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(Quelle: Niedersächsische Landesregierung)

Stand: 12.04.2021 | 10.54 Uhr

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Zerstörte „Begrüßungsstele“ im Nationalpark wird ersetzt

Begrüßungsstele am Zuckerpad vor und nach der Zerstörung Foto: © Frauke Gerlach | Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer

Norderney. Die Freude währte nur kurz: Wenige Tage nach der Installation einer Stele, die Besucher:innen im Nationalpark und Weltnaturerbe auf Norderney willkommen heißt, haben Unbekannte am Osterwochenende den metallenen Schriftzug entwendet und damit das Objekt zerstört. Der handwerklich gearbeitete metallener Schriftzug „Nationalpark“ wurde aus der Halterung geflext und mitsamt der erläuternden Messingplakette gestohlen.

Der Diebstahl des Schriftzugs wurde von einem Norderneyer Bürger, der dies als erster entdeckt hatte, umgehend zur Anzeige gebracht, die Polizei ermittelt. Seitens der Nationalparkverwaltung wurde ebenfalls Anzeige erstattet. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro, wovon jeweils die Hälfte auf den Materialwert bzw. die Arbeitskosten entfallen. Der ideelle Schaden lässt sich nicht beziffern – die „Begrüßungs-Stelen“ sind ein weiterer Meilenstein im nachhaltigen Miteinander von Naturschutz und Tourismus, Nationalparkverwaltung und Kommunen, Einheimischen und Gästen. Wer auch immer es sein mag, der sich mit Werkzeug an der etwa zweieinhalb Meter hohen Installation nachts bei eisigem Wetter zu schaffen gemacht hat – er hat sich den Zorn einer großen Gemeinschaft zugezogen.

In den sozialen Netzwerken finden sich zahlreiche Kommentare von Einheimischen und Gästen, die ihren Unmut über die Zerstörung der Stele zum Ausdruck bringen.

Die Stele auf Norderney ist Teil eines Pilotprojektes mit dem Ziel, die Eingänge zum Nationalpark deutlicher zu machen und Einheimische und Gäste dort willkommen zu heißen. Finanziert werden die ersten beiden Prototypen aus dem Förderprogramm „Landschaftswerte“ der N-Bank (Investitions- und Förderbank Niedersachsen) mit Mitteln des Landes Niedersachsen und der Europäischen Union. Der Antrag wurde 2017 gestellt und bewilligt. Jürgen Püschel, Grafiker der Nationalparkverwaltung, skizzierte 15 verschiedene Entwürfe. In einem internen Wettbewerb wurde dieser filigran wirkende Schriftzug ausgewählt, der auffällt, ohne in der Naturlandschaft aufdringlich zu wirken. Die handwerkliche Umsetzung erfolgt in Kooperation mit den berufsbildenden Schulen Wilhelmshaven. Bei diesem ungewöhnlichen Projekt können die Schüler|innen zeigen, was sie gelernt haben.

Wenn die „Begrüßungs-Stelen“ gut angenommen werden, sollen sie zukünftig an typischen Eingangs-Situationen ins Schutzgebiet als freundliches und attraktives Willkommens-Symbol aufgestellt werden.

Der Schriftzug besteht aus Cortenstahl. Dieser bildet unter Witterungseinfluss eine Rostschicht, die das Objekt interessant und „lebendig“ macht. Das Metallobjekt wird zwischen zwei Pfosten aus naturbelassenen Baumstämmen aufgehängt. Die Installation vor Ort übernahmen die Ranger zusammen mit Jürn Bunje, der bei der Nationalparkverwaltung das Projekt koordiniert. Schon während der Aufbauarbeiten zeigten sich alle Menschen, die vorbeikamen, ausnahmslos begeistert. Geplant ist eine Evaluierung durch die Ranger, bevor dann an vielen weiteren „Eingangspunkten“ im niedersächsischen – und perspektivisch auch im hamburgischen und schleswig-holsteinischen – Wattenmeer solche Stelen aufgestellt werden. Ein weiterer Prototyp steht seit dem vergangenen Jahr im Langwarder Groden – bislang unbeschadet, während die auf Norderney nun erstmal zerstört ist.

Und jetzt die gute Nachricht: Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NÖPV) wird den gestohlenen Schriftzug in der neuen Begrüßungsstele am Zuckerpad erneuern.


 

CoronaUpdate

Norderney | Aurich. Gegenüber gestern hat sich nicht viel verändert. Wir haben auf Norderney momentan zwei infizierte Personen mit Corona.

Ausserdem meldet der Kreis 375 Infizierte. Es gibt insgesamt 2859 bestätigte Fälle im Landkreis. Aktuell befinden sich 1207 Personen in Quarantäne. Der Inzidenzwert liegt bei 75,4 Prozent. (Stand 12.04.2021 | 10.54 Uhr)


 

Impftermin und Arbeitskreis

 

Norderney. Bürgermeister Frank Ulrichs hat in einer Pressemitteilung die Norderneyer|innen über die aktuellen Entwicklungen rund um das Pandemie-Geschehen informiert.

Nachdem erfreulicherweise nunmehr auch die hiesigen Arztpraxen auf der Insel mit Impfstoff versorgt werden, der bereits in dieser Woche erfolgreich verimpft werden konnte, wird es am Freitag, den 16. April 2021 durch das Impfzentrum Aurich eine weitere Impfaktion auf Norderney geben. An diesem Tag sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bezogen auf das Coronavirus gesundheitlich exponierten Einrichtungen geimpft werden, die der zweiten Impfpriorität (§ 3 der Impfverordnung) zuzurechnen sind. Dazu gehören alle näher definierten medizinischen und pflegenden Einrichtungen, wie die Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen sowie beispielsweise die Physiopraxen.

300 Mitarbeiter stehen auf der Impfliste

Auf Norderney umfasst der berechtigte Personenkreis ca. 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Bürgeramt der Stadt Norderney hat die entsprechenden Einrichtungen angeschrieben und ist aktuell damit befasst, die Impflisten vorzubereiten. Weitere „öffentliche“ Impftermine sind noch nicht bekannt gegeben worden.

Derweil hat Bürgermeister Ulrichs den in der letzten Woche im Rat der Stadt Norderney beschlossenen Pandemie-Arbeitskreis (PAk) einberufen, um diesen über die fortschreitenden Gespräche und Planungen zur beantragten Modellregion (Pilotregion) der Ostfriesischen Inseln hinsichtlich der touristischen Öffnung zu unterrichten.

Der PAk setzt sich neben dem Bürgermeister aus seinen beiden ehrenamtlichen Vertretern, dem Kurdirektor sowie jeweils einem Vertreter der Polizei, der Wirtschaftsverbände (DeHoGa-Vorsitzender), der Reederei sowie der Ärzteschaft zusammen und bildet damit eine konzentrierte Zusammenfassung der auch bisher in Sachen Corona beteiligten und informierten Gremien, wie dem Verwaltungsausschuss oder die Gesprächsrunde der touristischen Aufgabenträger, ab.

Der Bürgermeister unterrichte den PAk über die aktuellen Diskussionsergebnisse der bereits mehrmals per Videokonferenz stattgefundenen interkommunalen Gesprächsrunden zwischen Vertretern der Ostfriesischen Inseln (Bürgermeister, Kurdirektoren, Fachbüro für Strategieberatung).

Die touristische Öffnung der Inseln ist im Vergleich zu aktuellen Pilotprojekten in verschiedenen Städten, in denen es um die Öffnung des Einzelhandels und der Außengastronomie unter Pandemiebedingungen geht, wesentlich komplexer und anspruchsvoller. Es geht darum, unter „Reallabor-Bedingungen“ die Effekte einer kontrollierten Öffnung des Tourismus zu erfassen, Testkonzepte sowie Hygiene- und Schutzmechanismen zu erproben und diese Erfahrungen zu dokumentieren und zu bewerten.

Neben der Beschreibung der Ausgangsbedingungen und der insularen Alleinstellungsmerkmale sowie der Bedeutung des Tourismus für die Inseln werden viele Detailfragen diskutiert. Einen großen Raum nehmen die Fragestellungen einer Teststrategie bzw. einer Testlogistik ein, da ein ausgewogenes Konzept sowohl die Testung der einheimischen Bevölkerung als auch die der Gäste, Pendler und letzthin aller zur Insel beförderten Personenkreise umfassen sollte. Für diesen Themenkomplex wird man sich externe Fachleute zu Rate ziehen.

Vorschlag noch in dieser Woche

In Anbetracht der zu kalkulierenden Vorlaufzeiten und Entscheidungsfenster ist beabsichtigt, bereits in der 15. Kalenderwoche einen Konzeptvorschlag fertigzustellen, der auch mit den hiesigen Akteuren kommuniziert und schnellstmöglich bekannt gemacht werden soll. Aktuell befindet man sich in einem noch völlig offen Prozess, der vom Land Niedersachsen weder inhaltlich noch zeitlich verbindlich mit Daten und Vorgaben hinterlegt worden ist. Insofern sprechen wir noch über ein Art Angebotsplanung.

Bürgermeister Ulrichs beurteilt diese erste Gesprächsrunde des PAk als konstruktiv und hat das nächste Treffen in Aussicht gestellt, sobald ein Konzeptpapier zur Öffnung der Insel im Entwurf vorliegt.


 

Landkreis verteilt Saatgut für Blühwiesen


Aurich. Der Landkreis Aurich verteilt ab sofort Saatgut für 5 Hektar Wildblumenwiesen an die Bürgerinnen und Bürger, teilte der Kreis in einer Pressemitteilung mit. „Viele Menschen möchten gerne etwas für die Natur tun – das merken wir an den Anfragen, die bei uns eingehen“, erläutert Christian Kramer von der unteren Naturschutzbehörde. Gerade bei der Anlage von Blühwiesen komme es darauf an, dass heimische Arten verwendet werden und die Blühflächen über mehrere Jahre an einem Standort stehenbleiben.

Der Landkreis wird in diesem Frühjahr Saatgut für Flächen zwischen 500 m² und 3000 m² zur Verfügung stellen. Im Vorfeld wird geprüft, ob sich der gewählte Standort für eine Wildblumenwiese eignet. Eine Anleitung zur Vorbereitung der Fläche und zur Ausbringung des Saatgutes stellt die Naturschutzbehörde zur Verfügung.

Wildblumenwiesen bieten schon auf relativ kleinen Flächen einen Lebensraum für zahlreiche Pflanzenarten sowie Schmetterlinge, Käfer, Wildbienen oder Vögel. Allein der Verzicht auf Dünger und Pflanzenschutzmittel verbessert die Lebensraumbedingungen für viele der genannten Arten. Wildblumenwiesen bereichern die Landschaft. Sie sind zudem wichtige „Trittsteine“ für die Verbreitung von Pflanzen und die Wanderung vieler Tierarten.

Wer eine Rasenfläche hat, kann aber auch ohne die Ansaat einer Blühmischung schon einen Beitrag leisten: „Verzichten Sie auf Kunstdünger und Herbizide. Sparen Sie beim Mähen einen Bereich aus und lassen Sie das Gras wachsen und blühen – Sie werden sehen, wie schnell solche kleinen (oder auch größeren) Ecken von Insekten und Vögeln angenommen werden“, macht Kramer deutlich.

Wer Interesse an der Anlage einer Wildblumenwiese hat, kann sich per E-Mail natur@landkreis-aurich.de bei der Kreisverwaltung melden.


 

Fussball-Saison abgebrochen

Norderney | Barsinghausen. Die Fußball-Saison für den TUS-Norderney und alle niedersächsischen Vereine ist beendet. In seiner ordentlichen Sitzung einigte sich der NFV-Verbandsvorstand darauf, die seit Anfang November 2020 durch die Corona-Pandemie unterbrochene Spielzeit 2020/21 mit sofortiger Wirkung in Form der Annullierung abzubrechen. Auf- und Absteiger wird es deshalb nicht geben.

Die Entscheidung betrifft alle Alters- und Spielkassen auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene. Auch die NFV-Spielklassen, die eine Schnittstelle zu anderen Verbänden aufweisen (z.B. Norddeutscher Fußball-Verband oder Deutscher Fußball-Bund), fallen unter diesen Beschluss.

Der TUS war in der Spielzeit ungeschlagen und noch im Pokal vertreten. Ein Neustart wird wohl frühestens zum Saisonbeginn im August vollzogen.


 

Zusätzliches Angebot für Norderney jetzt bis Ende Mai !

Foto: AG Reederei Norden-Frisia

Norderney. Die Reederei Norden-Frisia, bietet ihren Kunden bereits seit Dezember letzten Jahres neben den regulären Fährabfahrten der Reederei unter dem Namen “Inselexpress” zusätzliche Abfahrten mit einem Schnellboot an. Bislang verkehrt der “Inselexpress” auf der Strecke Norddeich- Norderney jeweils donnerstags und freitags im Anschluß an die letzte Fährabfahrt.

Nach erfolgreichem Abschluss der Pilotphase wird das Angebot jetzt bis zunächst Ende Mai verlängert und um weitere Abfahrtszeiten im Fahrplan erweitert:

  • Ostersamstag, Ostersonntag und Ostersonntag: jeweils um 19.00 Uhr ab Norddeich bzw. um 20.00 Uhr ab Norderney.
  • Ab 6. April, jeweils von Montag – Freitag: ab Norddeich um 6.00 / 8.00 / 19.00 Uhr bzw. ab Norderney um 7.00 / 9.00 / 20.00 Uhr.
  • Samstags und sonntags: ab Norddeich 8.00 / 19.00 Uhr ab Norderney 9.00 Uhr / 20.00 Uhr.

Das unter dem Namen „Inselexpress“ laufende Angebot für die oben genannten Schnellverbindungen kann via Internet unter www.inselexpress.de bzw. www.reederei- frisia.de oder telefonisch unter der Nummer 0175-1143118 gebucht werden.


 

Kontrolle des Beherbergungsverbots


Norderney.
Die Stadt Norderney weist aus aktuellem Anlass nochmals darauf hin, dass auf Grundlage der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung das Gestatten von Übernachtungen zu touristischen Zwecken untersagt ist. Das gilt für Betreiber einer Beherbergungsstätte oder einer ähnlichen Einrichtung, eines Hotels, eines Campingplatzes, eines Wohnmobilplatzes sowie eines Bootsliegeplatzes. Ebenfalls ist es gewerblichen oder privaten Vermietern einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses nicht gestattet dort Gäste zu beherbergen.
 
In diesem Zusammenhang weißt die Stadt Norderney noch einmal darauf hin, dass unter dieses Verbot ausdrücklich auch die Nutzung einer Zweitwohnung zu Vermietungszwecken zählt. Nur der Eigentümer darf sich dort aufhalten. Eine entgeltliche oder auch eine unentgeltliche Überlassung von Zweitwohnungen an Dritte ist verboten. Die Stadt wird die Einhaltung ab sofort verstärkt kontrollieren. Insbesondere die Fahrgäste der Reederei werden um Verständnis für etwaige Verzögerungen bei der Anreise gebeten.
 
Die Stadt schließt sich außerdem dem in der Niedersächsischen Corona-Verordnung verankerten Appell der Landesregierung an, wonach private Reisen einschließlich tagestouristischer Ausflüge sowie private Besuche vermieden werden sollen.


 

Westdeich wird verstärkt

Die Schutzanlagen am Norderneyer Westdeich sind im Kern über 100 Jahre alt. Um wie hier im Januar 2019 bei Sturmfluten bestehen zu können, waren zuletzt immer häufiger Reparaturen erforderlich geworden. Foto: Lippe/NLWKN

Norderney | Norden. Während eine vergleichsweise ruhige Sturmflutsaison langsam ihrem Ende zugeht, nimmt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden anstehende Küstenschutzaufgaben in den Blick: Nach Ostern starten auf Norderney die praktischen Vorbereitungen für die geplante Verstärkung des Westdeiches. Der vorhandene untere Deichbereich zwischen Hafen und Westbad wird dabei in zwei Schritten in eine moderne Schutzkonstruktion umgebaut.

Der Grund: Angesichts seines hohen Alters waren an dem knapp 800 Meter langen Abschnitt in den vergangenen Jahren immer wieder Reparaturen erforderlich geworden. „Fakt ist: Der gegenwärtige Zustand genügt heutigen Ansprüchen an die technische Konstruktion von Deichen nicht mehr“, betont Prof. Frank Thorenz, Leiter der Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN.

Der Norderneyer Westdeich war zwischen 1979 und 1983 auf einem ehemaligen Flugfeld als Sturmflutschutz für den südwestlichen Inselbereich errichtet worden. Seine nun ins Blickfeld der Küstenschützer rückende Fußsicherung ist allerdings älter: Sie stammt in wesentlichen Teilen noch aus den Anfangsjahren des Flugplatzes, der während des Ersten Weltkriegs eingerichtet worden ist. „Damals setzte man hier auf eine senkrechte Wand aus Betonelementen zur seeseitigen Sicherung, ergänzt durch großformatige Betonplatten, die heute vor dem Westdeich noch erhalten sind“, erinnert Frank Thorenz.

Um das Schutzniveau an dieser Stelle zu verbessern, soll im Anschluss an die Deichböschung nun stattdessen eine zehn Meter breite Promenade aus aufgehellten Asphaltbeton entstehen. Dieser ist bereits an anderen Abschnitten der Norderneyer Promenade zum Einsatz gekommen. „Am Ende soll sich das Vorhaben stimmig in das Gesamtbild der Schutzwerke auf der Insel einfügen“, so Thorenz. Technisch dient die Betonfläche als Sicherung der Deichböschung gegen brechende Wellen in schweren Sturmfluten.

Die Bauarbeiten starten unmittelbar nach den Osterfeiertagen mit der Einrichtung der Baustelle. Im Anschluss daran wird die alte Konstruktion abgebrochen und durch ein modernes Deckwerk aus Wasserbausteinen ersetzt. Im Gegensatz zur derzeit senkrechten Bauweise erhält das neue Deckwerk eine Neigung von eins zu vier. Die Steine sollen mit einem Spezialmörtel vergossen werden. „Diese Bauweise gewährleistet, dass die Anlage den starken Belastungen durch brechende Wellen in Sturmfluten schadlos widerstehen kann und so der Deichfuß optimal geschützt ist“, erklärt Thorenz.

Der betroffene Strandabschnitt aus der Luft: Ab Mitte April beginnen hier die Arbeiten im Bereich Westbad/Buhne G. Foto: Stromann/NLWKN

Umsetzung in zwei Abschnitten

Das Strandniveau schwankt im Bereich des Westdeiches sehr stark. Als Absicherung gegen Unterspülung soll der Fußpunkt des Deckwerkes deshalb tief in den Strand eingebunden werden. Zusätzlich ist eine Sicherung durch eine Spundwand geplant. Das Bauvorhaben wird dabei unter Berücksichtigung des schmalen Zeitfensters bis zur nächsten Sturmflutsaison in zwei Abschnitten umgesetzt. Bis zum Herbst sollen die ersten 400 Meter der betroffenen Anlage modernisiert werden. Der Landesbetrieb rechnet mit Kosten von rund 4,8 Millionen Euro.

Wie immer haben die Küstenschützer des NLWKN bei dem erforderlichen Bauprojekt auch die touristische Bedeutung der betroffenen Bereiche im Blick. „Unter Rücksichtnahme auf die besonderen Umstände auf der Insel werden wir mit den Arbeiten im Bereich des Westbades beginnen, um den Baufortschritt möglichst schnell vom touristisch genutzten Bereich wegzubewegen“, so Frank Thorenz. Für Besucher, die am Deichfuß entlang vom Hafen zum Westbad gehen wollen, wird in den kommenden Tagen eine Umleitung über die Deichkrone eingerichtet. Am Strand werde die Baustelle überwiegend passierbar bleiben, heißt es beim NLWKN.


 

Impfung der zweiten Prioritäts-Gruppe

Norderney. Das Land Niedersachsen hat zwischenzeitlich die Impfung der zweiten Prioritäts-Gruppe freigegeben und die berechtigten Haushalte im Land durch ein Informationsschreiben in Kenntnis gesetzt. Damit können sich Personen für einen Impftermin anmelden, die das 70. Lebensjahr vollendet haben bzw. bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko aufgrund einer nach der Coronavirus-Impfverordnung näher definierten Vorerkrankung im Falle einer Infektion besteht. Das teilte die Stadt auf ihrer Homepage mit.

Nachdem auf Norderney die Impfung des Personenkreises, die das 80. Lebensjahr vollendet hat, sehr erfolgreich durchgeführt und in dieser Woche abgeschlossen werden konnte, steht bei vielen Betroffenen die Frage im Raum, ob die Impfungen auch für die nächsten berechtigten Personenkreise und Gruppen auf Norderney fortgeführt werden können.

Norderney ist über diese Fragestellung mit dem Landkreis Aurich im Gespräch. Wie schon im Rahmen der ersten Impfaktion hängt die Frage einer weiteren mobilen Impfung auf unserer Insel in erster Linie von der Impfstoffverfügbarkeit ab.

Nachdem die jüngst abgeschlossene Impfaktion auf der Insel sehr gut funktioniert hat, wurde uns sowohl vom Landkreis als auch vom Impfzentrum das Wohlwollen signalisiert, auch die nächste Prioritäts-Gruppe auf Norderney impfen zu wollen, sofern genügend Impfstoff vorhanden ist. Der Zeitraum oder konkrete Termine können zum heutigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden.

Bürgermeister Frank Ulrichs sichert zu, weiter am Ball zu bleiben und bittet insofern alle Impfberechtigten um noch ein bisschen Geduld. Es wird wahrscheinlich noch ein paar Wochen dauern, aber die Prognosen sind gut.


 

Warnung vor Paket-SMS

Norderney | Aurich. Bei der Kreispolizeibehörde gehen derzeit vermehrt Hinweise von Handybesitzern ein, die eine verdächtige SMS auf ihrem Mobiltelefon erhalten haben. In der SMS steht, dass demnächst ein Paket eintreffen werde und man auf einen Link klicken soll. Über diesen Link bekommen die Betrüger Zugriff auf das betroffene Gerät. Das teilte die Polizei mit und rät, auf keinen Fall auf Links von unbekannten Absendern zu klicken.


 

Lockdown bis 18.April

Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: Niedersächsische Staatskanzlei | Holger Hollemann

Hannover. Ostern steht vor der Tür, das zweite Ostern in der Corona Pandemie. Schon sehr lange müssen die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland jetzt harte Einschränkungen ertragen. Dennoch steigt die Zahl der Neuinfektionen aktuell deutschlandweit wieder stark an. Verantwortlich dafür ist insbesondere die Virusmutation B1.1.7. – eine sehr ansteckende und offenbar auch im Krankheitsverlauf gefährlichere Variante des Coronavirus.

Auch in Niedersachsen haben viele Landkreise und Kreisfreie Städte inzwischen die 100er-Marke wieder überschritten. In diesen Regionen muss die Notbremse gezogen werden, bereits erfolgte Öffnungen mussten bereits oder müssen bald wieder zurückgenommen werden. „Wir hatten alle miteinander gehofft,“ so Ministerpräsident Stephan Weil, „dass unsere gemeinsamen Anstrengungen die Ausbreitung des Virus nun endlich hätte eindämmen und wieder mehr Bewegungen und Begegnungen möglich machen können. Das ist nicht geschehen. Bund und Länder haben deshalb heute ein neues Kapitel in der Pandemiebekämpfung aufgeschlagen.“

Fünf Tage harter Lockdown über Ostern, Geschäfte sollen von Gründonnerstag bis einschließlich Ostermontag geschlossen werden. Der Lebensmittelhandel im engeren Sinne wird am Karsamstag geöffnet. Unternehmen sollen nicht produzieren, zur Arbeit darf nur gehen, wer absolut systemrelevant ist. Das öffentliche Leben in Deutschland und die direkten zwischenmenschlichen Kontakte sollen auf das absolute Mindestmaß zurückgefahren werden. Eine kurze aber konsequente Phase des Stillstands kann dazu führen, die Dynamik der Infektionswelle zu brechen und zu dämpfen. Es geht darum, das Infektionsniveau zu begrenzen bis die Teststrategie greift.

Nach Ostern sollen alle Schülerinnen und Schüler zweimal pro Woche getestet werden können. Auch in den Unternehmen werden die Testkapazitäten ausgebaut. Weil: „Ich bin zuversichtlich, dass die niedersächsische Wirtschaft sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen und alles daransetzen wird, die in Präsenz arbeitenden Beschäftigten zweimal wöchentlich zu testen.“
Der Ministerpräsident appelliert an die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen: „Bitte lassen Sie sich mit uns zusammen auf dieses Vorgehen ein. Bitte halten sie sich über Ostern mit direkten Begegnungen zurück, bitte verzichten sie auf jede nicht unbedingt notwendige Mobilität. Ich betrachte den harten Lockdown über Ostern als eine Durchbrechung der zermürbenden Spirale von immer neuen Schließungen und zaghaften Lockerungen.“

Der Regierungschef betont: „Es ist mir bewusst, mit wie vielen Entbehrungen und Belastungen die Pandemie für jede und jeden Einzelnen verbunden ist. Letztlich sind wir alle ‚coronamüde‘ geworden, wir alle sehnen uns nach etwas mehr Normalität und mehr direkten Begegnungen. Wir bitten Sie jetzt um eine große Anstrengung über Ostern und anschließend darum, die niedersächsischen Testangebote intensiv zu nutzen und so mehr und mehr Freiheiten zurückzugewinnen.“


 

Zaunpfosten beschädigt

Norderney. In der Bülowallee wurden in der Nacht zu Dienstag zwei Zaunpfosten aus Stahl aus dem Boden gerissen, zwei weitere wurden von Unbekannten umgeknickt. Der Vorfall ereignete sich zwischen Mitternacht und 7.30 Uhr.

Hinweise nimmt die Polizei entgegen unter Telefon 04932 92980.


 

Mehrere Häuser besprüht

Norderney. In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu mehreren Sachbeschädigungen. Ein untalentierter Künstler besprühte im Herrenpfad und in der Kaiserstraße mehrere Wohnobjekte mit Farbe. Der entstandene Schaden befindet sich nach einer ersten Schätzung im höheren dreistelligen Bereich, teilte die Polizei mit.

Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizei unter 04932 – 9298 – 0 in Verbindung zu setzen.


 

Zweitimpfung am Mittwoch

 

Norderney. Die über 80-jährigen Norderneyer erhalten jetzt am Mittwoch, (24. März), ihre Zweitimpfung im Conversationshaus. Die Awo bietet wieder einen Fahrdienst an. Der ist kostenfrei und im Transporter können auch problemlos Rollstuhlfahrer zu ihrem Impftermin gefahren werden. Alle Interessierten können sich bei Ede Bruns anmelden. Er ist der Fahrer: Telefonnummer 0157/56 40 45 69.


 

Kontaktverfolgung mit App

Grafik: culture4life GmbH

 

Norderney. Zur Kontaktverfolgung gibt es jetzt auch die Luca-App für Norderney. Sie ist ans zuständige Gesundheitsamt angebunden und dient zur Kontaktverfolgung.

Funktioniert so: App runterladen. Anschließend gebt ihr in der App eure Daten ein. Die App erzeugt nun einen QR-Code. Wer jetzt ein Geschäft oder Restaurant besucht, scannt dort den Code vor Ort und schon weiß eure App, dass ihr dort wart. Niemand sieht eure Daten. Das Ganze ist anonym.

Die Betreiber einer Location können sich auch bei Luca anmelden und erhalten dann einen QR-Code, den die Besucher am Eingang einscannen können. Anmelden können sich die Betreiber kostenfrei unter https://app.luca-app.de . Die Anmeldeprozedur dauert nur wenige Minuten.

Damit erübrigt sich das Eintragen der persönlichen Angaben in Listen oder auf Zetteln. Für alle Nutzer steht die Luca-App in den gängigen App-Stores bereit.

Frisia ist auch Partner der Luca-App

Ab dem kommenden Wochenende können sich Fahrgäste auch an Bord der Fährschiffe der AG Reederei Norden-Frisia via der „Luca“-App und an Bord angebrachte QR-Codes über ihr Smartphone freiwillig registrieren lassen.


 

DEHOGA will klagen

Ob hier zu Ostern Gäste einziehen können muß das Gericht entscheiden

 

Norderney | Hannover. Laut Medienberichten will der Hotel und Gaststättenverband gegen das Land klagen. Hotels und Restaurants sollen wieder aufmachen dürfen. Die Gastronomen fühlen sich gegenüber anderen Ländern benachteiligt, denn das auswärtige Amt hatte mit Beginn der Woche die Reisewarnung für Mallorca aufgehoben. Über die Öffnung des Tourismus im Land wollen Bund und Länder aber erst kommenden Montag beraten.

Erst Anfang März hatte sich Wirtschaftsminister Althusmann dafür ausgesprochen, die Eröffnungsperspektive zu Ostern auch Realität werden zu lassen.


 

Filmfest auf den Herbst verschoben

 

Norderney | Emden. Das Filmfest Emden-Norderney findet nicht im Frühsommer statt. Wegen der Corona-Pandemie haben die Veranstalter mitgeteilt, dass der Termin für das 31. Internationale Filmfest verschoben ist. Im Juni sei das Filmfestival angesichts der bestehenden Planungsunsicherheit nur schwer vorstellbar.

Es soll nun vom 6. bis 13. Oktober stattfinden.


 

Sachbeschädigung an Pkw

Norderney. In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es gegen Mitternacht in der Mühlenstraße zu Sachbeschädigungen an zwei Fahrzeugen. Bei einem Mercedes wurden die Frontscheibe und bei einem Ford die Heckscheibe beschädigt.

Durch einen Zeugen konnten hierbei vier Personen beobachtet werden, die anschließend flüchteten. Der entstandene Schaden liegt im vierstelligen Bereich.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben machen können, sich unter Telefon 04932 92980 zu melden.


 

Bibliothek wieder geöffnet

Norderney. Die Bibliothek im Conversationshaus ist wieder geöffnet. Geöffnet wird von Montag bis Donnerstag 10 bis 13 Uhr, Freitag 14 bis 17 Uhr. Temine braucht man nicht.

Die Watt-Welten und das Bademuseum bleiben geschlossen. Die dürfen zwar öffnen – bringt aber nichts , weil keine Touristen vor Ort sind.


 

Positiver Trend hält an

Norderney | Aurich. Im Landkreis Aurich gibt es keine weiteren Todesfälle, die im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stehen. Seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr sind 44 Personen im Kreis an den Corona-Folgen verstorben. Der positive Trend zu Wochenbeginn bei den Neuinfektionen im Kreisgebiet hält weiter an. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert beträgt 22,1 Prozent. (Stand 11.03.2021)


 

Sturmtief Klaus im Anmarsch

Norderney | Aurich. Am morgigen Donnerstag zieht das Sturmtief Klaus über uns hinweg. Es werden Windgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h erwartet.

Der Kreisfeuerwehrverband Aurich bittet daher, Gartenmöbel, Mülltonnen, und sonstige Gegenstände vor einem Wegwehen zu sichern. Auch Baugerüste und Werbeschilder sollten nochmals auf einen sicheren Halt überprüft und ggf. nachgesichert werden. Verkehrsteilnehmer sollten wachsam sein. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste können den Straßenverkehr und Radfahrer sowie Fußgänger gefährden.

Sollten durch den Sturm Gefahren entstehen, wie beispielsweise ein kippender Baum auf eine Fahrbahn oder ein Haus, so sollte umgehend der Notruf 112 gewählt und die Gefahrenquelle, soweit möglich, abgesichert werden. Die Feuerwehren rücken aus, wenn Gefahr für Mensch und Tier besteht oder erheblicher Sachschaden verhindert werden kann.


 

Frisia übernimmt Getränkehandel

 

Norderney. Ab 10. März 2021 übernimmt die Reederei „Getränke Peters & Rass“ auf Norderney. Mit der Übernahme der Norderneyer Firma stärke die Reederei ihre Logistik-Kompetenz, so Frisia-Pressesprecher Fred Meyer. Die Reederei übernimmt auch die rund 32 Mitarbeitenden.

„Wir freuen uns, dass wir den Verkauf an ein auf Norderney geführtes Unternehmen besiegeln konnten“ sagt der bisherige Gesellschafter Michael Peters. Das Know-how wird durch die frisch geschlossene Partnerschaft mit der Getränke Ahlers Gruppe erweitert. Das über 100 Jahre alte, familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Achim ist bereits auf Norderney tätig und wird das Sortiment von Getränke Peters & Rass verantwortlich sein.

„Aus gesundheitlichen Gründen und für die Regelung der Unternehmensnachfolge mussten wir kompetente Nachfolger für unser Familienunternehmen finden. Mit der Norden-Frisia ist eine Lösung gelungen, die sowohl die Inselversorgung mit Getränken sicherstellt als auch eine Entwicklungsperspektive für Insulaner und Gäste gleichermaßen beinhaltet“, erklärt der bisherige Gesellschafter Michael Peters.

Info Getränke Ahlers

Mit mehr als 1.600 Beschäftigten gehört die niedersächsische Getränke Ahlers Gruppe zu den größten inhabergeführten deutschen Getränkefachhändlern.


 

Umsetzung der Beschlüsse seit Montag

Noch sind keine Urlauber auf Norderney. Wird sich das bald ändern?

Norderney | Hannover. Niedersachsen wird die in der Ministerpräsidentenkonferenz getroffenen Vereinbarungen zeitnah umsetzen. Die folgenden Änderungen treten ab Montag, 8. März 2021 in Kraft:

Kontaktbeschränkungen

Die Möglichkeit, sich mit Freunden, Verwandten und Bekannten zu treffen, wird auf zwei Hausstände mit insgesamt bis zu fünf Personen begrenzt. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Hausstand.

Ministerpräsident Stephan Weil bittet die Menschen in Niedersachsen ausdrücklich, trotz der neuen Möglichkeiten, die Zahl der Personen, mit denen solche Zusammenkünfte erfolgen, möglichst konstant und möglichst klein zu halten („social bubble“), und gerne auch vor der Zusammenkunft einen Selbsttest durchzuführen.

Kita und Schule

Die Kindertageseinrichtungen werden für den eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B“) geöffnet. Die Kitas sind damit im Grundsatz offen und bieten Betreuung in Regelgruppengröße an, aber ohne Gruppenmischung. Das gilt allerdings nur bei einem Inzidenzwert von unter 100. Bei über 100 bleibt oder wird die Einrichtung bei gleichzeitigem Notbetrieb geschlossen.

Zwei Änderungen im Schulbereich werden vorgenommen: So ist im Unterricht auch am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zudem gilt wieder, dass die Präsenzpflicht – mit Ausnahme der Risikogruppen – wiederhergestellt ist.

Eine Woche später, ab 15.03.2021, wird der Schulbereich geöffnet für Unterricht im Wechselmodell nach Szenario B für die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 5-7 im Sekundarbereich I sowie den Schuljahrgang 12 im Sekundarbereich II. Außerdem werden die Berufseinstiegsschulen sowie Berufsschulklassen für Jugendliche mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ohne Ausbildungsverhältnis und die Förderschulen im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und in Förderschwerpunkten Hören und Sehen (Taubblinde) für Unterricht nach Szenario B geöffnet.

Kultur und Sport

Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten können in Niedersachsen mit 50 Prozent der normalen Kapazität und einer Anmeldepflicht öffnen. Individualsport ist mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen zulässig. Bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren dürfen im Außenbereich auch in Gruppen Sport treiben.

Einzelhandel und körpernahe Dienstleistungen

Blumengeschäfte und Gartencenter sind in Niedersachsen bereits geöffnet, ebenso Friseure. Auch Fahrschulen dürfen praktischen Unterricht bereits wieder anbieten. Die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe können ab dem 8. März 2021 mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen. Für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen nicht dauerhaft eine Maske getragen werden kann, sind ein tagesaktueller COVID-19-Schnell- oder Selbsttest der Kundin oder des Kunden und ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung. Das gilt beispielsweise für Gesichtskosmetik oder für Rasuren.

Der sonstige Einzelhandel kann für sogenannte Terminshopping-Angebote öffnen (click and meet). Dies wird jedoch begrenzt auf eine Kundin/einen Kunden pro 40 qm Verkaufsfläche. Vorherige Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung sind notwendig.

Die Landesregierung wird im Übrigen prüfen, ob weiter Öffnungen möglich sind, wenn einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte stabil bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in 7 Tagen liegen. Es müssten dann jedoch etwaige Pull-Effekte ausgeschlossen werden.

Weitere Öffnungen?

Die Landesregierung wird im Übrigen prüfen, ob weiter Öffnungen möglich sind, wenn einzelne Landkreise oder kreisfreie Städte stabil bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in 7 Tagen liegen. Es müssten dann jedoch etwaige Pull-Effekte ausgeschlossen werden.

Wirtschaftsminister will weitere Tests

Wirtschaftsminister Bernd Althusmann: „Für den Einzelhandel werden wir neben dem Terminshopping ab 08.03.2021 noch vor dem 22.03.2021 entscheiden, ob eine beschränkte Öffnung unterstützt durch Tests möglich ist. Die Gastronomie kann am 22.03.2021 mit der Außengastronomie starten und sollte noch vor Ostern mit strengen Hygieneregeln und digital gestützten Tests ebenso eine Perspektive erhalten.“

Tourismus

Althusman äusserte sich auch zum Tourismus: „Der Tourismus braucht noch vor dem 22.03.2021 Klarheit, ob begrenzte Urlaubsmöglichkeiten mit hohen Sicherheitsstandards möglich sind. Sollten jetzt die Infektionen stabil weiter sinken, ergeben sich daraus auch positive Möglichkeiten für die schwer getroffene Veranstaltungswirtschaft. Es wird ab nächster Woche erste vorsichtige Öffnungsschritte geben und wir werden uns von der sogenannten 35er-Inzidenz verabschieden. Dadurch erhalten alle von Corona in Mitleidenschaft gezogenen Branchen unserer Wirtschaft eine Perspektive mit Augenmaß. Das ist ein wichtiges Signal und es ist verantwortbar angesichts der Tatsache, dass inzwischen mehr als fünf Millionen Menschen geimpft sind, wir in Kürze in großem Umfang Schnelltests bekommen werden und darauf abgestimmte, digital gestützte Verfahren nutzen können.“


 

Musikfest verschoben

Norderney. Das für dieses Jahr geplante Norderneyer Musikfest wird in diesem Jahr nicht stattfinden und nach 2022 verschoben. Das teilte Jan-Remmer Harms auf der Facebookseite des Musikfestes mit und bedauert: „Diese Entscheidung fiel uns nicht leicht, aufgrund der derzeitigen Lage sind uns allerdings die Hände gebunden“.

Es gibt im Moment keine Planungssicherheit. Hinzu kommt, dass die Bands seit Monaten aufgrund des Lockdowns nicht gemeinsam proben konnten.


 

Testzentrum für Corona-Schnelltest eröffnet

Foto: Reederei Norden-Frisia

Norderney | Norddeich. Seit Donnerstag gibt es ein mobiles Testzentrum der Firma CoviMedical vor dem Norderney-Terminal in Norddeich. Dort können sich interessierte Fahrgäste, aber auch andere Personen, einem Antigen-Schnelltest unterziehen. Das teilte die Reederei Norden-Frisia mit.

Nach erfolgter Aufnahme der personenbezogenen Daten wird ein Abstrich aus dem Mund-/Nasenraum gemacht und man erhält innerhalb von 15 Minuten ein Ergebnis, welches der getesteten Person via dessen Smartphone mitgeteilt wird. Dies hat den Vorteil einer nur sehr kurzen Verweildauer im Testzentrum und damit eines höheren Durchsatzes was die Anzahl der zu testenden Personen angeht. Die Kosten des Schnelltest belaufen sich auf 20 Euro pro Person.

In der Startphase hat das Testzentrum zunächst vormittags zwischen 8 und 12.00 Uhr geöffnet. Die Reederei bittet interessierte Personen die Frisia-Parkplätze P1 und P2 an der Umgehungsstraße zu nutzen.

Die Firma CoviMedical aus Dillenburg, hat sich mittlerweile mit mehr als 30 mobilen Testzentren in ganz Deutschland einen Namen für Antigen-Schnelltests gemacht. Medizinisch geschultes Personal führt die Tests vor Ort durch und kann im Falle eines positiven Ergebnisses einen PCR-Test zur Kontrolle vornehmen bzw. weitere Schritte mit dem Gesundheitsamt vor Ort abstimmen.

Die Reederei Norden-Frisia unterstützt die Firma vor Ort, indem sie die Fläche direkt vor dem Norderney- Terminal in Norddeich zur Verfügung stellt.

Vielleicht demnächst Pflicht?

Zwar sind Antigen-Schnelltests bislang noch nicht verpflichtend zum Beispiel für Reisende zu den Inseln vorgesehen aber die aktuelle politische Diskussion lässt eine entsprechende Entscheidung erwarten. Bei der Reederei möchten man für diesen Fall schon gerüstet sein und hat mit CoviMedical einen erfahrenen Partner für die Umsetzung gefunden. Im Falle von später verpflichtenden Schnelltests für Reisende könnte die Abfrage eines negativen Ergebnisses im Rahmen des bestehenden Online-Ticketings der Reederei mit integriert werden.

Anmeldung

Eine Anmeldung kann im Voraus online über die Homepage der Firma CoviMedical unter: www.15minutentest.de für den jeweiligen Teststandort vorgenommen werden.


 

Corona Gipfel: Lockdown geht weiter

Ende März kann die Aussengastronomie unter Auflagen wieder öffnen

Norderney | Berlin. Der Lockdown wird bis zum 28.März verlängert. Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich in folgenden Punkten.

Bereits von Montag an werden die Kontaktbeschränkungen leicht gelockert. Dann sollen sich bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten wieder treffen können. Das gesellschaftliche Leben soll stufenweise wieder zurückkehren. Nachdem seit Montag Friseure wieder öffnen durften, sollen als nächstes bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte öffnen. Körpernahe Dienstleistungen können mit aktuellen Tests ebenfalls getätigt werden.

Ab 8. März darf der Einzelhandel, (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), öffnen. Bei einem Inzidenzwert von unter 50. Schon ab einem Wert von 100 darf im Einzelhandel per Terminbuchung eingekauft werden. Museen, Zoos, Gedenkstätten ectr. dürfen ebenfalls mit Termin besucht werden.

14 Tage später (22.03.21), jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100

Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest)

Aussengastronomie, Kultureinrichtungen wie Theater, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos und Sportstätten .

14 Tage später (05.04.21), jeweils mit aktuellem Schnelltest und einem Inzidenzwert unter 100

Einzelhandel (1 Kunde pro 10 bzw. 20 qm, abhängig von der Verkaufsfläche), Sport (Fitnesstudios ect.) ohne Test

Inzidenzwert unter 50 (ohne Schnelltest)

Freizeitveranstaltungen im Aussenbereich (max. 50 Teilnehmer)

Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz ist am 22.03.2021. Dann wird entschieden wie es mit den weiteren Bereichen wie Gastronomie, Hotels, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels weitergeht.

Hausärzte sollen spätestens ab April Corona-Schutzimpfungen durchführen, vielleicht auch schon Ende März. Sofern es genug Impfstoff gibt. Schnelltests soll es erst im April geben.

Foto: Bundesregierung


 

 

Stadtwerke Norderney warnt vor unseriösen Telefonanrufen

Norderney. In den vergangenen Tagen erreichten die Stadtwerke vermehrt Hinweise von Kunden, die von vermeintlich seriösen Energieanbietern bzw. Vertragspartnern der Stadtwerke angerufen worden seien. Grund dafür sollen Preiserhöhungen sein, die man mit Abschluss neuer Verträge umgehen könnte. Auch Tarife mit verbesserten Konditionen sollen angeboten werden.

Hierzu werden Zählernummern, Zählerstände und persönliche Daten abgefragt, um bestehende Lieferverträge mit den Stadtwerken kündigen zu können. Die Zustellung der neuen Energieverträge erfolgt in der Regel schon in wenigen Tagen nach den Anrufen und beinhalten in den meisten Fällen Vertragslaufzeiten von bis zu zwei Jahren.

„Wir versichern Ihnen, dass sich keine Vertragspartner der Stadtwerke Norderney zum Zweck von Abschlüssen neuer Lieferverträge bzw. zur Überprüfung der bestehenden Verträge telefonisch mit unseren Kunden in Verbindung setzen. Dies entspricht nicht unserer Unternehmensphilosophie“, teilte Frank Bossmann vom Kundenservice mit und ergänzte: „Falls Sie nun doch einen neuen Liefervertrag ungewollt abgeschlossen haben sollten, besteht die Möglichkeit, vom gesetzlichen Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen Gebrauch zu machen. Selbstverständlich steht Ihnen dabei der Vertrieb der Stadtwerke Norderney, als Ihr Energieversorger vor Ort, für Fragen gern zur Verfügung.“



 

Öffnung der Branche spätestens zu Ostern wird gefordert

Das Gastgewerbe bittet zu Tisch: Dehoga-Präsident Detlef Schröder (r.) übergibt die Resolution des Gastgewerbes auf dem Platz der Göttinger Sieben in Hannover an Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann. Foto: Dehoga Hannover


Hannover
. Die Dehoga Niedersachsen aus Hannover hat eine Resolution an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann übergeben. „Das Niedersächsische Gastgewerbe ist nach nahezu 25 Wochen Lockdown in 2020 und 2021 wirtschaftlich am Ende“, erklärt Detlef Schröder, Präsident des Dehoga Niedersachsen, die dramatische Lage des niedersächsischen Gastgewerbes. „Wir können und müssen öffnen. Jetzt fordern wir: Lasst uns öffnen und das möglichst bald“, so Schröder weiter.

Zwar hat es Unterstützung des Staates gegeben, diese ist aber aufgebraucht. Es geht um den Bestand der Unternehmen, aber auch das wirtschaftliche Überleben der vielen MitarbeiterInnen des Gastgewerbes und ihrer Familien, die durch Kurzarbeit in den Würgegriff der Pandemie genommen sind.

Wirtschaftsminister Althusmann zeigte großes Verständnis für die Sorgen und Nöte des Gastgewerbes. Er sicherte zu, alles ihm Mögliche zu machen, um die Eröffnungsperspektive zu Ostern auch Realität werden zu lassen. Sicherheit in Sachen Eröffnung sei aber eben in Zeiten steigender Inzidenzen trotz der knapp vier Wochen, die noch vor uns liegen, nur relativ.

„Die Branche hat in 2020 bewiesen, dass die entwickelten Hygienekonzepte wirken. Wir waren keine Infektionstreiber und wir werden auch im weiteren Verlauf der Pandemie keine werden“, demonstriert Präsident Schröder das Verantwortungsbewusstsein des Gastgewerbes. „Deshalb können wir öffnen!“

Schröder erklärt weiter: „Wir müssen öffnen, weil unsere Betriebe und unsere Inhaber- und Mitarbeiterfamilien wirtschaftlich am Ende sind. Wir wollen unser Einkommen wieder mit unseren eigenen Händen verdienen und nicht von staatlichen Unterstützungen abhängig sein, die uns kein Auskommen bieten können.

Unterdessen ist der Hotel- und Gaststättenverband entsetzt von den Lockerungsplänen der Bundesregierung und kritisiert die Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Konferenz. Die sieht zwar eine Öffnung in Schritten vor, doch die Außengastronomie ist dabei erst ganz am Ende bedacht. Innengastronomie taucht in dem Papier gar nicht auf.

Montag, 12.04.2021  |

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