef. Aber gerade der Jahreswechsel berge für das Infektionsgeschehen ein ganz besonderes Risiko: „Das dürfen wir in diesem Jahr nicht eingehen.“

Vom 24. bis zum 26. Dezember will die Landesregierung Familientreffen auf zehn Verwandte und deren Partner beschränken – nicht mitgezählt werden dabei Kinder unter 14 Jahren. Unangetastet bleibt indes die Möglichkeit, sich für einen Verwandtenbesuch über Weihnachten oder den Jahreswechsel in einem Hotel in Niedersachsen einzuquartieren. Sofort nach Weihnachten sollen die strikten Beschränkungen bis zum 10. Januar weiter gelten.

Homeschooling

Eltern können ihre Kinder ab dem 14.Dezember vom Präsenzunterricht befreien lassen. Damit soll gewährleistet sein, dass weniger Kinder in den Klassenräumen sitzen.

Schließungen im Einzelhandel?

Breite Teile des Einzelhandels leiden bereits jetzt enorm unter den Maßnahmen und dem damit verbundenen Umsatzrückgang der vergangenen Monate. Dennoch sieht sich die Niedersächsische Landesregierung gezwungen, eine Schließung aller nicht lebensnotwendigen Geschäfte zwischen Weihnachten und Neujahr, eventuell auch darüber hinaus in Erwägung zu ziehen. Darüber wird man sich in den nächsten Tagen mit den anderen Ländern und mit dem Bund austauschen. Ob und in welchem Umfang es Schließungen im Handel geben wird, ist noch nicht entschieden. Bund und Länder wollen sich in den kommenden Tagen über eine Verschärfung der Corona-Regeln beraten. Die nächsten Gespräche von Bund und Länder finden möglicherweise schon am Wochenende statt.

Oposition kritisiert zu spätes Handeln

Die Grünen im Landtag kritisierten, dass die jetzigen Beschlüsse schon vor zwei Wochen hätten kommen müssen. Und die FDP fordert eine nachhaltige Strategie im Umgang mit dem Coronavirus. Vor allem Risikogruppen müssten besser geschützt werden, sagte FDP-Fraktionschef Stefan Birkner.


 

Container über Bord

Die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages Meta Janssen-Kucz ist entsetzt. (Foto: Meta Janssen-Kucz)

Norderney. Die Nordwest-Zeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass im deutschen Teil der Nordsee offenbar erneut Container über Bord gegangen sind. Demnach haben Fischer die Container 100 km nördlich der Insel Schiermonnikoog gesichtet. Das Wasser und Schifffahrtsamt in Cuxhafen wurde alarmiert und schickte sofort ein Schiff los, um die Lage zu klären.

Die Grünen-Landtagsabegordnete Meta Janssen-Kucz kritisierte in einer Pressemitteilung: „Es war nur eine Frage der Zeit, dass in der Nordsee wieder Fracht-Container über Bord gehen. Nach der Havarie der MSC Zoe Anfang 2019 ist für die Sicherheit und den Schutz der Schifffahrtswege in der Deutschen Bucht außer Appellen nichts passiert. Sowohl die Landesregierung als auch Bundesverkehrsminister Scheuer haben die Chance für mehr Sicherheit verpasst und setzen auf das Prinzip Hoffnung. Dabei muss doch allen klar sein, dass Größe und Bauart der Mega-Containerfrachter ein kaum zu kalkulierendes Risiko darstellen. Wie extrem hoch das Risiko ist, zeigt, dass im aktuellen Fall noch nicht einmal stürmisches Wetter herrschen muss, damit Ladung über Bord geht. Der Schutz der Nordsee, der Inseln und Küste muss von der Landesregierung endlich ernsthaft vorangetrieben werden.“

 


 

Sporthalle Georgsheil wird Impfzentrum


Norderney | Aurich. Der Landkreis Aurich kann damit beginnen, das Impfzentrum in Georgsheil für seine 189.694 Einwohner (Stand 31.12.2019) einzurichten. Von der Landesregierung kam vergangene Woche das Okay für die Turnhalle als Standort, heißt es aus der Auricher Kreisverwaltung. Damit muß der Kreis bis zum 15. Dezember alle technischen und logistischen Voraussetzungen schaffen. Für den Betrieb des Impfzentums werden 40 Mitarbeiter benötigt. Darunter sind auch drei Ärzte die den Impfvorgang überwachen. Qualifiziertes Personal wie Krankenschwestern oder Notfallsanitäter werden die Impfungen vornehmen. Im Impfzentrum werden nach Bedarf Mobile Impfteams eingerichtet. Diese Teams fahren dann in die Altersheime,bzw. Einrichtungen und zu Menschen die nicht mobil sind. 

Ob es zusätzlich für Norderneyer*innen eine Möglichkeit zur Impfung auf der Insel geben wird, steht z.Zt. noch nicht fest. Die Stadtverwaltung bemüht sich um eine Lösung. 

Impfablauf
Nach der Anmeldung im Impfzentrum wird zunächst die Körpertemperatur gemessen. Anschließend folgt das Impfgespräch, offene Fragen werden beantwortet und anschließend folgt die Impfung. Danach geht es für den Patienten in einen Wartebereich zur Nachbeobachtung. Geimpft werden nur Personen, die über das Terminmanagementsystem einen Termin zugewiesen bekommen haben. Nach 21 Tagen folgt dann die zweite Impfung.

Mögliche Objektplanung in einer Zwei-Feld-Sporthalle (Grafik: Land Niedersachsen)

Logistik
Das Land Niedersachsen stellt die Impfstofflieferung plus Impfbesteck, NaCl und Trockeneis durch ein Logistikunternehmen sicher. Der Abruf des Impfstoffes erfolgt in Verbindung mit der zentralen Terminmanagementsoftware über ein zentrales Template auf Landesseite. Der Impfstoff von BioNTech wird in Boxen zu je etwa 1.000 Dosen (jeweils Ampullen mit 5 Dosen) unter Trockeneis geliefert. Unter Trockeneis kann er bis zu 5 Tage (der Zeitraum kann durch einmaliges Nachfüllen des Trockeneises um weiter 5 Tage verlängert werden) gelagert werden. Nach Herausnahme aus der Trockeneisaufbewahrung kann der unverdünnte Impfstoff weitere 5 Tage bei 2°C bis 8 °C (Kühlschrank) gelagert werden. Nach der Aufbereitung mit NaCl-Lösung muss er innerhalb von 6 Stunden verimpft werden.

Der Impfstoff von AstraZeneca wird ebenfalls in Mehrfachdosenbehältern (10 Dosen) geliefert. Er muss jedoch nicht weiter aufbereitet werden. Lagerung bei 2°-8° C.

Jedes Impfzentrum muss daher zwingend eine Kühlung vorhalten mit durchgängiger Temperaturkontrolle und Temperaturdokumentation (ggf. durch mobile data logger). Für die mobilen Impfteams müssen mobile Kühlgeräte ebenfalls mit durchgängiger Temperaturkontrolle und Temperaturdokumentation (ggf. durch mobile data logger) verwendet werden.

Adresse: Sporthalle Georgsheil , Georgsheiler Weg 52, 26624 Südbrookmerland


 

Bund und Land helfen Kommunen

1.894.297 €uro für Norderney

Norderney. Die Insel erhält 1.894.297 € Ausgleichszahlungen von Land und Bund. Das gab am Donnerstag der SPD-Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff in einer Pressemitteilung bekannt. Dieses Geld zahlt die Nothilfe des Bundes und des Landes zur Kompensation von Gewerbesteuerausfällen im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie.

Aufgrund der Ergebnisse der Steuerschätzung vom Mai 2020 wurde deutlich, dass die Städte und Gemeinden in Corona-Zeiten mit erheblichen Mindereinnahmen rechnen müssten. „Wir brauchen starke Kommunen, um die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten und Investitionen wieder hochzufahren,“ erklärte Mdb Saathoff. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) habe deshalb einen Solidarpakt für Städte und Gemeinden vorgeschlagen. Er umfasse zwei Elemente: die Altschuldenhilfe und die Nothilfe zur Kompensation von Gewerbesteuerausfällen. Nur die Kommunen die das Istaufkommen bei der Berechnung des Durchschnitts unterschreiten erhalten auch Ausgleichszahlungen aus der Notfallhilfe.

Auch andere Kommunen haben von Land und Bund Ausgleichszahlungen erhalten, erklärte Saathoff weiter. Die Kommunen im Landkreis Aurich erhalten insgesamt 10.076.139 Euro. Davon entfallen auf die Gemeinde Großheide 146.575, die Insel Juist 572.305, die Krummhörn 511.782, die Stadt Norden 4.092.932, die Stadt Wiesmoor 360.877 sowie 467.889 auf die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Brookmerland und 211.771 Euro insgesamt auf die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Hage.


 

Ärzte-Vertretungen suchen Personal für Impfzentren

Hannover. Die Ärztekammer Niedersachsen und die Kassenärztliche Vereinigung suchen gemeinsam nach ärztlichem Personal, denn bis zum 15. Dezember sollen die Corona-Impfzentren in Niedersachsen betriebsbereit sein. Beide Institutionen haben gemeinsam mit dem Ministerium einen verfassten Brief an mehr als 43.000 Ärzte in Niedersachsen um personelle Unterstützung beim Betrieb der Impfzentren gebeten. Gesucht werden sowohl Freiwillige für die Impfzentren als auch für mobile Teams. In den Impfzentren wird es Aufgabe der ärztlichen Vertreter sein, die Impfteams zu leiten und die zu impfenden Personen aufzuklären. Schutzbekleidung wird vor Ort gestellt.

Für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ist für die Anmeldung seit dem 27. November im KVN-Portal (www.kvn.de) eine eigene Meldemaske frei geschaltet. Approbierten Ärztinnen und Ärzten, die nicht Mitglied der KVN sind, steht auf der Homepage der Ärztekammer Niedersachsen unter www.aekn.de/detail/freiwilligenregister eine Einwilligungserklärung zur Aufnahme in das Freiwilligenregister zur Verfügung.


 

Katastrophenschutz baut landesweit Impfzentren

Hannover. Das Corona-Virus bedroht mit hohen Infektionszahlen das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung in Niedersachsen. Mit den zum Jahresende verfügbaren ersten Impfstoffen besteht nun die Chance, einer Erkrankung mit COVID-19 vorzubeugen und das Pandemiegeschehen schrittweise zurückzudrängen. Dafür ist es erforderlich, in kurzer Frist flächendeckend Impfzentren einzurichten. Hier sollen zunächst besonders gefährdete Gruppen und Beschäftigte im medizinisch-pflegerischen Bereich und dann die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit einer Schutzimpfung erhalten. Die Länder haben zugesagt, dafür zum 15. Dezember die organisatorischen und personellen Voraussetzungen zu schaffen.

Um diesen akuten Impfbedarf kurzfristig zu bewältigen, ist beim Aufbau sowie beim organisatorischen und operativen Betrieb der Impfzentren die zentrale Unterstützung durch die Behörden, Einsatzkräfte und Mittel des Katastrophenschutzes erforderlich. Aus diesem Grund hat die Niedersächsische Landesregierung heute das Ministerium für Inneres und Sport (MI) beauftragt, in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS), den Einritt eines sogenannten „Außergewöhnlichen Ereignisses von landesweiter Tragweite“ festzustellen. Damit wird aufgrund der derzeit geltenden epidemiologischen Lage von nationaler Tragweite der Einsatz der kommunalen Katastrophenschutzeinheiten und die Übernahme der zentralen Leitung durch das Land ermöglicht. Zugleich erhalten die Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz einen Freistellungsanspruch, so dass auch sie in großer Zahl für diese Aufgabe zur Verfügung stehen.

Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann erläutert: „Nach gemeinsamer Auffassung von Landesregierung und Kommunen besteht nun die Möglichkeit, innerhalb kurzer Frist flächendeckend eine Infrastruktur aus stationären Impfzentren und zahlreichen mobilen Teams von Beginn an dezentral aufzubauen.“ Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ist sich sicher: „Dieses Konzept wird eine schnelle flächendeckende Impfung befördern. MS und MI stimmen die Vorgaben und Einsatzaufträge für den Aufbau und Betrieb der Impfzentren ab. Das Kompetenzzentrum für Großschadenslagen im Innenministerium übernimmt die operative Leitung und koordiniert die Umsetzung zusammen mit den kommunalen Katastrophenschutzbehörden.“


 

Coronakrise: Lock-Down wird verlängert

Berlin. Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Restaurants, Museen, Theatern und Freizeiteinrichtungen wird bis zum 10. Januar verlängert. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat angekündigt, dass die Situation kurz vor Weihnachten neu bewertet wird. An den geplanten Lockerungen über die Feiertage soll aber festgehalten werden.


 

Verschärfte Regeln treten in Kraft

Foto: Nds. Staatskanzlei

Norderney | Hannover. In einer Regierungserklärung hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Montag die Bund-Länder-Beschlüsse zur Pandemie als zwingend notwendig bezeichnet. Von der Oposition gab es Kritik. „Wir haben das Ziel eines klaren Rückgangs der Infektionszahlen noch nicht erreicht“, sagte Weil. Deshalb bestehe unverändert dringender Handlungsbedarf und die vorhandenen Maßnahmen müßten im Dezember noch einmal verschärft werden. Dabei betonte der Ministerpräsident, dass die direkten Kontakte der Menschen noch einmal reduziert werden müssen. Gemäß der ab Dienstag geltenden Corona-Verordnung sind bis zum 23. Dezember nur noch Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Weitere Maßnahmen sind die Ausweitung der Maskenpflicht auf Arbeits- und Betriebsstätten sowie eine Entzerrung der Kundenströme im Einzelhandel durch striktere Zugangsregelungen. Überschreitet der Inzidenzwert in einem Landkreis die Marke von 200, soll es zusätzliche Einschränkungen geben.

Nach wie vor steigt die Zahl der aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus stationär behandlungsbedürftigen Patienten an. Und es hat sich gezeigt, dass bei schweren Krankheitsverläufen eine Behandlung im Krankenhaus und dort gegebenenfalls auf einer Intensivstation, in der Regel nicht vor dem 10. bis 14. Tag nach der Infektion notwendig wird.

Entscheidendes und wirksames Mittel dafür ist die Reduzierung der Kontakte der Menschen untereinander. Aus diesem Grund werden die bereits für November 2020 verhängten Kontaktreduzierungen weiter fortgeschrieben und in einzelnen Bereichen zum 1.Dezember 2020 verschärft.

Hier die wesentlichen Änderungen im Überblick:

  • Vom 1. Dezember 2020 an darf sich jede Person in der Öffentlichkeit (also außerhalb der eigenen Wohnung) nur mit Personen, die dem eigenen oder einem weiteren Hausstand angehören, treffen. Die Gesamtzahl der zusammenkommenden Personen darf die Zahl fünf nicht überschreiten, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet werden. Für Angehörige im Sinne des § 11 Abs. 1 Nummer 1 Strafgesetzbuches ist die Hausstandszugehörigkeit nicht maßgeblich. Das bedeutet, dass ich in jedem Fall nicht mehr als fünf Erwachsene gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen. Kinder unter 14 Jahren können hinzukommen. Die Kinder und Erwachsenen dürfen höchstens aus zwei Haushalten kommen.
     
  • Eine besondere Regelung gilt für Weihnachten und Silvester: In der Zeit vom 23. Dezember 2020 bis zum Ablauf des 1. Januar 2021 darf man sich in der Öffentlichkeit außerhalb der eigenen Wohnung mit bis zu zehn Personen aufhalten. Kinder unter 14 Jahren sind in diese Maximalzahl von 10 Personen nicht einzurechnen. In dieser Zeit wird die Begrenzung auf zwei Haushalte oder auf nahe Angehörige aufgehoben. Man kann also auch mit Familienangehörigen oder mit Freunden aus drei oder mehr Haushalten Weihnachten oder Silvester feiern – unter Einhalten der Obergrenze von bis zu zehn Erwachsenen. Damit sind Feste im Kreise von Familie und Freunden im kleineren Rahmen möglich.
  • Erweitert wird ab dem 1. Dezember 2020 der Bereich, in dem eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist: Die Alltagsmaskenpflicht gilt jetzt nicht mehr nur geschlossene Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, sondern auch die vor den betreffenden Räumen liegenden Eingangsbereiche und die zugehörigen Parkplätze. So sollen die gegebenenfalls dort wartenden oder sich dort begegnenden Personen geschützt und das Infektionsrisiko gesenkt werden. Von Anfang Dezember 2020 an muss also in jedem Unternehmen und in jeder Behörde eine Alltagsmaske getragen werden, es sei denn, man befindet sich an seinem Arbeitsplatz und kann dort zu allen anderen Personen den Mindestabstand von 1,5 m einhalten. Eine weitere Ausnahme gilt für Personen, bei denen die Art der Tätigkeit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zulässt.
  • Neu ist auch eine generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Örtlichkeiten unter freiem Himmel, an denen das Infektionsrisiko durch die Möglichkeit der Begegnung mit einer Vielzahl vom Menschen erhöht ist. In der bisherigen Verordnung war diese Pflicht bereits enthalten, sie galt jedoch nur in Landkreisen und kreisfreien Städte mit einer Inzidenz von mehr als 35/100.000 in sieben Tagen. Damit gilt die Alltagsmaskenpflicht jetzt überall dort, wo Menschen sich entweder auf engem Raum, wie zum Beispiel in sehr engen Bereichen von Fußgängerzonen, oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Damit diese Örtlichkeiten klar erkennbar sind, werden sie – ebenso wie die Dauer oder der Zeitraum der Pflicht – durch die Landkreise und kreisfreien Städte durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügung festgelegt.
  • Vom 1. Dezember 2020 an sind Zusammenkünfte und Feiern mit Personen aus dem eigenen und einem weiteren Hausstand nur noch bis zur Höchstgrenze von fünf Personen zulässig. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

    Beibehalten bleibt das sogenannte Angehörigenprivileg. Das bedeutet, dass die Begrenzung auf zwei Haushalte nicht greift bei nahen Angehörigen. Aber auch für nahe Angehörige, also für Verwandte und Verschwägerte gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner, Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner, Pflegeeltern und Pflegekinder über 14 Jahren gilt die zahlenmäßige Begrenzung auf fünf Personen.

    Natürlich ist es unproblematisch, wenn in einem Haushalt mehr als fünf Personen über 14 Jahren wohnen (größere Familie oder Wohngemeinschaft). Sobald aber bereits fünf oder mehr Personen aus einem Haushalt anwesend sein, können keine weiteren Personen dazu eingeladen werden. Eine Zusammenkunft mit Menschen von außerhalb des eigenen Haushaltes ist dann nur zulässig, wenn einige der im eigenen Hausstand wohnenden Menschen bei dieser Zusammenkunft nicht dabei sind. Die Zahl fünf ist für alle über 14-jährigen die Obergrenze.

    Das gilt für alle privaten Räumlichkeiten, wie in die eigene Wohnung oder andere eigene geschlossene Räumlichkeiten, aber auch für auf eigenen oder privat zur Verfügung gestellten Flächen unter freiem Himmel (Gärten oder Höfe). Umfasst sind auch Räumlichkeiten außerhalb des eigenen Wohnumfeldes, also beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser.

  • Private Zusammenkünfte und Feiern in der Zeit vom 23. Dezember 2020 bis zum Ablauf des 1. Januar 2021 mit bis zu zehn Personen erlaubt, unabhängig von deren Zugehörigkeit zu einem Hausstand. Auch hier werden Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet.
  • In Gastronomiebetrieben auf Rastanlagen und Autohöfen besteht jedoch ab dem 1. Dezember 2020 neben dem Außer-Haus-Verkauf für Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer (und nur für diese) die Möglichkeit der Bewirtung. Hintergrund ist, dass der LKW-Verkehr für die Versorgung der Bevölkerung ein unverzichtbarer Teil der Logistik ist. Für die hier arbeitenden Menschen sollen gute Bedingungen für Ruhe- und Pausenzeiten sichergestellt werden.                                                                                                                                                                          
  • Eine Übernachtung, die nicht einem touristischen Zweck dient, sondern einem notwendigen Zweck, ist zulässig. Nicht nur die Teilnahme an Fortbildungen, sondern auch Familienbesuche an Feiertagen sind zulässig. Es sind auch Übernachtungen von engen Freunden im direkten Zusammenhang mit der Teilnahme an Weihnachts- oder Silvesterfeiern als ‚nicht-touristische‘ Übernachtungen zulässig.
  • Zur Vermeidung von Ansammlungen von Menschen sind Feuerwerke auf belebten öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf sonstigen öffentlich zugänglichen Flächen untersagt. Die Landkreise und kreisfreien Städte legen die Flächen, für die dieses Verbot gilt, durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügung fest. Ausdrücklich verboten ist auch das Veranstalten von Feuerwerken für die Öffentlichkeit.

Weiterhin keine Entlastung

Die Entwicklung der Pandemie in den vergangenen Wochen übertrifft die Entwicklung im Frühjahr dieses Jahres erheblich. Niedersachsen befindet sich nach wie vor bei den täglichen Neuinfektionen auf einem hohen Plateau. Zwar konnte die exponentielle Steigerung der Infektionszahlen abgeschwächt werden, die Gesamtzahl liegt jedoch mit aktuell rund 19.500 mit dem Coronavirus infizierten Personen immer noch sehr hoch. Waren in der ersten Septemberwoche in Niedersachsen noch 40 Menschen über 60 Jahre infiziert, waren es in der letzten Woche des Oktobers bereits 800 Personen in dieser Altersgruppe. Aktuell sind mehr als 1500 Personen über 60 Jahre infiziert. Mit der Zunahme der Infektionen gerade bei Älteren ist aber auch das erhöhte Risiko besonders schwerer Erkrankungen verbunden.


 

Kinderfeuerwehr erhält Spende

Stadtbrandmeister Ralf Jürrens und sein Stellvertreter Jörg Saathoff ( Sohn des Ehepaares ), nahmen die Spende mit viel Abstand entgegen. Die Feuerwehr Norderney bedankt sich. (Foto: Feuerwehr)

Norderney. Da war die Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr groß. Das Ehepaar Süntke und Ingrid Saathoff feierte Diamantene Hochzeit. Eine Feier zum 60sten Hochzeittag ist wegen Corona zur Zeit nicht möglich. Uns so entschlossen sie sich der Kinderfeuerwehr am Samstag 500 Euro zu spenden. 


 

Neuregelung für Schulen in Corona-Hotspots

Norderney | Hannover. Als zentrale Maßnahme für Schulen in Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 200 hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne einen automatischen Wechsel in geteilte Lerngruppen für alle Schülerinnen und Schüler ab dem 7.Jahrgang angekündigt. Das „Szenario B“ (Unterricht im Wechselmodell) gilt ab dem 1. Dezember 2020 dann für alle Schulen in der betroffenen Stadt oder dem betroffenen Landkreis. Die Verhängung von Infektionsschutzmaßnahmen eines Gesundheitsamtes oder anderweitige konkrete Betroffenheiten von Schulen sind für den Szenario-Wechsel in Hotspots nicht erforderlich. Das „Szenario B“, in welchem die eine Hälfte der Schülerschaft im Präsenzunterricht in der Schule und die andere Hälfte über Distanzunterricht zu Hause beschult wird, läuft dann für mindestens 14 Tage.

„Damit wollen wir Bildung und Infektionsschutz in besonders betroffenen Städten und Landkreisen absichern. Mit der Hotspot-Strategie erweitern wir unser transparentes und effektives Regelwerk um einen wichtigen Baustein“, so der Kultusminister.

Alle Schülerinnen und Schüler in Corona-Hotspots müssen zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht tragen. Auch Grundschülerinnen und Grundschüler in Regionen mit ausgeprägtem Infektionsgeschehen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 200 unterliegen ab dann der Maskenpflicht.

Kultusminister Tonne: „Mit dieser Hotspot-Strategie Schule setzen wir unseren Weg eines klaren, inzidenzbasierten Maßnahmenkatalogs fort. Verlässlichkeit und Nachvollziehbarkeit ist für Schulen und Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler und Eltern sehr wichtig, in Regionen mit hohem Infektionsgeschehen gilt das in besonderem Maße. Diese Schritte sind durchgreifend. Wir gehen damit an einigen Stellen über die Mindestanforderung der Vereinbarung von Bund und Ländern hinaus. Aber insbesondere in Gebieten mit einem hohen Infektionsgeschehen müssen wir die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig die Bildung und auch die Betreuung gerade für die jüngeren Schülerinnen und Schüler gewährleisten. Die Maßnahmen sind tauglich, um in Hotspots das Hineintragen von Infektionen in Schule zu erschweren. Und mit diesen Erweiterungen unserer Corona-Mechanismen werden wir weitere Stabilität in das Gesamtsystem bringen.“

Die neuen Maßnahmen für Schulen in Corona-Hotspots werden in der neuen Corona-Verordnung der Landeregierung mit Gültigkeit ab dem 1. Dezember 2020 verankert.


 

7-Tagesinzidenz gesunken

Norderney | Aurich. Im Landkreis Aurich ist die 7-Tagesinzidenz auf 46,9 pro 100.000 Einwohner gesunken. Das veröffentlichte der Landkreis am Vormittag auf seiner Webseite. Demnach liegt die Zahl der aktuellen Corona-Fälle bei 123. Die Schwerpunkte liegen in Aurich mit 28 und der Gemeinde Südbrookmerland mit 24 Fällen. Norderney hat aktuell 19 bestätigte Infizierte. Insgesamt hat der Landkreis Aurich bislang 17 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen. (Stand: 26.11.2020 | 11.17 Uhr).


 

Smart Lock-Down verlängert

Norderney | Berlin. Am Mittwoch hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Länderchefs geeinigt. Der Teil-Lock-Down wird bis zum 20. Dezember verlängert. Hinzu kommen einige verschärfte Kontaktbeschränkungen. Private Treffen sind auf fünf Personen aus maximal zwei Haushalten beschränkt. Kinder bis 14 Jahren sind davon ausgenommen. Zwischen den Feiertagen wird es eine Lockerung geben. Dann dürfen sich zehn Personen zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar treffen.

Die Weihnachtsferien beginnen schon früher. Um das Infektionsrisiko bei einem Treffen mit der Verwandtschaft zu reduzieren, haben Bund und Länder entschieden, die Weihnachtsferien vorzuziehen. Der letzte Schultag ist der 18. Dezember.

  • Betriebe und Einrichtungen in Gastronomie, Kultur, Tourismus, Sport und im Bereich körpernahe Dienstleistungen bleiben weiter geschlossen.
  • Die „Novemberhilfen“ für betroffene Firmen und Einrichtungen werden im Dezember fortgeführt. Dazu wird der Bund voraussichtlich 17 Milliarden Euro zur Verfügung stellen.
  • Die Auflagen für den Kundenverkehr in Kaufhäusern und eine Ausweitung der Maskenpflicht im öffentlichen Raum vor Geschäften und auf Parkplätzen wurden noch einmal verschärft. In kleineren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern darf sich höchstens eine Person auf je 10 Quadratmetern aufhalten. In größeren Geschäften muss auf eine Person 20 Quadratmeter Einkaufsfläche kommen. 
  • Die Einführung eines neuen Corona-Warnparameters bei einem Inzidenzwert von mehr als 200 Infizierten pro 100.000 Einwohnern wurde beschlossen. 
  • Es gibt keine Großveranstaltungen in Glaubensgemeinschaften zu Weihnachten
  • Das Silvester-Feuerwerk an öffentlichen Plätzen und belebten Straßen ist verboten. Damit sollen größere Gruppenbildungen vermieden werden.

Heute stellt Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) eine „Hotspot-Strategie Schule“ vor. Hier soll geregelt werden, wie in Regionen mit hohen Corona-Zahlen Schule und Infektionsschutz in Einklang gebracht werden können.


 

 

Novemberhilfe: Erste Zahlungen fließen

Norderney | Hannover. Seit Mittwoch (25.11.2020) können Unternehmen, Soloselbständige und freiberuflich Tätige ihre Anträge für die Novemberhilfen stellen. Direkt nach erfolgreicher Antragstellung wird automatisch ein Abschlag an die Betroffenen ausgezahlt. Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann ist zufrieden: „Die Bundesregierung hat ordentlich Tempo gemacht. Das ist gut so. Die von staatlicher Seite angeordneten Betriebsschließungen stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Es war mir daher wichtig, dass wir schnell zu ersten Auszahlungen kommen. Damit können wir auch Insolvenzen verhindern.“

Die Novemberhilfe steht allen Unternehmen, Soloselbständigen und freiberuflich Tätigen im Haupterwerb zu, die ihren Geschäftsbetrieb durch Schließungsverordnung im November einstellen mussten oder die mindestens 80 Prozent ihrer Geschäftstätigkeit mit geschlossenen Unternehmen abwickeln. Es wird eine Pauschale in Höhe von 75 Prozent des Novemberumsatzes 2019 gewährt.

Soloselbständige erhalten nach erfolgreicher Antragstellung den errechneten Förderbetrag bis zu 5.000 Euro direkt über die Bundeskasse. Alle anderen Unternehmen erhalten auf die beantragte Fördersumme zunächst einen Abschlag in Höhe von 50 Prozent, maximal 10.000 Euro.

Niedersachsens Wirtschaftsministerium hat sich in den Gesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium intensiv für bestmögliche Konditionen bei den Novemberhilfen eingesetzt. Althusmann: „Wir haben erreicht, dass nicht nur Hotels, sondern das gesamte Beherbergungsgewerbe als direkt betroffen gilt, ebenso Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb. Der Vorteil: Anträge für die Novemberhilfe können ohne komplizierte Nachweise gestellt werden.“

Mit Blick auf das heutige Gespräch zwischen Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder fordert Althusmann: „Wenn die Lockdown-Maßnahmen auf Dezember verlängert werden, wünsche ich mir auch ein Bekenntnis zur Anpassung der außerordentlichen Wirtschaftshilfen. Dieses Signal ist für die Akzeptanz der Maßnahmen und für unsere Unternehmen wichtig.“

Antrag und Informationen zur Novemberhilfe: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


 

 

Zwei Tage mehr Weihnachtsferien

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Foto: MK Niedersachsen)

Norderney | Hannover. Durch zwei zusätzliche unterrichtsfreie Tage werden die Weihnachtsferien in Niedersachsen verlängert und beginnen nunmehr bereits am Montag, dem 21. Dezember 2020. Letzter Schultag wird demnach Freitag, der 18. Dezember 2020, sein, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Dienstag mitgeteilt hat. Hintergrund ist, ein gemeinsames Weihnachfest in höherer Sicherheit vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu ermöglichen. Ein Notbetreuungsangebot an den Tagen Montag, 21. Dezember 2020, und Dienstag, 22. Dezember 2020, ist an den Schulen für die Jahrgänge 1-6 bedarfsgerecht vorzuhalten.

Minister Tonne: „Über zwei zusätzliche freie Tage, an denen die Kinder und Jugendlichen ihre Kontakte zu anderen deutlich einschränken können, leisten wir schulseitig einen Beitrag, das Infektionsgeschehen vor Weihnachten abzudämpfen. Das ist Länderlinie und wurde letztes Wochenende so abgestimmt. Dieses abgestimmte Vorgehen bei den Ferien ist ein wichtiger Beitrag für eine wirksame Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2.


 

Wirtschaftsministerium mit Förderprogramm für Gaststätten

Norderney | Hannover. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, hat das niedersächsische Wirtschaftsministerium ein niedrigschwelliges Investitionsprogramm für Gaststätten in Niedersachsen auf den Weg gebracht. Das Förderprogramm hat ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro und ist Teil des 120 Millionen Euro schweren „Sonderprogramm Tourismus und Gastronomie“, das der Niedersächsische Landtag im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts beschlossen hat.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Die Gastronomie ist einer der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Wirtschaftszweige. Mit diesem Programm wollen wir die Branche bei Investitionen in Modernisierungen unterstützen, die dabei helfen, den Betrieb auch unter Pandemiebedingungen zukunftsfest aufzustellen.“

Das Programm richtet sich an Unternehmen des Gaststättengewerbes mit einer Betriebsstätte in Niedersachsen. Unter anderem werden Investitionen in Umbauten, Erweiterungen oder sonstige Modernisierungen gefördert, die einen Bezug zu Covid-19 haben. Dazu zählen beispielsweise neue Lüftungs-, Hygiene- oder Spültechnik, Heizkonzepte für den Außenbereich oder Trennwände.

Die Zuschüsse betragen bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal jedoch 100.000 Euro. Seit dem 25. November 2020 können bei der NBank Anträge gestellt werden:

>>Zur NBank<<

 

 


Unternehmen geraten unter Druck

Norderney | Hannover. Nachdem die Wirtschaft wieder etwas Fahrt aufgenommen hatte, trifft der erneute Teil-Lockdown insbesondere das Gastgewerbe, die Reise- und Veranstaltungswirtschaft hart. Bei jedem zweiten derzeit geschlossenen Betrieb aus den Bereichen Gastronomie und Tourismus droht die Insolvenz. Das ist das Ergebnis der 5. IHK-Corona-Blitzumfrage für Niedersachsen bei über 2.000 Unternehmensantworten aus der vergangenen Woche. „Die Politik steht jetzt in der Pflicht sicherzustellen, dass die Nothilfen bei diesen Unternehmen umgehend ankommen, sonst brechen uns über den Winter einige Branchen weg“, so Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen.

Demnach hat jedes vierte Unternehmen aktuell Liquiditätsprobleme, mehr als jedes dritte Unternehmen lebt von seinem Eigenkapital. Allerdings verfügen viele Unternehmen nach dem ersten Lockdown im Frühjahr nur noch über eine dünne Eigenkapitaldecke. Acht Prozent der Unternehmen sind nach eigener Einschätzung insolvenzgefährdet. Besonders den Unternehmen der Gastronomie, Reisewirtschaft, den Veranstaltern und auch Einzelhändlern sowie Taxiunternehmern droht die Luft auszugehen. Konkret wird jedes zweite der von Insolvenz bedrohten Unternehmen ohne weitere Hilfen den Geschäftsbetrieb keine drei Monate mehr aufrechterhalten können.

Nachdem die Wirtschaft im Herbst wieder Schwung aufgenommen hatte, spürten zuletzt viele Unternehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie wieder stärker. Jedes zweite Unternehmen beklagt eine geringere Nachfrage, jedes dritte Stornierungen von Aufträgen und 31 Prozent die komplette oder teilweise Schließung. Die Hälfte der befragten Unternehmen nimmt in irgendeiner Form staatliche Unterstützung in Anspruch. Davon nutzen drei Viertel das Instrument der Kurzarbeit und knapp die Hälfte wollen die angekündigte „November-Hilfe“ oder die Überbrückungshilfe II in Anspruch nehmen.

Die niedersächsischen Unternehmen appellieren an die Politik, weitere finanzielle Hilfen zu gewähren. Neben der Verlängerung der Steuersenkung für die Gastro­nomie werden eine Ausweitung des Verlustrücktrages, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten und weitere steuerliche Entlastungen oder ein zusätzliches Konjunkturprogramm für sinnvoll gehalten. Für die angekündigte „November-Hilfe“ sollten zum einen ein Unternehmerlohn angerechnet werden und zum anderen auch die unregelmäßigen Erträge (z. B. Provisionen der Reisebüros) und Aufwen­dungen der Unternehmen (z. B. Versicherungsbeiträge) im Jahresverlauf Berücksichtigung finden. Jedes dritte Unternehmen hält eine weitere Digitalisierung (z. B. Ausbau der Infrastruktur) für notwendig. Für die Hälfte der Unternehmen ist eine deutliche Entlastung von Bürokratie die wichtigste Maßnahme, die die Politik zur Stützung der Wirtschaft erbringen sollte.


 

27 Menschen auf Norderney infiziert


Norderney.
Die Corona-Zahlen sinken nicht. Sie befinden sich immer noch auf einem hohem Niveau. Im Landkreis Aurich liegt die Zahl der aktuellen Corona-Fälle mittlerweile bei 154. Die Schwerpunkte liegen in Aurich mit 32, Großefehn 14, Wiesmoor mit 26 und der Gemeinde Südbrookmerland mit 23 Fällen. Norderney hat mit 27 bestätigten Corona-Infektionen die zweithöchste Anzahl an Infizierten. Im Landkreis Aurich gibt es einen 15. Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Ein 61-jähriger Mann verstarb am Sonntag in Aurich. (Stand: 23.11.2020 | 11.17 Uhr).

Seit heute (23.11.2020) ist das Bürgeramt geschlossen. Das teilte die Stadt Norderney mit. Bereits getroffene Terminvereinbarungen müssen verschoben werden. Bürger können sich dort in dringenden Fällen unter Telefon 04932/920211 melden.


 

Bund fördert Grünes Quartier auf Norderney

Norderney. „Der Bund sorgt dafür, dass Norderney noch schöner und vor allem noch grüner wird. 3,6 Millionen Euro fließen aus einem Förderprogramm zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen auf die Insel“, heißt es in einer Pressemitteilung vom SPD-Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff. Mit dem Geld will die Stadt Norderney das „Grüne Quartier Mühlenallee“ schaffen, ein ehemaliges Altersheim soll abgerissen werden und dort ein Generationenpark entstehen, der Friedhof soll zum Raum der Begegnung und die Mühlenstraße soll als Mühlenallee zu einem begrünten Straßenzug werden.

Das Programm hat über mehrere Jahre ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro. Das Programm war aber deutlich überzeichnet. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute eine Projektliste beschlossen, auf der auch das Norderneyer Projekt steht. Bürgermeister Frank Ulrichs zeigte sich über diese tolle Nachricht aus Berlin hocherfreut. „Das ist gut angelegtes Geld, mit dem wir nicht nur den Aufenthaltswert für Einheimische und Gäste erhöhen, sondern gleichzeitig auch einen großen Beitrag für die Umwelt und das grüne Image der Insel leisten“, so Ulrichs. Insbesondere dankte er Johann Saathoff, dem die Küste und insbesondere die Insel Norderney seit Jahren am Herzen liegen, für seine großartige und unkomplizierte Unterstützung. „Es macht immer wieder Spaß, mit Johann Saathoff solche Projekte anzugehen, die dann regelmäßig von Erfolg gekrönt sind.“

„Ich finde, Norderney hat da ein tolles städtebauliches Projekt entwickelt, das ich sehr gern unterstützt habe. Nun freue ich auf die Umsetzung und den ersten Spaziergang in der neuen Mühlenallee,“ so Johann Saathoff.


 

Vogelgrippe ausgebrochen

Norderney | Aurich. In einem Geflügelbestand im Landkreis Aurich ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Betroffen ist eine Tierhaltung mit insgesamt rund 35 Hühnern und Puten in der Gemeinde Großheide. Bei Proben von mehreren Tieren war der Erreger H5N8 am 16. November zunächst durch das Veterinärinstitut in Oldenburg nachgewiesen worden. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor hatte den Befund dann am Dienstag bestätigt. Bei H5N8 handelt es sich um die hochpathogene Variante der aviären Influenza, die auch als „Geflügelpest“ bezeichnet wird.

Der betroffene Betrieb wurde vollständig geräumt. Da es sich um eine Kleinsthaltung handelt, die lediglich für den Eigenbedarf produziert hat, kann in diesem Fall auf Basis der Geflügelpestverordnung auf die Einrichtung von Sperr- oder Beobachtungsbereichen verzichtet werden. Dies war vom Veterinäramt des Landkreises Aurich mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz abgestimmt worden.

Im Zusammenhang mit positiven Nachweisen der Vogelgrippe bei Wildvögeln hatte die Auricher Kreisverwaltung bereits in der vergangenen Woche eine Aufstallpflicht für Geflügel im Landkreis Aurich und in der Stadt Emden angeordnet, die weiterhin gilt. Vor dem Hintergrund des aktuellen Befundes aus der Gemeinde Großheide appelliert der Landkreis noch einmal eindringlich an alle Geflügelhalter, die damit verbundenen Auflagen unbedingt einzuhalten. „H5N8 ist ausgesprochen aggressiv“, weist der Leiter des Amtes für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, Dr. Frank Pohlenz, auf die Gefährlichkeit des Virus hin. Auch sollten die Tierhalter ihre Bestände aufmerksam beobachten und auf die Schädlingsbekämpfung achten, um mögliche Verbreitungswege des Krankheitserregers zu unterbinden, mahnte Pohlenz.


 

Die Fidi schwimmt wieder

Foto: Museumsverein „Otto Schülke“

Norderney. Die „Johann Fidi“ hat wieder Wasser unterm Kiel. Nach einigen Monaten der Restaurierung wurde das Tochterboot der „Otto Schülke“ am Samstag mit einem Kran, den die Baufirma Onnen kostenfrei zur Verfügung stellte, zu einem Fahrtest ins Wasser gelassen. Der 54-PS-Motor sprang problemlos an und die „Johann Fidi“ konnte ihre Tour durch den Hafen machen. „Nun geht es noch nach Hooksiel, wo auch die „Fidi“ ihr neues Farbkleid bekommen wird“, teilte der Verein „Otto Schülke“ auf seiner Webseite mit.


 

Niedersachsen will Schulen unterstützen

Norderney | Hannover. Das Land stellt kurzfristig 45 Millionen Euro für zusätzliches Personal und schulische Corona-Schutzmaßnahmen zur Verfügung. Dabei sollen die Schulen mit 14 Millionen Euro unterstützt werden, teilt Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit. Es sollen zum Beispiel pädagogische Aushilfskräfte eingestellt werden. Auch sollen mit dem Geld mehr Raumlüfter angeschafft werden.

„Dass wir als Land gut durch die Krise kommen, ist zu einem erheblichen Teil auch den Lehrkräften und Schulleitungen zu verdanken. Den Kindern und Jugendlichen ein sicheres Umfeld in unsicheren Zeiten zu verschaffen, ist sehr wertvoll. Dafür bedanke ich mich im Namen der Niedersächsischen Landesregierung. Den Bildungsauftrag umzusetzen, war selten schwieriger als in der Gegenwart. Als Gesellschaft sind wir gut beraten, diese Leistung wertzuschätzen und unsere Schulen zu unterstützen“, unterstrich Tonne.

Personelle Unterstützung im Schulalltag

Im Umfang von 25 Millionen Euro können die niedersächsischen Schulen für ein halbes Jahr rund 5.000 pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 450-Euro-Basis einstellen. Für jede der rund 3.000 Schulen in Niedersachsen steht damit mindestens eine zusätzliche Kraft zur Verfügung. Mit der Maßnahme sollen insbesondere kleine Schulen mit geringem Budget, die aus eigenen Mitteln keine Unterstützung finanzieren können, entlastet werden. Die personelle Unterstützung durch pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzt sich zusammen aus 20 Millionen Euro für unterstützendes, nicht-lehrendes Personal (rund 4.800 Personen) sowie 5 Millionen Euro für lehrendes Personal, in der Regel Studierende oder Absolventinnen und Absolventen eines Lehramtsstudiums (rund 250 Personen). In einem vereinfachten und beschleunigten Einstellungsverfahren können die Schulen Personal auswählen, die konkrete Vertragsgestaltung übernimmt als entlastende Maßnahme die Landesschulbehörde. Ziel ist, mit Beginn Dezember Einstellungen zu realisieren, damit es im Schulalltag zu schnellen Entlastungen der Kollegien kommt.

Corona-Schutzausstattung für den Schulbetrieb

Mit 20 Millionen Euro wird die sächliche Schutzausstattung der Schulen zusätzlich verstärkt. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte sollen von einer intensivierten Ausstattung mit zum Beispiel Plexiglasschutzwänden- oder „Wechselmasken“ als Ersatz für durchfeuchtete oder von Schülerinnen und Schüler vergessene Mund-Nasen-Bedeckungen profitieren. Zudem können von den Schulen FFP2-Masken zum Eigenschutz der Lehrkräfte angeschafft werden.

Mit den 20 Millionen Euro für Corona-Schutzmaßnahmen stehen im Landesschnitt pro Schülerin und Schüler rund 20 Euro zur Verfügung. Die Strukturen in den Kollegien und die Bedarfe sind ebenso unterschiedlich, wie es die Ausstattung der Schulen im Flächenland Niedersachsen ist. Eine Vor-Ort-Beschaffung ist einer zentralen Vorgabe insofern vorzuziehen. Aufgrund der akuten Notlage haben sich die kommunalen Schulträger ausnahmsweise und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bereit erklärt, das Land bei der Verteilung der Gelder zu unterstützen. Die kommunalen Schulträger können daher die Gelder für bedarfsgerechte Anschaffungen bürokratiearm an die Schulen über das Schulbudget weiterleiten. Es kann dann in der jeweiligen Schule konkret über die Verwendung entschieden werden.


 

Corona-Fall an Grundschule

 

Norderney. An der Norderneyer Grundschule gibt es einen Corona-Fall. Aus diesem Grund hat Schulleiter Martin Pape angeordnet, dass die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 a ab Montag zuhause lernen. Die Klasse wird über die Klassenlehrerin mit Unterrichtsmaterial versorgt. Die Maßnahme gelte solange, bis das Gesundheitsamt etwas anderes anordne, so Pape auf der Webseite der Schule.

Im Landkreis Aurich ist die Zahl der akuten Corona-Infektionen am Sonntag aktuell auf 160 Fälle gestiegen. Für Norderney wurden von der Kreisverwaltung am Vormittag sieben Fälle gemeldet. Der Inzidenzwert im Landkreis Aurich liegt zur Zeit bei 51,7. (Stand 15.11.2020 | 15.45 Uhr)


 

Seenotretter bringen Motorboot in Sicherheit

Bei der Einfahrt in den Borkumer Hafen: Der Seenotrettungskreuzer Hamburg der DGzRS schleppt das manövrierunfähige Motorboot ein. Foto: Die Seenotretter – DGzRS


Norderney | Borkum
. Ein manövrierunfähiges Motorboot mit seiner zweiköpfigen Besatzung ist am Donnerstag (12.11.2020), von den Seenotrettern der Station Borkum in Sicherheit gebracht worden. Es drohte auf der Nordsee in einen vielbefahrenen Schifffahrtsweg zu treiben. Der Seenotrettungskreuzer Hamburg der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) schleppte den Havaristen nach Borkum.
 
Jede Welle schob das Motorboot der beiden Norweger weiter auf das Verkehrstrennungsgebiet nordwestlich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund zu – eine gefährliche Situation sowohl für die beiden Männer als auch für den Schiffsverkehr auf diesem viel befahrenen Großschifffahrtsweg. Der Havarist war etwa 40 Seemeilen (rund 74 Kilometer) nördlich der ostfriesischen Insel Borkum den Kräften der See hilflos ausgeliefert: Die Ruderanlage des rund 15 Meter langen Motorbootes war ausgefallen, die beiden Männer an Bord konnten es nicht mehr steuern.
 
Als sich ihre gefährliche Lage bei einem Seegang von bis zu vier Metern und südwestlichem Wind der Stärke 6 (rund 49 Stundenkilometer) immer mehr zuspitzte, sendeten die beiden Männer gegen 13.45 Uhr über den internationalen Notruf- und Anrufkanal 16 einen „Mayday“-Ruf (unmittelbare Lebensgefahr) aus. Dieser wurde von der umliegenden Schifffahrt aufgefangen, die sofort die Seenotleitung Bremen der DGzRS informierte. Umgehend alarmierten die Wachleiter die Seenotretter der Station Borkum, die mit dem Seenotrettungskreuzer zum Havaristen ausliefen.
 
Gleichzeitig bat die  Seenotleitung die in der Nähe befindlichen Schiffe um Mithilfe. Allerdings war zunächst die genaue Position des manövrierunfähigen Motorbootes unklar. Erst die Besatzung eines niederländischen Flächenflugzeuges entdeckte es gegen 15 Uhr nordwestlich des Offshore-Windparks Borkum Riffgrund. Als erstes vor Ort war das Windpark-Wachschiff „Eagle“. Dessen Besatzung sicherte das Motorboot und stellte eine Leinenverbindung her. Schließlich übernahmen die Seenotretter mit dem Seenotrettungskreuzer Hamburg den Havaristen und schleppten ihn samt der beiden aufgewühlten Norweger sicher nach Borkum in den Hafen.


 

Gegen Fahrrad getreten

Norderney. Am Mittwoch (11.11.2020) kam es auf dem Gehweg in der Straße Am Hafen zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Wie die Polizei erst heute meldet, fuhr hier eine Frau mit ihrem Fahrrad, als sich ihr eine Fußgängerin mit einem Trolley in den Weg stellte. Die Fußgängerin trat hinten gegen das Fahrrad, woraufhin die Fahrerin stürzte und sich verletzte.

Die Fußgängerin soll zwischen 20 und 40 Jahre alt gewesen sein und schwarze, schulterlange Haare haben. Zur Tatzeit soll sie einen Mantel mit gelben Elementen, ein Halstuch oder Schal mit Leopardenprint und eine dunkle Mütze getragen haben.

Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 04932 92980.

Montag, 25.01.2021  |

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8.15 Uhr Zehn-Minuten-Andacht in der Inselkirche

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10 Uhr Gottesdienst in der ev.-luth. Inselkirche

Donnerstag, 04.02.2021

8.15 Uhr Zehn-Minuten-Andacht in der Inselkirche

Sonntag, 07.02.2021

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Donnerstag, 11.02.2021

8.15 Uhr Zehn-Minuten-Andacht in der Inselkirche

Sonntag, 14.02.2021

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