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Sandaufschüttungen auf Baltrum starten am Mittwoch

Schweres Gerät wartet auf den Einsatz. Foto: Inselgemeinde Baltrum

Baltrum. Pünktlich zum Saisonstart darf sich Bürgermeister Harm Olchers aber vor allem über die nun beginnenden Arbeiten der notwenigen Sandaufschüttungen am Baltrumer Badestrand freuen. Schweres Gerät (fünf Dumper, zwei Bagger, eine Raupe) ist am Wochenende bereits auf Baltrum angelandet – früh morgens am Ostende der Insel. Aktuell laufen noch Vorbereitungen wie z.B. das genaue Ausmessen und Markieren der aufzufüllenden Strandbereiche. 50.000 qm Sand müssen dann von Ost nach West transportiert und entsprechend verteilt werden.

„Damit wird nun am kommenden Mittwoch, auch dank der finanziellen Hilfe durch das Land Niedersachsen, gestartet“, so Bürgermeister Harm Olchers. Ziel sei es, spätestens in einem Monat den alten Strandbereich vor allem westlich und mittig des Baltrumer Badestrandes wieder hergestellt zu haben – „inklusive Wind- und Kitesurfschule, Kajakverleih, Strandspielgeräten und nicht zuletzt ausreichend Platz für unsere Strandkörbe,“ freut sich der sichtlich erleichterte Bürgermeister der kleinsten Ostfriesischen Insel.


 

Viele Mutige beim traditionellen Anbaden

Rein in die kühlen Fluten bei bestem Wetter. Foto: Anja Dembski/ GKV Baltrum

Baltrum. Erstmals seit zwei Jahren durfte die Gemeinde wieder zum traditionellen Anbaden am Baltrumer Nordstrand einladen. Punkt 11 Uhr gab Bürgermeister Harm Olchers das Startzeichen für den mutigen Sprung in die noch etwas kühle Nordsee. Die Wassertemperaturen, gemessen vom DLRG Team: immerhin 14 Grad am Spülsaum und nur noch 11-12 Grad etwa zwei Meter weiter, im Schwimmbereich der Badezone.

Rund 60 bis 70 Teilnehmende wagten den traditionellen ersten Badegang der Saison. Mindestens doppelt so viele wollten wenigstens am Strand live dabei sein. Für alle „Anbadenden“ gab es einen Schnaps und/oder eine Rose von der Kurverwaltung Baltrum. Genauso sehr wie über die vielen Teilnehmenden und Zuschauer am Badestrand, freute sich Bürgermeister Harm Olchers über die rechtzeitige Ankunft des ersten DLRG-Teams: „Die Rettungsmannschaften der DLRG bei uns, wie auch auf den anderen Inseln, gewährleisten u.a. für kleine Gemeinden wie Baltrum immer ein hohes Maß an Professionalität, eine gute Schulung und reibungslose Abläufe von A-Z.“.

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Insulaner bestehen Prüfung

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Jetzt sind es echte Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Foto: Kreisfeuerwehrverband Aurich

Norderney. Am vergangenen Samstag sind nach mehrwöchiger Ausbildung die Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr Norderney und Freiwilligen Feuerwehr Juist zur Abschlussprüfung eines Grundlehrganges im Feuerwehrausbildungszentrum des Landkreises Aurich in Georgsheil zusammengekommen. Die Norderneyer Feuerwehr brachte ein Löschfahrzeug von der Insel mit, welches für die Prüfung eingesetzt wurde.

Die Selbstrettung am Übungsturm des Feuerwehrausbildungszentrums musste noch für die Ausbildung absolviert werden. Im Anschluss ging es an die theoretische und praktische Prüfung. Kreisfeuerwehrausbildungsleiter Timo Seeberg bedankte sich bei den Kreisausbildern Theo Jakobs und Hermann Vehnekamp.

Timo Seeberg sagte: „Ohne das große Engagement der Ausbildungsbeauftragten auf den Inseln, hätten wir eine nicht so gute Prüfung wie an diesem Prüfungstag ablegen können.“


 

Zukunftstechnik im Einsatz an der Küste

Von Bremen aus startete das DLR-Flugzeug in Richtung ostfriesische Küste. An Bord: der weltweit einzigartige F-SAR Sensor – links im Bild. Er ermöglicht es, zeitgleich Daten in fünf verschiedenen Wellenlängen und Polarisationen zu erfassen (Bild: DLR)

Norden.  Wie lässt sich das Wassermanagement der von der Tide beeinflussten Küstenbereiche verbessern? Mit dieser Frage, vor allem aber mit ihren Voraussetzungen, beschäftigt sich das Forschungsprojekt GeoWAM verschiedener deutscher Forschungseinrichtungen. Denn zentral hierfür sind möglichst genaue Geodaten.  Ein „Inselflieger“ der besonderen Art machte vor diesem Hintergrund jetzt ungewöhnliche Luftaufnahmen des Küstengebiets bei Baltrum und Langeoog. Bei den Bemühungen um möglichst genaue digitale Gelände- und Oberflächenmodelle kam dabei ein spezieller Sensor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Einsatz.

Die vom DLR und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gemeinsam geplante Befliegung knüpfte unmittelbar an das 2021 abgeschlossene GeoWAM Projekt und die hierbei gewonnenen Forschungsergebnisse an. Ziel ist es, die Erfassung von Geodaten in tidebeeinflussten Küstengebieten weiter zu verbessern. Im Zentrum steht dabei die sogenannte flugzeuggestützte Radarinterferometrie (InSAR).

„Bisher wird bevorzugt auf etablierte Methoden wie Laserscanbefliegungen zurückgegriffen, um eine Erfassung der trockengefallenen Wattbereiche und des Vorlandgeländes zu realisieren. Ein Nachteil liegt in der Abhängigkeit vom Wetter: Es muss hierzu weitgehend wolken-, regen- und nebelfrei sein“, erklärt Eva Wortmeyer, Projektmitarbeiterin in der Forschungsstelle Küste des NLWKN in Norden. Die auf Radar basierende InSAR-Technik, die nun bei Befliegungen im Küstenbereich von Baltrum und Langeoog parallel zum etablierten Laserscan zum Einsatz kam, biete viele Vorteile, so die Expertin: „Wettereinflüsse spielen durch die niedrigere Signaldämpfung eine geringere Rolle. Und auch die Unabhängigkeit vom Tageslicht trägt zur flexiblen Einsatzmöglichkeit bei. Die angewendete Methode ermöglicht es zudem, Land- und Wassermassen in den erzeugten Daten einfacher zu unterscheiden“, erklärt Wortmeyer.

Bei der Befliegungskampagne, die von Bremen aus in Richtung Inseln startete und Ende April über zwei Tage hinweg genaue Aufnahmen vom Küstengebiet generierte, kam dabei ein hochentwickelter Sensor des DLR Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme zum Einsatz. Die gesammelten Daten werden nun bei den beteiligten Forschungseinrichtungen ausgewertet. „Im Ergebnis erhoffen wir uns erheblichen Mehrwert für die verschiedenen Monitoringaufgaben im Küstenbereich – etwa hinsichtlich morphologischer Langzeit- und Klimaänderungsanalysen, die von der neuen Technik profitieren könnten“, heißt es beim NLWKN.


 

Baltrum – Inselnachrichten

 

Inselschule Baltrum setzt Zeichen für Ukraine

Foto: www.baltrum.de

Baltrum. Zeitgleich mit den sieben Ostfriesischen Inseln haben die Schülerinnen und Schüler der Baltrumer Inselschule in der vergangenen Woche ihre Spendenläufe für Menschen, die unter dem Krieg in der Ukraine leiden, absolviert. Es ging rund um den am Süddeich gelegenen Außen-Schulhof – so oft wie möglich. Weiterlesen…


 

Inselfeuerwehr profitiert von aufwendiger Werbeaktion

Inselfeuerwehr profitiert von aufwendiger Werbeaktion. Hier die neu angeworbenen Mitglieder bei der Ausbildung. Foto: Eilbertus Stürenburg

Norderney. Wie viele Freiwillige Feuerwehren kämpft auch die Feuerwehr auf Norderney mit einem Mitgliederschwund. Zum einen sind immer weniger Bürger bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen, zum anderen muss auf Norderney, wie auf allen anderen Inseln auch, immer etwas mehr Personal für den Brandschutz vorgehalten werden.

Deshalb startete im Herbst des letzten Jahres die Feuerwehr Norderney eine aufwendige Werbeaktion. Neue Mitglieder sollten für die Feuerwehr gewonnen werden. Daraufhin hatten sich mehrere Einwohner der Insel gemeldet, die sich eine Mitgliedschaft in der Feuerwehr vorstellen konnten. Mittlerweile ist diese Zahl leider wieder etwas geschrumpft, da einige der neuen Mitglieder die zu leistenden Stunden in der Ausbildung nicht wahrnehmen können. Stand heute befinden sich aber 15 neue Feuerwehrmänner und -Frauen in der sogenannten Truppmann-I-Ausbildung. Diese findet aktuell mehrmals in der Woche statt. Als Standort dienen sowohl der Platz vor dem Feuerwehrhaus als auch verschiedene, über die Insel verteilte Gebäude.

Anfang Mai geht es dann zum Feuerwehr-Ausbildungszentrum nach Georgsheil. Dort wird die Prüfung des Truppmann-I-Lehrgangs abgenommen. Dadurch entsteht erst einmal ein wenig Entspannung, was die Mitgliederstärke der Inselfeuerwehr angeht. Aber mit Blick auf die nächsten Jahre besteht auch weiterhin Bedarf an neuen Mitgliedern.


 

Erdgasgewinnung vor Borkum

 

Norderney | Hannover. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat das Kabinett am Dienstag, (26.04.2022),  über den aktuellen Stand hinsichtlich der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas in der Nordsee vor Borkum informiert. Das niederländische Unternehmen One-Dyas B.V. möchte hier zusammen mit der Hansa Hydrocarbons Ltd. und der Neptune Germany B.V. ab Ende 2024 jährlich zwei bis vier Milliarden Kubikmeter Erdgas fördern. Teil der Vereinbarung zwischen dem Konsortium und der Landesregierung ist, dass das auf dem deutschen Gebiet der grenzüberschreitenden Lagerstätte geförderte Gas dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt wird. Im Kabinett bestand Einvernehmen dahingehend, dass aufgrund der aktuellen Situation eine Neubewertung der Lage notwendig geworden sei, um die Unabhängigkeit von russischen Gaslieferungen möglichst schnell zu erreichen. Gleichzeitig darf aber eine Förderung in dem Gebiet nur erfolgen, wenn der Schutz der Inseln und des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer gewährleistet sei.

Dazu Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Niedersachsen ist der Eckpfeiler der deutschen Energieversorgung. Von gut 43 Milliarden Kubikmetern Erdgas, die in Deutschland verfügbar sind, befinden sich 42,8 Milliarden Kubikmeter in Niedersachsen. Durch die Förderung von etwa 5,5 Milliarden Kubikmetern pro Jahr kann Niedersachsen schon jetzt einen kleinen, aber verlässlichen Versorgungsbeitrag leisten. Der Angriffskrieg Russlands hat aber gezeigt, dass wir unsere Energieversorgung auf völlig neue Füße stellen müssen. Im Moment zählt jedes Molekül, wenn man auf den deutschen Gasverbrauch von etwa 90 Milliarden Kubikmetern blickt, von denen etwa 55 Milliarden Kubikmeter aus Russland importiert werden. Nach harten und fairen Verhandlungen mit ONE-Dyas haben wir uns darauf verständigt, dass das aus der grenzüberschreitenden Lagerstätte in Deutschland gewonnene Erdgas dem deutschen Markt zur Verfügung gestellt werden soll. Und: Die Erdgasförderung aus dem deutschen Hoheitsgebiet soll nur solange möglich sein, wie ein einheimischer Bedarf nach Erdgas besteht. Dem LBEG werden darüber hinaus umfassende Kontrollmöglichkeiten eingeräumt. Neben unseren energiepolitischen Zielen werden damit die örtlichen Umwelt- und die niedersächsischen Klimaschutzaspekte berücksichtigt.“

Der niedersächsische Umwelt- und Energieminister Olaf Lies unterstreicht mit Blick auf den Schutz von Umwelt und Natur die Erwartungshaltung der Landesregierung: „Die aktuelle Lage erfordert eine Neubewertung der Lage. Wir brauchen jetzt zügige, kluge Lösungen, wie wir in den nächsten Jahren unabhängig werden vom russischen Gas. Dieses Projekt kann hier aus energiepolitischer Sicht schon in den kommenden Jahren einen Beitrag leisten. Denn auch ungeachtet des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine brauchen wir weiterhin fossiles Gas als Brücke auf dem Weg in eine klimaneutrale Energieversorgung. Wir haben aber hier eine klare Erwartungshaltung: das Unternehmen muss sich unmissverständlich zum Schutz von Umwelt und Natur und hier insbesondere unseres Wattenmeeres bekennen. Darüber hinaus werden wir ein gesichertes System erarbeiten, mit dem wir gezielte Maßnahmen und Projekte für unser Wattenmeer und für unsere Inseln finanzieren werden. Daran darf kein Weg vorbeiführen.“


 

Feuerwehreinsatz am Weststrand

Foto: Eilbertus Stürenburg

Norderney. Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr zum Weststrand alarmiert. Ein kleiner Flächenbrand im Bereich der Giftbude wurde gemeldet. An der Einsatzstelle stellte sich dann heraus, dass der Anrufer das Osterfeuer meinte. Hier bestand allerdings keine Gefahr.

Das Osterfeuer wurde eine Woche zuvor entzündet. Scheinbar hatte jemand hier die Reste erneut angezündet.


 

Seenotretter im Einsatz 

Mit dem Seenotrettungskreuzer Felix Sand der DGzRS sind die Seenotretter vor Borkum im Einsatz für einen abgetriebenen Kitesurfer gewesen. Archivfoto: DGzRS – Die Seenotretter / Alexander Krüger

Borkum. Die Seenotretter sind am Donnerstagnachmittag, (21.04.2022, für einen 72-jährigen Kitesurfer vor der Ostfriesischen Insel Borkum im Einsatz gewesen. Ebbstrom und ablandiger Wind trieben den Mann in Richtung offene Nordsee. Mit dem Seenotrettungskreuzer Felix Sand der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) brachten sie ihn sicher an Land.

Gegen 16 Uhr beobachtete ein Augenzeuge von der Westküste Borkums aus, wie der Kiter – etwa einen Kilometer von der Küste entfernt – vergeblich versuchte, wieder an Land zurückzukehren. Ablandiger Wind mit vier bis fünf Beaufort (bis zu 38 Stundenkilometer) sowie starker Ebbstrom vertrieben ihn immer weiter von der Insel weg.

Wenig später erfuhr die deutsche Rettungsleitstelle See der DGzRS von der gefährlichen Lage des Mannes. Die Wachleiter alarmierten die Besatzung des vertretungsweise auf Borkum stationierten Seenotrettungskreuzers Felix Sand. Gleichzeitig riefen sie über den internationalen Not- und Anrufkanal 16 das Windpark-Versorgungsschiff „Windforce II“ um Hilfe, da es sich ganz in der Nähe des Wassersportlers befand.

Während der Seenotrettungskreuzer auslief, nahmen dessen auf Kontrollfahrt befindliche Tochterboot SAPHIR sowie die „Windforce II“ Kurs auf den Kitesurfer. Gegen 16.30 Uhr meldete die Crew des Windpark-Versorgungsschiffs, dass sie den Mann unter Zuhilfenahme eines Rettungsringes an Bord holen konnte. Wenige Minuten später erreichten die Seenotretter die „Windforce II“. Sie übernahmen den leicht unterkühlten und erschöpften 72-Jährigen, versorgten ihn an Bord der Felix Sand und sammelten seinen Kiteschirm sowie Board ein. Danach brachten sie den Mann in den Borkumer Hafen.


 

Baubeginn an der Südmole im Hafen

Foto: NPorts

Norderney. In dieser Woche beginnt der Umbau der Südmole. Die Firmen Kurt Fredrich Spezialtiefbau GmbH und J.u.H. van der Linde GmbH u. Co. KG aus Emden, die die Baustelle als Arbeitsgemeinschaft (ARGE) abwickeln, werden die Baustelle einrichten und sofort mit den Rückbauarbeiten beginnen. Ab Mai wird parallel zu den Rückbauarbeiten der ARGE auch eine Kampfmitteluntersuchung stattfinden. Hierzu wird der Wattboden überall dort untersucht, wo Spundwände oder Pfähle geplant sind. Erste Rammarbeiten werden voraussichtlich im Juni und weitere dann im August und September erfolgen. Mit dem Einsatz moderner Geräte und durch geräuscharme Einbringverfahren werden die Lärmemissionen so kurz und gering wie möglich gehalten.

Am Fähranleger 1 wird der überwiegende Teil des Fährverkehrs zwischen Norddeich und der Insel abgewickelt. Im Zuge der Instandsetzung der Südmole des Fähranlegers 1 soll das Fährbett für zukünftige Entwicklungen angepasst werden. Neben dem Umbau der Mole wird zusätzlich eine Verbreiterung des Fährbetts um etwa drei Meter auf 18 Meter vorgenommen.

Schon länger war die Mole, die auch ein beliebter Aussichtspunkt für Einheimische und Gäste ist, aus Sicherheitsgründen nicht mehr zugänglich. Nach Fertigstellung der neuen Molenanlage, die in erster Linie dem Schutz der Fähren vor den starken Strömungen im Riffgat, sowie vor Wind und Wellen dient, wird sie wieder für Fußgänger zugänglich sein.

Um Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, wird die Fahrkartenkontrolle für die Bauzeit von Norderney nach Norddeich verlegt. Dafür wird die Mole in Norddeich als reiner Terminalbetrieb fungieren, ein Umrunden der Molenspitze ist für die Dauer der Arbeiten nicht mehr möglich.“

Der Fähranleger ist besonders in der Urlaubssaison durch die Fähren stark frequentiert. Für die Bauzeit wird der Fährverkehr über den Fähranleger 2, der sich auf der anderen Seite des Reedereigebäudes befindet, abgewickelt.

Der Fertigstellungstermin und die Inbetriebnahme der neuen Mole sind für den Sommer 2023 geplant.

Trotz gründlicher Vorbereitung werden sich Verzögerungen insbesondere an verkehrsreichen Reisetagen nicht gänzlich vermeiden lassen. Hierfür bitten die ausführenden Firmen und Reederei Norden-Frisia bereits im Vorfeld um Verständnis.


Mann überfallen

Norderney. Ein Mann ist in der Nacht zum Donnerstag vor einem Kiosk in der Jann-Berghaus-Straße von mehreren Männern überfallen worden. Aus einer Personengruppe heraus wurde er geschlagen. Der 31-Jährige wurde leicht verletzt. 

Bei den Tätern soll es sich um drei bis fünf junge Männer handeln. Hinweise nimmt die Polizei unter 04932-92980 entgegen.


 

Ladenöffnungszeiten am Karfreitag

Norderney. Am Karfreitag dürfen nur die Apotheken und die Tankstelle den ganzen Tag über geöffnet sein, teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Verkaufsstellen, die nach ihrer Größe und ihrem Sortiment auf den Verkauf von Bäckerei- und Konditorwaren in kleinen Mengen ausgerichtet sind, dürfen für die Dauer von fünf Stunden geöffnet werden.

Für die Dauer von maximal drei Stunden dürfen außerdem Verkaufsstellen, die nach ihrer Größe und ihrem Sortiment auf den Verkauf von täglichem Kleinbedarf (Bäckerei- und Konditorwaren, Zeitungen, Tabakwaren, Schnitt- und Topfblumen, Toiletten- und Hygieneartikel, Andenken, Lebens- und Genussmittel in kleinen Mengen) ausgerichtet sind, außerhalb der ortsüblichen Gottesdienstzeiten, also bis 11:00 Uhr, zwischen 12:00 und 15:00 Uhr und nach 17:00 Uhr, öffnen.


 

Verstärkung des Westdeichs auf Norderney wird fortgesetzt

Baustellenbereich am Westdeich. (Foto: NLWKN)

Norderney | Norden. In diesen Tagen beginnt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit den Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt zur Verstärkung des Westdeichs auf Norderney. Der vorhandene untere Deichbereich zwischen Hafen und Westbad wird dabei in eine moderne Schutzkonstruktion umgebaut. „Nachdem im letzten Jahr der unmittelbar an das Westbad anschließende erste Bauabschnitt erfolgreich umgesetzt worden ist, folgt in diesem Jahr der zweite, ebenfalls 400 Meter lange Abschnitt in Richtung Hafen“ erläutert Professor Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN. Rechtzeitig zum Winterhalbjahr 2022/2023 sollen die Arbeiten am Westdeich abgeschlossen werden. Der Landesbetrieb rechnet mit Kosten von rund vier Millionen Euro.

An dem insgesamt knapp 800 Meter langen Abschnitt waren in den vergangenen Jahren wegen seines hohen Alters und der Konstruktion aus senkrechten Betonelementen und großformatigen Betonplatten immer wieder Reparaturen erforderlich geworden. „Dieser Zustand genügt heutigen Ansprüchen des Küstenschutzes an die technische Konstruktion von Deichen nicht mehr“, betont Thorenz.

Konstruktion des Deckwerksumbaus am Westdeich. (Grafik: NLWKN)

Um das Schutzniveau für die Insel zu verbessern, soll im Anschluss an die Deichböschung eine zehn Meter breite Promenade aus aufgehellten Asphaltbeton entstehen. Diese ist bereits im ersten Bauabschnitt und an anderen Abschnitten der Norderneyer Promenade zum Einsatz gekommen. Seewärts schließt sich das neue rund 17 Meter breite Fußdeckwerk aus Natursteinen mit einer Neigung von eins zu vier an. Die Steine werden mit einem Spezialmörtel vergossen. Weil das Strandniveau im Bereich des Westdeichs sehr stark schwankt, wird der Fußpunkt des Deckwerks als Absicherung gegen Unterspülung deshalb tief in den Strand eingebunden und durch eine Spundwand gesichert. Oberhalb der Promenade ist ein vier Meter breiter Rauhigkeitsstreifen aus Natursteinen vorgesehen, der zur Reduzierung des Wellenauflaufs in Sturmfluten beiträgt. „Diese Bauweise gewährleistet, dass die Anlage in Sturmfluten den starken Belastungen durch brechende Wellen schadlos widerstehen kann und so der Deichfuß optimal geschützt ist“, erklärt Thorenz.

Auf Höhe der Buhne O in der Mitte der Gesamtkonstruktion führt zukünftig eine Rampe auf den Strand, die für Unterhaltungsarbeiten des NLWKN benötigt wird, aber auch von den Inselgästen als Strandzugang genutzt werden kann. Zusätzlich wird durch die Linienführung des Deckwerks an den Deichverlauf angepasst, so dass der technisch ungünstige Knick im Verlauf des Deckwerksfußes entfällt.

Bereits der im letzten Jahr fertig gestellte Bauabschnitt wird von den Inselgästen sehr gut angenommen. „Nach Fertigstellung des diesjährigen Abschnitts wird sich das Vorhaben stimmig in das Gesamtbild der Schutzwerke auf der Insel einfügen“, so Thorenz.

Auch die touristische Bedeutung der von der Baumaßnahme betroffenen Bereiche haben die Küstenschützer des NLWKN im Blick. Für Besucher, die am Deichfuß entlang vom Hafen zum Westbad gehen wollen, ist eine Umleitung über die Deichkrone eingerichtet. Am Strand wird die Baustelle zudem bei Niedrigwasser passierbar bleiben.


 

Fähre kollidiert mit Schwesterschiff

Norddeich. Am Sonntag ist die Frisia IX mit ihrem Schwesterschiff bei der Ausfahrt aus dem Norddeicher Hafen kollidiert. Vier Fahrgäste wurden durch zerbrochene Fensterscheiben leicht verletzt.

Laut Wasserschutzpolizei ist die Ursache unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen eingeleitet. An Bord waren über 300 Personen.


 

Norderney, meine Insel

Rheiner Jungs und Mädels Feat. Jürgen Axler. (Foto: Jürgen Axler)

Norderney. Jürgen Axler aus dem Emsland macht seit 1975 Musik. Eines Tages, beim Gitarrespielen, spielte er einem Freund seinen neuen Song vor.

Jürgen: „Der sagte mir, es sei eine schöne Lounge Nummer und ich sollte daraus ein Lied über Norderney machen. Die Musik würde so gut zur Atmosphäre auf Norderney passen. Wie üblich spiele ich das Lied dann noch mehreren Freunden vor und das Feedback war sehr positiv. Ich habe dann noch das Video dazu gemacht und den Song bei Youtube veröffentlicht.“

Jürgen Axler gründete 1985 die Band „Pink Mail“. Mit eigenen Songs, gecoverten Titeln und als Partyrockband war er auf vielen Oldienächten mit bekannten Bands der 60er und 70er Jahre unterwegs, aber auch bei Straßenfesten und Motorradtreffen. 

Beim Inselradio läuft der Song bereits täglich. 


 

Die Strandkörbe sind zurück

Hier schweben die ersten Strandkörbe ein. Foto: Gemeinde Baltrum

Norderney | Baltrum. Zwar ist das Wetter noch im Wintermodus, aber die Saison kommt trotzdem mit großen Schritten auf uns zu. Auf Norderney ist seit dem Wochenende die Strandkorbvermietung am Weststrand in Betrieb. Ebenso wird schon an der Kaiserwiese vermietet.

Auch auf Norderneys Nachbarinsel Baltrum geht es los. Bei klassischem Aprilwetter haben die ersten Strandkörbe ihr Winterquartier Richtung Strand verlassen. Nach den schweren Winterstürmen, startet die Gemeinde- und Kurverwaltung Baltrum damit in einen schrittweisen Wiederaufbau des Badestrandbereichs. „Aktuell laufen die Bemühungen auf Hochtouren“, so Bürgermeister Harm Olchers, sein Ziel: „Mit den Sandtransporten vom Ostende zum Badestrandbereich soll schnellstmöglich nach Ostern begonnen werden können“.

Raus an die frische Luft. Foto: Gemeinde Baltrum

Die Sturmtiefs „Zeynep“ und „Ylenia“ hatten im Februar 90 Prozent des Hauptbadestrandbereichs mit in die Nordsee genommen. Der Bade-Strandbereich ist auf nahezu kompletter Länge von über 600 Metern weggespült worden, (von Surfstation bis hinter den sogenannten Strandaufgang Ost). 


 

Die Frauen vom Inselsalon

Norderney. Die Insel wird zum Schauplatz eines Romans von Spiegel-Bestsellerautorin Sylvia Lott. Zum Auftakt ihrer neuen Familiensaga, „Die Frauen vom Inselsalon“ wird Deutschland zur Kaiserzeit an einem einzigartigen Schauplatz zum Leben erweckt.

Im Zentrum der Handlung steht ein kleiner Friseursalon, in dem Weltpolitik, Prominenten- und Inseldorfklatsch der Zeit aufeinandertreffen und der so zum Diskurs-Knotenpunkt für sich wandelnde Geschlechterbilder, Modetrends und medizinische Erkenntnisse der Zeit wird. Dabei erzählt der Roman nicht nur zwei bittersüße Liebesgeschichten, sondern auch von weiblicher Selbstbestimmung und von sich wandelnden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen, die am Ende des Buches im Ausbruch des 1. Weltkriegs münden.

Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und lebt in Hamburg. (Foto: Daniel Culmann)

Für die Fischertochter Frieda geht ein Traum in Erfüllung – sie bekommt auf Norderney Anfang des 20. Jahrhunderts eine Stelle im Friseursalon Fisser und damit Zugang zu einer neuen, aufregenden Welt. Ihr Glück ist perfekt, als sie den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennenlernt. Doch der Standesunterschied macht eine Ehe unmöglich, und bald muss Frieda eine folgenschwere Entscheidung treffen. Auch Friedas Freundin Grete, Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie, hat große Pläne. Sie will sich den Vorstellungen ihrer Eltern widersetzen und auf der Insel eine Ausbildung beginnen. Dass sie dabei einem fortschrittlichen jungen Arzt nahe sein kann, macht sie nur noch entschlossener. Doch alles kommt anders, als gedacht: Der Erste Weltkrieg bricht aus, und die Männer versprechen: Weihnachten sind wir zurück!

Während der Recherche zu einem ihrer Romane faszinierte die gebürtige Ostfriesin die glanzvolle und wechselhafte Geschichte Norderneys und die Idee entstand, eine mehrbändige Saga zu schreiben. Die Frauen vom Inselsalon und Sturm über dem Inselsalon sind die ersten beiden Teile einer vierbändigen Reihe um einen Friseursalon auf Norderney in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Buchpremiere ist am 10. April 2022 um 15.30 Uhr in der Bibliothek im Conversationshaus.


 

Landesregierung im Austausch mit den Inselgemeinden

Aurich. Beim diesjährigen Insel-Dialog sind vergangene Woche der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies und der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Dr. Berend Lindner zusammen mit Expertinnen und Experten des Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit Vertreterinnen und Vertretern der Inselgemeinden sowie der betroffenen Landkreise zusammengekommen.

Im Zentrum der Diskussion stand vor allem die Beseitigung der Schäden im Bereich der Strände und der Schutzdünen auf den Inseln nach der diesjährigen Sturmsaison. Hier waren teilweise erhebliche Mengen an Sand fortgespült worden. Diese Schäden haben Auswirkungen auf den Küstenschutz und genauso auch auf den Tourismus. Im Zentrum der Diskussion stand daher die Frage, wie das Land den Inseln bei der Bewältigung der durch die Stürme entstandenen Herausforderungen helfen kann.

Dazu der für den Küstenschutz zuständige Umweltminister Olaf Lies: „Die Dünen und Strände bilden ein Bollwerk und schützen nicht nur die Inseln selbst, sondern genauso unser Festland. Und sie sind von unschätzbarem touristischen Wert für Niedersachsen. Die Küstenschutzanlagen haben die Belastungsproben des Winters insgesamt zwar planmäßig bewältigt, die Bilder von den Stränden waren aber mindestens beunruhigend. Wir stehen daher gemeinsam eng an der Seite der Inseln und stellen in diesem Jahr 5 Millionen Euro zusätzlich aus Mitteln für Vorhaben des Küstenschutzes auf den Ostfriesischen Inseln zur Verfügung. Uns ist es dabei wichtig, in enger Abstimmung und im konstruktiven Dialog mit den Inseln diese Mittel einzusetzen. Die wirklich dauerhaften Lösungen liegen nicht darin, regelmäßig gegen die Natur anzubaggern, sondern Lösungen mit der Natur im Sinne einer nachhaltigen, ökologischen Sedimentstrategie zu finden.“

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann, bei der Sitzung vertreten durch seinen Staatssekretär Dr. Berend Lindner, unterstrich: „Sollten die Strände der Ostfriesischen Inseln nicht mehr oder nur eingeschränkt touristisch genutzt werden können, hätte das erhebliche Besucherrückgänge und finanzielle Einbußen zur Folge. Daher werden wir die Inseln zusätzlich zu den Mitteln für den Küstenschutz finanziell bei der Wiederherstellung der touristischen Infrastruktur mit einer Gesamtsumme von bis zu 2,5 Millionen Euro unterstützen. Vorgesehen ist ein Zuschuss mit maximal 90 Prozent. Für jede Insel wird zeitnah eine Einzelfallentscheidung getroffen.“

Insgesamt stehen damit für die Inseln bis zu 7,5 Millionen Euro für Maßnahmen zusätzlich.


 

Gasversorgung von Norderney aktuell sicher

Norderney. Am Mittwoch hat die Bundesregierung vorsorglich die Frühwarnstufe im Notfallplan Gas ausgerufen, da das Ministerium konkrete Hinweise dafür sieht, dass sich die Gas-Versorgung erheblich verschlechtern kann. Aufgrund des Ukraine Krieges hat Russland die Forderung gestellt, dass Gaslieferungen zukünftig in Rubel bezahlt werden sollen, die europäischen Regierungschefs haben diese Forderung abgelehnt.

„Durch das Ausrufen der Frühwarnstufe ändert sich für unsere Gas- und Fernwärmekunden auf der Insel aktuell nichts. Als Stadtwerke Norderney sind wir uns der Verantwortung, das Netz sicher, zuverlässig und leistungsfähig zu betreiben bewusst und haben einen Krisenstab eingerichtet, der sich mit unseren Notfallplänen intensiv auseinandersetzt“, berichtet Holger Schönemann Geschäftsführer der Stadtwerke Norderney. „Als Stadtwerke beobachten wir die aktuelle Lage genau und bewerten sie regelmäßig entlang der bestehenden Vorsorgepläne neu.“

Wie sieht es mit dem nächsten Winter aus?

Zu Gasengpässen könnte es theoretisch erst im nächsten Winter kommen. Allerdings gibt es für so eine Situation Sicherungsmechanismen in Europa, die dann greifen werden. Dazu gehören zum Bespiel der garantierte Mindestfüllstand für die nationalen Gasspeicher und die Steigerung der Importe aus Förderländern wie den USA, Australien und Katar. Im Engpassfall steht den Netzbetreibern eine Reihe an Maßnahmen zur Verfügung wie beispielsweise Nutzung von Netzflexibilitäten, Fahrwegänderungen, Mengenverlagerungen zwischen Netzbetreibern, Kürzungen von Ausspeisungen auf Basis vertraglicher Ausgestaltungen. Grundsätzlich gilt dabei die Verpflichtung der Netzbetreiber, zunächst alle vertraglich vereinbarten Möglichkeiten auszuschöpfen, die ihnen zur Verfügung stehen.

Sollte es dennoch zu etwaigen Versorgungsengpässen kommen, regeln die gesetzliche Notfallpläne nach dem „Leitfaden Krisenversorgung Gas“ wo Kürzungen entsprechend vorgenommen werden. Kürzungen bei den Verbrauchern sind dabei immer nur das letzte Mittel, wenn alle anderen Maßnahmen ausgeschöpft sind. In diesen Notfallplänen sind bestimmt Kundengruppen besonders geschützt. Dazu zählen Haushaltskunden, soziale Dienste und Einrichtungen (Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Feuerwehr und Polizei) sowie kleine und mittlere Unternehmen aus dem Sektor Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Ihrer Energieversorgung wird oberste Priorität eingeräumt.

Info: Frühwarnstufe

Die Ausrufung der Frühwarnstufe im Notfallplan Gas ist die erste von drei Eskalationsstufen (1. Frühwarnstufe, 2. Alarmstufe, 3. Notfallstufe). Es bedeutet nicht, dass ein akuter Gasmangel besteht. Die Frühwarnstufe ermöglicht aber, dass bereits vor dem möglichen Eintritt der weiteren Krisenstufen alle Vorbereitungen und Maßnahmen getroffen werden, die es braucht, um die wirtschaftlichen Folgen für Unternehmen und Kunden so weit wie möglich zu vermeiden oder abzumildern. Sowohl die Bundesregierung als auch die Energiewirtschaft gehen davon aus, dass durch die bereits eingeleiteten Maßnahmen Versorgungsengpässe vermieden werden können.


 

 

Polizei ist ab sofort mit E-Scootern im Einsatz

Foto: Polizei Osnabrück

 

Norderney. So mancher Insulaner wird sich verdutzt die Augen reiben. Wer ab heute die 110 wählt, wird wahrscheinlich von Polizisten auf E-Scootern besucht. Und das ist kein verfrühter Aprilscherz. Die Polizei hat die elektrischen Stehroller als Einsatzfahrzeug entdeckt und will sie jetzt auf Norderney testen. Für die zuständige Polizeidirektion Osnabrück ist es ein bundesweit einzigartiges Pilotprojekt.

Diese Polizei-Scooter sind den Angaben zufolge bundesweit die ersten Fahrzeuge dieser Art bei der Polizei. Zudem sollen die E-Scooter die ersten Polizeifahrzeuge sein, die induktiv, also ohne Stecker und Kabel, geladen werden können.


 

Keine neuen Tiefbohrungen nach Öl- und Gas

Norderney | Hannover. Gute Nachrichten für die Umwelt. Die Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am beschlossen, die geplante Änderung des Wattenmeergesetzes für die Landtagsberatung auf den Weg zu geben. Anlass für den Gesetzesvorschlag ist die Entscheidung der Landesregierung, den Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ vor den Gefahren, die durch Tiefbohrungen in seinem Gebiet für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelthervorgerufen werden können, zu schützen. Außerhalb des Nationalparks liegende Projekte, wie das derzeit in den Medien viel diskutierte Vorhaben des niederländischen Unternehmens One-Dyas, sind von diesem Verbot von Tiefbohrungen im Nationalpark zunächst nicht betroffen.

Das Gesetz könnte so noch vor der Sommerpause vom Landtag abschließend beraten und beschlossen werden. „Wir wollen das Niedersächsische Wattenmeer in seiner Bedeutung als einzigartiger Naturraum schützen. Und das heißt: Im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer wird es in Zukunft keine Tiefbohrungen mehr nach Gas oder Öl geben“, so Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies. „Grundsätzlich müssen wir allerdings angesichts der aktuellen Entwicklungen Projekte für Fördervorhaben in der Nordsee jenseits des Nationalparks grundsätzlich neubewerten. Hier ist die Landesregierung im Austausch sowohl mit den betroffenen Gemeinden vor Ort als auch bei diesem speziellen Vorhaben mit unseren niederländischen Nachbarn. Denn wir müssen beides sicherstellen: Den Schutz von Umwelt und Natur genauso wie auch eine sichere Versorgung mit Energie.“


 

Erstes Kutschpferd kehrt zurück aus Winterquartier

Hier schwebt Anni im Hafen von Neßmersiel ein. Foto: www.baltrum.de

Baltrum. Die 7-jährige Kaltblutstute Anni ist das erste Kutschpferd, das auf Norderneys Nachbarinsel für die anstehende Urlaubssaison zurückkehrt. Per Frachtschiff und Kran ist Anni bereits auf Baltrum angekommen. Anni wird in den kommenden Monaten u.a. für Urlauber-Rundfahrten auf der autofreien Insel Baltrum eingesetzt. 

Die Wintermonate auf der Insel sind rau, die Haltung aufwändiger als im Sommer und die Tiere haben in der Hauptsaison auch einen Full-Time-Job, darum gönnen wir Anni von Oktober bis Anfang März ihre „Pferde-Vollpension“ im Winterquartier in Ihlow (Landkreis Aurich), so Besitzer Lukas Linn, vom Baltrumer Kutschbetrieb „Seahorses“.

Bis zur Hauptsaison werden nun nach und nach weitere Pferde der Insel-Kutschbetriebe zurückerwartet. So wie Stute Anni auch, setzen alle Kutschpferde mit dem Insel-Frachtschiff oder der Insel-Fähre auf die ostfriesische Nordseeinsel Baltrum über. Dabei werden die Pferde im Hafen Neßmersiel (Landkreis Aurich) und dann auf Baltrum per Schiffskran, in einer offenen Transportbox transportiert. Auf der Insel gibt es insgesamt drei Personen-Kutschbetriebe und auch die Inselspedition arbeitet ausschließlich mit Pferden.


 

Zentrale Anlaufstelle in Utlandshörn eingerichtet

Aurich. Der Landkreis Aurich hat eine zentrale Erfassungsstelle für Flüchtlinge aus der Ukraine eingerichtet. In der ehemaligen Küstenfunkstelle Utlandshörn finden die Registrierungen im Landkreis befindlicher Ukrainer*innen ohne Aufenthaltsstatus statt. Dieser Schritt ist notwendig, um eine Vermittlung in Wohnungen oder den Bezug von Sozialleistungen zu ermöglichen.

Bereits im Landkreis Aurich befindliche ukrainischen Flüchtlinge, die in privaten Unterkünften untergekommen sind, können ab sofort online einen Termin für die Registrierung buchen. Auf der Internetseite des Landkreises Aurich wurde eigens zu diesem Zweck ein Terminportal eingerichtet.

Hier geht es zum Terminportal


Einbruch in Bekleidungsgeschäft

Norderney. Sehr dringend benötigte wohl ein Unbekannter ausserhalb der Ladenschlußzeiten neue Kleidung.  Und so verschaffte er sich zwischen Freitag, 17 Uhr, und Samstag, 7.45 Uhr, gewaltsam Zutritt zu einem Bekleidungsgeschäft im Damenpfad.

Es wurden hochwertige Kleidungsstücke und Bargeld gestohlen. Der entstandene Schaden liegt im fünfstelligen Euro-Bereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 04932 92980.


 

„Dünentod“ sucht Mitspieler

Norderney. Im März wird der zweite Fall für das ostfriesische Ermittlerduo Tjark Wolf und Femke Folkmer auf Norderney gedreht. Arbeitstitel: Dünentod.

In der spannenden Geschichte jagt die Polizei jagt einem Phantom nach, einem Wahnsinnigen, der ein Arsenal von Waffen und Sprengstoff an sich gebracht hat und ein Massaker plant. Bevor die Polizei den Gesuchten fassen kann, entführt er eine voll besetzte Nordseefähre, um sie in die Luft zu jagen. Ermittler Tjark Wolf schafft es in letzter Sekunde, an Bord zu gelangen. Ein perfides Spiel beginnt: Der Attentäter gibt Tjark eine Stunde Zeit, dann will er die Fähre in die Luft jagen…

Für den Filmdreh auf Norderney werden Frauen, Männer und Kinder gesucht, die unterschiedliche Charaktere verkörpern sollen, wie etwa Zivilpolizisten, KTU Fotografen, KTU Mitarbeiter, Surfer und mehr. Besonders dringend wird ein 12-jährige Junge (Drehtermin: Donnerstag, den 24. März auf Norderney) gesucht.

Wer Lust hat, mitzuspielen, kann sich per Mail an info@niedersachsencasting.de wenden. In der Mail sollte die Verfügbarkeit, 2 bis 3 Bilder sowie Konfektions- und Schuhgröße angegeben werden.


 

Zeichen für Frieden in der Ukraine

Foto: Norderney4Ukraine

Norderney. Am kommenden Freitag (4.03.2022), möchte die Iniative „Norderney4Ukraine“ zusammen mit allen Norderneyer Bürgern und Gästen ein XXL-Peace-Zeichen aus Menschen am Strand bilden. Damit soll für ein Ende des Krieges in der Ukraine demonstriert werden. Es wäre schön wenn möglichst viele Menschen in Blau und Gelb gekleidet zum Strand kommen würden, teilte Iyrna Werner von Norderney4Ukraine mit.

Los geht’s um 18 Uhr am Weststrand. Natürlich geschieht alles unter Einhaltung der aktuellen Coronabeschränkungen.


 

Forschungsprojekt „CUORE“ ist auf Nordseeinseln gestartet

Norderney | Baltrum. Auf Norderney und Baltrum wird in den nächsten drei Jahren untersucht, welche Rolle die Wahrnehmung und der Umgang mit Wind und Stürmen im Alltag der BewohnerInnen spielen. Das Ziel des Projektes ist es, von den täglichen Erfahrungen der InsulanerInnen mit Wind und Sturm zu lernen und Ideen dafür zu bekommen, wie sich Inselgemeinden noch besser vor Stürmen und Sturmfluten in Zeiten des Klimawandels schützen können.

Prof. Dr. Beate Ratter (Leitung CUORE, Professorin für Geographie an der Universität Hamburg). Foto: Gemeinde Baltrum

„Das Neue an unserem Ansatz ist, dass wir genau analysieren, inwiefern Wind und Sturm ein fester Bestandteil des Alltags sind und was wir aus diesen ‚Windkulturen‘ für den Umgang mit und für den Schutz vor Stürmen und Sturmfluten lernen können“, sagt Beate Ratter, Professorin für Geographie an der Universität Hamburg und Leiterin von Cuore.

Parallel zur Forschung auf Baltrum und Norderney findet eine Studie auf dem Penghu Archipel in Taiwan statt. „Der interkulturelle Vergleich der Wind- und Sturmkulturen zwischen dem taiwanesischen Penghu Archipel und den ostfriesischen Inseln Baltrum und Norderney trägt aus unserer Sicht zu einem Ideenaustausch darüber bei, wie man mit Wind und Sturm umgehen kann und woher die Unterschiede kommen“, erklärt Dr. Corinna de Guttry, die für die Taiwan-Fallstudie verantwortlich ist. „In so einem Vergleich können bestimmt beide Seiten voneinander lernen. Der Klimawandel steht direkt vor unserer Haustür – das sehen wir ja leider gerade“, ergänzt Dr. Martin Döring, verantwortlich für die Fallstudien auf Norderney und Baltrum.

Der Baltrumer Badestrand ist in der jüngsten Sturmwoche nahezu komplett verschwunden, nicht zuletzt darum begrüßt Bürgermeister Harm Olchers das Forschungsprojekt: „Aktueller könnte eine Untersuchung auf Grund der derzeitigen Situation nicht nur bei uns auf der Insel sein. Gerade durch den großen Sandverlust am Nordstrand sollten wir jede Möglichkeit einer nachhaltigen Stabilisierung auch dieser Bereiche nutzen um Ressourcen zu schonen und störende Eingriffe in die Natur zu vermeiden.“

Das Projekt läuft mit einer ersten Windkartierung und Interviewstudie unter Leitung von Dr. Martin Döring bis zum11.03.22 auf Baltrum und wird auf Norderney im März fortgesetzt. Parallel finden die Studien auf Penghu in Taiwan statt.


 

Sachbeschädigung

Norderney. Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag zwei Glasscheiben in der Friedrichstraße beschädigt. Die Täter zerstörten ein Fenster und die Eingangstür einer Pension. Es entstand ein Sachschaden im vierstelligen Bereich.

Die Polizei nimmt Hinweise unter Tel.: 04932 92980 entgegen.


 

Enorme Herausforderungen nach Sturmwoche

600 Metern Strand sind weggespült worden. Foto: Gemeinde Baltrum

Baltrum. Die kleinste Ostfriesische Insel steht vor enormen Herausforderungen nach Sturmwoche. Die Sturmtiefs „Zeynep“ und „Ylenia“ haben 90 Prozent des Hauptbadestrandbereichs mit in die Nordsee genommen. Eine etwa fünf Meter hohe Abrisskante erstreckt sich über 600 Strand-Meter.

Die Sandverluste am Baltrumer Hauptbadestrand sind enorm, viel Substanz ist verloren. Aktuell finden Überlegungen statt, wie ein normaler Badestrand-Betrieb, inkl. Strandkörben, Badefeld, Spiel- und Sportgeräten in den bisherigen Strandabschnitten, bis zum Sommer wiederhergestellt werden kann.

Wünscht sich Hilfe vom Land Niedersachsen: Harm Olchers, Bürgermeister der Gemeinde Baltrum. Foto: Gemeinde Baltrum

So ist der Bade-Strandbereich auf nahezu kompletter Länge von über 600 Metern weggespült worden (von Surfstation bis hinter den sogenannten Strandaufgang Ost). Aktuell sind drei Strandzugänge gesperrt, weil kaum noch vorhanden. Eine gut 5 Meter hohe Sandabrisskante hat sich bis an den schützenden Dünenkörper herangefressen. Es wird dringend geraten, sich weder auf noch unter der Kante aufzuhalten. Dennoch sind die Insulaner froh, dass die Wasserstände nicht ganz so hoch eingetreten sind, wie vorhergesagt.

In dieser Woche sollen genauere Vermessungen beginnen, wie hoch der Substanzverlust wirklich ist. Auf der Insel selbst ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen. Neben dem Beseitigen einiger umgestürzter Bäume gilt es jetzt zeitnah auch zahlreiche Dachschäden wieder zu reparieren.

Bürgermeister Harm Olchers wünscht sich vom Land neben schneller und unbürokratischer Hilfe zur Wiederherstellung des Badestrandes, auch Konzepte und Ideen für die Zukunft: „… mit dem Fokus darauf, wie wir künftig mehr Sand außerhalb der Sturmflutsaison an unseren Stränden sichern bzw. festhalten können.“

Besonders dankt Harm Olchers der Freiwilligen Feuerwehr Baltrum, die Insel-Deichscharten sowie kritische Dorfbereiche rechtzeitig gesichert hatte. Großen Respekt zollte er auch den Einsatzkräften in ganz Ostfriesland, die über das Wochenende so oft ausrücken mussten wie schon lange nicht mehr.


 

Feuerwehr musste eigenes Feuerwehrhaus sichern

Foto: Freiwillige Feuerwehr Norderney

Norderney. Am Sonntagmittag musste die Freiwillige Feuerwehr an ihrem eigenen Feuerwehrhaus tätig werden.

Das Dach des Feuerwehrhauses ist schon seit vielen Jahren sanierungsbedürftig. Durch Sturm und Regen trat an vielen Stellen gleichzeitig Wasser aus der Decke in die Unterrichtsräume. Die Feuerwehrleute füllten Sandsäcke und brachten diese mit der Drehleiter auf das Dach. 

Die nötigsten Reparaturen wurden von einem Dachdeckerbetrieb erledigt. Im Laufe des Jahres wird das Dach komplett saniert.


 

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Montag, 16.05.2022  |

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